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Lautstärkebegrenzung auf der Wiesn

  • ewok
  • 21. September 2005 um 11:39
  • ewok
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    • 21. September 2005 um 11:39
    • #1

    Gerade durch Zufall gefunden:

    Zitat

    Die Wirte des größten Volksfestes der Welt hatten sich nach einem Stadtratsbeschluss verpflichtet, die Stimmung vor 18.00 Uhr nicht mit «heißer» Musik anzuheizen und die Lautstärke unter 85 Dezibel zu halten.


    Und so funktioniert das Ganze in der Praxis: news.de: «Flüster-Wiesn» sorgt für Empörung

    :D

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • typ
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    • 21. September 2005 um 11:55
    • #2

    tja...so ist es eben in unserem schönen lande! (nene..ich bin kein pessimist ;) )
    jetzt wird schon "gute laune erzeugen" verboten! lächerlich sowas! wozu sind denn die leute da??? um sich leise zu unterhalten oder zum feiern??
    ich war zwar noch nie da, jedoch denke ich, es ist ähnlich wie beim feiern auf dem berg...da will auch keiner leise musik haben :evil:

  • foh
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    • 21. September 2005 um 13:45
    • #3

    Hy

    ich arbeite seit jahren mit PA auf der Bergkirchweih in Erlangen !
    Die "kleine Wiesn" in Deutschland.
    Da ist das Problem auch vorhanden.
    87 db und ein Limiter in jeder PA.

    Aber ein bisschen was geht schon.

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • Kracky
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    • 21. September 2005 um 14:27
    • #4

    Und wiedereinmal zerstört eine gesetzmäßige Unsinnigkeit Arbeitsplätze, Der unmündige Bürger muß vor sich selbst geschützt werden, dabei sind die Gespräche und Gesangeschöre in den Zeltern meißt lauter als die eigentliche Musik. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, es kommt zu Einsicht und es werden Pegel bis 95 dB zugelassen oder es werden auf der Wiesen auch die Zeiten einkehren wo Beschaller ehr seltener werden. Wer gibt schon Geld aus für eine Beschallung die keine ist und die beim Hörer nicht ankommt.

    Daumen hoch, ein Prosit auf die Gemütlichkeit.

    Es ist langsam nichtmer zu verstehen wie manche Komunen politisch ans Tagewerk gehen, wenn immer mehr Vorschriften und Verbote einen um den anderen Arbeitsplatz kosten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
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  • Hami
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    • 21. September 2005 um 15:00
    • #5

    Es wird gespart, das stimmt.

    Als Faßanstich war, fiel im Paulanerzelt erst einmal die gesamte Anlage aus. Als sie dann an war, hat man kaum noch erahnen können, dass gerade jemand versucht, eine Durchsage zu machen.

    Auch als es dann lauter werden durfte, ging das kaum, da es direkt gezerrt hat. Die - wohl aufgrund der geringen gewünschten Pegel - ausgewählten Plastikkübel waren schlichtweg überfordert, und das recht geringen Pegeln. Für das weltgrößte Volksfest keine wirklich gute Visitenkarte.

    Das Bier war aber ok... 8)

  • KREISS
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    • 21. September 2005 um 15:07
    • #6
    Zitat von "Kracky"

    Und wiedereinmal zerstört eine gesetzmäßige Unsinnigkeit Arbeitsplätze, Der unmündige Bürger muß vor sich selbst geschützt werden, dabei sind die Gespräche und Gesangeschöre in den Zeltern meißt lauter als die eigentliche Musik. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, es kommt zu Einsicht und es werden Pegel bis 95 dB zugelassen oder es werden auf der Wiesen auch die Zeiten einkehren wo Beschaller ehr seltener werden. Wer gibt schon Geld aus für eine Beschallung die keine ist und die beim Hörer nicht ankommt.

    Daumen hoch, ein Prosit auf die Gemütlichkeit.

    Es ist langsam nichtmer zu verstehen wie manche Komunen politisch ans Tagewerk gehen, wenn immer mehr Vorschriften und Verbote einen um den anderen Arbeitsplatz kosten.

    Kannst Du mir mal deine Gleichung "Level Limit = Arbeitsplatzverlust" etwas genauer erklären?
    Ob ein Limit bei 85db(A?) in solch einer Umgebung Sinnvoll ist sei jetzt mal dahin gestellt, aber wieso Du von Arbeitsplatzverlusten sprichst entzieht sich meinem
    momentanen Verständnis der Situation.
    Ich interpretiere es so, das es trotzdem noch Beschallungen, also auch die damit verbundenen Arbeitsplätze dort gibt, nur eben mit einem Limit.

  • Micromann
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    • 21. September 2005 um 15:45
    • #7
    Zitat von "Kai Reiss"

    Kannst Du mir mal deine Gleichung "Level Limit = Arbeitsplatzverlust" etwas genauer erklären?
    Ob ein Limit bei 85db(A?) in solch einer Umgebung Sinnvoll ist sei jetzt mal dahin gestellt, aber wieso Du von Arbeitsplatzverlusten sprichst entzieht sich meinem
    momentanen Verständnis der Situation.
    Ich interpretiere es so, das es trotzdem noch Beschallungen, also auch die damit verbundenen Arbeitsplätze dort gibt, nur eben mit einem Limit.


    naja die arbeitsplätze kostet es weil niemand geld aus gibt für eine beschallung die beim zuhörer nicht ankommt und somit bekommt der beschaller der das zelt bisher beschallt hat den auftrag nicht und kann vielleicht den einen oder anderen techniker nicht mehr bezahlen ergo arbeitsplatz verlust


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • Axel F
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    • 21. September 2005 um 17:14
    • #8
    Zitat von "FOH"

    87 db und ein Limiter in jeder PA.


    Hallo Jürgen,
    85 db sind zugelassen, die 2db sind Kullanz vom "Städt. anerkannten Einpegler".

    Nach Vorschlag der Stadt sollte die Versiegelung der Limiter der TÜV Nordbayern vornehmen, Kosten pro Combo ca. 600,-

    Schwachsinnig...


    AXEL

  • Kracky
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    • 21. September 2005 um 19:01
    • #9

    Kai, wenn es eine Veranstaltung aus widrigen Umständen nicht wert ist beschallt zu werden, dann wir dieser Posten der ja meist nicht unerheblich ist mit Sicherheit wegrationalisiert bzw. durch ein Sparkonzept ersetzt. Ich weiß nun nicht wie viele Kollegen nun auf dem Oktoberfest tätig sind, sicher ist für mich auf jedenfall das dieses im Vorraus klar war und einige zum Ergebniss gekommen sind, dann tut es was billigeres oder eine Durchsageanlage ohne Personal vielleicht auch garnichts. Auf jedenfall bin ich sicher das hier das Auftragsvolumen der beschallenden Branche mit limitiert wurde und wenn noch nicht auffallend dieses Jahr so dann ganz sicher nächstes Jahr sollten die Umstände die gleichen sein. Du zahlst ja auch ungern einen Alleinunterhalter der nicht unterhalten kann. Und wo keine oder nur minimale Beschallung da wenig oder garkeine Arbeit. Und sollte das Zukunft werden, dann Mahlzeit.

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    • 21. September 2005 um 19:43
    • #10

    ich weiß gar nicht was ihr wollt: um eine gute beschallung mit möglichst gleichmäßigen 85 zu erhalten tut es eben kein brüllwürfel. das läutet das ende der hobbyisten ein. da helfen nämlich nur arrays oder dezentrale systeme für die man FACHPERSONAL benötigt.
    ich bin da recht zuversichtlich

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    • 21. September 2005 um 19:47
    • #11
    Zitat von "test"

    ich weiß gar nicht was ihr wollt: um eine gute beschallung mit möglichst gleichmäßigen 85 zu erhalten tut es eben kein brüllwürfel. das läutet das ende der hobbyisten ein. da helfen nämlich nur arrays oder dezentrale systeme für die man FACHPERSONAL benötigt.
    ich bin da recht zuversichtlich

    Sehe ich recht ähnlich, insofern kann ich die Argumentation mit Arbeitsplatzverlust nicht ganz nachvollziehen.

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    • 21. September 2005 um 19:55
    • #12

    bezogen auf eine kleine fa. sicher das aus

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    • 21. September 2005 um 20:38
    • #13

    Jetzt wäre erst mal zu klären, was 85dB überhaupt sind, Lmax oder Leq?

    Ich habe auch schon Genehmigungsbescheide gesehen, die einen nicht überbrückbaren Limiter gefordert haben, der auf 85dB eingepegelt werden soll. Wie das im Ernstfall noch als Alarmierungsanlage verwendet werden soll, ist mir nicht ganz klar...

    Ansonsten: 85 dB Leq wäre eine Herausforderung, 85 dB Lmax lohnen keine Beschallungsanlage mehr. (Und wenn, dann holt man sich ein paar leichte ELA-Zeilen, solche Gewichte kann man ohne Nachdenken noch in's Gebälk hängen, und der Klangunterschied zu anspruchsvoller Beschallung hören noch nicht mal mehr nüchterne Besucher.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Kracky
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    • 21. September 2005 um 20:53
    • #14
    Zitat von "test"

    ich weiß gar nicht was ihr wollt: um eine gute beschallung mit möglichst gleichmäßigen 85 zu erhalten tut es eben kein brüllwürfel. das läutet das ende der hobbyisten ein. da helfen nämlich nur arrays oder dezentrale systeme für die man FACHPERSONAL benötigt.
    ich bin da recht zuversichtlich

    Das einzigste Auf was du recht zuversichtlich sein kannst ist das der Veranstalter die Vernunft besitzt eben diese Beschallung nicht bei dir zu holen da das Unterfangen Sinnlos ist.

    Bei einem Erlaubten Pegel von definitiv 85 db LMax den alleine schon die anwesenden, betrunkenen Personen übertönen ist eine Beschallungsanlage rausgeworfenes Geld und eine Array gleich zweimal. In keinem Zelt auf der Wiesen sind Durchsagen oder Veranstaltungen für das Publikum wirklich hörbar aufgrund des zu geringen Pegels, die Leute singen selber um Unterhalten zu sein und das bier tut das seinige. Leute das Ding macht ja schon Schlagzeilen im Fernsehen. Sollte es wirklich so bleiben hat auf nächstes Jahr kein Veranstalter mehr Beschallungsanlagen im Zelt, für was den. Ich denke ich habt das eigentliche Problem garnicht erfaßt oder wollt es garnicht wissen.

    Wenn ein Schlagzeug zu Laut ist muß ich es abkleben oder mit dem Pegel drüber damit ich den Rest höre. Auf der Wiesen kann ich die Gäste nur wirklich sehr schlecht dazu bewegen ruhig zu sein damit meine meine Beschallung mit 85 db hört, also sollte ich drüber und das darf ich nicht. Also Nonsens, und jeder Veranstalter wird sich hüten dafür noch euer teures LA zu mieten, wenn es eh nichts bringt.

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  • mirkot
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    • 21. September 2005 um 21:40
    • #15

    Da gäbe es noch einen Ausweg...man denke an den Thread über die IEM-Disco :wink:

    Aber was die Lautstärkebegrenzung betrifft: Wer kommt eigentlich auf so eine Idee? Da sind doch wieder mal Menschen am Werk die keine Ahnung von garnichts haben aber gerne mal wieder etwas beschließen wollten.

    Das ist in etwa der umgekehrte Fall den ich am Wochende hatte: Mittelgroßes Stadtfest, Samstag abend, auf der Bühne ein ausrangierter Schlagersänger mit Halbplayback und der begeisterte Veranstalter steht neben mir am FOH und bittet eindringlich darum lauter zu machen - solange bis es verdammt laut ist und ich mir selber die Ohrenstöpsel reinbastele.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • ADMIN
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    • 22. September 2005 um 00:55
    • #16

    Hier zwei Links zum bayrischen Rundfunk:

    http://www.br-online.de/land-und-leute…lautstaerke.xml

    http://www.br-online.de/land-und-leute…rfest/index.xml

    Bis 18:00 Uhr maximal 85 dB, danach maximal 90dB.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • aleister
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    • 22. September 2005 um 08:28
    • #17

    ein äusserst zweischneidiges schwert:
    für die beschallerbranche ein schlag ins gesicht-
    andererseits-
    wie sonst vom ballermann suff und prügel image, die die wiesn jetzt hat wegkommen? da helfen nur restriktive massnahmen-und die lautstärkebegrenzung ist eine davon, nur eben die unpopulärste.
    vielleicht bleiben dann die "skifoahn-gröhler" ja dann zu hause und andere leute, denen diese art "unterhaltung" auf den piep geht, kommen wieder. das wäre doch zu begrüssen, oder?

  • Mechwerkandi
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    Beiträge
    7.712
    • 22. September 2005 um 08:52
    • #18

    Andererseits weiss ich aus Gesprächen mit "Eingeborenen", das gerade die alteingesessenen mit der Remmi-Demmi-Wies'n erhebliche Probleme hatten.

    Die sind da jahrzehntelang hingegangen, haben ihre Mass Bier getrunken und eine Brotzeit verzehrt.
    In den letzten Jahren waren die Kapellen schon nachmittags zwei bei "Anton aus Tirol" angelangt, und das ist an vorgesetzter Stelle wohl etwas aufgestossen.

  • Boerx
    Beiträge
    143
    • 22. September 2005 um 10:19
    • #19

    Die Regelung, dass es mittags etwas ruhiger zu geht ist doch eigentlich schlecht.
    Aber warum abends dann nicht Gas gegeben werden darf ist mir ein Rätsel.

  • Chriss
    Gast
    • 22. September 2005 um 11:37
    • #20

    Ich denke mal es is eher gesagt eine Sache der "musik" die gespielt wird. Wenn i nachmittags a Hend'l mampf wui i a koa schnappi hörn, da kanns noch so leise sein. Mal abgesehn wars eigentlich schon immer zu leise auf da Wies'n. Die Bands geben dann gas ohne ende und der Limiter Pumpt sich tot .. hört sich schlimm an.

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