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Mischpult für grosse Rockband Kaufberatung

  • Rolli
  • 6. Dezember 2005 um 11:24
  • mark the shark
    Beiträge
    12
    • 21. Mai 2006 um 15:18
    • #41

    Hi,

    ich sehe das auch so: wenn ich meinen Mitmusikern sage, welche das zum Broterwerb machen, so du musst jetzt das Pult vom Vermieter holen, dann wollen die aber auch mehr Geld (zu Recht). Ich hätte jedenfalls keine Lust immer 2 Stunden länger unterwegs zu sein und meinen Sprit zu verfahren, nur damit die Band kein Pult kaufen muss.

    Mein Vorschlag an die Verleiher. Hier war der Preis €uro 50,- im Raum. Wenn ihr mir das für den Preis vorbei bringt und wieder abholt kommen wir ins Geschäft. Arbeitszeit bei Muckern (dieses Wort empfinde ich als Beleidigung, ich nenne euch ja auch nicht Knöpfchendreher und Pegelsteller) ist ja nix wert. :)

    Ich fahr jedenfalls nicht für 10 € die Stunde durch die Gegend...

    Deswegen eigenes Pult kaufen, das ist wirtschaftlich, wer was anderes behauptet, rechnet falsch!

    Die Bedenken wegen Bandauflösung haben wir so gelöst (alle haben sowieso mehrere Projekte): Für kleine VA bringt einer das Pult mit, dem gehört es, der bekommt mehr Gage und schleppt es dafür nur von seiner Haustür zum Auto und auf die Bühne. Die Band hat kein eigenes Pult (ausser Behringer im Proberaum).
    Clubs haben oft eigene Pulte und grosse openairs werden gestellt oder angemietet (dann aber nicht nur das Pult, sondern die komplette PA; das macht dann schon sinn, dann muss ich aber den Kram auch nicht aufbauen und transportieren).

    @ Rolli, das GL kenn ich nicht, ich würde aber spontan auch zu einem Yamaha Digi raten. Einfach weil es beqeum zu tranportieren ist (ich feilsche weniger ums Geld sondern ums Gewicht)

    Gruss Mark

  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 21. Mai 2006 um 17:42
    • #42

    Ich habe mir diese Sache auch mal überlegt, ob sich eigenes Zeug lohnt oder Miete und bin zu folgenden Schlüssen gekommen.
    Miete hat auf jeden Fall den Vorteil, dass man zu Hause keinen Platz braucht, um die Geräte aufzubewahren.
    Andere mögliche Vorteile werden leicht relativiert.
    So könnte man, wenn man keine eigene Anlage mithat, zum Auftritt mit PKWs fahren, im Falle meines Duos ginge es sogar mit dem Zug.
    Aber das ginge nur, wenn der VA eine Beschallungsfirma verpflichtet, sonst gibt es folgende Probleme:
    - Wer holt die Mietgegenstände ab? Mit welchem Fahrzeug?
    - Wo werden die Mietgegenstände bis zur Rückgabe aufbewahrt?
    Irgendwie kam ich darauf, dass sich der Besitz schneller rechnen kann, als die Miete.
    Wenn eine Anlage pro Tag z. B. 500 EUR kostet und man eine Anlage, die genauso geeignet ist, für 7000 EUR kaufen kann, dann ist nach spätestens 14 Gigs, bei denen man das große System brauchte, der Besitz billiger (denn die 500 gelten nur, wenn man die Anlage am Samstag holt und am Montag früh zurückbringt).
    Sicher, die Mietanlage ist besser, robuster und haltbarer, aber vielleicht auch überqualifiziert.
    Es gibt aber einen Fall, wo es sinnvoll ist, als eigene Anlage nur etwas zu haben, was nur Gesang und Keyboards an den Pegel der Drums und Gitarren anpassen soll.
    Und zwar,
    - wenn eine Band vorwiegend nur kleine Clubgigs macht
    - bei Veranstaltungen, wo dies nicht reicht, der Veranstalter die Anlage stellt
    - der Anlass, wo die Band eine große Anlage mitbringen soll, die absolute Ausnahme darstellt
    Also, ich habe für mich herausgefunden, dass Miete es bei der Anlage auf Dauer nicht bringt.
    Gleichzeitig habe ich durchüberlegt, ob sich der Besitz eines Klein-Busses lohnen würde und nachgerechnet, was stattdessen Großraumtaxi und/oder gemieteter Klein LKW kosten würden.
    Frühestens könnte sich da der Besitz erst nach 100 Gigs lohnen, bei denen man das Fahrzeug überregional braucht und auch nur dann, wenn man sich einen gebrauchten zulegt.
    Mir wollten einige weismachen, dass man sich ein schlechtes Image gibt, wenn man statt Anlage mieten und Fahrzeug besitzen es umgekehrt macht.
    Was meint Ihr?

  • audiobo
    Profi
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    7
    • 21. Mai 2006 um 20:55
    • #43

    Also ich glaub, wenn ich den ganzen Karnevalskapellen u.ä. in der Umgebung sagen würde, das sich ein eigenes Pult nicht lohnt, würden die mich bloss schief ansehen. Gerade bei Sachen wie InEar, man kommt an, hat das wichtigste vorverkabelt/eingestellt, stöpselt den Rest ein und dann kennt man vor allem die Gainstruktur und die Pegelverhältnisse.

    Richtig "nett" sind hingegen so Sachen (gerade bei zeitkritischen Veranstaltungen) wenn man ein geliehenes Pult da stehen hat, welches man noch nie gesehen hat, welches u.U. irgendwelche gemeinen Schalter aufweist, die die Ausgänge vertauschen (z.B. Monitormodus A&H GL2200), statt der Mix-Summe den Tape-Ret. auf L-R legen (kenn ich von einem Soundtracs Pult) o.ä., evtl. hat der letzte Benutzer auch alle Regler da gelassen, wo sie zuletzt standen und man darf erstmal jede Menge Knöpfchen drehen. Und dabei sind womöglich fehlende Adapterkabel (Band weiss nicht welches Pult, Verleiher weiss nicht welche Peripherie) noch aussen vor.

    Die Argumente zum Thema "falls sich die Band mal trennt" finde ich in diesem Fall auch nicht nachvollziehbar, da eh bereits Material (Anlage, FX, InEar, altes Pult) vorhanden ist. Daher sollte eine entsprechende Einigung (hoffentlich) bereits existieren (hier mangelt es leider manchmal an Durchblick und Voraussicht).

    Das soll keine Pauschalempfehlung für alle Bands sein, sich ein Pult zu kaufen, aber ganz ehrlich, in diesem Fall würde ich dafür stimmen, da einscheinend auch jemand da ist, der sich dahinter setzt. Solange sowieso kein kompletter FoH, Lautsprecher, evtl. Manpower etc. vorhanden ist, sehe ich da auch nicht den grossen Reibach für den Verleiher. Dann lieber mit kompletten Sets arbeiten.

    Zum Thema Wirtschaftlichkeit: Wenn das Musizieren ein Hobby ist, sollte dieses nicht zwanghaft den Bereich Technik (inkl. Investition) ausschliessen. Viele gute Leute haben so angefangen.
    Andere Leute geben sehr viel Geld für ein Stück Kunststoff aus, welches dem alten Golf II oder Corsa`ne neue Nase verpasst, ohne jeglichen praktischen Nutzen (na ja, es soll noch entsprechende Mädels geben... :wink: ).

    Genug zum OT-Teil, zur Frage:

    A&H kann ich bis jetzt absolut empfehlen, alles was darunter liegt, lässt dann schon mal die ein oder andere Kleinigkeit (oder Qualität) vermissen.

    Sei es der 3-Band-EQ, der nur beschränkten Einfluss auf den Klang hat, keine einzelnen Pegelanzeigen in den Kanälen (und das ist verdammt viel wert, gerade bei vielen Kanälen), fehlende XLR-Ausgänge oder die allseits beliebten 60mm-Fader (ein Gruss an die Venice-Fraktion :D ).
    Falls diese Punkte keine entscheidende Rolle spielen (gute Mics (-> wenig kurbeln), genug Zeit zum einpegeln, etc.), kommt man auf einer kleinen Anlage wie der erwähnten Mackie-Kombination auch mit einem Yamaha MG24 zu einem guten/akzeptablem Ergebnis. Hier würde ich eher eine Klangeinschränkung durch die Anlage sehen. Bei grösseren Anlagen sollte man allerdings auch schon wieder zu einem besseren Pult greifen.

  • ThomasL
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    • 21. Mai 2006 um 23:45
    • #44

    Liebe Leute,

    an sich würd ich ja als Verleiher auch eher zu einem gemieteten Pult raten, vor allen Dingen in der Hinsicht auf die Sachen, die u.a. Guma gepostet hat.
    Da der Threadposter aber ja die Liga, in der sich die Band technisch bewegt schon vorgelegt hat (zur Erinnerung, die MAIN-PA besteht aus 2 x SRM 450 + Bass), werden alle Überlegungen bezgl. Service auf Veranstaltungen, Allround-Betreuung usw., die ich bei einer PA-Company hätte, wegfallen. Und hier ist der "Haben-Wollen-Damit-Immer-Das-Gleiche-Da-Steht-Faktor" doch unübersehbar. Gl2200 und gut, damit seid ihr in der Liga gut aufgehoben. Wenn der Mischer doch mal über den Tellerrand rausschauen wollen sollte: 01V96 mit Extensions...ist IMHO für ne Band wie euch noch besser (FX, Dynamics schon drin, sehr kompakt und gut zu handeln, klingt ordentlich, alles abspeicherbar...)

    Viele Grüße,

    Thomas

    EDIT Kai Reiss: Werbung entfernt! 22.05.06

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • TomyN
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    • 22. Mai 2006 um 07:55
    • #45

    Hi,

    dass ganze ist ein zweischneidiges Schwert. Gerade bei Gigs mit wenig Zeit und einem unerfahrenen Soundmann ist der Verleih eine schwierige Sache.
    Zum Thema Abholung noch die Frage, ob ihr denn sonst alles habt (Multicore, Frontholz etc)?
    Ich persönlich würde eine Mischlösung machen, nämlich die, dass sich der Techniker das Pult kauft, und an die Band vermietet. Das hätte den Vorteil, dass die finanziellen Strukturen geklärt sind, die Band ihr eigenes Pult hat, und der Techniker auch mal was anderes beschallen kann, ohne wegen dem Pult alle Mitmusiker zu fragen und ggf. finanziell zu beteiligen.
    Weiterhin hat dann eine Person einen 'persönlichen' Bezug zu dem Material, und auch die finanzielle Belastung ist dann verteilter. (der Technigger braucht ja kein Instrument)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • ullix
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    • 22. Mai 2006 um 08:25
    • #46

    Das wäre auch meine Empfehlung. So kommt der Tech voll auf seine Kosten und Probleme wegen Eigentumsrechten gibts auch keine. (Der Drummer kauft sich sein Set doch auch selbst)

    Allerdings muss man die nicht geringen Kosten für ein hochwertiges Pult mit dem entsprechenden Siderack ebenfalls mitrechen. (Was nützt ein Behringer EQ bei einem A&H ML5000?)
    Da ist man schnell bei Größenordnungen um die 30 - 40.000€. Das ist zumindest meine Prognose, da ich das selbe zur Zeit ebenfalls plane.

    Gruß Stefan

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • raumklang
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    • 22. Mai 2006 um 09:13
    • #47
    Zitat von "Rolli"

    Sieht für mich immer noch mehr für Kauf aus oder habe ich da nen Fehler in meiner Rechnung.

    Du hast das Case vergessen.
    Dürfte in anständiger Ausführung für die 2400 auch bei ca. 3-400,- EUR liegen.
    Damit sieht Deine Rechnugn schon wieder anders aus.

    Das Thema Kaufen vs. Mieten hatten wir gerade in de.rec.musik.machen.

    Ergebnis: Die gekaufte Band-PA ist für 30% der Jobs zu groß, für weitere 50% zu klein und passt somit für gerademal 20% der geplanten Jobs.

    Ich bin sehr großer Freund von Gesangsanlage für Proberaum mit kleinem Mixer und Zumietung für Gigs, die die Möglichleiten davon übersteigen - inkl. Pult und Peripherie.

    Vorteil: Immer das genau passende Geraffel für den Job.

    Was die Vorbehalte unterschiedlicher Pulte angeht: Bei analogen solchen ist das kein großes Problem. Und wenn man zu 90% das gleiche Pult bekommt, sollte es ja kein Problem sein, sich ein Cue-Sheet für die Monitor-Auxe zu schreiben, um nicht jedes Mal wieder extrem fummeln zu müssen...

  • mringhoff
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 22. Mai 2006 um 09:34
    • #48
    Zitat von "TomyN"


    dass sich der Techniker das Pult kauft, und an die Band vermietet. Das hätte den Vorteil, dass die finanziellen Strukturen geklärt sind, die Band ihr eigenes Pult hat, und der Techniker auch mal was anderes beschallen kann, ohne wegen dem Pult alle Mitmusiker zu fragen und ggf. finanziell zu beteiligen.

    Das dumme ist nur, daß die Band des Threadstarters keinen eigenen Techniker hat, sondern daß die (Zitat "semiprofessionellen") Musiker das selber machen.

    Und mal so nebenbei, die Band hat sich längst ein eigenes Pult gekauft, zumindest lese ich das so aus folgendem Thread:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=401280&highlight=#401280
    :)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • nudelhirsch
    Beiträge
    59
    • 22. Mai 2006 um 09:36
    • #49

    24 Mono + 4 Pre-Auxe ist fuer eine grosse Rockband???

    Wenn ihr schon investiert, dann fuer die Zukunft und das Geld, kauft 32 oder 40 Kanaele und vermietet wo es geht.

    Aber so eine Investition (relativ betrachtet) fuer 24 Kanaele?

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 22. Mai 2006 um 09:46
    • #50

    Ihr habt vielleicht Probleme. Wenn die Band der Meinung ist, daß sie Geld für ein Mischpult übrig hat, dann sollen sie doch eines kaufen. Die Frage war "welches Mischpult?" und nicht "lohnt es sich ein Mischpult zu kaufen?".

    Ihr macht diesem Thread alle Ehre:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=51332&highlight=wahr

  • rbp-duo
    Beiträge
    247
    • 23. Mai 2006 um 00:46
    • #51
    Zitat von "RaumKlang"


    Das Thema Kaufen vs. Mieten hatten wir gerade in de.rec.musik.machen.
    Ergebnis: Die gekaufte Band-PA ist für 30% der Jobs zu groß, für weitere 50% zu klein und passt somit für gerademal 20% der geplanten Jobs.


    Es gibt ja auch modulare Systeme, die aus 2 Aktiven Tops, 2 aktiven Subwoofern und 2 passiven Subwoofern bestehen, also wo man bei kleinen Gigs mit 1 Subwoofer und 2 Tops arbeiten könnte.

pro-silentium.de

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