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Vorkasse oder nicht ???

  • wiesel
  • 9. August 2005 um 20:30
  • wiesel
    Profi
    Beiträge
    136
    • 9. August 2005 um 20:30
    • #1

    Hallo,

    in einem aktuellen Beitrag unter "Warnungen" wurde etwas vorwurfsvoll vor "Vorkasse" gewarnt. Ich bezahle auch meistens (vor allem gebrauchtverkäufe also ebay, forum hier ...) per Vorkasse, ohne jedoch bisher auf die Nase gefallen zu sein.

    Nun stelle ich mal die Frage, wie ich denn gebrauchte Ware, die ich aus bestommten Gründen (Entfernung, keine Zeit ...) nicht selber abholen kann beziehen soll, ohne Vorkasse zu leisten.

    Bitte keine Vorschläge von wegen: "s.Bewertungen", "wenn Du ihn kennst ist gut" ... das weiss ich selber. Gibt es einen Weg, bei dem beispielsweise das Geld an ein neutrales Konto überwiesen wird, nach Eingang des Geldes die Ware verschickt wird und dann nach deren Empfang das Geld sicher überwiesen wird?
    oder paypal?

    Gruß

    MAX

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. August 2005 um 21:10
    • #2

    ja. Bei Ebay heist das "Treuhandservice"

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wiesel
    Profi
    Beiträge
    136
    • 9. August 2005 um 21:31
    • #3

    Kann man den auch ausserhalb von ebay nutzen?

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 9. August 2005 um 21:58
    • #4
    Zitat von "wiesel"


    Nun stelle ich mal die Frage, wie ich denn gebrauchte Ware, die ich aus bestommten Gründen (Entfernung, keine Zeit ...) nicht selber abholen kann beziehen soll, ohne Vorkasse zu leisten.


    Wie wäre es mit dem altmodischen Nachnahme-Service der Post? :shock:

    Bis dann... Arno!

  • Lj_Gadena
    Beiträge
    579
    • 9. August 2005 um 21:59
    • #5

    Ja.

    z.B hier

    http://www.eco-treuhand.de/

    Einfach mal bei Google das Wörtchen Treuhandservice eingeben.

    Mfg Alex

    !!! Es werde Licht !!!

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    3.316
    • 9. August 2005 um 23:36
    • #6

    Geld bekommt man zurück - Vertrauen nicht...
    ... und unsere Zunft ist klein.

    Ich für meinen Teil verkaufe gebrauchtes Material nur gegen Vorkasse oder Bar bei Abholung.
    Der NN-Service der Post ist sehr langsam und das Geld braucht ewig bis es auch meinem Konto ist.
    Zum anderen besteht das Risiko, dass das Paket nicht angenommen bzw. bei der Post abgeholt wird. Das Risiko (z.Bsp. bei Kids) ist mir bei Internetkontakten einfach zu groß.

    Kollegen und bekannt zuverlässige Kunden kaufen bei uns auf Rechnung.

    Gruß
    Oliver

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 10. August 2005 um 00:11
    • #7
    Zitat von "Arno"

    Wie wäre es mit dem altmodischen Nachnahme-Service der Post? :shock:

    Schonmal einen Haufen Geld für ein mit Steinen befülltes Paket bezahlt??
    Der Nachnameservice macht's möglich... :evil:
    Wenn dich jemand bescheisen will macht er das auch!!! Da hilft auch kein Treuhandservice, weil die nicht nachprüfen, ob die richtige Ware heil ankommt, sondern lediglich, ob eine Ware geliefert wurde.
    Das einzige, was sicher funktioniert ist Abholung/Barzahlung.

    Alle anderen Möglichkeiten bedüfen des Vertrauens einer der Geschäftspartner.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • slaytalix
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    • 10. August 2005 um 11:25
    • #8

    Wenn Du PA etc gebraucht kaufst, muß der Händler - und darauf schließen auch häufige Bewertungen - 1 Jahr Garantie auch auf Gebrauchtware geben.

    Die PA´s sind ja gewerblich genutzt worden & laß´ Dich nicht darauf ein wie: "Privatverkauf gekauft wie besehen ohne Gewährleistung" etc.

    Nachnahme ist für den Verkäufer wieder schlecht, da die Post die Wertstellung gern bis zu 21 Tage verzögert bis zur Gutschreibung des Betrages. :oops:

    Es wäre nicht übel, wenn es wie bei Reiseunternehmen eine Art "Sicherungsschein" gäbe.

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • mringhoff
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    • 10. August 2005 um 22:45
    • #9
    Zitat von "wiesel"

    Hallo,

    in einem aktuellen Beitrag unter "Warnungen" wurde etwas vorwurfsvoll vor "Vorkasse" gewarnt. Ich bezahle auch meistens (vor allem gebrauchtverkäufe also ebay, forum hier ...) per Vorkasse, ohne jedoch bisher auf die Nase gefallen zu sein.

    Hab diese Kommentare auch gelesen und mich etwas gewundert. Vorkasse ist inzwischen bei Geschäftspartnern, die sich nicht kennen, Gang und Gäbe.
    Das Risiko ist natürlich groß, irgendwann mal auf die Nase zu fliegen. Das sollte zumindest jeder wissen und selbst abschätzen, was besser ist.

    Wir haben neben unserem Vermietgewerbe nur am Rande mit Einzelhandel (Ware auf Bestellung, Gebrauchtware) zu tun und verlangen grundsätzlich Vorkasse bzw. Barzahlung bei Abholung, da wir keine Lust haben, immer irgendwelchen Leuten dem Geld hinterher zu laufen, geschweige denn es gar nicht zu bekommen. Lieber mal kein Geschäft, als ein Forderungsausfall.

    Verkauf auf Nachnahme haben wir inzwischen auch wieder eingestellt, da wir schon mehrmals unsere Ware wieder zurückbekommen haben, da der Empfänger es nicht angenommen hatte. Außer Spesen also nichts gewesen.

    Wenn ein Käufer einen Treuhandservice vorschlägt, dann sollte es ein renommierter sein. Habe bereits von betrügerischen Treuhandservice-Firmen gehört (teilw. im Ausland), die Sicherheit vorgaukeln, in Wirklichkeit nur das Geld behalten und damit recht bald verschwinden...

    Als Käufer verstehe ich dann natürlich auch, wenn einer Vorkasse haben möchte. Wenns um einen großen Betrag geht und der Verkäufer auch keine bekannte Firma ist, dann fahren wir halt selbst vorbei oder schicken jemanden hin, der sich damit auskennt. Diese Euros/Zeit investiere ich gerne, bevor ich irgendwann mal keine Ware kommt obwohl das Geld weg ist. Und die Transportkosten sind somit auch gespart.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Mechwerkandi
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    • 11. August 2005 um 14:24
    • #10

    Vielleicht sollte man zunächst mal differenzieren zwischen Katalog- oder Lagerware und Sonderanfertigungen.
    Grundsätzlich gilt im Geschäftsbetrieb: Geld gegen Ware, ich bezahle ja auch nur für Arbeit, die ausgeführt wurde.

    Bei Sonderanfertigungen ist eine Vorleistung üblich, die Höhe ist zu verhandeln, im Maschinenbau bei 30%.

    Bei Lagerware ist natürlich die Versuchung gross, den Lagerbestand lediglich aus Bildchen bestehen zu lassen und erst nach Eingang der Vorkasse beim Grosshändler/Importeur zu ordern.
    Quasi ein Geschäft ohne Risiko, gibt natürlich Probleme, wenn der Lieferant nicht spurt...

    Ich erwarte bei einem Händler marktgängige Artikel in ausreichender Stückzahl an Lager, d.h. innert 2 Tagen zu liefern.
    Kann er das nicht, kaufe ich woanders, das hat auch was mit Seriösität zu tun.

    Kaufe ich im ebay etwas für 15,- von privat, halte ich die Vorleistung für angemessen.
    Bei teureren Artikeln oder kommerziellen Anbietern frage ich per Mail an, ob auf Rechnung geliefert werden kann, wenn nicht, s.o.

  • f8274
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    4.858
    • 11. August 2005 um 16:25
    • #11

    hatte dasselbe thema vor kurzem als verkäufer. es ging um einen 4-stelligen betrag. zwischen käufer und verkäufer wurde dann zwecks risikoteilung vereinbart, 50% vorkasse zu leisten, der rest unverzüglich nach wareneingang. ich finde, das ist ein fairer ansatz. warum soll immer nur der käufer das risiko tragen, weil es bei ebay so üblich ist? i.d.r. machen wir das auch, und haben innerhalb der technischen event-dienstleister auch nur gute erfahrungen sammeln können, aber es ist fraglich, ob das immer gut geht.

    je höher der betrag (bspw. kompl. pa), desto eher lohnt es sich, auch hunderte von km für die ware zu fahren. bei kleingeldgeschäften (bspw. nur ein amp) riskiert man eben mehr.

  • stb
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    460
    • 11. August 2005 um 22:13
    • #12

    hallo zusammen,
    ihr solltet bei dem Thema Vorkasse bedenken, daß diese nicht insolvenzsicher ist. Das bedeutet daß man im Falle der Insolvenz des Verkäufers nicht nur die Ware im Zweifel nicht mehr bekommt, sondern auch seine Vorkasse los ist ( ist dann nämlich eine Insolvenzforderung). Also merke: Jedes Geschäft hat zwei Seiten!! Und mal steht man auf der einen , mal auf der anderen Seite...


    stb

  • wiesel
    Profi
    Beiträge
    136
    • 13. August 2005 um 14:10
    • #13

    Und wenn man mal wieder ein schwarzes Schaf gefunden hat, kann man ja hier im Vorum warnen, damit nicht noch jemand drüber stolpert.

    Danke erstmal

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

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