Hallo,
ich stehe vor einer ähnlichen Kaufentscheidung wie Rolli in seinem Thread.
Wir haben 13 Mikrofone für die Komplettabnahme unserer Band. Für den Fall, dass mal ein Keyboard, ein zusätzliches Vocal-Mic, eine Akustik-Gitarre oder zwei Atmosphere-Mics für Live-Recording dazu kommen, sollte das Mischpult 20 analoge Mikrofoneingangskanäle haben.
Für das Monitoring benutzen wir 4 In-Ear-Monitore. Ob jeder seinen eigenen Mix benötigt, wissen wir noch nicht.
Wir wollen mit dem Pult auch einen seperaten Mix für nen Mitschnitt machen können.
Ein Siderack haben wir nicht.
Was könnt ihr uns empfehlen? An Investitionen habe ich max. 2500 Euro einkalkuliert.
Bis vor kurzem war ich mir ziemlich sicher das neue Allen&Heath GL2400-24 zu kaufen:
+ ausreichend Eingänge
+ 6 AUX-Wege für Monitor und Effekte
+ Matrix für zusätzliche Mixe (z.B. Live-Mitschnitt)
+ einfach zu bedienen (jeder Knopf hat seine eigene Funktion)
+ 2400 Euro sind im Budget drin
Der Nachteil ist jedoch, dass wir kein Siderack haben (Effekte, Gates, Kompressoren, EQs). Was ist da notwendig für Standard-Drumset, Git, Bass und 2x Vocals? Für Auftritte kann man da ja was zumieten?
Alternativ denke ich daher momentan über ein Yamaha 01V96 nach. Nur mit den Eingängen ist mir noch nicht ganz klar, in wiefern es sich erweitern lässt. Denn die 12-standardmäßigen Mic-Eingänge reichen uns ja bei weitem nicht. Lässt es sich auf 20 Eingänge erweitern, wenn ja wie und wie teuer?
+ Einstellungen lassen sich speichern
+ Siderack entfällt (sowohl finanziell, als auch vom Transport ein Vorteil)
- Die Bedienung ist wohl etwas umständlich
Das Pult soll im Proberaum genutzt werden:
- damit wir uns an das InEar-Monitoring gewöhnen
- unser Mischer ist kompletter Neueinsteiger und soll da schon etwas üben können
- um Proben in vernünftiger Qualität mitschneiden zu können (wie schnell vergisst man geniale Momente einer Jam-Session wieder?)
Natürlich soll es auch bei Live-Auftritten zum Einsatz kommen.
So, nun seid ihr dran! ![]()