wie kann ich denn die Leistung einer endstufe "nachprüfen" .. mri erscheinen die 300W nicht wirklich als 300W :wink: hab ne Acustica CA-800 und noch :wink: zwei 15er eminence delta
Leistung einer Endstufe "prüfen"
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Die nimmst einen Oszilator und einen Lastwiderstand und schaust, wann es dir die Spitzen wegschneidet, da gibt der Verstärker dann kein Sinussignal mehr wieder, sondern erste Ansätze von Rechteck und damit Clipping.
Stefan
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Nur mal aus Interesse: Mit welcher Frequenz sollte man diese Messung machen? 1kHz? Und was sollte man als Lastwiderstand verwenden? Ist ja wichtig für die Berechnung der Leistung oder?
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Als Lastwiderstand kannst du z.B. eine Parallelschaltung von vielen hochohmigeren Lastwiderständen verwenden. Ich habe mir z.B. auf diese Art Lastwiderstände mit je 4 Ohm und einer Belastbarkeit >300W pro Stück gebastelt.
Wenn du höher belasten willst, dann kannst du die Teile auch in Trafo-Öl einlegen, dann sind sie um das Vielfache höher belastbar (bessere Wärmeabfuhr).
lg
Florian
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Ich habe zwei Grosse Lastwiderstände auf einen Kühlkörper montiert, und mit einem Fentilator gekühlt. Das kann mann mindestens mit 200-300W belasten.
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Und die Billige variante: Einen 5W Widerstand in Wasser kann man etwa mit 300W belasten.
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Trafo-Öl ... Ihgitt!
Mit Wasser funktioniert´s auch.Zur Frequenz: Das kommt auch auf den (beabsichtigten) Einsatzzweck an.
Endstufen, die Subwoofer betreiben sollen, sollte man halt auch unter 100Hz testen. Aber nicht bei 50Hz, da kriegt man wg. der Nachladevorgänge tw. komische Ergebnisse. Am besten was "krummes" nehmen, z.B. 67Hz oder 30Hz.
Fullrange-Endsufen kann man bei 1kHz testen. Interessant ist dann nochmal die Leistungsbandbreite, also bei 30Hz und 16kHz auch nochmal schauen.
Interessant ist auch die Frage, wie lange die Endstufe das mitmacht, und wann die Clip-LED "kommt".
Adam
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Stimmt, Trafo-Öl ist zwar grauslich, aber hat gute Eigenschaften für den Zweck. Wird u.a. auch in der Funktechnik so gemacht.
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Nehmst doch nen Dosenwiderstand.
Man braucht eine 10kg Sauerkautdose von Inzersdorfer oder ähnlichen Herstellern.
Konstantandraht und ein hitzefeste Konstruktion den Draht auf die Konstruktion wickeln so das man 2,4,8 Ohm schalten kann.
in die dose rein mit wasserauffüllen und schon ist der perfekte leistungswiderstand fertig. wichtig der draht muss isoliert sein. oder Destillierstes Wasser nehmen.je nach größe der Behälters belastbar bist das wasser kocht.
So ist schnell ein 2kw widerstand gebaut mit wenig geld. -
Hallo,
Gib doch hier in die Suche einfach mal Sauerkrautdosenwiderstand ein :wink:
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1.) Leitungswiderstand: Ohne Sauerei und Bastelei: Lange Schuko-Leitung, hinten kurzschließen.
2.) Mit Sinus und Oszi kann man die Clipping-Grenze ausloten, aber dann weiß man noch nicht, wie lange das der Amp thermisch aushält. Wenn er das ein paar Stunden aushält, ohne abzuschalten, dann isses ok...
Wenn nicht, dann geht man mit der Leistung ein Stück runter und fährt wieder ein paar Stunden...
PA-Amps geben in der Praxis keine Sinus-Dauerleistung ab, sondern Impulse. Aber die Hälfte der Spitzenleistung (vor Clipping) sollte sie im Dauerbetrieb schon machen.
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mmh gibts nru die möglich keit mit dem ozi ? son teil ahabsch nit hier stehn

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Schau mal was ich gefunden habe!
Die Belastbarkeit der Widerstände mußt Du antürlich auf über 300W aufrunden und/oder durch die schon erwähnten Varianten ersezen. Und: geht nur mit 50Hz.Adam
Eine ungefähre Abschätzung liefert folgende Methode:
1. Volume-Regler auf Linksanschlag!
2. Von einer Test-CD spielst Du 50 Hz (nur bei 50 Hz messen alle Multimeter einigermaßen genau) in beide Kanäle ein.
3. An die Ausgänge der Anlage kommen zwei dicke 4 Ohm Widerstände, z.B. je 8 mal 33 Ohm / 20 Watt parallel.
4. Ausserdem kommt an einen Ausgang das Multimeter direkt und
5. ein kleiner Lautsprecher ohne Box (4" oder so) in Reihe mit einem 270 Ohm / 4 Watt Widerstand.
6. Aus dem Winz-Lautsprecher werden die 50 Hz nicht hörbar sein, aber wenn Du den Pegel langsam bis zu der Grenze steigerst, wo Dein Verstärker anfängt zu zerren, wirst Du die Verzerrungen hören.
7. Jetzt zurückdrehen, bis Du keine Verzerrungen mehr hörst, Multimeter ablesen, den Wert quadrieren und durch 4 teilen -> RMS Wattzahl Deiner Anlage pro Kanal.
Sollte Deine Anlage dabei irgendwann abschalten, kann sie diese Leistung nicht als Dauerleistung abgeben. Nach Abkühlung schaltet sie sich wieder an. Das ganze ist nicht bei alten Anlagen zu empfehlen, da nicht sicher ist, ob die einen Thermoschutz besitzen.
Vorsicht: die Widerstände können bis zu 200°C warm werden -> nicht auf den Teppich legen. -
Also von der Messung mit Multimetern würd ich absehen. Das Oszilloskop ist da auf jeden Fall das geeignetere Gerät. Wie will man sonst auch das Clipping erkennen ?
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Man hört das Clipping, ehe man es sieht!
Wenn Du ein richtiges Bilderbuchclipping hast, wo oben und unten je 1/10tel der Amplitude abgeschnitten ist, dann klingt das (bei einem Sinussignal) schon sehr grausam.Die Methode ist sensitiver als man denkt.
Ich verwende oft Oszi + LS mit Vorwiderstand gleichzeiztig, dann kriegt man einen guten Eindruck davon, wie sich das anhört, was man grade auf dem Schirm sieht.
Richtige (genaue) Messungen mache ich immer mit einer alten Hameg Klirrfaktormessbrücke, aber was nutzt ihm das, wenn er werder ein Oszi noch eine KFMB hat?3% klingen bei einem Sinus übrigens auch schon übel ...
Multimeter haben einen Riesenvorteil: Die galvanische Trennung ist perfekt. Mein True-RMS Voltmeter ist mir dagegen schon mal durch die kapatzitive Kopplung des Trafos abgeraucht ... ärgerlich sowas.
Adam
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wenn jetzt jdm den acustica ca800 aht oder bei mri in der nähe wohnt wäre das ja kein problem.. aber so :razz: