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symmetrisch/unsymmetrisch... besser... schlechter...DI-BOX..

  • pa-prig
  • 26. Dezember 2005 um 20:54
  • pa-prig
    Beiträge
    17
    • 26. Dezember 2005 um 20:54
    • #1

    Hallo,

    wenn ich hier im falschen topic bin, bitte verschieben.

    also ich hab ein problem und eine Frage.

    die Ausgänge am Mischpult 32channel/8aux sind asymmetrisch ausgeführt. auch wenn ich weiß, dass mein pult nicht das beste ist würd ich es trotzdem gerne verwenden.
    ich hab mir jetzt eine aktive 16kanal DI box zugelegt und hab auch ein netzteil dabei.
    wenn ich aber jetzt mein signal vom pult aux-ausgang über die DI-box symmetriere, dann ins multicore, und dann in den aktiv monitor fahre, kommt nur ein grässlicher 50hz ton heraus. wenn ich aber statt der aktiven DI-box eine passive hernehme funktioniert es ohne probleme.
    das komische ist ausserdem, dass das signal nur auf dem monitor brummt. also wenn ich es in ein anderes pult schleife anstatt direkt in den monitor, dann gibts kein brummen..

    passiv DI gut? aktive DI schlecht??

    jetzt eine frage.

    ich denke mir immer aus moralischen gründen, dass ein symmetrischer signalweg immer das beste sei und deswegen gibts bei mir immer bedenken wenn ich ein 40 meter kabel asymmetrisch speise... hab heute schon über ein 30 meter multicore eine distanz von ca 500 meter mit einem unsymmetrischen signal überwunden!!

    erklärt mir mal die unterschiede/vorteile/nachteile von symmetrisch und asymmetrisch.

    gruß

  • ostpunki
    Beiträge
    1.201
    • 26. Dezember 2005 um 23:44
    • #2

    Das mit deinen 40 m asymmetrisch, das is natürlich nich gut, da haste recht. (gute Wahl > DI-Box)

    So das 50 Hz-brummen is doch ganz logisch, nimm einfach die Masse aus der DI raus (Groundlift), und dann is es ok.
    Das Brummen hörste natürlich bei dem Monitoren, da die ja sicher nich an der gleichen Steckdose, wie das Pult dran sind.
    Wenn du das Signal aber in ein anderes Pult steckst, dann hörste es nich, da es (das Pult) die Masse ja nicht hat (unsymm) (je nach pult?), oder weil du es vielleicht an der gleichen Schuko hast? (versuchs aus...=)

    MfG.
    Benni.

  • gezz-abba
    Gast
    • 27. Dezember 2005 um 13:45
    • #3
    Zitat von "Ostpunki"


    Das Brummen hörste natürlich bei dem Monitoren, da die ja sicher nich an der gleichen Steckdose, wie das Pult dran sind.

    ... das sollte aber so sein. Die speisung der tonanlage erfolgt grundsätzlich ausgehend von EINEM punkt und nach möglichkeit keine schleifen legen.

    Schau mal , ob ein Netzteil in der Nähe in die DI-Box einstreut.... ansonsten groundlift . Vielleicht FEHLT auch irgendwo eine masseverbindung.

    gruss,
    arnt

  • TomyN
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    • 27. Dezember 2005 um 18:50
    • #4

    :D _Sicher, dass der/die Monitoren einen symetrischen Eingang haben?

    tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • pa-prig
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    17
    • 27. Dezember 2005 um 19:21
    • #5

    ja also monitor, pult und netzteil von di-box hängen alle an dem selben kreis. groundlift hilft nichts.. es hört sich auch nicht nach einem typischen brummen an sondern es ist mehr ein sinusartiger ton, also sehr angenehm der ton... der eingang des monitors ist sicher symmetrisch weil es einen klinken eingang für line mit der aufschrift "balanced" gibt..
    vielleicht ein neuer monitor?? war auch nicht teuer aber trotzdem versteh ichs nicht warum da brummt.

  • wora
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    • 28. Dezember 2005 um 01:07
    • #6

    ich setzte jetzt mal bei deiner aktiven 16kanal Di an, die du offenbar hinter das pult geschaltet hast.
    bei den verhältnismäßig hohen pegeln der Line-Outs deines pultes bräuchtest du eigentlich keine aktive Di. sowas benötigt man eigentlich nur bei schwachbrüstigen, hochohmigen signalen zur impedanzkorrektur.
    du willst aber eigentlich nur symmetrieren, in sofern könntest du da ein bisschen geld sparen.
    nimm passive Dis, dann kann man auch sicher sein das dort auch übertrager zur galvanischen trennung drin sind. das ist bei günstigen aktiven Di nicht unbedingt gewährleistet (siehe ultra-Di20 von behringer).

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dasich
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    • 29. Dezember 2005 um 13:37
    • #7
    Zitat von "pa-prig"

    ... der eingang des monitors ist sicher symmetrisch weil es einen klinken eingang für line mit der aufschrift "balanced" gibt..
    vielleicht ein neuer monitor?? war auch nicht teuer aber trotzdem versteh ichs nicht warum da brummt.

    Line in an einem Aktiv Monitor über Klinke ? Hab ich ja noch nie gesehen.
    Egal, nur um Fehlerquellen auszuschließen: und du gehst da dann auch mit einer Stereoklinke rein ! ?

    Was mach es denn jetzt brummen oder tönen ?
    Davon mal abgesehen, wie beschrieben das aktive Di´s dafür rausgeschmissenes Geld sind und passive in dem Fall besser geeignet, mußt du nach der DI Box auch in den Mic in, am Monitor. Du hast ja garkein Linepegel mehr.
    Somit hast du wenig Pegel am Lineeingang und mußt den Monitor evtl. einfach so laut drehen, das du den "Brumm" oder was auch immer vom Verstärker selber hörst.
    Ich unterstelle nämlich jetzt einfach mal, das es sich beim Monitor um ein eher, naja sagen wir mal preiswerteres Produkt handelt.
    Wegen dem Klinke in und du schreibst es ja selber.

    Es grüßt der Stephan

  • Paddy
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    • 30. Dezember 2005 um 01:15
    • #8

    Ich bin leider überhaupt nicht der Chef in E-Technik. Ich stimme mit wora überein, denn es hat meines Halbwissens nach mit den Ein- und Ausgangs-Widerständen der verbundenen Geräte zu tun. Wenn Deine Aktiv-DI einen höheren Eingangswiderstand als dein Pult den Ausgangswiderstand hat, dann geht nix durch. Also nicht nur weniger, sondern nix.
    Ich hab schon ein paar mal erlebt, dass ich auch bei Keyboards oder Aktiv-Bässen Brumm-Probleme mit (guten) aktiven DIs hatte. Schnell mit einer passiven getauscht, ging.

    Zum Thema Symmetrie: wenn alles gut läuft, mußt du bei asymmetrischer Kabelführung keine Probleme bekommen. Aber ein symmetriertes Signal ist (theoretisch und in echt ziemlich) unanfällig für elektro-magnetische einstreuungen. Denn es wird quasi doppelt auf die Reise geschickt, aber phasengedreht. Die Einstreuung in beide "reisenden" Signale wird bei der nochmaligen Phasendrehung beim Empfänger rausgelöscht.

  • Tobias Zw.
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    • 30. Dezember 2005 um 07:38
    • #9
    Zitat von "Paddy"

    ...Wenn Deine Aktiv-DI einen höheren Eingangswiderstand als dein Pult den Ausgangswiderstand hat, dann geht nix durch. Also nicht nur weniger, sondern nix...

    [Hüstel] Äähm, das ist so nicht ganz richtig - Stichworte hier sind Strom-, Spannungs- oder Leistungsanpassung und Überanpassung.
    Bei den von uns verwendeten Komponenten ist der Eingangswiderstand der Senke immer höher als der Innenwiderstand der Quelle; nur dadurch ist es möglich, viele Geräte parallel an einen Ausgang anzuschließen, ohne daß die Ausgangsspannung zusammenbricht. Das wären z.B. mehrere Endstufen an einen Mischpultausgang. Bei dieser Variante des vielfach höheren Eingangswiderstandes an einem niedrigen Quelleninnenwiderstand spricht man von Überanpassung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • wora
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    • 30. Dezember 2005 um 12:17
    • #10

    sicher das es überanpassung heisst?
    und damit wir mal wieder so richtig ins "off topic" abgleiten können:
    als gelernter elektroniker plädiere ich für spannungsanpassung,
    her mit den meinungen der elektroingenieure!
    :wink:


    hab ein bisschen gegoogelt:

    Spannungsanpassung
    Die Spannungsanpassung ist die am häufigsten vorkommende Art des Verhältnisses von Quellen- (Ri) und Lastwiderstand (Rl). Die Quelle kommt einer idealen Spannungsquelle (Ri = 0) nahe, weil Ri << Rl (Mindestbedingung: Rl = 10 * Ri).

    Die Spannung ist also annähernd konstant und im Allgemeinen von der Last unabhängig. Die Leistung wird praktisch ausschließlich an der Last und nur zu einem sehr geringen Teil am Innenwiderstand umgesetzt.

    Spannungsanpassung liegt der Energietechnik vor und in der Übertragung von Signalen bei Audiosignalen (Niederfrequenz!)

    Spannungsanpassung in der Nähe der Leistungsanpassung heißt Überanpassung.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Tobias Zw.
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    • 30. Dezember 2005 um 13:03
    • #11
    Zitat von &quot;wora&quot;

    sicher das es überanpassung heisst?

    Nicht sicher - vielleicht war das ja auch ein Querschläger aus meinem (abgebrochenen) Psychologiestudium... Wer kennt nicht diese grauenhaft überangepassten Menschen?

    :D

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

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  • wora
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    • 30. Dezember 2005 um 13:49
    • #12

    :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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