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Frage an alle tamp, LDL & Co Besitzer

  • HaHa
  • 6. Mai 2006 um 14:45
  • HaHa
    Beiträge
    187
    • 6. Mai 2006 um 14:45
    • #1

    Hallo,

    möchte für zuhause meinen Zeck A-900 ersetzen. Klanglich wäre ich mit dem Gerät sehr zufrieden, jedoch

    - brummt der Trafo leicht
    - was viel schlimmer ist: aus den Boxen rauschts, insbesondere aus dem Mitteltöner, das stört extrem.

    Ein Amp der`s richtig gut macht ist der Samson Servo S-550. Jedoch hat dieser zuwenig Leistung (2x175) und kommt somit ins Clippen, manchmal wirds halt lauter...

    Ich betreibe den Verstärker immer auf max. Pegel und regel das ganze über eine Vorstufe.


    Die Preislage hab ich mir bei den Geräten oben im Betreff festgelegt. Benötigen tue ich 2x500 Watt an 8 Ohm.

    Den Traum vom konvektionsgekühltem Gerät hab ich inzwischen aufgegeben, dann wirds halt eine Lüftersteuerung werden, auch recht.

    Deshalb meine Bitte an alle Besitzer solcher Amps: Schreibt mal bitte eure Erfahrungen was die Amps an Rauschen und Brummen ohne dass ein Signal anliegt bei Rechtsanschlag von sich geben, wobei aus den Boxen eigentlich nix rauskommen darf, sonst fällt der Amp durch.

    Interessant wäre vor allem der "Hype Amp" LD PA1000, da er bereits einen Low Cut integriert hätte.

    Danke & Grüße
    Hari

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 6. Mai 2006 um 16:19
    • #2

    Die Erfahrungen werden dir kaum weiter helfen,

    Wenn der Amp in einem Frequenzbereich rauscht, in dem die PA des jeweiligen Nutzers eine "Senke" hat, hört sich das Rauschen leiser als als bei einer PA die nahezu absolut linear spielt.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. Mai 2006 um 20:40
    • #3

    Ich würde mich bei der Zeck mal um die Ursachen kümmern und sie wieder fit machen. Ziehe sie nämlich den t.amps / LDPAs und sonstigen China Amps klar vor.
    Vielleicht mal die Ursache des Rauschens analysieren, möglicherweise kommt es von irgendwelchen Geräten, die vorher in der Signalkette hängen. Da die Samson nicht so hoch verstärkt hört man das Rauschen nicht so doll.
    Den Trafo durch Gummipuffer, Pattex oder Tränken in Wachs ruhig stellen. (Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

    Gruß
    Thomas

  • DaftMedia
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    1.169
    • 6. Mai 2006 um 21:00
    • #4

    Ein kleiner Netzfilter hilft hervorragend bei Störgeräuschen, denn meistens haben die ihren Ursprung im Versorgungsnetz. Besonders beliebte Störenfriede sind schlecht entstörte Dimmer und Netzteile mit windigen Konstruktionen.
    Ich habe mir von Schurter einen Kaltgerätestecker mit eingebautem Netzfilter gekauft (bis 10A belastbar) und in ein einfaches Gehäuse eingebaut, noch ne kleine Kontroll-LED rein und fertig war das ganze. Das Teil hat mir schon mehrfach den A*sch gerettet.

    If you can't fix it with gaffa, it's destroyed.

    Einmal editiert, zuletzt von DaftMedia (14. Mai 2006 um 13:41)

  • Gecko
    Beiträge
    75
    • 7. Mai 2006 um 19:47
    • #5
    Zitat von "HaHa"

    Interessant wäre vor allem der "Hype Amp" LD PA1000, da er bereits einen Low Cut integriert hätte.


    Das wär mir neu. In der Betriebsanleitung von meiner steht davon kein Wort. Auf der Adam-Hall Seite wird nur die größere LD PA1600X mit einem "Lo-Cut" beworben.

    Standart: 1. Art und Weise wie etwas steht 2. Typ eines (Messe)Standes (Reihen-, Eckstand usw.)

  • deep-house
    Verifiziert
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    3
    • 14. Mai 2006 um 13:03
    • #6

    Hallo,

    ich frage mich immer wieder warum hier so viele Leute probleme mit dem Rauschen haben.
    Gewiss gibt es gewisse Unterschiede bei manchen Geräten, aber meist hängt es an einer unpassenden und nicht abgestimmten gainstruktur.

    Um es mal so zu sagen:

    Wenn die Endstufe bei Rechtsanschlag der Eingangspagelregler rauscht, und der mixer schon bei 20dB (unter Vollaussteuerung) die nachfolgenden F-Weichen oder Endstufen voll aussteuert, verschenkt man eben gerade bei den nicht ganz so guten geräten den vorteil der rauscharmut.
    viele stufen haben einen gainfaktor von 36- über 40, und das ist dann schon etwas zu viel bei rechtsanschlag, wenn die Kette davor nicht optimal angepaßt ist.

    Dann einfach gainregler zurück und gut ist, wer damit bauweh hat baut sich ein Dämpfungspad, dann sind auch ungenaue gainregler fein raus und ich muß keine angst haben das einer die stufe verstellt.
    (wobei, für zuhause kann man das über die gainregler machen und ggfs. den ausgangspegel der stufe bei 100Hz mit dem Multimeter messen, und dann am poti markieren)

    gerade der dcx 2496 liefert einen ausgangspegel von +26dBU
    die stufen werden aber schon bei 0dBu bis +4 dBu voll ausgesteuert
    --> mind. 20dB verschenkt !!!!
    den ordentlich hoch anfahren ggf. noch im eingang einige dB draufgelegt
    und nach dem ausgang ein 12-18dB symmetrisches pad und ich kann auch den limiter ordentlich einstellen, und immer so 6 dB für den mixer an headroom lassen.

    (z.B. wenn ich in manchen foren lese was für den dcx an klimmzügen mit 6-fach poti nach den ausgängen getrieben wird, krieg ich gleich haarausfall)

    bessere stufen wie LAB haben eine sehr schön anpassbare gain vorwahl per mäuseklavier, so muß das sein, dann spar ich sogar den dämpfungspad.

    bei ansteuerung mit asymm. vorstufe muß man probieren was diese verzerrungefrei hergibt.

    gruß uweS.

    Gruß UweS.

  • schrecki7289
    Beiträge
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    • 14. Mai 2006 um 18:59
    • #7
    Zitat

    gerade der dcx 2496 liefert einen ausgangspegel von +26dBU


    Öhm, und dann ist das absolute Limit erreicht, kommst du auch nur minimal darüber bist du über dem digitalem 0dB Punkt und das Ergebnis dürfte bekannt sein!
    Das ist als Headoom gedacht, und für nichts anderes. Für kurzzeitige Signalspitzen und nicht für den Dauerzustand. Oder pegelst du auch jeden Mixer etc. auf +20dB am Ausgang und fährsts kurz vor der Clip Grenze ohne jeglichen Headroom freizuhalten?
    Also ich halte dein vorgehen für unpraktikabel.

    Gruß
    Thomas

  • deep-house
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    3
    • 15. Mai 2006 um 22:28
    • #8

    wie ich schrieb lasse ich headroom. 6db bei konserve dürften reichen, live sieht es anders aus.
    wenn ich den ddx 3216 mixer nehme, gibt der bei 0db anzeige +16dBu aus. warum sollte ich den nur bis 0dBu aussteuern wenn der mehr kann.
    Also lasse ich die reserve und setze einen kompressor als limiter in den main outs.

    mein stanton disco mixer liegt nur bei nominal 0dB anzeige bei +6dB und max +14 dBu, aber der macht dann nur konserve, d.h. die aussteuerung auf 0 dB anzeige beeinhalten 8dB headroom, passt.

    Zur Sache zurück, Haha wollte wissen was es mit dem rauschen auf sich hat, nach meiner meinung unpassende gainstruktur, wie bereits gesagt.

    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • Fornax
    Beiträge
    957
    • 16. Mai 2006 um 09:17
    • #9

    Wie deep-house schon schrieb, nutze auch ich, gerade bei Konserve und digitalem Equipment, den verfügbaren Headroom fast vollständig aus. Vorher muß man natürlich alles ordentlich mit Titeln, die bis 0dB ausgesteuert sind, einpegeln, damits später nicht clippt.

    Der Lauteste ist nicht immer der Klügste.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 16. Mai 2006 um 14:06
    • #10
    Zitat

    Ich betreibe den Verstärker immer auf max. Pegel und regel das ganze über eine Vorstufe.


    Da rauscht nicht der Verstärker, sondern die Vorstufe-->amp zurückdrehen.

    Bei LDPA1000 und tamp 3200 +tamp2400 (alte Versionen) gibt es keine Rauschprobleme.
    Das Rauschen hört man nur, wenn man ein ordentliches Horntop dranhängt und die Lauschlappen direkt vor das Horn hält.

    Zitat von "Schrecki"


    Den Trafo durch Gummipuffer, Pattex oder Tränken in Wachs ruhig stellen. (Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.


    Doch, die VDE-Richtlinien. Was du manchmal für Vorschläge insbesondere strommässig machst... :roll:

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. Mai 2006 um 14:14
    • #11

    Klar.
    Genau diese Vorschläge habe ich bekommen als ich das gleiche Problem mit meiner A200 hatte.
    Tränken in flüssigem Wachs war wohl früher in den Service Werkstätten üblich und ein Gummipuffer oder ein Tropfen Pattex zwischen Abschirmblech des Trafos(welches wohl die eigentliche Ursache des Brummens bei seiner Zeck sein wird) und Boden wird wohl auch nicht gegen die VDE Vorschriften sein!

    Gruß
    Thomas

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 16. Mai 2006 um 14:25
    • #12
    Zitat

    war wohl früher in den Service Werkstätten üblich


    Naja...
    Man kann alles so verstehen, wie man es gerade braucht.

    Abschirmblech beim 50Hz-Trafo? Wofür?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 16. Mai 2006 um 14:33
    • #13
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Mechanisch brummende Trafos stellt man dauerhaft ruhig, in dem man ihnen ein längeres Bad (> 12h) in flüssigem Wachs gönnt.
    Das Heisswasser-Becken für dererlei Behandlung stand vor 20 Jahren noch in der Ecke beim Dynacord-Service in Hamburg...

    Abschirmbleche....
    Seh selbst:

    Gruß
    Thomas

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 16. Mai 2006 um 23:07
    • #14

    Nix Abschirmbleche. Das sind die Trafobleche selber, die da im magnetischen Wirbelfeld oder, wie das heist, zur Schwingung angeregt werden.
    Wenn ich es noch richtg weis, dann nimmt man einzelne Bleche, da sich dort eben diese Magnetfelder nicht so stark bilden können. Bei einem einzigen Eisenkern währe das stärker und würde höhere Verluste bedeuten.
    Ferritkerne sind da noch besser, weil sie aus noch viel kleineren Teilchen bestehen und da die über eine größere Oberfläche miteinander verbunden sind brummt es auch seeeehr viel weniger.


    Hier mehr Infos:
    http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm
    oder selber im Netz suchen...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Mai 2006 um 11:11
    • #15
    Zitat von "deep-house"

    bessere stufen wie LAB haben eine sehr schön anpassbare gain vorwahl per mäuseklavier, so muß das sein, dann spar ich sogar den dämpfungspad.

    die FPs ändern dabei auch ihre Railspannungen und somit die Gesammtleistung. Das ist kein reiner Gain.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • HaHa
    Beiträge
    187
    • 17. Mai 2006 um 11:40
    • #16

    Hallo,

    danke für die rege Diskussion.

    Also es liegt sicher nicht an irgendwelchen Geräten vor dem Eingang, denn das Ding rauscht und brummt aus den Boxen auch ohne dass irgendwas dran hängt...

    Vielleicht hab ich auch das falsche Wort hierfür gewählt. Nochmals: Wenn noch nichtmal etwas am Eingang der Endstufe hängt und ich den Pegel auf maximal einstelle, dann soll auch bitte nix aus den Lautsprechern kommen. Das geht bei meinem Küchen Hifi Amp Harman Kardon HK610 also wirds doch wohl eine "professionelle" PA Stufe auch schaffen?!


    Jedes mal nachregeln ist auch ein Stuhl, da die Endstufe ja in einem seperatem Raum steht.


    Ich möchts halt vermeidet 2500,- für eine Rotel Endstufe auszugeben, das muss doch mit etwas Handarbeit (sprich Lüftersteuerung) auch mit PA zu bewerkstelligen sein.


    An irgendwelche Klangunterschiede, sprich "Verstärkerklang" glaub ich bei Endstufen sowieso nicht, wenn hier unterschiede festzustellen sind, dann ists kein Verstärker, sondern ein EQ. Schwächere Bässe durch unterdimensionierte Stromlieferfähigkeit ist eine Sache, aber dass zb. Stimmen anders klingen das darf in der heutigen Zeit einfach nimmer sein.


    Die Zeck ist an und für sich ein sehr gutes Gerät. Läuft bis im Grenzbereich ohne hörbare Verzerrungen (was wie schon erwähnt der die Samson nicht macht) Ich hatte zuvor die A600, hab sie mit Gewinn verkauft und mir die A900 ersteigert. Die Zeck selbst brummt fast nicht (weniger als die A600, diese hatte noch wie Schrecki`s 200er Abschirmbleche hatte, die 900er aber einen Ringkerntrafo hat)

    Aber diese Störgeräusche sind bei leiserem hören einfach nicht akzeptabel.


    Danke an cyberlight: Bei LDPA1000 und tamp 3200 +tamp2400 (alte Versionen) gibt es keine Rauschprobleme.
    Das Rauschen hört man nur, wenn man ein ordentliches Horntop dranhängt und die Lauschlappen direkt vor das Horn hält.

    Mit dem kann ich was anfangen. Falls sich noch weitere bzgl. der LD meldet werd ich mir das Ding mal ordern...


    Grüße
    Hari

  • deep-house
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    3
    • 18. Mai 2006 um 17:55
    • #17
    Zitat

    deep-house hat Folgendes geschrieben:
    bessere stufen wie LAB haben eine sehr schön anpassbare gain vorwahl per mäuseklavier, so muß das sein, dann spar ich sogar den dämpfungspad.

    Zitat

    Manuela hat Folgendes geschrieben:
    die FPs ändern dabei auch ihre Railspannungen und somit die Gesammtleistung. Das ist kein reiner Gain.


    die fp 6400 hat sowohl eine gain vorwahl als auch die mls vorwahl, die die railspannung an die lastimpedanz anpasst.
    ich bin ziemlich sicher, das die gainvorwahl nicht die railspannung ändert.

    gruß uweS

    Gruß UweS.

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