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Traversenkreuz. Was ist zu beachten?

  • flyingbeats
  • 16. August 2005 um 16:10
  • flyingbeats
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    • 16. August 2005 um 16:10
    • #1

    Bevor ich ins kalte Wasser springe möchte ich gerne mal von den Statikern hier hören, wie es denn um solch ein Travenkreuz aussieht. Truss ist 4-Punkt Global Truss F34p mit 3mm Wandstärke. Das Kreuz wird mit 5 Boxcornern gebaut und die Stützen sollen 4m hoch sein. Aufgebaut wird mit 4 Work 255R Liften, also kein Problem. Streckenlänge ist jeweils 12m. Also gehen jeweils 6m vom mittleren Boxcorner zu den äußeren.

    Einfach so: X

    Wie standsicher ist solch ein Konstrukt? Wird der Boxcorner in der Mitte evtl. zu stark belastet? Es soll möglichst keine 5. Stütze in die Mitte der Tanzfläche. An den 4 6m Strecken würden jeweils eine 6er Bars, 2 20kg MHs und noch ein bischen Kleingelump hängen. Kabel kommen natürlich noch dazu. Was meint ihr? Machen oder besser lassen und das bewährte 4-Eck bauen (soll halt mal was anderes her, nicht immer der gleiche Aufbau)

  • ADMIN
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    • 16. August 2005 um 17:55
    • #2

    Das geht.

    Allerdings sollte man sich immer bewusst sein, dass der mittlere Würfel "kritisch" ist (wenn auch nicht bei der besagten Belastung): Wenn der versagt, dann fällt alles zusammen.

    Wenn ich dagegen bei einem gleichmäßig belasteten Kasten eine Ecke rausnehme, dann bleibt der Rest erst mal stehen.

    Von daher lieber zweimal kontrollieren, ob alles Pins drin sind.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Hami
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    • 17. August 2005 um 09:56
    • #3

    Kleine Ergänzung:

    Die "Stempel" sollten fest auf dem Boden stehen. Beim Kreuz hast Du vier Hebelarme. Wenn das anfängt zu schwanken, ist das Kreuz in der Mitte wie vom Admin beschrieben sehr stark belastet. Am Besten also kleine Bodenplatten unter die Senkrechten, damit ein Schaukeln unterdrückt wird, weitaus stabiler wären Besements.

    Gruß,

    der Hami

  • test
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    • 17. August 2005 um 10:30
    • #4

    alternativ ein paar pipes in das kreuz geschraubt als zusätzliche versteifung.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • flyingbeats
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    • 17. August 2005 um 12:48
    • #5

    Danke für die Tipps. Eckaussteifungen sind vorhanden und somit wird das Kreuz in der Mitte eh verstärkt. Bodenplatten sind auch da und die verwende ich sowieso immer. Hab diese kleinen 30x30cm Dinger und die großen, für aufrecht stehende Trussstempel. Somit werde ich das wohl machen können, zumahl auch kaum Last drin hängt. Ist nur für so ne kleine Disco Va.

  • Volker
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    • 17. August 2005 um 13:18
    • #6

    ein Bodenplatte hilft Dir aber nur in Hallen, in denen der Boden wirklich eben ist. Sonst hast Du schon alleine durch die unterschiedlichen Höhen ( Beispiel Reithalle oder Festzelt) ganz nette Kräfte auf dem mittleren Block.

    Interessant wäre auch die Frage, ob Ausleger verwendet werden müssen.

    Einmal unterstellt das Teil ist vier Meter hoch und eine betrunkene Person ( soll ja bei Parties vorkommen) hält sich an der Traverse fest, obwohl sie eigentlich in die andere Richtung fallen will... Du hast Dann bei kleiner Bodenplatte ( diese handelsüblichen 30x30 oder 40x40 Platten) einen ganz netten Hebel auf dem mittleren Boxcorner.
    Ich halte die Konstruktion für fraglich. Lieber ein Viereck und ein Kreuz oben draufgelegt ;-).

    Grüße,
    Volker

  • flyingbeats
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    • 17. August 2005 um 13:31
    • #7

    @Voker: Genau deswegen habe ich hier diesen Thread gestaret. Mir gehen nämlich die selben Überlegungen durch den Kopf wie dir :wink: Aber die Kraft auf den mittleren Boxcorner leiten die Aussteifungen ab. Es soll ja jede Traverse mit der daneben liegenden verstrebt werden. Dafür hab ich diese Rohre, die an beiden Enden einen beweglichen Couper dran haben, um Ecken usw. zu verstreben und dadurch die Kraft von ihnen abzuleiten. Ohne diese Teile bau ich das Ding natürlich nicht. Boden ist eben, denn es handelt sich um eine Halle mit PVC Boden. Bei unebendnen Flächen sind da Basements mit Spindeln nötig.

  • test
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    • 17. August 2005 um 13:38
    • #8

    ich hab so was mal aus h30v mit multicorner gebaut. da hing ein seilartist. das hat sich nicht mal im ansatz bewegt.

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  • 2Fanatic
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    • 17. August 2005 um 15:38
    • #9

    wollte sowas auch schon mal bauen hat das denn jetzt vor oder nachteile wenn man in der mitte auch noch nen Fuß macht.
    Und wenn man sowas überhaupt macht dann bis welcher maximalen Spannweite 5 m vom kreutz in jede richtung sollte doch noch kein Problem sein oder?

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  • Mister.Lange
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    • 17. August 2005 um 17:08
    • #10

    Vielleicht sieht das mit einem Cornerblock schon besser aus. M.E. kann der höhere Belastungen ab.

  • Volker
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    • 17. August 2005 um 17:43
    • #11

    Bei einem Aufbau auf ebenem Boden und der Verwendung von Boxcornern und den beschriebenen Pipes mit Couplern oben in der waagerecheten und evtl. in den 90° Winkeln nach unten habe ich keine Bedenken. Ich gehe mal davon aus, das Deine Pipes mindestens 1 Meter lang sind, also nicht so 50 cm Alibi-Dinger oder normale Rohre mit Doppelcouplern befetigt oder sowas in der Art. Das bringt wenig, da die Hebelwirkung das Rohr mal locker aus einem Doppelcoupler rausdrückt. Die Pipes mit beweglich montierten Couplern gefallen mir deutlich besser.

    Schwachpunkt wäre vielleicht noch der Hersteller, aber Du hast dich ja schon für die stabilere Version und nicht für diese (Deko-)truss entschieden.
    Die Erkenntnis es bei unebenem Boden mit Basements zu bauen ist auch lobenswert. Du glaubst garnicht was wir schon alles für Konstruktionen gesehen haben.

    Vorteil eines Abgangs in der Mitte wäre die eröhte Spannweite.
    Ist aber Geschmackssache.

    Viele Grüße,
    Volker

  • flyingbeats
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    • 17. August 2005 um 18:14
    • #12

    Ja, die Pipes sind 1m lang und haben angeschweißte, bewegliche Coupler. Zudem werden auch nur Boxcorner, keine Standartecken verwendet. Klar sind die Boxcorner von Global Truss lange nicht so gut, wie die von Prolyte, was man ja schon am doppelten Gewicht bei Prolyte erkennen kann. Aber gegenüber Standartecken sind sie wohl immernoch die bessere Wahl. Gegen die Traverse an sich spricht meiner Meinung nach nix. Sehe bei den reinen Strecken da keien Nachteile gegenüber Prolyte. Beim Zubehör und Ground Support sind selbstverständlich Unterschiede gegeben. Wäre ja schlimm, wenn doppel so teures Material keine Vorteile hätte :wink:

  • Tilly
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    39
    • 20. August 2005 um 11:27
    • #13

    Servus,
    wollen in ca. 4 Wochen bei einer Disco-Va auch ein Kreuz aus Eurotruss FD34 stellen, in der Mitte ein Kreuzstück mit Abgang unten und einem Steher. Außerdem soll dann ein FD34 Traversenkreis mit nem Durchmesser von 5m druntergehängt werden (also Kreismittelpunkt der Steher in der Mitte).

    Spannweite von der Mitte: 6 m

    Höhe: 4 m

    Belastung der geraden Truss (von Mitte bis außen,6m): 2 * 6-er Bar oder 3 * 4-er Bar (mal sehen was noch da ist!), ein kleiner Scan 18 kg

    Pro Ecksteher: und ein 4-er Blinder

    Belastung vom Kreis: 8 Movingheads a 21 kg, (eventuell Bespannung des Kreises mit weißem B1-Stoff)

    Location: eine Mehrzweckhalle mit Holzfußboden, eben(ähnlich Parkett,da drunter Beton/Estrich)

    Nach meiner Berechnung ist das System zulässig!
    Aber da ich das Konzept zum ersten mal stelle wärs schon nett wenn mir die Gemeinde hier Tipps oder Bedenken äußern würde!
    (Hoffe das ich nix vergessen habe... :?::!: )


    Danke im Voraus, Tilly

    ...das schaffen wir schon...ich weiß nur noch nicht wie...aber wir haben doch noch 10 Minuten...

  • Tilly
    Beiträge
    39
    • 29. August 2005 um 12:25
    • #14

    so langsam wirds akut! Also Push!!!

    ...das schaffen wir schon...ich weiß nur noch nicht wie...aber wir haben doch noch 10 Minuten...

  • Stephan Schewe
    Profi
    Beiträge
    543
    • 30. August 2005 um 22:03
    • #15

    Was genau willst du hören?

    Du hast sogar noch einen Stempel in der Mitte...das hält dicke. (Mit deinen angegebenen Lasten sogar ohne Mittelstütze)
    Mach wie oben beschrieben noch Streben zwischen die Ausleger und fertig.

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