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GL2400-24 oder 01V96 (analog vs. digital)

  • MattB
  • 10. Dezember 2005 um 12:15
  • MattB
    Beiträge
    35
    • 10. Dezember 2005 um 12:15
    • #1

    Hallo,

    ich stehe vor einer ähnlichen Kaufentscheidung wie Rolli in seinem Thread.

    Wir haben 13 Mikrofone für die Komplettabnahme unserer Band. Für den Fall, dass mal ein Keyboard, ein zusätzliches Vocal-Mic, eine Akustik-Gitarre oder zwei Atmosphere-Mics für Live-Recording dazu kommen, sollte das Mischpult 20 analoge Mikrofoneingangskanäle haben.

    Für das Monitoring benutzen wir 4 In-Ear-Monitore. Ob jeder seinen eigenen Mix benötigt, wissen wir noch nicht.

    Wir wollen mit dem Pult auch einen seperaten Mix für nen Mitschnitt machen können.

    Ein Siderack haben wir nicht.

    Was könnt ihr uns empfehlen? An Investitionen habe ich max. 2500 Euro einkalkuliert.

    Bis vor kurzem war ich mir ziemlich sicher das neue Allen&Heath GL2400-24 zu kaufen:
    + ausreichend Eingänge
    + 6 AUX-Wege für Monitor und Effekte
    + Matrix für zusätzliche Mixe (z.B. Live-Mitschnitt)
    + einfach zu bedienen (jeder Knopf hat seine eigene Funktion)
    + 2400 Euro sind im Budget drin

    Der Nachteil ist jedoch, dass wir kein Siderack haben (Effekte, Gates, Kompressoren, EQs). Was ist da notwendig für Standard-Drumset, Git, Bass und 2x Vocals? Für Auftritte kann man da ja was zumieten?

    Alternativ denke ich daher momentan über ein Yamaha 01V96 nach. Nur mit den Eingängen ist mir noch nicht ganz klar, in wiefern es sich erweitern lässt. Denn die 12-standardmäßigen Mic-Eingänge reichen uns ja bei weitem nicht. Lässt es sich auf 20 Eingänge erweitern, wenn ja wie und wie teuer?
    + Einstellungen lassen sich speichern
    + Siderack entfällt (sowohl finanziell, als auch vom Transport ein Vorteil)
    - Die Bedienung ist wohl etwas umständlich

    Das Pult soll im Proberaum genutzt werden:
    - damit wir uns an das InEar-Monitoring gewöhnen
    - unser Mischer ist kompletter Neueinsteiger und soll da schon etwas üben können
    - um Proben in vernünftiger Qualität mitschneiden zu können (wie schnell vergisst man geniale Momente einer Jam-Session wieder?)

    Natürlich soll es auch bei Live-Auftritten zum Einsatz kommen.

    So, nun seid ihr dran! :)

  • Seven
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    • 10. Dezember 2005 um 12:31
    • #2

    01V96
    Klarer Fall aus meiner Sicht.
    Und glaub mir, bei IEM will jeder seinen eigenen Mix.

    Erweiterbar ist das 01V96 am billigsten mit dem ADA 8000 von Behringer.Kostet knapp 200 Euronen und erweitert das Pult um 8 weitere Inputs.

  • Hubert Barth
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    • 11. Dezember 2005 um 12:22
    • #3

    Mit dem ADA 8000 hättet ihr dann auch genügend Ausgänge für IEM.
    Beim Budget solltet ihr unbedingt noch ein Case einkalkulieren!

  • MattB
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    35
    • 11. Dezember 2005 um 13:47
    • #4

    Hab jetzt ein bißchen weiter recherchiert.
    Die Lösung mit dem 01v96+ada8000 wäre ca. 600 Euro teurer.

    Ich habe ein bißchen die Befürchtung, dass sich in Stresssituationen (live) ein analoges Pult doch noch besser bedienen lässt.

    Ich selbst tendiere daher momentan noch etwa zu:
    - GL2400-24
    - Lexicon PCM200 (für Hall/Delay)
    - 2x dbx 166xl

    Was preislich ungefähr auf das selbe hinauslaufen würden...

  • niggles
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    • 11. Dezember 2005 um 14:23
    • #5

    Sorry, das ist ne Milchmädchenrechnung:

    - Das Case für die GL 2400 + Siderack + Muco kommt wesentlich teurer als das simple L-Rack, in das sich ein 01V + ADA 8000 einbauen läßt.
    - Ein paar Gates fürs Schlagzeug und ein weiterer Kompressor für den Bass sollten schon auch noch drin sein. Kostet analog extra, beim 01V alles schon dabei
    - Die Monitorwege wollen auch bei IEM gelegentlich EQ't werden. Geht mit den eingebauten EQ's in den Auxen des 01V problemlos, die GL2400 braucht dafür wieder externe EQ's.
    - Ein Hall und Delay für die ganze Band ist zumindest bei Rock- und Popmusik sehr mager. Im 01V findet sich problemlos auch mal ein zweiter Hall fürs Schlagzeug, oder ein Pingpong-Delay für die Gitarre, oder ein Chorus für die Akustikklampfe der sich nicht ganz so furchtbar billig anhört wie der 49 Euro-Bodentreter des Gitarristen...

    Und wenn der Mischer sowieso bei den Proben dabei ist, hat er auch genug Zeit sich die vielen bösen Knöpfe der 01V96 draufzuschaffen. Vielleicht sogar zur Abwechslung mal die Bedienungsanleitung von einem Mischpult lesen... Die Zeiten wo man als Freelancer einfach "no digital" sagen konnte, sind eh schon länger vorbei.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guma
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    • 11. Dezember 2005 um 14:39
    • #6

    Ich habe mir gerade in den letzten Wochen darüber viele Gedanken gemacht und sehe das, nachdem ich früher das 01v als Bandmischpult generell abgelehnt habe, inzwischen so:

    Für eine eher "statische" Anwendung, d.h. entweder Band macht selbst darüber ausschließlich ihren eigenen Monitormix/in-ear mix, an dem während des Gigs fast nichts mehr geschraubt wird oder Band mixt sich selbst von der Bühne auch fürs Publikum, was ebenfalls auf eine Nichtbedienung während des Gigs hinausläuft, ist das eine Option.

    Für die "dynamische" Anwendung durch einen Mixer, der tatsächlich vom Saal aus hören und eingreifen könnte, finde ich die 01v Bedienoberfläche auch mit EDITOR für die Verwaltung von vielen Kanälen weiter ungeeignet.

  • Seven
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    • 11. Dezember 2005 um 15:25
    • #7

    Ich würde sagen es geht eigentlich. Man gewöhnt sich dran und ist froh, dass man mit relativ wenig Platz und relativ wenig Gewicht arbeiten kann (schneller Auf- und Abbau kommt noch dazu). Bei wiederkehrenden Bands auch schnelle Checkzeiten (Linecheck reicht meist bei ähnlichen Räumen). Dann habe ich halt eben noch sehr viele Features untergebracht auf kleinstem Raum und ICH liebe halt Arbeiten mit 4 Band Vollparametrischen EQs und die bekomme ich im analogen Bereich erst bei den richtigen Dickschiffen.
    Trotzdem gibts noch genug Kollegen, die digitales Arbeiten ablehnen. Grade in der Klasse von 01V96 / GL 2xxx 7 / Venice etc sind Techniker oft einfach nicht gewillt sich damit auseinander zu setzen und werden oft auch nicht entsprechend bezahlt, als dass sich Einarbeitungen großartig lohnen würden. Kann ich nachvollziehen und auch akzeptieren, die Gründe der Kollegen in dieser Klasse. Womit ich auf keinen Fall sagen will, dass die Techniker unfähig sind oder nichts drauf haben!!
    In der PM5D Klasse aufwärts erwarte ich mittlerweile von nem Techniker, dass er die handelsüblichen Digitalkonsolen einfach beherrscht, oder zumindest mit Hilfe eines Kindermädchens nicht völlig hilflos davor steht.

  • niggles
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    • 11. Dezember 2005 um 15:33
    • #8

    Das seh ich ein bißchen anders, zumindest beim aktuellen 01V96V2 (das "einfache" 01V ist in der Tat etwas umständlich zu bedienen...). Falls wie hier eine Band ihren eigenen Frontplatz und eigenen, mit Songmaterial und Sound der Band vertrauten Mischer zum Gig mitbringt kann der sich sehr schön für jeden Song ein eigenes Preset anlegen, bei dem die jeweils wichtigsten Signale direkt auf Layer 1 anliegen und auch evtl. nötige Sound-Änderungen (Änderung der Delayzeit, Gesang mit Telefonsound, jeweils anderer Gitarrensound und Mixaufbau für Ballade und "Vollbrett" usw.) schon mal im Groben ausgeführt werden. Dazu noch ein paar allgemeine Presets, z.B. für Ansagen und Jamsession und schon hat man genug Zeit um vor der Feinarbeit an EQ oder Kompressor mal kurz 2 Knöpfe (Funktion + Select) zu drücken.

    Ein Festival oder eine andere Situation bei der mehrere Bands sich das Pult teilen müssen ist natürlich so nicht zu wuppen. Vielleicht sollte der Threadstarter in dieser Hinsicht mal etwas konkreter werden...

    [Edit: Seven war etwas schneller. Ich beziehe mich natürlich auf den Post von guma, nicht auf seinen]

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guma
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    • 11. Dezember 2005 um 16:46
    • #9

    @ niggles und seven

    Ich sage ja nicht, daß es nicht geht, sondern nur das es nicht schnell, übersichtlich und komfortabel geht. Ich sehe das, wie schon in anderen Threads gesagt, eher so, daß der 01v ein schnell zu verlassendes Zwischenstadium darstellt, was die Bedienoberfläche angeht. Ich bin mir sicher, daß auch in dieser Klasse bald was kommen wird, was fürs gleiche Geld komfortabler ist und empfehle das abzuwarten.

    Wie schnell das gehen kann, sieht man am M7CL.

  • Seven
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    • 11. Dezember 2005 um 19:36
    • #10

    Ich sehe aber irgendwo net ein, wieso ein Pult wie M7CL soviel über nem 01V96 liegen muss. Ich denke es bedarf nicht SO vieler Modifikationen seitens Yamaha um aus dem 01V96 ein prima livetaugliches Pult zu machen, ohne dass der Preis gleich explodiert.

    Aber wir driften ins Off Topic.

  • MattB
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    • 11. Dezember 2005 um 21:22
    • #11

    Hallo,

    wahrscheinlich habe ich nur noch nicht genug Vertrauen in Digitalpulte. Als Windows-Benutzer hab ich genug Erfahrungen mit Systemabstürzen gemacht. Gerade dann, wenn man keine gebrauchen kann :wink:

    Aber wie es scheint, raten mir hier (fast) alle zum Digitalpult.

    Wir haben noch keinen Mischer, wollen jedoch einen völligen Einsteiger dazu ausbilden. Größtenteils durch "Learning By Doing", jedoch auch mit etwas Unterstützung von professioneller Seite. Der Vorteil, den wir uns davon versprechen, ist dass unser Mischer unsere Songs dann auch kennt und der Sound dann unseren Vorstellungen entspricht.
    Ihr meint also, dass nach etwas Einarbeitungszeit, die Bedienung genau so gut/sicher/schnell funktioniert?

    Zitat

    Ein Festival oder eine andere Situation bei der mehrere Bands sich das Pult teilen müssen ist natürlich so nicht zu wuppen. Vielleicht sollte der Threadstarter in dieser Hinsicht mal etwas konkreter werden...


    Ich dachte gerade dafür wäre ein Digitalpult praktisch, da man die Einstellungen des Soundchecks speichern kann?
    Naja, in erster Linie soll das Pult jedoch für eine einzelne Band dienen.


    Dann zum Schluß noch ein paar Fragen:
    - Kann die Soundqualität gegenüber einem GL2400 mithalten?
    - Sind die Kompressoren/Gates/Delays/Halleffekte qualitativ in Ordnung? (Im Vergleich zu einfachem Siderack-Equipment wie dbx166xl, TC M300, etc.)
    - Läuft das Pult echt stabil? Ich hab hier im Forum etwas von selbstproduzierten Rückkopplungen gelesen, die sich nur durch Netzstecker ziehen beheben ließen.

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Ich hab mir jetzt mal die Bedienungsanleitung vom 01v96 heruntergeladen und guck mir jetzt mal die Funktionsmöglichkeiten genauer an, um herauszufinden, ob auch wirklich alles machbar ist, was wir wollen.

  • BVC
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    • 11. Dezember 2005 um 21:29
    • #12
    Zitat von "MattB"


    Dann zum Schluß noch ein paar Fragen:
    - Kann die Soundqualität gegenüber einem GL2400 mithalten?
    - Sind die Kompressoren/Gates/Delays/Halleffekte qualitativ in Ordnung? (Im Vergleich zu einfachem Siderack-Equipment wie dbx166xl, TC M300, etc.)
    - Läuft das Pult echt stabil? Ich hab hier im Forum etwas von selbstproduzierten Rückkopplungen gelesen, die sich nur durch Netzstecker ziehen beheben ließen.

    zu allen 3 Fragen ganz eindeutig JA.
    Und ich denke ihr müsst schon irgendwas total krankes machen wollen, was ne GL2400 kann aber ne 01V96 nit .. ;)

    Wenn ihr aber einen absoluten Neuling ausbilden wollt tut euch den Gefallen und setzt ihn nicht direkt vor die 01V96. Das Ding ist ne eierlegende Wollmilchsau, das kann auf der winzigen Größe SO VIEL was config etc. angeht, das versteht glaube ich kein Einsteiger.
    Schickt den vorher mal zu nem Profi oder so, und er soll sich die analogen Verkabelungen bei analogen Pulten + Sideracks mal angucken. Ich glaube man kann eine 01V96 erst verstehen wenn man versteht welche analogen Prinzipien da übernommen, bzw. digital "abgebildet" werden. Auf jeden Fall wird es in Kentniss der analogen Technik imho deutlich einfacher.

    Zum Thema Bedienung, bin ich immernoch der Meinung, mit durchdachten Settings kann man mit dem Pult nach kurzer Gewöhnung ähnlich schnell arbeiten wie mit Analogpulten. Nur halt anders.

  • hausmeister
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    • 11. Dezember 2005 um 21:41
    • #13

    Hi,

    dazu mal was aus der Praxis.....

    Wir haben für einen Gig mal ein 01V96 ausgeliehen da der Platz für ein Großes Pult mit Siderack nicht da war. Unser Techniker war am machen und schrauben ( er hat seit Jahren Erfahrungen und war mit Acts auch auf Tour. ) Als der Soundcheck fast fertig war passierte das was oft auf Bühnen passiert ... der Strom war weg und natürlich auch die ganzen Einstellungen da er erst nach dem Soundcheck speichern wollte ...

    Ich persönlich arbeite sehr ungern mit Digi pulten .. ich mags schon net mit meine Cubase im Rechner zu schrauben ....

    Ich glaube es ist in erster Linie eine Geschmackssache ... alles hat seine Vor und Nachteile.

    Ich persönlich bevorzuge ein analoges Pult mit Siderack .

    grüße Michi

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  • niggles
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    • 11. Dezember 2005 um 23:30
    • #14
    Zitat


    Ich dachte gerade dafür wäre ein Digitalpult praktisch, da man die Einstellungen des Soundchecks speichern kann?

    Digitalpult ist nun mal nicht gleich Digitalpult. So ab 02R aufwärts kann man sich auch mal von einem (beim Soundcheck gespeicherten) Grundpreset pro Band ausgehend Song für Song durchschrauben, wie man es eben auf einem Analogpult auch tut. Das 01V96 hat aber zuwenig Bedienelemente um z.B. mal eben während einer Ansage in 4 oder 5 Kanälen EQing und Kompressor anzupassen und auch noch wegen Instrumentenwechsel 3 weitere Kanäle von Layer 2 auf Layer 1 umzupatchen, weil nicht alle Eingänge gleichzeitig auf die 16 Fader passen... Hat man die Möglichkeit so etwas vorher abzuspeichern geht es trotzdem ganz gut, das setzt allerdings ein bandeigenes Mischpult voraus.

    So mal am Rande: Den Preis für das 02R96V2 finde ich inzwischen auch etwas fragwürdig...Stößt sich Yamaha hier bei der typischen Industrie- und Galakundschaft gesund und subventioniert damit die "Einstiegsdroge" 01V96? Scheint so...

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  • Seven
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    • 12. Dezember 2005 um 02:27
    • #15
    Zitat

    passierte das was oft auf Bühnen passiert ... der Strom war weg


    Mal im Ernst...
    Das hatte ich noch nie.
    Sollte ich nun dreimal auf Holz klopfen?

  • mischpultschorsch
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    • 12. Dezember 2005 um 08:15
    • #16
    Zitat von "Seven"


    Mal im Ernst...
    Das hatte ich noch nie.
    Sollte ich nun dreimal auf Holz klopfen?

    Hatte ich auch noch nie. Zudem benutze ich für ein halbwegs stehendes Setup dann auch einfach einen Szenenspeicher, den ich bei gravierenden Veränderungen jeweils aktualisiert neu speichere....

  • alexpa
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    • 12. Dezember 2005 um 10:01
    • #17

    So Mädels, jetzt sag ich auch mal was dazu... ein Roman

    Vorab: Ich hatte im Laufe der Jahre jede Menge A&H. Vom 16:2
    über GL bis zu ML5000. Geblieben sind der ML5000-48, meine gute alte GL3000-832 und seit einem Jahr: ein 01V96V2 + 3xADA8000 + DEQ830.

    Und sie sind alles geniale Pulte -für den richtigen Einsatzzweck.

    zu Eurer Kaufentscheidung:
    die Qualitätsfrage stellt sich meiner Ansicht nach nicht. Die ist für den Einsatzpreis jeweils einfach TOP.
    Von den Möglichkeiten her rate ich Euch zum 01V96. Das Ding kann richtig viel für sehr humanes Geld, ist unglaublich variabel und handlich.

    Zur Bedienung:
    Ich persönlich möchte mit dem Pult nur EINES nicht machen müssen.
    Komplettes Bandbesteck nur mit Linecheck nach nem kleinen Changeover.
    Da wird es wirklich heftig.

    Ansonsten mach ich mittlerweile Bands mit 26 Inputs und 5 Wegen Monitor
    aus der Front ohne Probleme. Und gerne !!!

    Dieses ewige Genörgle an der Bedienoberfläche geht mir langsam richtig auf den Senkel. Was wollt Ihr für das Geld, die Größe und die Unmenge an Features eigentlich noch???
    Habt Ihr Euch bei den FX16ern, Spirits, Wizards und schrottigen 1604VLZs auch so aufgeregt ? :shock:

    Seht´s mal so. Wer einen 01V bedienen kann, hat nicht mehr viel Probleme sich auf einem anderen digitalen Yamaha (außer PM1D :D )zurechtzufinden.
    Die Grundzüge kennt er dann.
    Viele von den "alten Hasen" wären auf digital einsetzbar, hätten sie sich mal auf 01V "herabgelassen" und hätten nicht auf ein AMTLICHES digitales Pult gewartet. Das perfekte Pult für alle wird es nie geben.

    Nichts Besseres, als wenn ein Einsteiger gleich auf das neue digi-Leben eingearbeitet wird (nach der erwähnten Schulung durch einen Profi).

    Und zum Thema defekte Digis:
    wieviel tote Mackies und Soundcrafts hab ich schon gesehen ???
    Unzählige! Defekte 01V+01V96 ? Keines.

    und... man muß nicht unbedingt abspeichern.Die letzte Einstellung bleibt
    auch nach Strom ab.

    Sorry für evtl. OT.

    Mein Fazit: Jungs, nehmt den Yamaha + Behringer, übt fleißig, Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

    der Alex

    Alex Fiess

    http://www.allyoucanear.de

  • hausmeister
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    • 12. Dezember 2005 um 11:31
    • #18

    Hi,

    also so weit ich weiß war bei uns das ganze nach dem Stromausfall weg ....

    Der Strom ist grundsätzlich in Franken anders ... wusstet ihr das nicht ????

    Lacht ... :shock: :lol: :shock:

    Ne das der Strom weg war hatten wir schon ab und zu mal ....

    Wie schon gesagt mir ist ein analoges Teil lieber !

    Grüße aus Franken Michael

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  • MattB
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    35
    • 12. Dezember 2005 um 13:06
    • #19

    Danke für die Antworten, besonders an alexpa. Dein Roman hat mir nochmal viel geholfen. :)

    Zitat von "alexpa"

    Dieses ewige Genörgle an der Bedienoberfläche geht mir langsam richtig auf den Senkel. Was wollt Ihr für das Geld, die Größe und die Unmenge an Features eigentlich noch???


    Nun, da das unsere erste große Investition wird, wollen wir natürlich das Optimum für unser Geld. Und bevor ich dann ein zweites Mal kaufen muss, versuche ich möglichst viele Experten-Meinungen einzuholen.

    Zitat

    Mein Fazit: Jungs, nehmt den Yamaha + Behringer, übt fleißig, Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.

    ok :)
    Dann meine hoffentlich letzten Fragen:

    Kann ich beim ADA8000 die Ein- und Ausgänge zeitgleich nutzen?
    Also sowohl die 8 Mikrofoneingänge -> ADAT, und zeitgleich den ADAT-Output des 01v96 in weitere analoge Signale umwandeln.

    Reicht der EQ für den Main-Mix aus, oder sollte man da besser noch einen externen 2x31 Band EQ einkalkulieren?

    Danke!
    Matthias!

  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 12. Dezember 2005 um 13:20
    • #20
    Zitat von "MattB"

    Reicht der EQ für den Main-Mix aus, oder sollte man da besser noch einen externen 2x31 Band EQ einkalkulieren?

    Wenn Du ein von Haus aus gutklingendes und hochwertiges System einsetzt, reicht die eingebaute 4-Band Parametrik meist aus, um das Holz den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Ich selbst mache Zeltcoverrock mit 4 Monitorwegen (Wedges) von der Front damit ohne jegliche Siderackperipherie (außer der Extension). Bei der hochrangigen Sprachbeschallung ist mir als Sicherheit (zwecks schnellem Zugriff) ein Terzband-Eq in der Summe aber dennoch ganz recht...

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