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Holzplatten zusägen

  • pa-maker
  • 30. August 2005 um 13:02
  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 25. September 2005 um 21:58
    • #21

    mal abgesehen davon, dass man Platten ganz gut über ne F45 kriegt (man braucht halt nur 2 Mann um die auffen Tisch zu kriegen ;)) - wir haben bei uns auch die Festo Handkreissäge -> 100%ig unsere is auch noch mit Schwenkbarem Sägeblatt ausgestattet (warschienlich standard... aber ich habs noch nie ausprobiert wies da mit °-Genauigkeit aussieht) und auf der Schiene is echt 0 Spiel -> unsere is zwar schon am Rand durch zu fixes loswerkeln bisschen "angefressen" ... aber trotzdem 100%ig

    Bei den Baumarkt sägen is das alles immer sonne Sache; Parallele Schnitte werden warscheinlich noch gehen, aber spätestends bei Winkeln wirst du sehen, dass 45+45 eben nicht 90° ergeben... hatten wir bei unserer alten Formatkreissäge auch

    Vorteil bei den kleinen ist auch, dass du da Notffalls eben nen Haushaltsstaubsauge (ok.. sollte schon etwas ein etwas potenteres Modell sein...) dran anschließen kannst und keine riesen Absauganlage brauchst (ne F45 hat z.B. mal eben nen 160mm Anschluss...)

  • harri-ng
    Beiträge
    24
    • 29. September 2005 um 00:06
    • #22

    Habe erst einmal mit einer Festo Handkreissäge gearbeitet, sonst immer mit einer Bosch der unteren Preisklasse. Ich besitze die Festo leider nicht selber, habe sie mir mal geliehen, um 40mm Küchenplatte zu sägen. Mit Führungsschiene, versteht sich.

    Fazit: Nie wieder Bosch und Co! :D Festo schneidet wie Butter und absolut genau! Ist nur zu empfehlen.

  • fguki
    Beiträge
    20
    • 29. September 2005 um 01:58
    • #23

    Na langsam wirds mir unheimlich!

    GENAU über die Bosch Alternative hab ich heute auch nachgedacht. Die kost immerhin rund 150 Euro weniger.

    Nun ja. Aber dann muss man wohl mal eine Inverstition machen!
    Sofern für Euch Milliadäre mit F45er usw ne Festo Tauchsäge überhaupt ne Investition is. Mehr Portokasse, oder? *Spaß* :wink: :D

  • SRAM
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    • 29. September 2005 um 07:44
    • #24

    Wir benutzen eigentlich immer sowas aehnliches:

    So eine Furniersaege ist was feines, denn ich kann die Platte auf dem Plattentisch liegend in aller Ruhe sehr genau ausrichten, festspannen und dann saegen. Gibt sehr saubere Kanten.

    Das Modell, das wir benutzen ist auch schon aelter, hat eine Spannung per Handrad, aber den Vorteil, dass der Schlitten vorne offen liegt und nach vorne oben zwecks Winkelschnitt geschwenkt werden kann. Bisschen ueber 60 Grad sind drin (allerdings nur als Fertigschnitt, weil sonst der Motor von unten an der Platte schleift), das hat bisher immer gereicht.

    Gruss SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • FF
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    • 30. September 2005 um 01:03
    • #25

    In fast jeder Schreinerei wird man FESTO-Maschinen finden, die Geräte sind absolut spitze und durchdacht. Die Führungsschienen muss man idR nichtmal festzwingen, weil sie auf ihrer rutschfesten Unterseite bereits sehr gut aufliegen. Wenn man mit einer FESTO mal richtig umgehen kann, kann man sogutwie alles damit anstellen und es gibt (fast) keinen Grund mehr, sich eine Tisch- oder Formatkreissäge zu kaufen. Von dem Tischkreissägenschund aus dem Baumarkt lässt man sowieso besser die Finger.

    Einziger "Nachteil" der Festomaschinen ist der Sägetisch, der ist halt aus Alu, d.h. wenn das Teil runterfliegt, verbiegt er - aber wer schmeißt schon mit Sägen um sich. Interessierte Grobmotoriker können aber auch auf MAFELL-Sägen ausweichen, die haben sehr stabile Druckgusstische - Zielgruppe sind da allerdings nicht vorrangig die Schreiner, sondern die grobschlächtigeren Zimmermänner wie meinereiner :D Nichtsdestotrotz sind auch diese Sägen sehr exakt, die Mafell-125 lässt sich sogar auf 60° neigen, um mal wieder den Bogen zum Threadanfang zu schlagen - aber wer von den Boxenbauern braucht schon 125mm Schnitttiefe...

    Allerdings noch was zu Säge-Winkeln über 60°: senkrecht über die Tisch- bzw. Formatkreissäge ziehen geht durchaus, wenn die Platte nicht zu hoch ist. Aber BITTE: wenn ihr wenig Erfahrung mit Sägen habt, lasst es euch mal von nem Schreiner o.ä. zeigen, das ist keine Schande! Es ist nicht ungefährlich, weil einem die Platte am Ende gerne im Sägeblattschlitz "abtaucht", und wer dann panisch reagiert, riskiert zur versägten Platte auch noch seine Finger!

    Aber mal ehrlich, wann braucht man Sägewinkel von >45° bei der Plattenverarbeitung? Doch nur bei Eckverbindungen mit spitzen Eckwinkeln <90°. Und dann verarbeitet man die Platten besser nicht auf Gehrung, sondern Stoß an Stoß, das ist einfacher und lässt sich wieder prima und ganz normal mit Winkeln bis 45° sägen.

    Gruß FF

  • SRAM
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    • 30. September 2005 um 11:54
    • #26
    Zitat

    Aber mal ehrlich, wann braucht man Sägewinkel von >45° bei der Plattenverarbeitung? Doch nur bei Eckverbindungen mit spitzen Eckwinkeln <90°. Und dann verarbeitet man die Platten besser nicht auf Gehrung, sondern Stoß an Stoß, das ist einfacher und lässt sich wieder prima und ganz normal mit Winkeln bis 45° sägen.

    Der typische Fall, bei dem das bei uns immer auftritt ist, wenn eine Hornschraege von innen gegen die Gehaeusewand auslaufen soll. Insbesondere bei MT-Hoernern. Zwar sollte man hier eine kleinen Ueberstand (z.B. 3 mm) wie von Dir beschrieben mit dem Komplementaerwinkel schneiden, damit die sichtbare Vorderkante nicht franselig auslaeuft und eine schoene umlaufende Kante mit rechtem Winkel zur Seitenwand entsteht, aber saegen muss mann die an der Wand liegende Flaeche halt dennoch mit dem Winkel zwischen Seitenwand und Hornflaeche - 90 Grad (ausser bei Trapez).

    Gruss SRAM

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  • ukw
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    • 2. Oktober 2005 um 17:32
    • #27

    @ FF beim Anschneiden der Gehrungen darauf achten, daß die Platten verwindungsfrei (nicht windschief) liegen.

    @ SRAM : Weder von der Achslagerung noch von der Drehzahl sind die Furniersägen dafür gedacht Plattenzuschnitte zu machen. Langfristig wird es die Maschine zerstören.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • SRAM
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    • 3. Oktober 2005 um 07:40
    • #28
    Zitat

    Weder von der Achslagerung noch von der Drehzahl sind die Furniersägen dafür gedacht Plattenzuschnitte zu machen. Langfristig wird es die Maschine zerstören.

    ...nun, dafuer bin ich kein Spezialist. Aber die Saege, die ich meine tut das schon mindestens 27 Jahre ... na ja, ist ja auch noch ein Modell mit Graugussteilen und Messingspindel zum spannen, Maschinenbau aus Deutschland halt, wie er mal war :wink: .

    Gruss SRAM

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  • manuela
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    • 3. Oktober 2005 um 09:22
    • #29

    Die abgebildete Maschine hat das Sägeblatt direkt auf dem Motor.
    Es werden gewiß keine Motoren gebaut mit extra schwachen Kugellagern, daraus ergibt sich eine grundsolide Sache. Lediglich die Schneidleistung in dickem Material dürfte keine Rekordwerte erreichen was aber bei den Stückzahlen unerheblich ist.
    Kugellager sind zudem Standart-Austauschteile unter 10 Euro 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mirko
    Verifiziert
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    • 3. Oktober 2005 um 09:57
    • #30

    Wenns im kleinen Rahmen bleibt, Festol-Qualität sein soll und aber die Kohle nicht reicht, dann http://www.protool.de . Ist ein Festol-Ableger in Tchechien und wird auch hier vertrieben (z.Bsp. bei Odenwälder). Siehe auch Ebay.

    MfG Mirko

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 3. Oktober 2005 um 12:34
    • #31
    Zitat von &quot;Mirko&quot;

    Wenns im kleinen Rahmen bleibt, Festol-Qualität sein soll und aber die Kohle nicht reicht, dann http://www.protool.de . Ist ein Festol-Ableger in Tchechien und wird auch hier vertrieben (z.Bsp. bei Odenwälder). Siehe auch Ebay.

    MfG Mirko

    Und das mit der Führungsschiene funktioniert dann auch so stressfrei wie bei Festo?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • matzepa
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    872
    • 3. Oktober 2005 um 16:58
    • #32

    wie das mit der Führungsschiene aussieht weiß ich jetzt nicht; aber wir haben divere Stichsägen von Festool und Protool -> so wie ich finde absolut gleichwertig...

  • Mirko
    Verifiziert
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    354
    • 3. Oktober 2005 um 19:13
    • #33

    Ja, das mit der Führungsschiene ist das gleiche System. Keine probleme.

    MfG Mirko

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • FF
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    • 4. Oktober 2005 um 20:54
    • #34

    ukw schrieb:

    Zitat

    FF beim Anschneiden der Gehrungen darauf achten, daß die Platten verwindungsfrei (nicht windschief) liegen.


    Das brauchst du mir nicht zu sagen, auch wenn mein Gesellenbrief schon mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat, weiss ich noch, wie man ´ne Säge bedient :wink:

    @ SRAM und alle anderen >45°-Säger:
    Senkrecht Platten über die Tischkreissäge zu schieben geht schon, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt. Zuerst fährt man das Sägeblatt ganz nach unten. Dann befestigt man 2 L-förmig mit einander verschraubte Bretter so an der Säge, dass das senkrechte Brett am Parallelanschlag anliegt und das waagrechte Brett plan auf dem Sägetisch aufliegt. Das senkrechte Brett ist sinnigerweise breiter (=höher) als der zur Säge gehörende Parallelanschlag - an dem senkrechten Brett kann man das zu sägende Werkstück besser und sauberer anlegen und der Winkel verwackelt nicht so leicht. Das waagrechte Brett ist für die Sicherheit gut: man stellt die Säge an und fährt das Sägeblatt langsam hoch, bis es durch das Waagrechte Brett durchtaucht und bis in das Senkrechte einschneidet.

    Wer bis jetzt gemeint hat, auch ohne das senkrechte Brett auszukommen, hat sich gerade in den Parallelanschlag gesägt und entweder diesen, das Sägeblatt oder beides zerstört... :D

    Jetzt hat man, richtigen Winkel und Abstand-Parallelanschlag vorausgesetzt, einen sauberen Anschlag in der senkrechten, ohne das das Brett irgendwohin abtauchen kann (denn in dem Waggrechten Brett ist ja nur an exakt der Austrittsstelle des Sägeblattes ein Schlitz. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann im Abstand der Werkstückstärke parallel zum senkrechten Brett eine Leiste o.ä. auf das waagrechte Brett Schrauben, dann kann das Werkstück unten nicht wegrutschen und: wenn die Leiste hoch genug ist, ist das Sägeblatt für Finger nicht mehr erreichbar - Verletzungsgefahr gebannt...

    Klingt kompliziert, aber wenn man es einmal gesehen hat, kinderleicht und bombensicher.

    Gruß FF

  • ohu
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    602
    • 4. Oktober 2005 um 21:30
    • #35

    Bei wenigen schnitten und nicht zu großen Platten: Platte senkrecht über die Tischkreissäge, wie genannt, aber die Eintauchtiefe nur so weit stellen, dass noch ca. 3-4 mm holz (eine furnierlage bei multiplex) ungesägt bleibt. Diesen Rest spaltet man mit der Axt oder einem Handsägeblatt, je nach Faserlage, der Rand wird noch mit ner Raspel ordentlich abgezogen...

  • FF
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    1.868
    • 4. Oktober 2005 um 22:51
    • #36

    Ich habe noch schnell eine Skizze hingeschmiert, falls mein Text nicht so verständlich war...

    Der (rot markierte) dreieckige Abschnitt kann, wenn er nur leicht am drehenden Sägeblatt verkantet, wirklich mit ungeheurer Wucht herausgeschleudert werden, hier darf niemand in der Flugbahn stehen (generell sollte sowieso möglichst niemand in Laufrichtung des Sägeblattes stehen! - immer nur parallel zum Sägeblatt oder hinter der Säge), das kann gefährlich werden.

    Bei uns in der Zimmerei hat eine herausgeschleuderte Leiste von 1x2cm Querschnitt die Werkstatttür mit 40mm Schichtholz komplett sauber durchschlagen - hätte man mit dem Stemmeisen nicht sauberer hinbekommen :shock:

    Ach ja, und wenn man, wie SRAM schon richtig angemerkt hat, darauf verzichtet, einen absolut scharfkantigen Winkel zu sägen, und den Anschlag so einstellt, dass vom Plattenstoß etwa 1mm stehenbleibt, dann erleichtert das die Sache ungemein und tut der Genauigkeit keinerlei Abbruch.

    Ansonsten sei auf ohu´s Methode verwiesen, die ist auch o.k. für nen schnellen Schnitt.

    Wer denkt, das alles sei unnötig und das Holz für den L-Anschlag schlecht investiert: Eure Hände und Finger sind unbezahlbar - für ALLES andere gint es die VISA-Card :D

    Gruß FF

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