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MP3 Titel

  • mafu
  • 22. November 2005 um 16:38
  • mafu
    Beiträge
    1
    • 22. November 2005 um 16:38
    • #1

    Hallo ich wollte wissen ob mp3 eine viel schlechtere Qualität haben als originale cds? und ob man dagegen was tun kann?

    mfg Roman

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 22. November 2005 um 16:44
    • #2

    nein eher besser...cds haben meistens 128kb/s und mp3s kannst du mit bis zu 256 kb/s locker bekommen...

    LG

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • matzepa
    Beiträge
    872
    • 22. November 2005 um 17:19
    • #3

    ähm .... nein?

    CDs haben alles komplett verlustfrei aufgezeichnet (ok, minimal aber im Gegensatz zum Studio)
    CD Daten als Wave gerippt haben eine Bitrate von 1440kbit/s.
    Aber man kann bei MP3 auch fast unhörbar gleiche Qualität mit 256kbit/s und höher erreichen.

    Vor allem: wenn man von "Bekannten" mal Lieder als 128kbit kriegt, sind die oft auch noch "tauschbörsen Verseucht" ... also zu der nicht ganz astreinen Qualität (also ich hör da nen, wenn auch nicht großen, Unterschied) kommt dann auch noch (oft) schlechtes Ausgangmaterial zu...

  • djvomght
    Profi
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    1.009
    • 22. November 2005 um 17:22
    • #4

    FALSCH!

    CD- Qualität bedeutet 2 Kanäle mit 16 bit (entsprechend 2 Byte) und 44100 Abtastungen je Sekunde. Ergibt nach Adam Riese 2*2*44100=176400 Byte/s oder ganz rund 176kByte/s. Dem gegenüber hat ein "gutes" MP3 256kbit/s, was etwa ein Fünftel dieser Datenmenge bedeutet. MP3 als verlustbehaftetes Verfahren kann also NIE die Qualität einer CD erlangen. Das die meisten Leute den Unterschied nicht hören, hat damit aber nichts zu tun.

    HTH Jörg

  • kalaus
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    185
    • 22. November 2005 um 17:29
    • #5

    hallo mafu,
    meiner erfahrung nach ist der unterschied oft deutlich hörbar! was aber wohl hauptsächlich an den verwendeten encodern liegt: mit dem fraunhofer encoder (der kostet geld, iehhh :roll: ) codiertes material (mit 256kbit/s) ist für meine ohren dem cd-original sehr ähnlich. das, was viele freeware-encoder ausspucken ist oft selbst bei hoher datenrate grausig (und von irgendnem dj über seine laptopsoundkarte auf ne gute anlage gepresst nur noch zum wegrennen....).
    fröhliches ohren traktieren!
    kalaus

  • Christian Engel
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    • 22. November 2005 um 17:54
    • #6

    WAVE-Format: Stereo, 16bit, 44,1kHz: 1411 kbit/s

    Es ist klar, dass ein MP3 mit max. 320kbit/s da nicht 100%-ig heranreicht. Aber: man sollte es tunlichst vermeiden, Audiokompression zu verteufeln.
    Mittlerweile hat sich da viel getan und es sind praxistaugliche Lösungen entstanden.

    Zitat von "Tontechniker"

    cds haben meistens 128kb/s

    Diese CD würde ich im Regal stehen lassen :roll:

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • karel noon
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    • 22. November 2005 um 20:35
    • #7

    äähm, es ist richtig, das mp3s etwas schlechter abschneiden als eine richtige cd, aber für große archive ist das zwingend notwendig.

    aber erstens hört das doch kaum jemand, selbst ich würde mir da keine fehlerfreie zuordnung zutrauen.
    die andere seite ist doch das abspielmatrial von beidem, also wenn ich mir einen billigst mp3-player isn ohr stecke, dann ist es mir auch egal, das da was komprimiert wurde.
    deswegen hat mp3 eine absolute berechtigung!

    wenn ich wert auf gute qualität lege nehme ich heutzutage den rechner mit guten wave files, und lass den cd player auch links liegen.
    es kommt halt immer auf den einsatzzweck an.
    und wenn ich als dj meine (legale!) mp3 sammlung als wave oder sonnstwas format vorstelle, dann brauche ich noch drei externe festplatten!

    kleine anekdote: bei einer party vor zwei jahren kam einer zu mir und sagte sehr mitleidig dreinschauend: schade das MP3s so schlecht klingen!
    was der gute man übersehen hatte war der drehende plattenteller, mit einer guten alten (ja ach so genialen) schallplatte! :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • kater
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    • 22. November 2005 um 21:10
    • #8

    wie ist das eigentlich mit denKauf MP3s von Musicload etc? Hab da noh nie was gezogen. Wie ist da die Qualität? Wo kommen die MP3s her?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • gurkendoktor
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    • 23. November 2005 um 14:21
    • #9

    bei musicload gibts vor allem drm-verseuchte wma (furchtbares format!)

    gut gerippte mp3s klingen selbst aus dem kopfhörerausgang vom ipod auf der PA gut.

  • karel noon
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    • 23. November 2005 um 14:39
    • #10

    @ gurkendoktor: :D können wir uns auf "gut genug" einigen? :D
    für die meisten sachen reicht das aber wirklich.
    die tauschbörsen mp3s sind häufig wie geschrieben wma, oder eben das apple format (keine ahnung, habe keinen ipod).
    ich rippe eigentlich alles selber, habe dann eine schöne cd kollektion für zuhause, und eine gute (auch klanglich) mp3 sammlung für unterwegs.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • bukka
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    • 23. November 2005 um 14:45
    • #11

    Hallo Forum,

    da gibts doch eigentlich nur eins: Ausprobieren...

    Ich habs mal mit "Like minds" von Burton/Haynes/Holland/Corea & Matheny gemacht, im Blindversuch mit mind. 192kB/S (mag auch mehr gewesen sein, müsste ich noch mal schauen) für das MP3 und der originalen CD, wobei ich einen Unterschied gehört habe, besonders bei den Becken (-> Ride).

    Woran der Unterschied aber letztlich gelegen hat, kann ich nicht sagen...

    Viel Spaß,

    Matthias

  • bertz
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    • 23. November 2005 um 18:33
    • #12

    jetzt komm ich!!! ich erklär mal, wie mp3's eigentlich funktionieren...

    Von der CD (auch nicht 100% verlustfrei) zu mp3 werden folgende 4 Schritte unternommen...

    1.)
    Man nimmt die Daten einer Spur (links oder rechts) und gibt zusätzlich die Information, was der Unterschied zu der anderen Spur ist, hinzu und ersetzt die zweit Spur quasi durch die Differenzdaten.
    Das ist schon mal eine erhebliche Einsparung bei der Datenmenge.
    Dieser Prozess ist für sich wieder umkehrbar.

    2.)
    Die Daten werden Fourier-transformiert. Dieser Mensch hat einen Algorithmus entwickelt, der Regelmäßigkeiten in unregelmäßigem Material erkennt und "runterrechnet".
    nich hörbare Bereiche werden entfernt (Daten über ca.19kHz und unter ca. 20-30Hz). Die genauen Frequenzen sind von Codec zu Codec verschieden... (interssant auch für das Abtasttheorem)

    3.)
    durch Maskierung verdeckte Signale werden entfernt.
    Obertöne oberhalb von ca. 20kHz werden entfernt.

    4.)
    die noch vorhandenen Daten werden Huffman-Entropiekodiert

    ...that's it...

    aus dieser Erklärung, samt den Links zu Wikipedia sollte klar werde, warum mp3's ähnlich einer CD klingen können und was auch für Unterschiede zu verzeichnen sind.

    Die ganze Sache ist natürlich noch etwas komplexer, wenn man die einzelnen Algorithmen studiert, aber die oben stehende Übersicht sollte einen Einblick verschaffen.

    Gruß,
    Bert

    http://www.klanggeschaeft.de

  • gurkendoktor
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    • 24. November 2005 um 13:03
    • #13
    Zitat von "mediennutte"

    @ gurkendoktor: :D können wir uns auf "gut genug" einigen? :D

    hmm.. ok. ich nehm es auch als pausenmusik, nicht für disco, da reicht das locker :)

  • Dr.Sound
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    • 23. März 2006 um 11:18
    • #14

    Hohe Abtastraten bei CD ist o.k.. Aber in einem CD - Player bestimmt doch der DAC die Qualität dessen, was an den analogen Eingang des Mixers kommt. Und hier liegt meines Erachtens das große Problem: Nicht jeder CD - Player besitzt sehr gute DAC´s die eine Referenz - Qualität besitzen (auch Markenware nicht!!), da in diesem Chip auch Korrekturen des Frequenzverlaufs vorgenommen werden um halt angenehm und nicht linear zu klingen. Somit kommt es schon mal vor, dass die ein oder andere Konstellation von MP3 und guter Soundkarte schlichtweg besser klingt als die hochgelobte CD.

    Good Vibrations to you

  • audiobo
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    • 23. März 2006 um 17:08
    • #15

    bertz:

    Endlich mal jemand mit ein wenig Hintergrund-Wissen.

    Dr.Sound:

    Kann ich so nicht ganz stehen lassen: Abgesehen von der Emphasis, die zu den Anfangszeiten der CD genutzt wurde, sind die in Wandler integrierten Filter lediglich zur Vermeidung digitaler Fehler, wie z.B. Aliasing (wichtig bei der A/D-Wandlung) und zur Glättung von Bitstufen bei der D/A-Wandlung, um wieder eine "analoge" Wellenform zu erreichen. Da diese steilflankigen Filter aber bei ca. 20kHz liegen, hat dies erst mal nichts mit einer (absichtlichen) Beeinflussung des hörbaren Frequenzbereiches zu tun.

    Natürlich gibt es (klangliche) Unterschiede bei D/A-Konvertern (DAC´s), aber die gibt es ja genauso bei allen anderen digitalen Signalquellen. Auch bereiten mir manchmal z.B. DVD-Player mit integrieter und teilweise noch nicht mal einstell-, bzw. abschaltbarer Dynamikreduktion viel mehr Ärger.

    Hier gilt aber auch wieder wie so oft: Kaufst du billig, kriegst du billig.

    Um wieder auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen (die mit Hardware nichts direkt zu tun hat):

    Allein aufgrund der Tatsache, dass praktisch alle MP3´s als Ursprung eine CD haben, kann die Qualität nicht besser sein als das Original. Allerdings ist die Umwandlungsqualität eines amtlichen Encoders (Fraunhofer, bsw. in Wavelab integriert) gut genug, dass man bei Pop/Rockmusik für Berieselungsanwendung (Pausenmusik, Hintergrundmusik in Jugendclubs, Privatpartys, usw.) locker bis zu 128 kb/s runtergehen kann. Meistens ist dann entweder die Lautstärke zu gering um Unterschiede zu hören, oder die Anlage mit solchen Details eh überfordert.
    Als DJ, bzw. wenn die Musik klar im Vordergrund steht, sollte man schon Bitraten von 192 oder, etwas besser noch, 256 kb/s einsetzten, in dem Fall braucht man sich keine Gedanken mehr über die Qualität zu machen.
    Letztendlich sind die meisten Produktionen der Unterhaltungsmusik sowieso dermassen plattgequetscht (und teilweise sogar zerrig), dass zuviel Qualität in der Übertragungskette (Lautsprecher) sich sogar störend auswirken kann.
    Ich habe übrigens sogar schon von CD-Produktionen gehört, bei denen das Master-File nach MP3 und wieder zurück gewandelt wurde, um diesen kleinen Klangunterschied mit auf die CD zu bannen... :roll:

    Bei akustischer Musik wie Klassik und Jazz sieht das naturlich wieder anders aus, hier sollten schon aus Prinzip Original-CD´s oder Wave-Files verwendet werden, immerhin handelt es sich um einen Bereich, indem man sich über SACD und DVD-A streitet :? (ob man´ s hört...)

    Noch was am Rande: Audio-CD´s nach dem Red-Book-Standart haben prinzipiell eine schlechtere Fehlerkorrektur als Daten-CD´s, daher auch der Unterschied in der Speicherkapazität Audio-CD/Daten-CD mit Wave Files. Allerdings wird dieser Nachteil in der Praxis durch die allgemein schlechtere Lesbarkeit gebrannter CD´s wieder ausgeglichen (im Vergleich zu einer Originalen natürlich)

  • wora
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    • 24. März 2006 um 03:10
    • #16

    mafu:

    mittlerweile weisst du also, das mp3 kodierte musik in ihrem klangverhalten sehr von der verwendeten datenrate und der encoder-software abhängig ist.
    die information das die CD schlechter wäre ist nicht ganz korrekt, es kommt eben auf das ausgangsmaterial an.
    wenn von CD gerippt wurde, kann eine mp3 logischerweise nicht besser sein. es sie denn, das encoder-programm macht absichtlich schönfärberei.

    wenn aber von höherwetigen tonträgern (z.b. 24bit/48(96)kHz) gerippt wird, kann ein mp3 file mit hoher datenrate sogar feiner klingen als eine CD. aber da muss man dann schon verdammt genau hinhören (und eine entsprechend fein auflösende anlage haben), ich behaupte mal 99% der menschheit hört den unterschied nicht.

    ich hatte irgendwann mal ein encoder-programm, das bei einer datenrate von 128kBit behauptete es wäre CD-qualität. da ich dies als groben unfug ansehe hab ich das programm gleich in die tonne getreten... aber um das gehts jetzt ja nicht.
    ich empfehle jedenfalls mit min. 192kBit zu rippen, denn darunter sind klangliche einbußen gegenüber dem original (auch einer CD) wirklich hörbar, auch auf schlechteren anlagen.
    und genug speicherplatz gibt es ja mittlerweile auch günstig ...


    was sagt die gemeinde denn übrigens zu den dynamischen datenraten, ich rippe meine songs jetzt seit längerer zeit mit sowas und bin sehr zufrieden. vor ein paar jahren hatte ich damit noch schlechte erfahrungen gemacht...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusZ
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    • 24. März 2006 um 11:40
    • #17

    Die meisten MP3 denen ich so begegne klingen so grottenschlecht, dass es selbst ohne AB-Vergleich leicht fällt, zu hören, was gerade läuft. Ich will damit aber nicht ausschliessen, dass bei gutem Encoding und genügend hohen Bit-Raten gute Ergebnisse möglich sind.

    Es gibt ja noch eine Reihe von weiteren Datenreduktions-Verfahren, auch wenn diese nicht so verbreitet sind. Bei gleichen Bit-Raten klingt MP3 von praktisch allen diesen Formaten im AB-Vergleich nach meinen Beobachtungen fast immer am schlechtesten und zwar je nach Material überdeutlich - da hilft auch kein Fraunhofer-Codec. Bei heutigen Speicherpreisen sehe ich aber ohnehin keinen Grund Datenreduzierte Formate zu verwenden, weil sie immer nur ein schlechter Kompromis sein können und die Auswirkungen letztlich nicht abschätzbar sind.

    Mag sein, dass man auf einem Kopfhörerausgang eines MP3-Sticks nicht viel merkt; aber über eine PA-Anlage sollte man sich einfach einmal einen AB-Vergleich MP3-CD gönnnen. Wenn ich sehe , dass immer mehr Techniker MP3-Formate zum Einhören in die Anlage verwenden, kann ich eigentlich nur noch den Kopf schütteln; aber die hören vermutlich auch sonst nicht mehr allzuviel :P

    Zitat

    wenn aber von höherwetigen tonträgern (z.b. 24bit/48(96)kHz) gerippt wird, kann ein mp3 file mit hoher datenrate sogar feiner klingen als eine CD.


    Das ist bestenfalls ein Gerücht. Bei einem sauberen Downsampling und Bit-Converting von 96/24 auf 44.1./16 verliert man nichts, das in irgend einer Weise relevant wäre. Eine MP3-Konvertierung hingegen ist immer und per Definition verlustbehaftet.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • MarkusZ
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    • 24. März 2006 um 12:00
    • #18

    ..wobei mir gerade noch einfällt: Vielleicht ist es ja auch nur so, dass ich durch das psychoakustische Massen-Raster falle, dem die Codecs zugrunde liegen. Ich würde das in dem Falle dann als Kompliment verstehen :D

    Markus Zehner

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  • karel noon
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    • 24. März 2006 um 12:44
    • #19

    MarkusZ also ganz auf komprimierung verzichten finde ich selbst heutzutage noch nicht wirklich möglich, wenn ich meine MP3 kollektion auf wav umsetzen würde benötigteich anstelle von 200GB locker das zehnfache und das ist eine menge die auch bei heutigen fesplattenpreisen immer noch unereichbar ist.
    ich selber mache viele demotapes für junge bands, und ich archiviere das ganze, nur wenn ich immer alle 24 spuren im wave format komprimieren würde wäre es schlichtweg unmöglich.

    deswegen solte man sich schon gedanken über vernünftige kompressionsverfahren machen. Größere speicher bedeuten auch mehr energie, und diese ist ja nun nicht unendlich vorhanden, und wird gerade in letzter zeit auch immer teurer, also ein weiterer punkt der für kompression spricht.

    aber wo ich dir uneingeschränkt recht gebe ist das das einmessen einer PA wenn schon mit musik, dann doch bitte mit hochwertigen daten geschehen sollte!

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  • wora
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    • 24. März 2006 um 13:00
    • #20
    Zitat von "MarkusZ"

    ... Bei einem sauberen Downsampling und Bit-Converting von 96/24 auf 44.1./16 verliert man nichts, das in irgend einer Weise relevant wäre ...

    diese aussage wurde vor jahren durch einen PP test widerlegt, bei dem man die formate 44,1/16, 48/24 und 96/24 miteinander verglich.
    dabei haben im blindvergleich fast alle testteilnehmer das 44,1/16 format als schlechter klingend identifiziert.
    nur zwischen den beiden anderen formaten konnte kein eindeutiger unterschied festgestellt werden.
    grundlage waren live eingespielte musikinstrumente.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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