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Lautstärkebegrenzung auf der Wiesn

  • ewok
  • 21. September 2005 um 11:39
  • outliner
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    • 22. September 2005 um 11:43
    • #21
    Zitat von "MirkoT"

    Da sind doch wieder mal Menschen am Werk die keine Ahnung von garnichts haben aber gerne mal wieder etwas beschließen wollten.


    so ist es fast immer in unserem schönen lande.die leute sind zu 90% mit sich selber beschäftigt,und in der restlichen zeit ihres bedauernswerten beamtendaseins machen sie unsinn.
    es wird dir gesagt,was du schönfinden sollst und was richtig ist und was nicht.aber was regt ihr euch auf?es ist EURE meinung,denn es sind EURE volksvertreter,die ihr gewählt habt.und leider auch MEINE.

    ich bin sicher,wir werden von aliens unterwandert. :wink:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • test
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    • 22. September 2005 um 12:12
    • #22

    das ist der preis für unsere sichere gesellschaft. hier wird alles durchreguliert. so kann man dann mit 50 auch das hörgerät von der krankenkasse bezahlt bekommen. ist es nicht reguliert zahlt jeder selbst, was keiner will.
    wählen wir also:
    ich darf alles, und zahle und trage das volle risiko (rente, krankheit) ()
    ich habe restriktionen, dafür trägt die gesellschaft mein risiko mit ()

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Steffen
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    • 22. September 2005 um 13:17
    • #23

    Womit es langsam OffTopic wird, also nochmal zurück...

    Lautstärkebeschränkungen in diesem Umfang sind ja nun nichts wirklich ungewöhnliches mehr und ich persönlich kann mit 85 db durchaus leben, ween auch nicht gut. Ich hatte hier allerdings neulich die Situation, daß ich einen Pegel von 70!!!!! db einhalten sollte bei ner Bühne mit Bands und einigem an Bierständen und entsprechendem Publikum drum herum. Das wurde ein Spaß :evil::evil::evil::evil:

  • aleister
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    • 22. September 2005 um 13:54
    • #24
    Zitat

    es wird dir gesagt,was du schönfinden sollst und was richtig ist und was nicht.aber was regt ihr euch auf?es ist EURE meinung,denn es sind EURE volksvertreter,die ihr gewählt habt.und leider auch MEINE.


    auf diese art von demokratieverständniss bin ich schon öfters gestossen-was gegen mich ist, ist dann auch gegen alle.
    im fall der wies´n ist aber f ü r ein wieder traditionsbewussteres fest entschieden worden und somit auch für leute die den "anton aus tirol" nicht mitgröhlen , sondern beim mass zünftige blasmusik hören wollen.
    der recht auf lärm ist im übrigem nirgendwo verbrieft-der schutz davor schon.
    wer seine stimmbänder ein bisschen fordern will, muss halt in die skihütte, sauftempel oder asidisse gehen.

  • Boerx
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    • 22. September 2005 um 16:25
    • #25
    Zitat von "aleister"


    auf diese art von demokratieverständniss bin ich schon öfters gestossen-was gegen mich ist, ist dann auch gegen alle.
    im fall der wies´n ist aber f ü r ein wieder traditionsbewussteres fest entschieden worden und somit auch für leute die den "anton aus tirol" nicht mitgröhlen , sondern beim mass zünftige blasmusik hören wollen.
    der recht auf lärm ist im übrigem nirgendwo verbrieft-der schutz davor schon.
    wer seine stimmbänder ein bisschen fordern will, muss halt in die skihütte, sauftempel oder asidisse gehen.

    Nur dürfte 85db auch für jede Blasmusik deutlich zu wenig sein.

  • ADMIN
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    • 22. September 2005 um 16:59
    • #26
    Zitat von "aleister"

    im fall der wies´n ist aber f ü r ein wieder traditionsbewussteres fest entschieden worden und somit auch für leute die den "anton aus tirol" nicht mitgröhlen , sondern beim mass zünftige blasmusik hören wollen.
    der recht auf lärm ist im übrigem nirgendwo verbrieft-der schutz davor schon.
    wer seine stimmbänder ein bisschen fordern will, muss halt in die skihütte, sauftempel oder asidisse gehen.

    Auf der Wiesn steht doch weit mehr als ein Zelt.

    Da sollte es doch Möglichkeiten geben, ein "sowohl als auch" zu verwirklichen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Seven
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    • 22. September 2005 um 17:08
    • #27
    Zitat von "admin"

    Auf der Wiesn steht doch weit mehr als ein Zelt.

    Da sollte es doch Möglichkeiten geben, ein "sowohl als auch" zu verwirklichen...

    Das war auch mein erster Gedanke. Die "Ur-Bayern" die lieber bei 85 db ihr Bier trinken, sind doch meist trinkfester und trinken mehr als die partywilligen 16jährigen, so dass es auch für die Zeltbetreiber doch sinnvoll sein sollte, hier eine klare Linie zu fahren.

    Allerdings ist es doch auch eine Art Demokratie, wenn die Leute in der Mehrheit 95 db fordern, dass dann auch 95 db beschallt werden, dass dabei dann die Minderheit ein wenig "hinten runter fällt" ist doch auch Eigenart der Demokratie. Inwieweit diese Minderheit schützenswert ist, ist dann die nächste Frage. Eine "sinnvolle" Begrenzung bis 18.00 Uhr und danach eine "sinnvolle" Erhöhung des Pegels machen in meinen Augen am meisten Sinn. Vorzuschreiben, dass "Anton" nich vor einer bestimmten Urhzeit gespielt werden darf, halt ich für genauso schwachsinnig wie die vor geraumer Zeit geforderte Quote an deutschem Musikgut für die Rundfunkanstalten.

    Irgendwo ist auch mal gut mit Regulierungen und Vorschriften, auch wenn Peter Hahne in seinem aktuellen Werk das Ende der Spassgesellschaft postuliert....

  • Apostoli
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    • 23. September 2005 um 00:11
    • #28

    die begrenzung auf 85dB ist ja keine reine oktoberfest sache....

    In München hat man damit bei fast jedem job zu kämpfen.

  • Drops
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    • 23. September 2005 um 00:44
    • #29

    Bei uns gibt es diese Beschränkung auch schon in einigen Städten, 85 dB A LMax

    Wie soll man da bei einer Strandparty noch vernünftig Sound machen, wenn der Mischplatz etwa 7 Meter vor der Bühne steht????

    Die Leute sehen einen als Mischer ständig schief an und fordern mehr und wenn ich aber das mache, was alle wollen bei dem Fest, dann mach ich mich strafbar, weil ich am Nachmittag unterschreiben musste den Pegel nicht über besagte 85 dB zu fahren!

    Ein VA den ich kenne hat auch gerade nen Prozess laufen, wegen eines Gehörsturzes, der auf einer VA passiert ist und wir sind nachweislich (war im Jahr 2000 mit 90 dB am Mischplatz gefahren) und hatten ein Messystem mit am Start!

    Der Anwalt sagt aber das sein mandant mit 1,83 Meter Körpergrösse Überdurchschnittlich gross it und damit mehr von den Boxen abbekommen hat!

    Am Eingang hing leider KEIN Schild, das der VA keine Verantwortung bei Gehörschäden übernimmt.

    Die 90 dB hatten wir uns selber auferlegt, da das Veranstaltungszentrum in der Nähe eines Wohngebiets steht!

    Was soll man machen, es wird zweifelsohne Irgendwan kommen, das Beschallung nicht mehr laut sein darf, das kein Schub spürbar sein darf und das die Leute es sich angewöhnen müssen, das sie wenn sie Musik hören wollen, die Schnauze halten müssen!

    Ich bin aber trotzdem zuversichtlich, das es weitergeht und ich hab mal im Konzert bei einer sfz (sforzatto) Stelle im Konzert in der fünften Reihe nen Pegel von 103 dB gemessen.... ----> Nur seltsam, das da nie wer mit Gehörschaden rausgeht!

    LG
    Drops

  • ADMIN
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    • 23. September 2005 um 02:09
    • #30
    Zitat von "Drops"

    Bei uns gibt es diese Beschränkung auch schon in einigen Städten, 85 dB A LMax

    Wie soll man da bei einer Strandparty noch vernünftig Sound machen, wenn der Mischplatz etwa 7 Meter vor der Bühne steht????

    Wenn es um den Schutz des Publikums geht, ist anerkannte Regel der Technik immer noch die DIN 15905 Teil 5, und dort steht 99 dB Leq(a) am maßgeblichen Immissionsort.

    Wenn es weitergehende Einschränkungen gibt, dann soll die Behörde mal argumentieren, welche Erkenntnisquelle sie da zu Rate zieht.

    Zitat

    Am Eingang hing leider KEIN Schild, das der VA keine Verantwortung bei Gehörschäden übernimmt.

    Zur Wirksamkeit des Haftungsausschluss siehe das Urteil des LG Trier, vom 29. Oktober 1992 (3 S 191/92 - LG Trier)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Drops
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    • 23. September 2005 um 02:11
    • #31

    Bei uns in Österreich sin die Behörden noch nicht so weit, das sie wirklich Ahnung davon haben, was sie eigentlcih sagen!

    Ich hab da immer wieder den Eindruck, das Österreich da noch in den Kinderschuhen steckt!

    LG
    Drops

  • DJ_Uwe
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    • 23. September 2005 um 09:07
    • #32

    Hallo!

    Also ich schließe mich dem Admin an der darauf hinwies das es ja nicht nur ein Zelt audf der Wiesn geben wird. Wenn ich mal den Vergleich zum Stoppelmarkt im norden der Repulik ziehen darf. Dort gibt es nach meiner letzten Zählung 15 Zelte in denen Musik gemacht wird. Dort findet man eigentlich für jeden die Passende Musik und jeweils zur Musik auch eine adäquate Lautstärke. Das Heißt, Kids bekommen Schub, und das ältere Semester für Ihre Schlager und co ein etwas ausgefeilteres Soundsystem mit weniger Schub aber dafür gleichmäßig verteilt im ganzen Zelt.
    Ein anderer Ansatz gegen die 85 dB ist meiner meinung nach der, das derjenige der die Musik bestellt und bezahlt nicht nur die Melodie bestimmen darf , sondern auch die Lautstärke. Wenn ein Wirt halt die älteren will soll er die musik leiser fahren lassen. Und wenn sie lieber das Gröhlpublikujm haben wollen dann sollen sie doch in gottes namen gas geben (wobei 99 dB auch hier reichen dürften) . Der Markt wird es regulieren.

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  • DJ Detto
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    • 23. September 2005 um 20:47
    • #33

    Ich schließe mich da dem Kracky an.

    Es wird Arbeitsplätze kosten. Aus einem einfachen Grund:
    Das Oktoberfest ist ein Fest - und da möchten die Leute feiern.

    Wenn nun die Musik nicht mehr in Partylautstärke sein darf - und auch dezentrale Beschallung wird das nicht kompensieren - wird der Bierkonsum zurückgehen. Denn seien wir mal ehrlich, wenn wir auf einer Party mit guter (und lauter - nicht zu lauter) Musik feiern konsumieren wir mehr, als auf einer Sitzparty mit Hintergrundmusik.
    Gesetz den Fall der Konsum geht zurück, somit der Umsatz und somit MUSS der Zeltbetreiber zwangsläufig schauen, wo er Kosten einsparen kann, da er weniger Umsatz hat und dennoch nicht für nöppes da stehen will.

    Somit wird an der Musik (Anlage) gespart.

    Noch zwei Sachen dazu: Es gibt im November die größte Innenstadtkirmes Europas in Soest. Einem kleinem Ort in der Börde. (Bitte Soester nicht schlagen). Da hast Du als Anwohner nur zwei Möglichkeiten:
    1. Du liebst die Kirmes und da ist dir der Lärm egal und du feierst oder
    2. Du fährst ne Woche in Urlaub.
    Und siehe da es geht!!!!!! Seit über 666 Jahren ohne Probleme, da haben die Ämter übrigens auch am Samstag vormittag auf!!!

    Der absolute Hammer kam jetzt aber in Duisburg vom Duisburg Marketing (der Eventabteilung der Stadt) :

    Auf dem Weihnachtsmarkt soll es keine Bierstände mehr geben!!!!

    Das zeigt doch nur, das die Herren so abgehoben und weltfremd geworden sind, das man denen nur noch stundenlang in die Fresse (ich entschuldige mich für diese Entgleisung) hauen kann. Es ist jetzt schon so, dass das Geld aus der Stadt abfließt. Dann gehen die Leute eben in die Nachbarstadt und gehen da über den Markt.
    Was mich allerdings an der Idee verwundert ist, dass diese Sesselfurzer dann ja mal ihren Kopf anstrengen müssten und die Schausteller neu ordnen müssten. Denn Fakt ist, das es seit Jahren den gleichen Stand egal ob Döner, Christbaumschmuck oder Asiafressbude (- ist nicht diskriminierend gemeint!!!) IMMER an der gleichen Stelle gibt. Klar das macht das planen ja auch einfach: Schublade auf und Plan raus - KLASSE sehr innovativ!!!!!

    Sollte einer der hohen Herren das mal lesen (wie der Zufall so will) oder ein anderer hoher Herr aus Bayern oder aus dem Norden:

    Sehr geehrte Herren - lesen Sie mal "Olaf Baale & Werner Bergholz - das deutsche Führungsproblem" und dann packen Sie sich mal an Ihre eigene Nase und überlegen SIE mal was Sie für einen Job haben. Sie sollen den BÜRGERN dienen und nicht Ihrem eigenem WOHL!!

    Sorry aber so langsam pack ich mich in diesem LAND nur noch an den Kopf bei sooo viel DOOFHEIT in der Politik!!

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • manuela
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    • 23. September 2005 um 21:31
    • #34
    Zitat von "DJ Detto"

    Auf dem Weihnachtsmarkt soll es keine Bierstände mehr geben!!!!

    dann trinken wir eben Glühwein so wie sich das um die Zeit gehört :P

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sven H
    Profi
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    • 24. September 2005 um 02:04
    • #35

    Naja ein Bierstand gehört ja auch nicht zwingend zu einem Weihnachtsmarkt. Ein Hobbykistenschlepper wird auch auch dieses Jahr (wie jedes Jahr) die kleine Rundbogenbühne am Averdunk "beschallen" - Duisburger Weihnachtsmarkt halt. Billig ist die devise. Uninteressant.

    Zu der Lautstärkebegrenzung grundsätzlich sehe ich das so wie der Admin, doch auch hier wird der Trend zu einer höherwertigen dezenralen Beschallung führen was mit Sicherheit nicht unrentalbel ist. Die genauen Werte müssten nochmal überdacht werden, was aber mit Sicherheit nach Beschwerden der Festwirte der Fall sein wird,

  • aleister
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    • 24. September 2005 um 12:21
    • #36

    gehört "in die fresse hauen" wirklich zu den argumenten, die ins pa-forum gehören? eine dezidierte meinung ist sinnvoller, schliesslich sind ja nicht alle gegen eine lautstärkebegrenzung.

    wer die musik bezahlt bestimmt die lautstärke? dann hätten die herren ohrenärzte aber eine ganze menge mehr zu tun...simpel ausgedrückt: mein auto fährt 200 und die fahre ich auch in der stadt?....

    wenn ich bier trinken will gehe ich in die kneipe. auf dem weihnachtsmarkt trinke ich glühwein(mit amaretto). übrigens: nicht nur in düsburg gibts keine bierstände auf dem weihnachtsmarkt....

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 24. September 2005 um 14:24
    • #37
    Zitat von "aleister"

    gehört "in die fresse hauen" wirklich zu den argumenten, die ins pa-forum gehören? eine dezidierte meinung ist sinnvoller, schliesslich sind ja nicht alle gegen eine lautstärkebegrenzung.

    wer die musik bezahlt bestimmt die lautstärke? dann hätten die herren ohrenärzte aber eine ganze menge mehr zu tun...simpel ausgedrückt: mein auto fährt 200 und die fahre ich auch in der stadt?....

    wenn ich bier trinken will gehe ich in die kneipe. auf dem weihnachtsmarkt trinke ich glühwein(mit amaretto). übrigens: nicht nur in düsburg gibts keine bierstände auf dem weihnachtsmarkt....

    Nein das mit in die Fresse gehört nicht unbedingt hier hin, aber irgendwann fragt man sich - insbesondere wenn man sich mit der Materie Management beruflich beschäftigt - was die Herren da so alles machen??
    und leichte Schläge auf den Hinterkopf.... :D

    Spaß beiseite - was ist denn mit denen die auf dem Weihnachtsmarkt ein Bier trinken wollen??? und außerdem wird der Glühwein auch an den Bierständen verkauft. Ich meine nur, das es bedeutend wichtigere Aufgaben für ein marketing einer heruntergewirtschafteten Stadt gibt, als sich über Bier ja/nein Gedanken zu machen. Man sollte sich Gedanken machen, wie man den Markt attraktiver und damit publikumswirksamer und damit konsumreicher gestalten kann!!

    Aber das sollte eigentlich nur ein weiteres Beispiel für dämliche Komunalpolitik sein. Es geht hier doch um die Lautstärke bei den Wiesen. Somit zurück zum Thema

    Auch wenn man nun eine dezentr. Beschallung macht - der Schall "flüchtet" trotzdem nach draußen und irgendeiner beschwert sich wieder.....

    Es stellt sich die grundsätzliche Frage:
    Warum immer die Minderheit recht bekommt. Bei uns war auch eine Zeltparty an einer Wasserskianlage und es gibt 2 Nachbarn, die sich grundsätzlich beschweren - ist wohl deren Attetüde - und 200 Partygäste mußten um 22 Uhr aufhören (LUKAS Anlage open Air!!!) weil sich 2 beschwert haben!! Wo ist da die Gerechtigkeit. Die Party steigt EINMAL im JAHR also haben sie 364 Tage keinen Lärm. Ich mag das gar nicht in % ausrechnen.

    Das Oktoberfest ist doch nicht irgendeine kleine Dorfkirmes - da kommen Leute aus der ganzen Welt hin - oder ist es in den letzten Jahren dort sooooo eskaliert mit der Lautstärke / Party Pöbel??

    Bitte um Insider Infos
    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • aleister
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    1.657
    • 24. September 2005 um 16:58
    • #38
    Zitat

    Warum immer die Minderheit recht bekommt. Bei uns war auch eine Zeltparty an einer Wasserskianlage und es gibt 2 Nachbarn, die sich grundsätzlich beschweren - ist wohl deren Attetüde - und 200 Partygäste mußten um 22 Uhr aufhören (LUKAS Anlage open Air!!!) weil sich 2 beschwert haben!! Wo ist da die Gerechtigkeit. Die Party steigt EINMAL im JAHR also haben sie 364 Tage keinen Lärm. Ich mag das gar nicht in % ausrechnen.


    das sowas spiesser- und querulantentum erster güte ist, steht ausser frage. aber es ist halt so: das recht auf ruhe existiert- das auf lärm nicht.
    es ist sogar noch so, dass viele glauben, das man 1x im jahr laut feiern darf-stimmt nicht.
    die wahrung der rechte von minderheiten ist einer der grundpfeiler der demokratie!

    Zitat

    Demokratie heißt nicht: Ich bin so gut wie du. Demokratie heißt: Du bist so gut wie ich.


    Theodor Parker (1810-60), amerik. Schriftsteller

  • DJ_Uwe
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    791
    • 25. September 2005 um 11:29
    • #39
    Zitat von "aleister"

    das recht auf ruhe existiert- das auf lärm nicht.

    Ja ne is klar... was stört wohl die Anwohner mehr... der Lärm von der Fahrgeschäften oder der von den Zelten? Und so wie ich das verstandenhabe wurde der Lärmschutz nicht für die Anwohner sondern für die Besucher der Zelte eingeführt. Also wird niemand wirklich in seinem täglichen Leben gestört durch die Zelte, sondern es wollen "nur" ein paar stadtväter in ruhe händel essen können und anderen den spaß verderben.
    Ich bleibe nach meiner Meinung : wenn jemand unbedingt ein in einem flüsterzelt sitzen will soll es doch mal selbst betreiben....

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  • mischpultschorsch
    Profi
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    • 26. September 2005 um 08:42
    • #40

    Hier auf dem Cannstatter Wasen beim Volksfest dasselbe: Die Wirte mussten Zugeständnisse bei den Pegeln machen. Nahezu alle Zelte haben auf die Aussenbeschallung ihres Biergartens verzichtet. Im Schwabenbräuzelt z.B. hängt dieses Jahr ne VRX, auf die seither eingesetzten Delaylines verzichtet man ab sofort. Ob der gebotene Ton nun deswegen gut ist, lasse ich mal unkommentiert, nur soviel: In den hintersten Zeltreihen ist die Sprachverständlichkeit trotz deutlich geboosteter Mitten eher dürftig....

    Auffallend ist, daß es zwar vor den Zelten deutlich ruhiger als früher ist, die Fahrgeschäfte und Losbuden blasen ihren Blackmusic-Brei nach wie vor mit unverminderten Pegeln in die Zuschauer. Wo ist da dann die Konsequenz?

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