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separater moni-mix beim drummer in ear

  • schall-schorsch
  • 6. September 2005 um 16:34
  • schall-schorsch
    Beiträge
    11
    • 6. September 2005 um 16:34
    • #1

    hallo,
    bin mit einer rockcoverband unterwegs. der drummer möchte gern auf in ear umsteigen und es selbst mischen. er hat sich folgendes gedacht: kleines soundcraft 12 kanalpult am drumset, alles was er hören will geht da rein und über y-split am insert wieder raus in "meine" stagebox. alles was er nicht hören bracuht geht direkt in die box. er kann sich also selber mischen über headphone vom kleinen mischer und ich bekomme alle signale gegaint in die stagebox. soweit so gut, bzw. schlecht. ich denke es müsste funktionieren habe aber ein paar einwände und möchte gern eure meinung dazu hören.

    ist es nicht so das ich ein linesignal am foh bekomme wenn wirs so machen?

    das wäre doch übelst für meinen rauschabstand oder?

    selbiger wird doch vom soundcraftpult ebenfalls verschlechtert oder? ist ja kein high-quali-mischpult...

    kann er sich überhaupt einen halbwegs brauchbaren mix machen wenn er alles roh ohne eq und gates etc bekommt?

    ist es überhaupt sinnvoll den selber mischen zu lassen (ahnung hat er)?

    grade bei in ear ist das doch komisch oder? mir fällt da nur ein kollege ein der neulich in ear gemischt hat und sein talkback (md421) am fohpult liegen hatte, versehentlich offen. als ers im ersten song zugemacht hat haben sich alle musiker beschwert wo denn der gute inear sound hin sei...
    :D

    vielleicht hat jemand sogar noch mehr argumente dafür/dagegen. tendiere momentan dazu ihn machen zu lassen, ihm aber nen ordentlichen spilt aus der stagebox zu geben, dann wäre wenigstens der frontsound fein raus...
    grüße schorsch

    a producer is someone who turns coffee into music...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. September 2005 um 17:12
    • #2

    er soll mal probieren (ausleihen):

    kleiner Rackmixer + ein MM42 dazu.
    Das dürfte ein breites Grinsen hinterlassen.

    http://www.rane.com/mm42.html

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 6. September 2005 um 17:19
    • #3
    Zitat von "Schall-Schorsch"

    hallo,
    bin mit einer rockcoverband unterwegs. der drummer möchte gern auf in ear umsteigen und es selbst mischen. er hat sich folgendes gedacht: kleines soundcraft 12 kanalpult am drumset, alles was er hören will geht da rein und über y-split am insert wieder raus in "meine" stagebox. alles was er nicht hören bracuht geht direkt in die box. er kann sich also selber mischen über headphone vom kleinen mischer und ich bekomme alle signale gegaint in die stagebox. soweit so gut, bzw. schlecht. ich denke es müsste funktionieren habe aber ein paar einwände und möchte gern eure meinung dazu hören.

    ist es nicht so das ich ein linesignal am foh bekomme wenn wirs so machen?

    das wäre doch übelst für meinen rauschabstand oder?

    selbiger wird doch vom soundcraftpult ebenfalls verschlechtert oder? ist ja kein high-quali-mischpult...

    kann er sich überhaupt einen halbwegs brauchbaren mix machen wenn er alles roh ohne eq und gates etc bekommt?

    ist es überhaupt sinnvoll den selber mischen zu lassen (ahnung hat er)?

    grade bei in ear ist das doch komisch oder? mir fällt da nur ein kollege ein der neulich in ear gemischt hat und sein talkback (md421) am fohpult liegen hatte, versehentlich offen. als ers im ersten song zugemacht hat haben sich alle musiker beschwert wo denn der gute inear sound hin sei...
    :D

    vielleicht hat jemand sogar noch mehr argumente dafür/dagegen. tendiere momentan dazu ihn machen zu lassen, ihm aber nen ordentlichen spilt aus der stagebox zu geben, dann wäre wenigstens der frontsound fein raus...
    grüße schorsch

    Alles anzeigen
    Zitat von "Manuela"

    er soll mal probieren (ausleihen):

    kleiner Rackmixer + ein MM42 dazu.
    Das dürfte ein breites Grinsen hinterlassen.

    http://www.rane.com/mm42.html

    Wie wäre es wenn man sich erst die Frage durchliest, dann überlegt ob man etwas Sinnvolles zu dem Thema beitragen kann und danach erst eine Antwort postet!?
    Solche, vollkommen ander Frage vorbei gehenden Antworten, zeugen nicht gerade davon die Fragestellung verstanden bzw. sich damit auseinander gesetzt zu haben.

    Bitte gebt Euch entweder etwas mehr Mühe zu antworten oder haltet es mit Nuhr.

    Danke und GRuß
    Kai

    Einmal editiert, zuletzt von KREISS (6. September 2005 um 18:04)

  • dasich
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    • 6. September 2005 um 17:42
    • #4

    Also es ist in der Tat genau so wie du es beschrieben hast:

    1. Wenn du aus den Inserts wieder raus gehst, hast du ein Linesignal
    2. Hast du nicht so tolle Preamps im Signalweg

    Die beiden Sachen kanst du schon mal umgehen, indem du die in Frage kommenden Mics einfach über ein Y-Kabel splittest.
    Ihr müsst euch dann nur einig werden wer die Phantomspeisung macht.

    Ansonsten ist gegen die Idee erstmal nix zu sagen. Ich halte sie nur für ein wenig unpraktisch.

    Die Frage ist doch: Hat der Drummer beim Soundcheck überhaupt die Zeit sich sein IEM einzustellen?

    Und dann noch zwei Sachen: Er wird aus dem von dir beschriebenen Grund ein Ambience-Mic brauchen (dann kann man auch in Ruhe am FOH weiterlästern ohne Gefahr zu laufen dem Drummer direkt ins Ohr zu quatschen)
    UND!!! in jedem Fall ein Limiter als Notbremse!

    Er spielt nun mal Schlagzeug und hat somit im wahrsten Sinne des Wortes beide Hände voll zu tun.

    ALso wenn er drauf besteht O.K. ich würde in jedem Fall erstmal mit IEM den Mix auch über FOH versuchen, dann kann man immernoch einen Mixer dazu kaufen.

    Aber auch hier: Limiter als Notbremse zum Schlagzeuger.
    Viel Spaß

    Es grüßt der Stephan

  • derautor
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    • 6. September 2005 um 18:01
    • #5
    Zitat

    als ers im ersten song zugemacht hat haben sich alle musiker beschwert wo denn der gute inear sound hin sei...

    Da ist was dran.... :D ! Es ist beileibe kein schlechter Ansatz, sich zu Anfang nur mal den FoH-Mix aufs InEar zu legen und das mal auszuprobieren - vielleicht reicht das ja schon. Falls ja, ist dies die einfachste Lösung, denn nur das FoH-Signal muss dann gesplittet werden. Mit nur halboffenen Hörern bekommt man immer noch ne Menge Bühnenumgebung mit. Müssen jedoch einige Signale im IEM lauter gestützt werden, kommt ihr um den Split der zur Debatte stehenden Kanäle nicht herum. Wie die Kollegen empfehle ich auch ordentlichen :) Y-Split oder gar Trafos an der Stagebox. Deine Durchschleif-Lösung mit dem Pult funktioniert wahrscheinlich auch, wäre mir aber zu unsicher.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • monithor
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    • 6. September 2005 um 18:09
    • #6

    moinsen,

    ich würde ihn einfach machen lassen. eine sorge weniger beim soundcheck. ich denke er weiss am besten was er will. und wenn er ein wenig ahnung hat wirds funktionieren.

    einschränkungen würde ich auch machen beim signalweg. besser vernünftig splitten. alles andere wäre mir zu unsicher.

    atmo muss er selbst entscheiden ob er es braucht oder nicht, ebenso kompressoren oder gates. wenn die band ansonsten einigermassen vernünftig spielt, kann es auch ohne gehen.

    viel glück/spass

    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • soundworx
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    • 6. September 2005 um 18:14
    • #7

    Dem Drummer einer Band, für die ich öfter arbeite, habe ich folgendes Setup zusammengestellt:
    P4M (4-Kanal Mischer mit Loop Through), P4R-HW(Bodypack mit Limiter!!!, kabelgebunden), E3 (Hörer, alles Shure)
    Das Setup:
    BD Mic -> Mischer Kanal 1 -> FOH
    OH Mic (SM58 oder was auch immer) -> Mischer Kanal 2
    Klicktrack -> Mischer Kanal 3
    Bandmix vom FOH auf AUX -> Mischer Kanal 4
    Drummer ist superhappy!

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • bias79
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    • 6. September 2005 um 20:41
    • #8

    Ich würde das mit nem y-split machen bei allen kanälen die er braucht. nich vergessen die masse bei einer splitseite abzulassen!
    Als drummer selber mischen geht übrigens wunderbar. Bin auch drummer.
    Außerdem für dich weniger stress beim check.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • mistebass
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    • 6. September 2005 um 22:14
    • #9
    Zitat von "derautor"

    Da ist was dran.... :D ! Es ist beileibe kein schlechter Ansatz, sich zu Anfang nur mal den FoH-Mix aufs InEar zu legen und das mal auszuprobieren

    Kannst den Foh- Mix ja auch über eine Matrix rausgeben und dem Drummer (erfahrungsgemäß will er mehr Drums als der FOH- Mann) die Drums von einer Drum- Subgruppe auf die Matrix geben. Das ist einfach und gibt Dir mehr Möglichkeiten den Schlagzeuger glücklich zu machen, als wenn Du zwischen Foh und Bühne hin und her rennen musst, um ihm dort zu helfen.
    Weniger ist mehr...

    Gruß J.

  • JS-Sound
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    • 6. September 2005 um 22:40
    • #10

    Schon was dran,
    aber ich wäre trotzdem auch für so eine Lösung, wenn er schon eingreifen will:

    Kleines Pult, er bekommt einmal die Stereosumme (Mainmix) vom FOH, ein Ambience Mikro, und über einen 2 oder 4- Kanal-Splitter BD+Snare, oder BD, Snare und OH. Falls er selbst auch singt nochmal sein Gesangsmikro dazu.
    Macht 5-8 Kanäle, und er kann sich sein Zeug selbst zusammenstellen.
    Wenn ihr viel Zeit habt, schau dir mal so ein altes Yamaha ProMix an, da könnte er gleich mit Gaten/Komprimieren/Effekten :), und sich die Sachen abspeichern.
    Wär aber wieder teurer, also wohl doch ein 8-Kanal Behringer mischer und ein 2in-4out Splitter...
    Soviel meine Meinung...

    Gruß JS

  • chris216
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    • 7. September 2005 um 09:46
    • #11

    Was meiner Meinung nach entscheidend gegen die erste Variante spricht: Du bist am FoH abhängig von dem kleinen Mixer. Was, wenn der Drummer mit dem Gate-Poti die Pegelverhältnisse regelt? Das macht dich wahnsinnig am FoH!

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • JS-Sound
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    • 7. September 2005 um 10:22
    • #12

    Nein, dafür ja einen kleinen Splitter, und er kann tun und lassen was er will,
    und am FOH hat mam keine Probleme damit...

    Gruß J

  • chris216
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    • 7. September 2005 um 11:20
    • #13

    Ich bezog mich auf die allererste Variante, FoH-Signal aus den Inserts des kleinen Pultes. Mit nem Splitter ist das natürlich alles klein Problem mehr...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • schall-schorsch
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    11
    • 7. September 2005 um 11:33
    • #14

    danke für die vielen antworten, habe nochmal mit dem drummer gesprochen. wir machen es zunächst wohl mal so:
    soundcraft mischer wird versorgt über nen ordentlichen spilt ab stagebox. er hat zudem komp und gates sowie hall in seinem rack um sich selbst die sachen schön zu mischen (das kann er!). ich hab keine sorgen, werde ihm aber rechthaberich wie ich bin ein ambience mik stellen und auf sein soundcraft schicken.
    drumfill werde ich die ersten male trotzdem noch auf den lkw werfen 8)

    a producer is someone who turns coffee into music...

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 8. September 2005 um 21:26
    • #15

    hi,

    da will ich doch auch mal was beitragen.

    Bin selber Drummer mit IEM.

    Also ich hab meistens nur die OH und die Kick auf dem IEM liegen.
    Ein wenig Snare und ein wenig HH für den Anschlag und gut ists.... :D

    Wir machen das immer so : Der FOH Mann stellt das immer so lala ein und nach dem Soundcheck gehe ich ans Pult und Regel selber nach. Dann evlt noch noch mal kurz nach dem ersten Set und gut ist es.

    Das mit der "selber Drumpultregel Aktion" ist schon ok aber doch etwas aufwendig. Wenn es in die Richtung gehen soll dann auf jeden Fall mit Split oder Y Kabel vor dem Drum Pult.

    Grüße aus dem Frankenland.

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • hardgated
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    9
    • 18. September 2005 um 18:04
    • #16

    Wenn du dir die Kanaäle aus dem Insert zeihst ist das natürlich ein unsymmetrisches signal solltest du bedenken...zudem hat dann der drummer die kontrolle über den gain, wenn also die kanäle in seinem pult übersteuern bekommst du ein übersteuertes signal und kannst nicht eingreifen. zudem hat er wahrscheinlich schlechtere preamps, was natürlich soundtechnisch ungeil ist...
    elegant sind splitter, nur die frage ob du die kohle über hast. ansonsten yankees oder ne stagebox, die zu den inputs noch mal nen hart durchgeschliffenen outputs hat. da müsst ihr nur mit phantom power aufpassen und damit rechnen, dass es evtl. brummprobleme geben könnte.

    meine lösung: wenn du genug returns hast ihm subgruppen oder nen monitormix + kanäle die er UNBEDINGT selbst regeln will zurückschicken.


    p.s. oder digitalpult und aviom personal monitoring :wink:

    http://www.electrical.com/item.php?page=1&pic=pictures/1.jpg

  • doclike
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    67
    • 20. September 2005 um 10:59
    • #17

    Hallo,

    Und was spricht gegen Direct Outs am FoH ? und dann die jeweiligen gewünschten Kanäle per Multicore wieder an die Stagebox schicken. Müsste man halt noch Adapter löten, sollte aber kein Problem sein. Also: Direct out (klinke) auf XLR Female dann ab ins Multicore. Dann aus dem Multicore ins Drummer Mischpult.

    greetz doc

  • Seven
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    4.373
    • 20. September 2005 um 11:30
    • #18

    Ich tippe mal, die direct outs sind post fader und somit post allem am FoH und auf dem Core sind meist 6-8 Returns, die bereits belegt sind.

  • doclike
    Beiträge
    67
    • 20. September 2005 um 12:04
    • #19

    also bei meinem Wizard sind die Direct Outs pre-fader, können aber auch post-fader gejumpert werden.
    Wenn am FoH allerdings kein einigermaßen vernünftiges Mischpult steht, geht das ganze in die Hose.

    greetz doc

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