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Monitor vom FOH

  • mischen_impossible
  • 6. November 2005 um 11:11
  • mischen_impossible
    Beiträge
    4
    • 6. November 2005 um 11:11
    • #1

    Mich würden die verschiedenen Arbeitsweisen von Euch in Bezug auf In-Ear Monitormix vom FOH interessieren. Macht Ihr erstmal einen schnellen Line-Check mit anschliessendem Einstellen des Monitormixes, oder versucht Ihr bei jedem Kanal gleich alles Einzustellen?

    Meine Reihenfolge sieht so aus:

    Kanal einpegeln
    auf PA geben und EQ einstellen
    Fader runter und dem jeweiligen Musiker Monitorsignal geben
    den anderen Musikern je nach Wunsch dieses Signal auf den Mon. geben
    So alle Kanäle durchgehen
    Der Band ein Lied anspielen lassen und PA- und Monitormix komplettieren

    Gruss, Alex

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 6. November 2005 um 19:06
    • #2

    Herzlich Willkommen im Forum.

    Ich finde deine Vorgehensweise gut.
    Im Prizip mache ich das genau so.
    Wenn kein IEM benutzt wird versuche ich erstmal was ganz ohne Monitore anspielen zu lassen.
    Einfach um dann nur das wirklich nötige drauf zu geben, in der Hoffnung damit die Monitore einfach leiser zu bekommen.

    Es grüßt der Stephan

  • Wulfson
    Verifiziert
    Reaktionen
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. November 2005 um 19:47
    • #3

    die reihenfolge ist schon logisch...nur fang mit nem gespräch mit den musikussen an :wink:

  • mischen_impossible
    Beiträge
    4
    • 6. November 2005 um 20:54
    • #4

    Das stimmt allerdings. Ein gewisses Vertrauen bzw. Kenntniss der Person ist schon sehr wichtig. Problem ist immer wieder, dass ich mir einfach keine Namen merken kann :shock:

    Grüsschen

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
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    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 6. November 2005 um 21:51
    • #5

    dann merk dir gesichter... 8)

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 6. November 2005 um 22:10
    • #6

    ich hab festgestellt, daß man foh und monitor einfach nicht trennen kann. ich mach einfach soundcheck für die front und kurbel dann schonmal den monitor grob bei. dann kriegt man auch vorne ein gefühl für die bühnenlautstärke und die musiker merken auch, was die pa macht.
    gerade indoor und dann in kleineren locations ist der sound ja eher ein produkt der bühnenlautstärke.
    und dann oft diese ansagen: mach halt mal die pa aus, wir machen erstmal nur monitor....
    wie soll das denn gehen bei ner deckenhöhe von 3 metern und nackten betonwänden...
    beides gehört zusammen. in der mitte liegt die wahrheit.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • foh
    Verifiziert
    Beiträge
    287
    • 10. November 2005 um 15:36
    • #7

    Hy,

    ich hab eine Partyband und mische da vom Frontpult 8 Wege Inear Monitoring sehr Problemlos. Mach meinen normalen FOH Check und die Jungs hören da ja schonmal. Dann wird ein Lied angespielt was auch gleich der Abschluss des Front-Checks ist.
    Nachdem gehts an den Monitor wobei die Front natürlich in realistischem Abendpegel an bleibt da es ja nicht unwichtig ist was die Umgebung so wiedergibt. Dann gehts an die Inearwege. bei 4 Wegen gibts noch einen 15 Band EQ im weg zwecks dem optimalen Sound und ein 8 Kanal Protctor (silbernes Gerät) sorgt für ein bisschen Schutz der Ohren.
    Geht wie gesagt echt seit Jahren Problemlos.
    Pult GL 4000 Strecken IEM 300.

    Falls Fragen einfach schreiben !!!

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • morrigan
    Beiträge
    45
    • 10. November 2005 um 18:12
    • #8
    Zitat

    Meine Reihenfolge sieht so aus:

    Kanal einpegeln
    auf PA geben und EQ einstellen
    Fader runter und dem jeweiligen Musiker Monitorsignal geben
    den anderen Musikern je nach Wunsch dieses Signal auf den Mon. geben
    So alle Kanäle durchgehen
    Der Band ein Lied anspielen lassen und PA- und Monitormix komplettieren

    klingt gut, allerdings würde ich die Front offen lassen. Es ist definitiv ein Unterschied, auch bei In-Ear, ob die Front an oder aus ist. (tonzwerg schrieb es ja schon so ähnlich)

    Grüße
    morrigan

    Real stupidity beats artificial intelligence every time

  • Purge
    Beiträge
    68
    • 11. November 2005 um 13:29
    • #9
    Zitat

    klingt gut, allerdings würde ich die Front offen lassen

    Das sollte man auf jedenfall machen. Ich habe die Erfahrung gemacht das viele Musiker es lieben, bei IEM, die Bässe noch so ein bischen zu spüren.

    Das "klingt" dann auch auf dem Kopfhörer "weicher".

    Mfg

    Purge

  • mischen_impossible
    Beiträge
    4
    • 15. November 2005 um 09:47
    • #10

    Stimmt schon mit dem Zusammenhang Monitor-PA.
    Oft haben allerdings Musiker bei offener Front Probleme sich den Monitor einstellen zu lassen.

    Wird mit In-Ear und V-Drum gespielt, so mache ich nur Front-Check und lasse ein Liedchen spielen. Anschliessend stelle ich per Kopfhörer und Aux-Send PFL die Signale nach Gutdünken ein.


    Grüsse

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.376
    • 15. November 2005 um 10:31
    • #11

    Also mein "normales" Vorgehen:
    1) Aufbau
    2) Linecheck der bereits gebauten Mikrofone bevor die Band kommt
    3) Positionieren der Mikrofone wenn die Band kommt und Befragung der Musiker, was sie grob auf ihrem Monitor haben wollen und was nicht.
    4) Soundcheck Drums
    5) Soundcheck Bass (incl. eventuell Vocals)
    6) Soundcheck Bass&Drums (incl. eventuelle Vocals)
    6) Soundcheck restliche Instrumente (incl. eventuelle Vocals
    7) Lead Vocals
    (Beim Einzelcheck bekommen die Musiker soweit schonmal ihr eigenes Signal auf den Wedge/Fill)
    8) Monitorcheck ohne Front mit komplettem Song, dabei gehe ich auch auf die Bühne und höre mir das an um generell einen Eindruck zu bekommen
    9)Verarbeiten der Wünsche der Musiker nach dem Song
    10) Anspielen eines weiteren Songs MIT PA
    11) Wenn die Jungs oben zufrieden sind und der Sound unten halbwegs passt bin ich fertig, denn in der Regel mach ich den Sound bei den ersten -1-2 Songs. Fange also mit dem Gerüst und dem Dach an. Also beim Check erstmal ordentlich Bass&Drums Fundament und den Gesang richtig weit vorne.
    gruß
    Jan

  • mischen_impossible
    Beiträge
    4
    • 15. November 2005 um 10:49
    • #12

    Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufüen 8)
    So finde ich das absolut ok.

    Gruss

  • Lamia
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    348
    • 22. November 2005 um 22:42
    • #13
    Zitat von "Mischen_Impossible"

    Problem ist immer wieder, dass ich mir einfach keine Namen merken kann

    Ich auch nicht, drum schreib ich's mir auf, denn einen Zettel auf dem ich mir die Belegung der Stagebox usw. notiere hab' ich eh dabei - macht eigentlich immer einen netten Eindruck wenn Du die Musiker beim Namen ansprechen kannst.

    - Alex -

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 22. November 2005 um 22:47
    • #14

    PS.:
    Ja, nochwas, auf die Bühne gehen während des Soundcheck öffnet Dir oft die Augen, hab ich erst viel zu spät einmal gemacht. Ergebnis war, daß der Sänger doch nicht taub war sondern sich im Wedge wirklich nicht gehört hat, hab ich ihm Anfangs gar nicht glauben können.

    (Gut bisserl OT, denn Du hast ja nach IEM gefragt aber das ist eh schon beantwortet) Trotzdem mach ich Monitor immer mit PA!

    - Alex -

  • barni
    Beiträge
    71
    • 30. Dezember 2005 um 19:23
    • #15

    problem ist bei vielen amerikanischen bands das sie so slangen, d.h. ich verstehe viele namen nicht und will keine 5 mal nachfragen.

  • Wulfson
    Verifiziert
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    Beiträge
    3.009
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    1
    • 30. Dezember 2005 um 23:15
    • #16
    Zitat von "Lamia"

    PS.:
    Ja, nochwas, auf die Bühne gehen während des Soundcheck öffnet Dir oft die Augen, hab ich erst viel zu spät einmal gemacht. Ergebnis war, daß der Sänger doch nicht taub war sondern sich im Wedge wirklich nicht gehört hat, hab ich ihm Anfangs gar nicht glauben können.

    auch das hat ne erklärbare ursache...zu laute backline oder schlechter wedge

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.376
    • 30. Dezember 2005 um 23:51
    • #17

    Wenn die Möglichkeit besteht hör ich mir das möglichst an Stelle jedes Musikers auf der Bühne an. Geht natürlich nicht, wenn die Bühne 50 Meter weg ist und schon 1000 Leute davorstehen.

    Aber wenn ich Zeit habe, bin ich beim Check schon mal oben.

    Und ich gehe, falls es die Umstände zulassen, während des zweiten oder dritten Songs nach vorne und suche Blickkontakt mit jedem Musiker und frage so, ob der Sound halbwegs passt.

    Geht alles natürlich wie gesagt nur bei entsprechenden Veranstaltungen in entsprechenden Locations.

  • Campfire
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    3
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    1.356
    • 31. Dezember 2005 um 00:34
    • #18

    Mache ich ähnlich. Bei Anlässen wo es vom Rahmen her OK ist ("Jugendhausgeschichten" etc.) gehe ich auch mal während des Gigs kurz auf die Bühne um mal kurz "reinzuhören", vor allem bei unbekannten Bands und wenn es keinen richtigen Souncheck sondern nur einen kurzen Linecheck gab.
    Geht natürlich nur wenn man nicht ständig am FOH agieren muss (FX o.Ä.) und wenn es von der Band und dem äußeren Rahmen passt.
    Bei meinen festen Bands brauche ich dass weniger, hier höre ich beim Soundcheck wenn Zeit ist kurz rein, sonst reicht aber auch die Kommunikation mit Blicken und Zeichen.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

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