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Rockline dreht durch - Linearray die zweite!

  • rockline
  • 28. September 2005 um 21:13
  • rockline
    Profi
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    198
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    4.440
    • 28. September 2005 um 21:13
    • #1

    So liebe Freunde der Volksmusik, auch der kleine Verleiher möchte gerne voll im Trend liegen und benötigt ein Linearray. So eine eher kleine Rentalfirma wie wir benötigt dazu entweder:

    a) Kapital zur Investition mit fraglicher Gewinnrendite durch Vermietung an eher minder bemittelte ländliche Veranstalter

    b) einen Sack voller Ideen und etwas Kapital um sich sein Linearray selber zu stricken


    Ich beobachte das Kapitel LA ja bereits geraume Zeit, habe auf der PLS viel herumspioniert, bin ja sogar der gnadenlosen Labelverschiebung auf den Leim gegangen und habe manches Produkt auseinandergebaut um mal nachzusehen was so drinn ist!
    Dabei habe ich folgende Erkenntniss gewonnen:
    Unsereins benötigt eine 2 x 10" Kiste mit 2 - 3 HF Treibern und ein einigermaßen gescheites Fliegezeug!

    Da wir ja bereits sehr gute Erfahrungen mit diesen AD System CLA2 gemacht haben (zur Erinnerung 1 x 10" und 2 x 1") kann ein 2 x 10" System nur besser werden! Letztlich macht GAE es vor und stellte auf der PLS einen Prototypen vor, der allerdings im HF Bereich einen schweren Kameraden beherbergen soll!

    Meine Ansicht ist die, dass es wenig Sinn macht den HF Treiber zu weit nach unten zu trennen. Die kleinen Treiber aus der CLA2 oder VRX machen es ja praktisch vor: feinste HF und dennoch exellente Sprachwiedergabe durch die 10er.

    Was ich gerne wissen möchte:
    Hat jemand gute Ideen zu so einem Konstrukt? Wie sollte die Fliegemechanik aussehen? JBL VRX gefiel mir außerordentlich gut, CLA ist da etwas komplizierter!

    Vorweg: wir basteln da nicht einfach drauflos.......ich habe da schon einiges an kompetentem Wissen erfragt und stehe auch nicht ganz alleine da. Im Hintergrund kann ich auf soliden Herstellersupport zurückgreifen, so das auch die akustische Konstruktion durchdacht wird.

    Ich würde nur gerne wissen was es an guten Ideen bei diversen Produkten gibt. Wir kennen nicht viele LA aus eigener Anwendung, die mit denen wir zu tun hatten kann ich an einer Hand zählen! Gesehen und gehört habe ich vieles - aber praktische Ratschläge sind goldwert!

    Bitte an alle die mit Arrays zu tun haben bzw. sich damit beschäftigen: auf was sollten wir achten?
    Die gesamte Aktion mit dem neu zu kreierendem LA verfolge ich bereits
    des längeren. Wir planen also den Bau eines Nullserie Arrays, welches wir Anfang des Jahres testen wollen. Große Baustellen haben wir ja, aber keine Kunden die auf gewisse Marken bestehen! Dazu ist Rockline zu klein, wir machen keine Tourausstattung usw - es soll nur spielen um unseren Kunden eine bessere akustische Darbietung zu gewähren, und unseren Vorteil im Wettbewerb "Landliga" zu sichern!
    Ich bin mir sicher hier mit den erhältlichen Produkten was auf die Beine stellen zu können.
    Nur möchte ich im Vorfeld vermeiden später hören zu müssen "hättest Du mal so und so gebaut....."

    Also, Ideen und Beteiligung willkommen!
    Stefan

  • Jelly
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    154
    • 28. September 2005 um 21:44
    • #2

    Zum Thema Fliegezeugs fällt mir da spontan einiges ein:

    keine extra verbindungselemente, die verloren gehen können. da am besten etwas integriertes, das man mit geeigneten pins abstecken kann um das richtige curving einstellen zu können.

    die vorderen verbinder können ruhig fest sein.

    und bitte die transportcases so auslegen, dass (4) module in "aufeinander gesacktem" zustand transportiert werden können. jedesmal einstellen von 0° winkel zum eincasen nervt spätestens ab 04:23 Uhr beim abbau :D

    und auch gleich andenken: den flugrahmen so gestalten, dass man die elemente auch stacken kann.

    Daher unbedingt auch "negative" neigungswinkel ermöglichen, damit man die untersten elemente im groundstack nach unten neigen kann.

    Vielleicht fällt mir ja noch was ein...

    Jelly

    PA-Forum - Da werden Sie geholfen

  • ogni
    Profi
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    119
    • 28. September 2005 um 21:50
    • #3

    Interessant das das Thema mal wieder aufgegriffen wird!!!

    Wir hatten auch schon mal überlegungen angestellt sowas durchzuziehen, die ersten Treiber liegen auch noch parat, allerdings ist die Sache dann vorm Sommer und während erstmal komplett aus dem Ruder gelaufen...
    Einfach keine Zeit...

    Interessant das du auch ähnliche Gedanken anstellst, aber Vorsicht, ich hatte hier auch schonmal nach Möglichkeiten von Flugware oder Ideen gefragt...Die Jungs stempeln ich direkt als DAU ab.....

    Nein, jetzt mal ehrlich, interessantes Thema, schon das wir da gleicher Ansicht sind:-)

    Ingo

  • Fischback
    Beiträge
    1.387
    • 28. September 2005 um 22:06
    • #4

    Jelly

    das was du meinst wird beim Nexo Geo so gemacht.
    Immer 4 komplett mit fluggeschirr ins case und fertig.

    Schreibfehler sind absicht und dienen der allgemeinen Brettunterhaltung

    mfg maTze

  • karel noon
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    • 28. September 2005 um 22:24
    • #5

    lo dann mal meine bescheidenen wörter zum thema:

    flugrahmen so bauen das er nicht nur asl groundstack verwendbar ist, sondern im idealfall auf ein oder zwei gestackte bässe sicher montiert werden kann. mit -graden natürlich.

    stichpunkt VRX: man muß ja die verbinder mit dem daumen nach oben halten um den pin hinein zu stecken, warum nicht umgekehrt, nach unten fällt der verbinder schon von alleine!

    wenn ihr schon komplett selber baut, solltet ihr evtl. die möglickeit in betrach ziehen wie beim geoS einen veränderbaren vert. öffnungswinkel zu haben, damit wenn sie mal weit außen hängen nicht die hälte der energie an die wand gespielt wird.

    wie sieht es aus mit aktiv? http://www.linea-research.com
    gerade bei kleinsystemen finde ich das immer sehr schön, gerade mit der netzwerk option.
    das vermisse ich noch etwas bei vielen lines.

    flugrahmen: da kenne ich mich mit den vorschriften nicht so aus, aber mir sind die immer zu schwer, selbst das vrx system ist alles im allem nicht sehr leicht, wenn dann noch ein case da herum kommt....
    geht da nichts aus anderem material?

    das waren erst mal die dinge die mir spontan einfallen, vielleicht später mehr.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tolifa
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    • 29. September 2005 um 00:23
    • #6

    Ich glaub ich steh im Wald und Rotkäppchen sagt du zu mir ????

    Line Array selber bauen ????

    Schon mal was gehört von WST, Waveguide,Transformer,kohärente Welle,
    usw.
    Fuggeschirr selber bauen ?? und was ist wenn einer tot drunter liegt ??
    Nimm doch einfach Deine 15"1" Boxen und hänge sie quer untereinander das ist dann so ziemlich das selbe(akustisch), am besten alle mit einem Spanngurt verzurren und dann am Wind up aufhängen.

    Nein mal Spass beiseite , ein Line array selber zu bauen (was auch funktioniert und nicht das nahfeld nach 2m zu Ende ist, ist sehr schwer)
    ausser man heißt Christian Heil mit Namen

    am besten lange sparen, oder sich mieten , und nicht vergessen ein Line Array ist auch kein Material für jede Anwendung

    M.Möller
    Ton und Lichtfabrik
    Michaelsteiner Str. 29b
    38889 Blankenburg

  • karel noon
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    • 29. September 2005 um 00:28
    • #7

    na ja, waveguide etc. kann man ja so oder so sehen. beachtet man die zur line theorie wichtigen punkte kann man das schon machen, gerade im kleineren rahmen.
    ein horn irgendwo bauen zu lassen ist heutzutage auch nicht mehr übermenschlich teuer, es gibt ja so schöne dinge wie cad und kunstharz....

    auch das mit dem fluggeschirr sollte machbar sein, wenn man nicht einfach in den baumarkt geht und sich ein schweißgerät leiht.
    aber so hätte ich das projekt jetzt mal nicht eingestuft.

    und boxen queer hängen machen die chinesen. :D

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  • manuela
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    • 29. September 2005 um 01:36
    • #8

    Stefan an welche Anzahl denkst du denn pro Banane?

    vert. Öffnungswinkel ist da das Kennwort, ein 7.5 Grad mag 6 und mehr Elemente, sollen es weniger sein muß das schon weiter aufmachen, so wie VRX?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ADMIN
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    • 29. September 2005 um 02:31
    • #9

    1.) Wenn die Motivation die Kostenersparnis sein soll, dann kann man nur abraten. Wenn Du nur 10% der Zeit, die der Selbstbau verschlingen würde, darin investierst, alle Systeme dieser Liga gründlich zu testen und dann die in Frage kommenden Anbieter engagiert im Preis zu drücken, kommst Du vermutlich günstiger weg als die Summe der Materialkosten.

    Und das Ergebnis ist aller Wahrscheinlichkeit besser.

    Gerade dann, wenn es nicht auf das Logo ankommt, hat man doch genug Auswahl an bezahlbaren Systemen.

    2.) Selbstbau macht dann Sinn, wenn man das aus "Spaß an der Freud" tut. BMS stellt mit dem LA 102 ND ja eine Hochtoneinheit zur Verfügung, die erwiesenermaßen etwas taugt, und im Mittenbereich braucht man ja nicht viel mehr tun als viele Lautsprecher eng genug stapeln.

    3.) Die Anforderung nach "ein einigermaßen gescheites Fliegezeug" könnte den Eindruck erwecken, dass die Versuchung gegeben sein könnte, auf Kosten der Sicherheit zu sparen. Das darf natürlich nicht der Fall sein.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • GETEC
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    • 29. September 2005 um 07:46
    • #10

    eine interessante frage zum thema flugmechanik hätte ich da mal:
    wenn ich in Österreich einen flugbügel selbst baue, und den dann von einem zivilingenieur ( ist ähnlich dem prüfingenieur in D nur afaik weiter befugt und ausgebildet) vorlege und dieser ihn dann zulässt, so gilt das eigentlich genauso (wenn nicht mehr) als ein Tüv siegel. wir haben schon öfter sonderkonstruktionen so absegnen lassen, und die kosten bleiben da immer im überschaubaren Rahmen. (naja wir legen fertige berechnungen vor, und wenn mans genau nimmt besteht die komplette arbeit aus abstempeln und einmal drüber schauen)

    so gesehen ist ein zugelassenes fluggeschirr für Österreich auf jeden fall ohne aufwand und irren kosten durchaus realisierbar, wie sieht das in D aus?

    getec

    Einmal editiert, zuletzt von GETEC (29. September 2005 um 07:47)

  • Wurst Werner
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    • 29. September 2005 um 07:46
    • #11

    "Wenn die Motivation die Kostenersparnis sein soll, dann kann man nur abraten. "

    Sehe ich etwas anders. Wie ich den Rockline verstanden habe, geht es ja um "Rock'n'Roll Mittelklasse Array" mit einer 2 x 10"+ 2 oder 3 x 1" Bestückung. Wenn man sich mal die Preise von ähnlichen Systemen ansieht (z.B. EAW 730), dann kann ich mir schon vorstellen, dass Selbstbau auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht Sinn machen könnte, zumal ja keine Rider erfüllt werden sollen/müssen. Rockline hat wohl keinen Bock mehr auf's Director schleppen, will aber gleichzeitig nicht auf Low Mids verzichten :wink:

    "BMS stellt mit dem LA 102 ND ja eine Hochtoneinheit zur Verfügung, die erwiesenermaßen etwas taugt, und im Mittenbereich braucht man ja nicht viel mehr tun als viele Lautsprecher eng genug stapeln. "

    Volle Zustimmung! Und BMS steht nicht alleine. Das die Rockliner ein klingendes System hinkriegen, kann ich mir bei deren Erfahrung durchaus vorstellen. Problematisch wird wohl die Flyware. Ich denke, hier ist echt Hilfe aus dem Forum gefragt. Sicher, einfach, schnell und flexibel muss es gehen. Also Kinder, Ideen sind gefragt :idea:

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • GETEC
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    • 29. September 2005 um 07:55
    • #12

    also die eaw 730er würd ich definitiv nicht in die klassische 2*10" plus horn einstufen, da sind 2*10" 2*7" und 2*1" speaker drinnen und der aufbau der box ist auch recht aufwändig...

    ist doch ne andere klasse und imho nicht wirklich einfach nachbaubar...

    lg getec

  • Wurst Werner
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    • 29. September 2005 um 08:06
    • #13

    Mein Gott, so genau muss man das doch nicht nehmen. Was ich meinte, war auf den den akustischen Output bezogen. Doppelzehner + jede Menge HT, jetzt als Gegenbeispiel zu den "Klein Arrays" mit nur einem 8" oder 10".

    Aber wenn mann das schon so genau sieht: Was ist denn an einer EAW730 so kompliziert? Was das Holz angeht, kann das wohl jeder Dorfschreiner nachzimmern... Obwohl es zugebener Maßen auch eine einfacherer Konstruktion tun sollte.

    http://www.eaw.com/APP/pdf/s3/RD0093-(C)-KF730-SPEC.pdf

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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  • Sven M
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    • 29. September 2005 um 09:01
    • #14

    Hallo, dieses Thema stößt ja auf breites Interesse. Als ich gestern Abend das Thema entdeckte war noch keine Antwort da und ich zu müde zum Antworten:-)

    Vorweg, wie ich den Kollegen Rockline einschätze weiß der schon was er tut. Und bekommt es auch gut zum spielen.

    Für den HT Zweig wird man auf einen fertigen Hornvorsatz zugreifen müssen, aber da hatte der Admin ja schon ein Beispiel genannt.

    Das man sich mit der Theorie etwas beschäftigen muss dürfte jedem klar sein, man muss dazu aber nicht Heil heißen....

    Zum Fluggeschirr: Ich denke schon das man auch hier in D ein Fluggeschirr selbstbauen kann, und wenn man das gewissenhaft macht und von jemandem der mit Maschienenbau vertraut ist nachrechnen läßt..
    Aber die Diskussion gab es hier schon oft genug.

    Aber ich stimme auch mit dem Admin überein das es sich nicht lohnt wenn man wirklich ein hochwertiges Produkt haben will und keine wilde Bastelei, was ich aus Stefans Posting herauslese.

    ww:
    Man darf zum Preisvergleich auch bei EAW und AD nicht nur die VK Liste hinzuziehen..hast du dir schonmal ein echtes Angebot machen lassen? weiteres per PM

    Stefan:
    Warte mal aufs GAE Line Array..angeblich dauerts nicht mehr lange:-)

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • test
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    • 29. September 2005 um 10:45
    • #15

    warum nicht vier 5-6zöller? dann muß man den 1' nicht so weit runter ziehen. es macht bei sprache fullrange, im array mit geflogenen 15ern spielt es sauber ab 200hz.
    ich bin mit dem ansatz vom la5 sehr zufrieden. kleine einzelkiste die zur not auch auf ein stativ passt. wir es größer kommt halt ein 15er geflogen dazu. ist bei den meisten systemen eh so.
    mit 6 pro seite erreicht man locker 125db in 15m entfernung

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Wurst Werner
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    • 29. September 2005 um 11:51
    • #16

    Sven M: Ich kenne die Preise für "professionelle Anwender" :wink:

    Logisch, dass da natürlich ein nicht unwesentlicher Anteil Entwicklungkosten mit reingeholt werden muss/soll. Anders kann ich mir die stolzen Preise für die kleinen Holzkisten mit überschaulicher Bestückung nicht erklären. Wenn man, wie es Rockline glaube ich versucht, einen wesentlichen Anteil der Entwicklung hier als Open Source Projekt umsetzten will, dann macht der Selbstbau durchaus Sinn. Denn die eigentliche Hardware kostet nicht die Welt. Und das sage ich, der, wenn er überhaupt im Selbstbaubrett postet, fast immer abrät, wenn auch nach betriebswirtschaftlichen gebaut werden soll.:-D

    Aber wo Du schon das GAE Waveline ansprichst. Eine gute Idee finde ich an dem Teil, das die Ober- und Unterseiten der einzelnen Einheiten aus Metall und damit sehr schmal sind. In der Praxis bedeutet das, dass man die einzelnen Einheiten sehr nahe beisammen bekommt. Orignelle Idee.

    Ansonsten kann ich zu dem Projekt wohl kaum was beitragen, hier auf dem Dorf hat keiner ein LA und es sind wohl gerade Tipps und Ideen aus der Praxis gewünscht. Also Männer --> Input!

    Grüße
    WW

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  • gerald1
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    • 29. September 2005 um 11:59
    • #17

    Hmmm...
    Ich finde das Center vom Adamson Y18 als sehr gelungen. Sollte man sich auf alle Fälle mal anschauen. 2 x 10" und 2 x 2". Wenn man jetzt die Töppe außen wegläßt wird es sehr klein, leicht und powervoll. Ich glaube, der Axel S. könnte da vielleicht etwas mehr dazu sagen. Ich habe mir das mal im auseinandergebauten Zustand vom Andy W. zeigen lassen. Ist zwar ein sehr selten benutztes System aber man soll ja sein Augenmerk nie verlieren.
    Rigging: Das ist schon so eine besondere Baustelle. Die D&B-Jungs und auch einige andere haben das ja vor langer Zeit mit MAN hier in Deutschland angeschoben. Eine Baumusterprüfung für sowas ist da auch nicht so zu unterschätzten und kann auch zur erheblichen Kostenfalle werden. Bei den Amis steht ja fast überall ATM Pate und dort regelt sich alles von ganz alleine. Spätestens beim ersten Chrash und die gegnerischen Rechtsanwälte die 6stelligen Schecks anfordern.
    Gerald1

  • Jelly
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    • 29. September 2005 um 12:25
    • #18

    Bei der angestrebten Bestückung zeigt sich wieder mal die Differenz zwischen Theorie und Praxis:

    Wenn ich 10 Zöller verwende, muss ich um bei einem Mittenabstand von sagen wir mal 270mm diese bei ca. 600 Hz trennen - das ist wiederum schlecht für die HT- Treiber...

    bleibt dann noch die Frage Horn für die Pappen oder direkt?

    Wenn die Rockline (Achtung Wortspiel!) nach allen Regeln der Line Array Theorie "entwickelt" werden soll, dann erstmal dies Lösen.

    Ansonsten gefällt mir der Ansatz "Hinten nur ein Verbindungspunkt" fürs Curving enorm gut.

    Jelly

    PA-Forum - Da werden Sie geholfen

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 29. September 2005 um 12:40
    • #19
    Zitat von "Jelly"


    Wenn die Rockline (Achtung Wortspiel!)

    Dann ist doch schon mal ein Anfang gemacht, das Ding hat einen Namen! :wink:

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Peerless
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    4.334
    • 29. September 2005 um 14:33
    • #20

    Mal unter Betriebswirtschaftlicher sicht:

    - Testmaterial ist teuer
    - Manpower zur Konstruktion ist teuer
    - Abnahme durch z.b. Tüv ist teuer
    - kein Wiederverkaufswert
    - kaum möglichkeiten für Dryhire
    - keine Zuleihmöglichkeiten
    - und es kann auch alles in die hose gehen.....

    + Hat am ende eventuell was eigenes tolle entworfen
    + man hat viel gelernt und kann das System gut handeln
    + eventuell kann man das System an Kollegen verkaufen und somit seine
    Entwiklungskosten rausholen
    + Bestenfalls spart man sich ne menge Anschaffungskosten

    Aber, zu den Entwicklungspreisen usw... bekommt man nicht das kleine DAS Aero für nen Tausi Pro Modul incl. Amping ?
    Oder was in richtung Cohedra Compakt oder JBL VRX ? Das man auch Verdryhiren kann ?

    Bei nem Selbstbau Array würde ich mich nur an nen Groundstack wagen und da tut ja auch was klassisches.

    Wie wärs denn mit was in Richtung Cobra mit teilweiser Linearraybestückung in einer Box ?

    http://www.ae-rental.de

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