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Akkordeons verstärken....eine lange Geschichte

  • chrisy2k
  • 7. August 2005 um 12:12
  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 7. August 2005 um 12:12
    • #1

    hallo leute!

    das ist mein erster beitrag hier im pa-forum, und hoffentlich nicht mein letzter! :)

    ich hoffe mein post passt hier rein, hab aber kein andres topic gefunden; na dann werd ich mal loslegen ;)


    es ist so, ich bin zwar nicht hauptberuflich tontechniker aber ich supporte ein akkordeonorchester mit der technik. "OH Gott" werden jetzt einige denken, akkordeons abnhemen. :shock:

    naja momentan sind wir dran eine anlage zu planen, die ein wirklich professionelles soundbild bzw abdruck der instrumente liefern kann.

    meine liste würde folgende "teile" vorsehen:

    22 AKG C416 Mikros (jedes Akkordeon 2 Mikros)

    11 AKG B29l Phantomspeiser / Pegelregler

    3 Behringer MDX 4600 (Gate und Kompressor)

    Mackie SR32-4 Mischer

    4 Mackie SRM450 aktive Monitore

    nun mal eine meiner fragen, der Mackie SR32-4 Mischer kostet circa 2000 Euro. Ein Behringer (weiß jetzt nicht wie der heißt ;) ) mit 32 Kanälen kostet circa 700 Euro...
    Ich hab schon einige male gehört dass die Behringer Mixer rauschen.
    Und gerade beim Rauschen muss man eben bei Akkordeons aufpassen.
    Sind die Mackie Teile wirklich um sooo viel besser, jetzt von der Qualität her. Ich brauche wirklich ein super Teil!
    Der MDX4600 von Behringer macht seinen Job doch recht gut, find ich zumindest. Da find ich das Preis/Leistungsverhältnis völlig in Ordnung.
    Was haltet ihr sonst vom Rest des Equipments?

    Danke Leute, dass ihr mir helft (hoff ich halt :D )....

    chris

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 7. August 2005 um 12:38
    • #2

    Mein persönlicher und vollkommen subjektiver Ansatz zu Produkten mit dem Ohr drauf: Jeder zusätzlich zum Ohr-Preisniveau ausgegebener Euro ist gut angelegtes Geld. Es scheint sich ja nicht gerade um eine Low Budget Produktion zu handeln.
    Ob das Mackie SR die beste Alternative ist, da gibt es geteilte Meinungen dazu.
    Wenn gebraucht ein Thema für Dich ist, schau mal nach nem Allen&Heath GL2200.
    Zu den Mikros: Beyerdynamic hat doch gerade ein paar Spezialmikros für Akkordeon rausgebracht. Ist vielleicht mal einen Test wert!

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 7. August 2005 um 12:42
    • #3

    thx soundworx für die rasche antwort!! ein hit!

    das allen&heatch würd mir auch nicht schlecht gefallen, aber das hat doch keine subgruppen, oder bin ich da etwas schlecht informiert (kann ja mal passieren).

    naja low-budget lösung ist's sicher keine, aber die akkordeon-people wollen möglichst viel für wenig kohle....eh klar.

    hättest du ein a&h?

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 7. August 2005 um 13:08
    • #4

    das gl 2200 hat 4 subgruppen


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 7. August 2005 um 13:20
    • #5

    Die "spezalmikros" für Akkordeon ähneln mir sehr deren Opus 87 und 53...
    Die Befestigung ist durchdacht, aber nicht jeder klebt sich freiwillig so zwei dinger aufs Akkordeon.

    In wiefern die Klanglich angepasst sind weiß ich allerdings nicht.
    Aus der Opus Serie hat mir bisher Klanglich das 83 an Akkordeons am besten gefallen.

    Grundsätzlich denke ich, dass du ein Akkordeon, wenn du es mit Mikros abnimmst, die am Instument selbst befestigt sind, nicht unbedingt komprimieren musst, weil das instrument ansich IMHO relativ wenig "schnelle" Dynamik hat. - Kein Anschlag, praktisch kein Sustain.

    Bei manchen Liedern tut einem Akkordeonorchester Hall und Echo (
    Besonders auf 1. oder 2. Stime ganz gut)

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 7. August 2005 um 13:27
    • #6

    mit komprimieren meinst du die mdx4600, oder?
    die sind hauptsächlich dafür gedacht, dass wenn wer ein solo spielt die anderen "ruhig" sind.
    der kompressor soll mir extrem leise stellen die in 1ster und 2ter stimme zeitweise vorkommen richtig hörbar machen.

    hall is doch immer was schönes - sofern man's nicht übertreibt :D


    aja, die opus 83er sind ja keine clipmikros, solche wären schon fein, da ich das komplette spektrum vom akkordeon aufnehmen sollte, zwar nicht in der 4ten stimme aber bei den restlichen is das sicher so....
    was ich bis jetzt bei den "ständermikros" bemerkt habe. wenn denn mal ein lied zb von den beegees gespielt wird dann werden die spieler "unruhig" und swingen mit der musik - ergebnis war eine klopfte immer aufs mikro.... :lol: ich bin schon eher für diese clipmikros eben wegen des mehr an bewegungsfreiheit ;)

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 7. August 2005 um 14:18
    • #7

    Gerade bei Akkordeons würde ich mal über fest installierte Mikros nachdenken. Ein Pionier auf diesem Gebiet ist die Firma Rumberger: http://www.musik-rumberger.de

    Hier werden Sie geholfen, denke ich...


    der onk

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 7. August 2005 um 21:01
    • #8

    Wenn was richtig "festes" in Frage kommt, hätte ich eventuell auch noch ne Adresse, aber sowas ist dann schon ein heftiger EIngriff ins Instrument, den viele Spieler nicht gerne sehen.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 7. August 2005 um 21:42
    • #9

    naja, bin grundsätzlich für alles offen. bevor ich das alle 22 mikro kaufe, werd ich natürlich die lösungen vorab testen. versteht sich ja.

    darf ich dich bitten, mir deine adresse zu nennen :) -> danke!!

    naja das öffnen und installieren ist sicher nicht das problem an der sache, viel mehr intressiert es mich, ob durch diese methode auch der originale klang wiedergegeben werden kann. dass hab ich bis jetzt echt nur bei den akg's gehabt. wobei ich mich da auch nicht fixieren will...

    also bitte bringt all eure ideen und adresse und alles andere was noch nützlich sein kann.... :D

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 7. August 2005 um 22:48
    • #10

    Ich finde das es sehr wohl Pulte von Behringer geht die NICHT Rauschen ... !

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 7. August 2005 um 23:04
    • #11

    @mikee: welche meinst du da? ich brauch eines mit 32 kanälen.
    mein problem is halt der doch relativ große preisunterschied.

    700 gegen 2000, da muss es doch unterschiede geben.

    bitte poste mal deine erfahrungen mit behringer pulten! danke

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 8. August 2005 um 03:04
    • #12

    Sobald ich die wieder in Erfahrung gebracht habe, bekommst du die Adresse ;)

    Ich habe nur am Rande mitbekommen, dass sich der Herr ("Massot" glaube ich) auf Mundharmonikas und Akkordeone spezialisiert haben soll.
    Ich werde da mal Informationen besorgen und dir zukommen lassen.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 8. August 2005 um 03:20
    • #13

    Wofür brauchst du 32 Kanäle?

    Ich weiss ja nicht was sonst noch alles aufs Pult kommt, aber bei den AKGs reicht dir ein Kanal pro Akkordeon!? Und für das Geld fürs Mackie bekommst du auch nen andren ( gebrauchten ) Tisch ( z.B. hier im Forum ), mit etwas Glück sogar nen 32er GL2200 ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 8. August 2005 um 09:39
    • #14

    naja dass ich für die akkordeons nur 11 kanäle brauch is mir schon klar ;)
    dann kommt noch ein schlagzeug drauf 8
    digitalklavier 2x
    moderator 2 x
    zusätzlch "bühnenfunk" 1 x

    haben wir 23 kanäle fix belegt.
    etwas erweiterbar sollt's ja schließlich auch noch sein. da das orchester ständig am wachsen ist.


    @patrice: super! das wäre echt voll super, wennst da was rausbekommen solltest!!

  • der onk
    Reaktionen
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    Beiträge
    462
    • 8. August 2005 um 11:13
    • #15
    Zitat von "Patric A."

    Wenn was richtig "festes" in Frage kommt, hätte ich eventuell auch noch ne Adresse, aber sowas ist dann schon ein heftiger EIngriff ins Instrument, den viele Spieler nicht gerne sehen.


    Soweit ich das mal gesehen habe, baut die Firma Rumberger auch "minimalinvasive" Abnehmer. Besteht aus einer Zeile von schätzungsweise 5 bis 8 Kondenser-Kapseln, die auf Wunsch auch onboard-EQ oder Anschluß für ein Gesangsmikro (auf Mini-Schwanenhals) bietet.

    der onk

  • Purge
    Beiträge
    68
    • 8. August 2005 um 12:40
    • #16

    Es gibt sehr schöne Einbau-Lösungen, auch von Original Herstellern, z.B.
    Hohner. Diese sind aber nicht gerade billig, klingen aber.
    Ob du mit 1 Micro hinkommst bezweifel ich stark.
    Du brauchst mind. 1 für die Bass-Seite und 1 für die "Spiel"-Seite.

    Die Einbausätze die wir verbauen haben bis zu 4 Kapseln eingebaut.

    Mfg

    Purge

  • bemi
    Reaktionen
    64
    Beiträge
    1.755
    • 8. August 2005 um 12:57
    • #17
    Zitat von "chrisy2k"


    es ist so, ich bin zwar nicht hauptberuflich tontechniker aber ich supporte ein akkordeonorchester mit der technik. "OH Gott" werden jetzt einige denken, akkordeons abnhemen. :shock:

    naja momentan sind wir dran eine anlage zu planen, die ein wirklich professionelles soundbild bzw abdruck der instrumente liefern kann.

    meine liste würde folgende "teile" vorsehen:

    22 AKG C416 Mikros (jedes Akkordeon 2 Mikros)

    11 AKG B29l Phantomspeiser / Pegelregler

    Zitat von "chrisy2k"


    dann kommt noch ein schlagzeug drauf 8


    Akkordeonorchester + 8 Kanaele Schlagzeug? Spielen die OpenAirs in Rock-Lautstaerke???

    Also ich wuerde vorschlagen:
    4-6x Neumann KM184 fuer Orchester + OH
    1x D112 fuer BD
    1x e604 fuer Snare
    1x Yamaha 01V96
    -> 6000 EUR

    Deine Loesung ist wohl auch nicht billiger, aber viel aufwaendiger!

    Alternativ zu den Neumaennern kannst du z.B. auch Rode NT5s nehmen, wenn's Budget nicht reicht. Dann kostet dich der Spass noch 3500,-.

    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • chrisy2k
    Beiträge
    13
    • 8. August 2005 um 14:57
    • #18
    Zitat von "bemi"

    Akkordeonorchester + 8 Kanaele Schlagzeug? Spielen die OpenAirs in Rock-Lautstaerke???

    Also ich wuerde vorschlagen:
    4-6x Neumann KM184 fuer Orchester + OH
    1x D112 fuer BD
    1x e604 fuer Snare
    1x Yamaha 01V96
    -> 6000 EUR

    Deine Loesung ist wohl auch nicht billiger, aber viel aufwaendiger!

    Alternativ zu den Neumaennern kannst du z.B. auch Rode NT5s nehmen, wenn's Budget nicht reicht. Dann kostet dich der Spass noch 3500,-.


    Ja, genau die Spielen auch OpenAirs samt E-Gitarre und und und...also wirklich gut. Werd mir die Artikel die du vorgeschlagen hast mal anschauen meld mich gegebenenfalls bei dir ;)

    Billig ist wirklich nicht. Dazu kommt dann noch ein 30 oder 50 Meter Multicore.... und so kleinere sachen halt :D

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 9. August 2005 um 03:53
    • #19

    Unter "Biete Geräte" findet sich grad ein 32er Mackie für unter 1000 Euro!

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • groundhog72
    Beiträge
    4
    • 10. August 2005 um 10:17
    • #20

    Ich würde einen etwas anderen Ansatz wählen. Ich würde nur diejenigen Akkordeons einzeln abnehmen, die möglicherweise mal ein Solo haben. Ansonsten würde ich für das Orchester 2-4 gute Kondensator Mics auf Stativ nehmen. Ohne Wertung oder Empfehlung z.B. Beyer MCE530, Rode NT5, Audiotechnica AE5100 oderAKG C451, um mal ein paar Beispiele verschiedener Preisklassen zu nennen.

    Die Akkordeonisten spielen wahrscheinlich eh im Sitzen und turnen nicht auf der Bühne herum. Außerdem spielen wahrscheinlich jeweils 2-3 Musiker die selbe Stimme. Wozu also dann die aufwendige Mikrofonierung? Die Linke Hand wird darüberhinaus im Orchester ja auch selten gespielt, und für die rechte Hand reicht für die einzeln abgenommenen Solisten im Regelfall je ein C416 pro Instrument.

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