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Tiefe Frequenzen dämpfen?

  • zirc
  • 28. Oktober 2005 um 15:26
  • zirc
    Beiträge
    13
    • 28. Oktober 2005 um 15:26
    • #1

    Hi,

    ich poste auch mal in diesem Forum, da hier wohl am meisten über Akustik geredet wird.

    Problem: Ein kleiner Konzertladen (145 m2) soll Akutisch verbessert werden. Im Höhen und Mitten bereich ist alles wunderbar, es hängen dicke vorhänge an manchen wänden, die Nachhallzeit ist sogar schon etwas sehr kurz, aber das Problem gestaltet sich im Tiefenbereich.
    An manchen stellen im Raum dröhnen manche Frequenzen fast um das 3-fache lauter als andere. An jeder Position sind das natürlich andere Frequenzen, aber im Endeffekt soll etwas gefunden werden, was ab sagen wir mal 200 Hz Abwärts dämpft.

    Hat jemand ne Idee, wie man das gestalten könnte? Dabei muss beachtet werden, dass alles aus schwerentflammbarem, besser noch, nicht brennbarem Material bestenen muss. Und es sollte so wenig Platz wie möglich in Anspruch nehmen.

    hat jemand Tips? dürfen auch ruhig ungewöhnlich sein...hauptsache es wummert da unten nicht mehr so...

    lg - Chris

    Selbstmord ist kein Auxweg!

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 28. Oktober 2005 um 22:59
    • #2

    http://www.schalltechnik-mm.de/

    BBA Plus 240 dürfte Dein Problem lösen.

    Generell benötigst Du eine Kombination von Biegeschwinger und Absorber.

    Gruss SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • FF
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    1.868
    • 31. Oktober 2005 um 19:21
    • #3
    Zitat

    BBA Plus 240 dürfte Dein Problem lösen.


    ...dürfte bei Quadratmeterpreisen von 250 EUR dann allerdings andere Probleme aufwerfen. :D

    Zitat

    Generell benötigst Du eine Kombination von Biegeschwinger und Absorber.


    Würde ich auch raten, Plattenschwinger kombiniert mit porösem Absorber funktioniert breitbandig, ist individuell abstimmbar und günstig umzusetzen. Und falls eine oder mehrere Frequenzen besonders rausstechen, Helmholtzresonatoren darauf abstimmen. Entsprechende Literatur wälzen, ein Bsp. unter vielen anderen ist mal wieder mein geliebter Fasold/Veres "Schallschutz+Raumakustik in der Praxis"....

    Gruß FF

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 31. Oktober 2005 um 20:52
    • #4

    ... kann nicht ggf. an der Positionierung der LS (z.B. durch "passendere" Wandabstände) ein wenig "gedreht" werden ?

  • zirc
    Beiträge
    13
    • 31. Oktober 2005 um 21:19
    • #5

    nein, das ist kaum zu machen, da die boxen ziemlich fest installiert sind und die Raumgröße leider nicht viel spiel zulässt.

    aber ich versuche es mal mit den plattenschwingern und absorbern... werd mich mal schlau machen : )

    Gruß und Danke - Chris

    Selbstmord ist kein Auxweg!

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 2. November 2005 um 10:23
    • #6

    Ich hätte in Hinblick auf die Kosten ebenfalls zuerst versucht, die Lautsprecherpositionen zu verändern.

    Frage: Sind die Bässe links und rechts oder gibt es einen Mono-Sub in der Mitte?

    Wenn L+R: Wie verändert sich die "Berg-und Tallandschaft" wenn Du nur einen Bass laufen läst?

    Mich interessiert, ob die "Berg- und Tallandschaft" eine Folge von Interferenzen ist oder durch Raummoden entsteht. Oder beides, aber in welchem Verhältniss?

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • zirc
    Beiträge
    13
    • 2. November 2005 um 10:32
    • #7

    die Bässe sind L+R. Der Abstand von Membran zu Membran beträgt 6,50m. Ich denke, die "Landschaft" entsteht durch beides, sowohl Interferenzen als auch Raummoden. In welchem verhältniss das aber steht, kann ich dir im moment gerade nicht sagen, aber auf jeden fall sind auch mit nur einem Bass recht starke Berge und Täler hörbar. Der Raum ist wirklich relativ klein und dazu auch noch in einer Art "L"-Form.

    An der Stellung der Boxen ist wirklich nichts zu drehen. Weder Richtung noch Standort. Es muss schon irgendwie mit Dämpfung gearbeitet werden....

    Selbstmord ist kein Auxweg!

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 2. November 2005 um 10:41
    • #8

    Gibt es "hohle" Stellen hinter den Wänden? Dies kann auch unter Treppenstufen, unter der Bühne, etc. sein.

    Wenn nichts geändert werden darf, so könnten diese Stellen umgebaut als Helmholzresonator fungieren. Wichtig ist dabei aber die fachmännische Dimensionierung - sonst bringt das gar nichts.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • zirc
    Beiträge
    13
    • 2. November 2005 um 10:49
    • #9

    es gibt einen teil der decke, der abgehanden ist, in dem aber so viele kabel, rohre und sonstiges zeug stecken, dass damit kaum was gemacht werden kann.

    ich seh nur möglichkeiten an den wänden, an denen es an manchen stellen eine art von säulen gibt, die hervorstehen. zwischen diesen ist die wand man könnte sagen "eingelassen"...dort wäre evtl. platz für absorber...aber das ist etwa nur 20cm tief.

    Selbstmord ist kein Auxweg!

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