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Sprachbeschallungs-LS, Unterschiede und Erfahrungswerte

  • skyrace
  • 27. November 2005 um 12:43
  • skyrace
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    198
    • 27. November 2005 um 12:43
    • #1

    Hallo,

    Wir stehen vor der Anschaffung von Sprachbeschallungslautsprechern.
    Zur Auswahl stehen:

    Kling&Freitag CA106
    Klein&Hummel ProX6
    ConcertAudio TM61
    d&b Audiotechnik E3

    Wichtig ist uns:
    - sehr gute Sprachverständlichkeit
    - natürliche Wiedergabe des Sprechers
    - geringe Abmessungen
    - vielfältige Montagemöglichkeiten
    (vorrangig aber: Flugbügel und Schwenkbügel auf Stativ)
    - geringes Gewicht: max. 10kg
    - 16 Ohm

    Welche Erfahrungen konntet Ihr mit den oben genannten Lautsprechern machen?
    Traten Probleme in irgendeiner Weise auf (zB. ungünstige Montage) usw. usf.

    Gerne auch Alternativvorschläge in gleichwertiger Leistungsklasse *g

    Ich freue mich auf eure ausführlichen, gut begründeten Antworten.
    mfg.
    Alex

  • wora
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    • 27. November 2005 um 14:07
    • #2

    eine befreundete firma hatte vor wenigen jahren mal eine länger dauernde sprachbeschallung für einen größeren automobilhersteller mit 30 lautsprechern auszustatten.
    sie hatten da auch nix passendes, wollten dafür zunächst die kleinen d&b´s leihen.
    der mietpreis war jedoch so hoch, das sie sich dachten: "nee, dann können wir uns auch was kaufen"
    darauf gab es dann einen über mehrere tage laufenden vergleichstest der unterschiedlichsten kleinboxen (auch einige der obengenannten waren dabei).
    ergebniss: einige boxen fielen sofort aus dem rennen, der rest hatte sowohl gravierende nachteile als auch besondere vorzüge.
    eine entscheidung zugunsten eines typs konnte einfach nicht gefällt werden.
    man liess sich dann von einem befreundeten kleinhersteller eine box für diesen zweck entwickeln die alle erwartungen erfüllte und sogar noch übertraf.
    dieser typ ist aber leider ein bisschen schwerer als die von dir geforderten 10kg (14kg, 8"/1") und hat 8 Ohm.
    wäre er trotzdem interessant? :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (27. November 2005 um 17:24)

  • AMLB
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    • 27. November 2005 um 17:19
    • #3

    Wir setzen dafür VT 108 von HK ein. Leicht (8kg), Flugrahmen (auch für Stativ), Aufbauflansch, jede Menge M8 Flugpunkte, drehbares 50 x 90° Horn. Sprachverständlichkeit ideal. Auch in Verbindung mit Subs für kleinere Events als Musikbeschallung einsetzbar. Ordentliches Preis-Leistungsverhätnis.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • manuela
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    • 27. November 2005 um 17:47
    • #4

    Teuer:
    die Martin Audio W0.5 als Boxen,
    WM0.5 als Rednerwedges dazu. alles 8"1"

    Billig:
    EV s200 (Aktenkoffer MuFu auf Stativen, kann das erstaunlich gut trotz 12" 1.5") 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    • 27. November 2005 um 21:30
    • #5

    hallo manu,

    du solltest vielleicht noch erwähnen, das die W0.5 keine 16 sondern 8ohm hat und die EV box deutlich über 10kg liegt.

    gefordert wurden oben eigentlich 16ohm und max. 10kg.
    ich denke das wäre fair...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Oliver Derks
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    • 27. November 2005 um 21:58
    • #6

    Von den genannten würde ich wohl zur 106 oder E3 greifen.

    TM61 kenne ich leider nicht.
    Bei der K&H würde mich die Optik massiv stören. Das Teil sieht mir zu sehr nach GAE R´n´R aus. Für eine dezente Sprachbeschallung ist die Optik nicht tragbar.

    E3 tut gut - ist aber durch die Controller Stufe von d&b auch nicht ganz billig.
    106 ist absoluter Industriestandard und klingt ausgezeichnet und ist hoch belastbar außerdem an fast jeder Ecke zu Hiren. Schön ist, dass sie auch ohne Kontroller gut spielt was sich in den Kosten deutlich bemerkbar machen kann.

    Gruß
    Oliver

  • StefanH
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    • 27. November 2005 um 22:08
    • #7

    Ich möchte jetzt nicht mit Maximen um mich schlagen...aber im Vergleich E3 - CA106 konnte die E3 ganz klar punkten in Sachen max Pegel. In der CA106 ist ein recht günstiger Ciare 6.5" mit Kalotte oben drauf. Da ist die E3 mit richtigem PHL und Kompressionstreiber überlegen ...kostet in der Kombi mit Amp aber auch mehr. Vielleicht lässt sich ja was mit E-Pacs finden.

    Alternativ - Seeburg TS Nano (hat den selbigen Günstigspeaker von Kling & Freitag ) - näselt zwar tonal ist aber halbwegs OK. Ansonsten Favorit - AD-Systems AD-6. Dicker 6.5" Neodym und 1" auf 80° Cirularhorn. Laut, flat abgestimmt und Durchsetzungsfähig (und unter 6 Kilo!)

    Grundsätzlich bin ich schon der Meinung das alle hier aufgeführten Produkten recht gut funktionieren (auch die K&F) - wie immer eine Frage des Budgets und des GEschmacks....

    Gruß und einen schönen Sonntag
    Stefan

  • Online
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    • 28. November 2005 um 00:50
    • #8

    StefanH:

    Stimmt so nicht ganz, die 106 hat einen 1" HT-Treiber,
    die CS5, 205 sowie die E90 sind mit Kalotten bestückt,
    die (nicht mehr gelistete) ELA hat irgendeinen Tweeter.

    Ich kann nur für die 106er sprechen, aber die halte ich für eine absolute Mufu-Waffe im Micro-Maßstab, vom Mini-Monitor über FOH-Abhöre bis hin zum Front-Fill - soweit ich das als "fachfremder" beurteilen darf...

    (Über die Farbgebung von Lautsprechern wurde hier ja schon an anderer Stelle ausgiebig diskutiert, ich persönlich halte die grauen Kisten für weniger aufdringlich als ihre schwarzen Kollegen - wie gesagt, persönliche Meinung)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • mischpultschorsch
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    • 28. November 2005 um 08:42
    • #9

    Die TM61 ist ein sehr ordentliches Sprachwerkzeug, mit dem ich sehr gern arbeite. Tonal im Vergleich zur E3 ein leicht nasalerer Charakter durch etwas bedecktere Mitten. Aber alles noch im völlig unkritischen Bereich.
    Im Verhältnis Preis/Gegenwert der E3 durch keine Controllernotwendigkeit meilenweit überlegen.

  • bukka
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    • 28. November 2005 um 10:35
    • #10

    Hallo!

    Altenative zu E3 wäre für mich noch E0 mit Epac.

    Wir nutzen dieses als Delayline für unser Podium, welches etwas vom eigentlichen Saal abgesetzt ist.

    E0 ist schön klein und in weiss sehr dezent...

    Bieten für meine Ohren eine prima Sprachverständlichkeit.

    Matthias

  • Markus Verza
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    • 28. November 2005 um 22:40
    • #11

    Also deine Forderungen an eine Kompakte Box kann ich so nur unterstreichen

    Zitat von "skyrace"


    Wichtig ist uns:
    - sehr gute Sprachverständlichkeit
    - natürliche Wiedergabe des Sprechers
    - geringe Abmessungen
    - vielfältige Montagemöglichkeiten
    (vorrangig aber: Flugbügel und Schwenkbügel auf Stativ)
    - geringes Gewicht: max. 10kg
    - 16 Ohm

    Alles anzeigen

    Ich kann dir nur Empfehlen die Lautsprecher direkt gegeneinander zu hören. Wir haben das schon einige male gemacht und die Ergebnisse waren zum Teil sehr verblüffend.

    Es ging hierbei um die Investionen im Hause Gahrens+Battermann.
    Die E3 ist eine schöne Box die alle deine Anforderungen erfüllt, aber der Preis mit dem Systemamp ist einfach viel zu hoch. Vergleiche mit anderen Lautsprechern ohne Systemamp haben keine Nachteile erkennen lassen. Aus Preislichen und flexiblitäts Gründen abgewählt.

    Die CA106 hat dann im direkten Vergleich mit den EAW JF60 verloren, war wirklich überraschend für mich. Darum selber Testen.

    Die beiden anderen kenne ich nicht.

    Zur E0 kann ich nur sagen, im Vergleich mit einer Box <200 Euro aus den Hause Canton konnte wir keinen Vorteil erkennen. Schönes Marketing Produkt aber mit Epac viel zu teuer.

    Im Ergebniss hat G+B die JF60 und 80 in Mengen gekauft.
    Ich hab mir die 80er ins Lager gelegt und die Kollegen von KT die 60er

    Positiv ist mir auch mal die U14 von Axys aufgefallen, ist aber ein Aktives System.

    Bei einem Versuch des Frauenhofer Institutes zur Wellenfeldsynthese haben die auch mit der EAW JF80 und der Axys U14 gearbeitet. Die brauchten Lautsprecher die sehr kompakt einen relativ hohen Pegel rauswerfen. Waren je 80 St. im Einsatz.

  • guma
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    • 29. November 2005 um 22:23
    • #12
    Zitat von &quot;StefanH&quot;

    Alternativ - Seeburg TS Nano (hat den selbigen Günstigspeaker von Kling & Freitag ) - näselt zwar tonal ist aber halbwegs OK.

    Ich hatte mich ja schon mal für diese Box stark gemacht. "näseln" ist absolut korrekt aber das ist sehr gut EQ-bar. Es ist kein Weichenfehler und liegt eindeutig am Frequenzgang des Ciare also deutlich unterhalb der Trennfrequenz. Diese behebbare kleine Schwäche nehme ich bei dem Preis gerne in Kauf. Alle oben genannten Kriterien werden von dieser Box aber erfüllt !

  • Sound-Klinik
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    • 30. November 2005 um 11:52
    • #13

    skyrace

    Wollt Ihr die "Sprach-Boxen" auch in Kirchen / Sporthallen / Mehrzweckhallen einsetzen ?

    Dann wird es mit kleinen 6"-BR oder -CB problematisch ... es sei denn, Ihr setzt "untenrum" recht brutal einen Hochpass (... so 500 Hz sind in Kirchen wohl keine Seltenheit ... :D ).

    Wenn es in halligen Räumen schon "tiefer" (100 ... 150 Hz) funktionieren soll, werden die Kisten eher groß (und schwer sowieso) ... oder es muß ggf. bei der Konstruktion etwas "trickreicher" vorgegangen werden werden (z.B. was mit Interferenz "und so" ...) ... :wink:

  • mringhoff
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    • 30. November 2005 um 12:03
    • #14

    Ich bin ein Fan der K&F CA106. Die Sprachdurchsetzung finde ich recht gut. Am meisten begeistert mich das Handling. Den Bügel kannst Du (bis auf die Front) überall an die Box ansetzen und so die Box in allen Lebenslagen irgendwo hinhängen. Schön ist auch die Kombination mit den Manfrotto-Superclambs.
    Du hast auch ein drehbares Horn, bei manchen Anwendungen ein durchaus brauchbares Feature. Und wenns mal Boxenstative sein sollen, dann kannst Du den Flansch entweder direkt oder an den Bügel dranschrauben und mit letzterer Moglichkeit kannst Du dann auch schön den Neigewinkel variieren.

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Sound-Klinik
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    • 30. November 2005 um 14:51
    • #15
    Zitat von &quot;mringhoff&quot;

    Ich bin ein Fan der K&F CA106.

    ... Sprachdurchsetzung finde ich recht gut.

    ... auch ein drehbares Horn, bei manchen Anwendungen ein durchaus brauchbares Feature.

    ... wenns mal Boxenstative sein sollen, dann kannst Du den Flansch entweder direkt oder an den Bügel dranschrauben ...

    ... aber solche Dinge können Boxen anderer Hersteller doch auch, oder ? :wink:

  • test
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    • 30. November 2005 um 15:31
    • #16

    ich möchte mal an die k4 oder die d5 von coda audio erinnern. die d5 haben wir als lounge beschallung verbaut. geht sehr gut. k4 ist richtig gut bei sprache

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • sven
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    • 2. Dezember 2005 um 11:25
    • #17

    Tach,

    TM61 ab 180 Hz, mit ein bischen EQ für die Mitten und ganz oben auch was weg, geht aber auch ohne gut, mit Kopfbügel nach M10;
    ganz viele Eingänge speakon für alle Lebenslagen;
    Preislich soll es sich wohl im Rahmen halten.
    Wollte auch mal ne Messung (Fq) machen, vielleicht klappt das auch noch vor Weihnachten..
    Bin ja hier kein Verkäufer, aber mal hören lohnt sich.

  • colita
    Beiträge
    9
    • 5. Dezember 2005 um 00:01
    • #18

    hallo erstmal,
    ich bin immer noch sehr überzeugt von syrincs s-25, was man mit dieser box alles veranstalten kann und wie wenig man letztlich davon einsetzten muss habe ich bis jetzt lediglich bei den seeburg a-serie boxen so ähnlich wieder gehört.

    gruss micha

    Wir finden eine Lösung!

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