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Winkelverstellbarer Fräser für Oberfräse gesucht

  • lini
  • 27. Dezember 2005 um 17:32
  • lini
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    • 27. Dezember 2005 um 17:32
    • #1

    Wie in der Überschrift schon geschrieben, bin ich auf der Suche nach einem im Winkel verstellbaren Schaftfräser für meine Oberfräse. Für die großen stationären Fräsen gibts die Teile ja, aber für Oberfräsen hab ich bisher leider noch nichts gefunden.

    Bin über jeden Tip dankbar!

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • NoWay
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    • 27. Dezember 2005 um 19:26
    • #2

    Hallo,

    was hast du damit demm ganua vor? Meines Wissens nach gibts sowas nicht. Evtl von Festo etc. Schaftfräser mit weniger oder mehr als 45Grad winkel. Ich bin nur neugierig da ich auch oft vor solchen Problemen stehe wo sowas gut wäre.

    Gruss NoWay

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  • lini
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    • 27. Dezember 2005 um 19:54
    • #3

    Mir geht es dabei um die Herstellung von angewinkelten Brettern für trapezförmige Boxen oder die Innenbretter für Hörner.
    Es gibt ja auch Schaftfräser für Oberfräsen mit wechselbaren Hartmetallschneiden. Daher müsste es doch eingentlich auch was einstellbares geben.
    Bei Festool hab ich schon mal gesucht, leider Fehlanzeige. Wäre doch eine Marktlücke! :wink:

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • ukw
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    1.566
    • 27. Dezember 2005 um 22:35
    • #4

    Mit einer verstellbaren Säge schneiden oder am Abrichter anschrägen.
    Der Oberfräser wäre mit Sicherheit die schlechteste Lösung - darum gibt es die nicht. :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • lini
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    • 27. Dezember 2005 um 22:43
    • #5

    Warum wäre das die schlechteste Lösung? Für stationäre Fräsen gibts sowas doch auch.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Schoppeclub
    Beiträge
    43
    • 28. Dezember 2005 um 12:21
    • #6
    Zitat

    Warum wäre das die schlechteste Lösung?....

    einfach ausgedrückt: Du benötigst für !!! jeden !!! einstellbaren Winkel einen zugehörigen Anlaufring!...wären bei einer 1-Grad-Skala schon 45 Stck!

    dazu kommt noch der tech. Aufwand/Preis für ein solches Teil: Wechselmesser müssten´s dann bitte schon sein (formkraftschlüssig!) also werden dazu
    die schwenkbaren Messeraufnahmen benötigt.
    Desweiteren muß eine genaue Einstellbarkeit und 100%ige Fixierung der gewünschten Winkel gewährleistet sein.....und das bei 20.000 und mehr Umdrehungen!

    Den erreichbaren Fräserdurchmesser -bei 45Grad / 19er Materialstärke- schätze ich mal auf ca. 50-60 mm!.....mal abgesehen davon, daß Du somit auch einen
    anderen Frästisch mit größerer Bohrung benötigst.... mit einem solchen Apparillo und einer Handoberfräse möcht´ich nichts machen :wink:

    Bei einer Tischfräse schaut´s anders aus, da bist Du nicht an den Anlaufring gebunden und hast dadurch die div. Verstellmöglichkeiten!

    Grüße SC

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 28. Dezember 2005 um 12:42
    • #7

    was macht man eigentlich (als hobbyist) bei mehr als 45°? alles spitzwinkligere mache ich mit handkreissäge+anschlag, aber bei so flachen winkeln fiel mir außer bandschleifer und viel fleiß noch nix brauchbares ein. das wird aber meißt etwas unpräzise (rund, wellig)

    habt ihr eventuell bessere methoden?

    ...ein Beck's bitte...

  • ERICH
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    2
    • 28. Dezember 2005 um 13:27
    • #8

    a Tischler,
    b Elektrohobel,
    c NC Fräse,
    d net so kompliziertes Zeug bauen
    e stumpf schneiden und dann Kunstharz und Lumpen rein in den Spalt, stabiler, als Holz.


    MfG


    ERICH

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 28. Dezember 2005 um 14:25
    • #9
    Zitat von "TobiV"

    was macht man eigentlich (als hobbyist) bei mehr als 45°? alles spitzwinkligere mache ich mit handkreissäge+anschlag, aber bei so flachen winkeln fiel mir außer bandschleifer und viel fleiß noch nix brauchbares ein. das wird aber meißt etwas unpräzise (rund, wellig)

    habt ihr eventuell bessere methoden?

    Dazu gibt es hier irgendwo einen ne Sammlung abenteuerlicher Vorschläge wie man seine Bretter senkrecht über die Kreissäge schiebt, glaub war unter Selbstbau-Technik ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • FF
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    Beiträge
    1.868
    • 28. Dezember 2005 um 17:47
    • #10

    Das mit den abenteuerlichen Vorschlägen beziehe ich jetzt mal nicht auf meine Hinweise zum Thema, denn so wie von mir beschrieben klappt es und ist sicher gegen Verletzungen:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=42225&start=30

    Und den Hinweis, sich es vorher von einem ausgebildeten Holzwurm mal genau zeigen zu lassen, setze ich hier auch nochmal dazu...

    Gruß FF

  • ukw
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    • 29. Dezember 2005 um 01:23
    • #11
    Zitat

    Warum wäre das die schlechteste Lösung? Für stationäre Fräsen gibts sowas doch auch.


    Das war früher ein Behelf, für die Werkstätten, die keine schwenkbare Spindel an der Tischfräse haben. Du kannst Dir sicher sein: es schneidet immer nur eine Schneide bei diesen Werkzeugen. So genau kann man die nämlich gar nicht einstellen.

    Das große Problem bei Oberfräsern ist der kleine Durchmesser der Werkzeuge.
    Du bekommst damit nicht die ausreichende Schnittgeschwindigkeit von 50 - 80 m/sek, da mir keine Oberfräse bekannt ist, die über 30.000 u/min unter Last macht. Die Teile müssten sich eigentlich mit 60-80.000 u/min drehen können.
    Darum stumpfen die Fräser auch so schnell. Schon nach ein paar Metern im MPX gibt's Brandspuren.
    Dann haben die Bastlerfräser einen völlig unterdimensionierten 8mm Schaft

    Die Schneidbewegung ist ungünstig zur Fläche...

    Es gibt Handkreissägen von Festo und Mafell (Makita glaube ich auch) die bis 60 Grad Gehrung schneiden.
    Für Festo und Mafell gibt es für wenig Geld über 3 Meter lange Führungsschienen, die aus einer Handkreissäge ein Präzisionswerkzeug machen.

    Dieses Equipment lohnt sich nicht für ein einzelnes DIY Projekt, aber für engagierte Selberbauer allemal. Warum sollten sich nicht ein paar Leute gemeinsam so etwas anschaffen und nutzen???

    ... for a few dB's more . . .

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