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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

LA- Selbstbau

  • dadoc
  • 27. Dezember 2005 um 22:12
  • test
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    • 6. Juni 2007 um 20:22
    • #161

    womit sich mir die frage aufdrängt, warum hier immer wieder intensiv über das thema diskutiert wird :wink:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Pfälzer
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    • 6. Juni 2007 um 21:12
    • #162

    Sinn kann ein Selbstbau schon machen.
    Ridertauglichkeit ist bei vielen meiner Stammkunden egal.
    Sie haben einfach Vertrauen in mich. Wenn ich da am Telefon sag: "Ich komm morgen mit neuem Holz, Dir wird es gefallen" fragt keiner nach mit was ich komm.
    Sie stehen einfach nur interresiert beim Aufbau und insbesondere beim Soundcheck im Bühnenbereich.

    Ich denke dies auch für viele Kollegen von mir gilt.
    Wer natürlich Iron Maiden und Co. macht für den kommt Selbstbau natürlich nicht in Frage.

    Gruß Wolf

  • schrecki7289
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    • 6. Juni 2007 um 21:49
    • #163

    Interessant wären doch sicherlich auch weniger ganze LAs mit 10,12 Elementen, sondern vielmehr etwas Richtung d&b Q1. Eine Querbox mit 15° vertikalem Abstrahlwinkel, die auch mal zu dritt einsetzbar ist.

    Gruß
    Thomas

  • bassbandit
    Gast
    • 7. Juni 2007 um 07:34
    • #164

    Ich denke, das mit dem LA-Selbstbau (oder generell LS-Selbstbau) ist so ähnlich wie einen seltenen Oldtimer zu restaurieren, die Eiger Nordwand bezwingen oder den Eifelturm aus Zahnstochern nachbauen. Alles reiner sportlicher Ehrgeiz, der nicht immer in finanziell berechenbarem Nutzen resultiert.


    Ich sehe für sowas auch nur ne Chance, wenn mehrere ambitionierte Selbstbauer in unmittelbarer Nähe das anpacken.
    Aber cool ises schon.

  • rockline
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    • 7. Juni 2007 um 08:43
    • #165

    http://photofile.ru/photo/tda-audi…ge/36044502.jpg

    Das find ich klasse! Da hat einer sich das Flare aus GFK gemacht. Kostet nix, funktioniert und geht schnell (wenn man's kann und eine Form hat)!
    Stefan

  • 4Art
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    • 7. Juni 2007 um 08:54
    • #166
    Zitat von "Thomas"

    arrays ohne namen kriegt man doch nirgends vermietet...
    also wofür ne menge geld in die hand nehmen und das große risiko des fehlschlags inkaufnehmen?
    von der nicht abgenommenen flugeinrichtung mal ganz abgesehen.
    ich sehe einfach keinen markt für selbstbau linearrays...

    Nicht jeder Beschallungsmarkt ist dermassen Riderhörig, wie der hiesige! In Ländern des ehemaligen Ostens macht sowas meiner Meinung nach durchaus Sinn! (und wird anscheinend auch praktiziert laut Aussage eines Bekannten, der zum Beispiel den kroatischen Markt sehr gut kennt!!)

  • Thomas
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    • 7. Juni 2007 um 11:00
    • #167

    ich bezog meine aussage auch nur auf den deutschen markt.
    im ausland kenne ich mich überhaupt nicht aus.
    ich sehe das so:
    bis zu einer gewissen größenordnung macht selbstbau sinn: (immer unter der vorraussetzung, man hat kunden, die einem vertrauen und ist dadurch nicht ridergebunden).
    sagen wir mal größenordnung bis 1000 leute.
    so pi mal daumen: 8x18" und 4 potente Tops/Horntops, wie auch immer. In dieses Material investiert man dann sagen wir 10k € im Selbstbau, wenns vernünftig werden soll. Das macht in meinen Augen durchaus Sinn, da man hier nur etwa 30% von dem investieren muss was ein markensystem kosten würde. allerdings muss man auch hier schon abschläge in sachen vermieteinnahmen machen. und die verkaufsmöglichkeiten sind deutlich schlechter als bei markenmaterial. man ist also eigentlich darauf angewiesen das zeugs lange zu benutzen. da man am ende wenig für bekommt. so weit so gut.
    zweite sache wo selbstbau sinnmacht:
    es gibt das produkt nicht, welches man haben möchte/sich vorstellt. das ist der bereich, in welchem ich mich bei meinen eigenen aktionen meist bewege.

    aber um endlich auf linearrays zu kommen:
    mit diesen werden meist vas beschallt, bei denen die 1000 menschen marke oft überschritten wird. hier muss man sich aber zwangsläufig gegen andere bewerber am markt durchsetzten und wenn man da mit nem selbstbauarray auf dem angebotszettel ankommt gehe ich jede wette ein, dass man 90% der vas nicht bekommt. vermietung im dryhire ist auch nahezu unmöglich. also wofür sollte man soetwas benötigen?
    bei groß vas kaum an den mann zu bringen, im dry hire auch schlechte möglichkeiten, keinerlei sicherheit, ob der salat auch oben bleibt und zuletzt noch die mieserablen weiterverkaufsmöglichkeiten.
    die ein oder andere dorf va könnte man damit sicherlich machen. auch größenordnung um 1000 personen, aber dafür reicht auch problemlos das oben genannte material, was nicht geflogen werden muss und sich im vergleich zum linearray auch bei klein vas nutzen lässt.
    oder gebrauchtes "markenmaterial" mit welchem man auf einem eventuellen angebot immer besser aussieht als mit nem selfmade linearray.

  • test
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    • 7. Juni 2007 um 11:10
    • #168

    herrvoragendes statement !!!!
    dem ist nichts hinzuzufügen

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • audio-pip
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    • 7. Juni 2007 um 11:13
    • #169
    Zitat von "Thomas"

    ..."markenmaterial" mit welchem man auf einem eventuellen angebot immer besser aussieht als mit nem selfmade linearray.

    "aussieht" ... das ist hier der springende Punkt. Leider ist das vermeintliche Markenmaterial nicht immer das klanglich besser Produkt. (ich sprechte nicht von den Flagschiffen der großen Firmen)

    Meine Meinung ist aber wahrscheinlich auch so geprägt da ich eher von einer Ländlichen gegend komme wo nur sehr selten Mega-VA´s (10.000 +) veranstaltet werden. Und ich komm aus´m Osten da wird sowieso mehr gebastelt... :wink: 8)

    ...Sebastian

  • Schalldruck
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    • 7. Juni 2007 um 14:58
    • #170

    Die Leistung von Blackcat-Audio finde ich bewundernswert, wenn auch wie schon angesprochen fuer den deutschen Markt eher witzlos. Schön finde ich auch, dass er die ganze Choose ordentlich hoch fliegen kann.

    Das Winkelspray benutzt der Holländer, dessen Line-Array finde ich schlicht peinlich.

    Zitat

    Crossover point is 1600 Hz. That is the lowest HF drivers can go as singles.

    Da gibt's zwei 12er, die laufen beide bis 1600Hz durch und dazwischen hängen irgendwie zwei Einzöller rum. Also bitte, was ist da toll dran? Das ist kein Linearray sondern ein Intereferenzgenerator. Flughardware gibt's auch keine. Das sieht für mich aus wie: Haupsache ein "Linearray" gebaut, egal ob's funktioniert.
    Dass in D keine Linearrays selbstgebaut werden hat auch viel mit wirtschaftlichen Erwägungen zu tun - es lohnt einfach kaum. Thomas hat das ja ausführlich geschildert, 100% ack.

    SRAM: Man wird sich doch noch über solch einen Wortverdreher amüsieren dürfen - Winkelspray könntest du doch sicher auch manchmal brauchen, oder? :D

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Reini
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    3.225
    • 7. Juni 2007 um 15:03
    • #171

    in welchen Bereich würde ich die LA einsetzen?
    Wieviel Elemente pro Seite brauche/will ich? (Min. und Max. Elemente)
    Daraus resultiert die Gewichtsfrage?
    Daraus resultiert die Fluggeschirrfrage?
    Daraus resultiert die Frage wer ist zuständig für die Statik?
    Fluggeschir aus Alu oder Stahl? (ich persönlich würde Stahl nehmen, da einfacher ist zu verarbeiten)
    Habe ich auch das Nötige an Truss und Liften zur Verfügung?
    Welche Abmessungen soll das einzelne Element haben / max. Gewicht?
    Max. Breite (inkl. Fluggeschirr), wegen Truckspace?

    gibt es sonst noch Fragen zu den Rahmenbedingungen?

    Dann würde ich auf "altbewärte" Treiber zurückgreifen; und das Innenleben so "einfach wie möglich" zu gestalten. Absolute Pflicht für mich wäre alles AKTIV zu fahren (am besten mit 2in8 Controller)

    bis jetzt habe ich 10 kiloeuronen vergraben und immernoch keinen Sound :wink:


    Ich könnte mir gut Vorstellen, dass im "ländlichen Bereich" "Zelt" ein kleines LA sehr interessant sein könnte; um einfach weite Wege ohne Delay zu fahren? Spart direkt vor Ort den zeitlichen Aufwand Delay einzumessen; und zusätzliches Material (Kabel, Lifte, Absperrung....) und Transportvolumen mitzuschleifen?
    Ich dachte an die Größenordnung im Zelt zwischen 1000 und 3000 Mann und sehr lange Hallen?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Schalldruck
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    1
    • 7. Juni 2007 um 15:34
    • #172

    gerade in Zelten sehe ich Hornsysteme als überlegen an. Die Zeltseiten sind i.d.R. zu niedrig um ein LA auf Höhe zu bringen. Auch der breite horizontale Abstrahlwinkel eines LAs ist im Zelt eher kontraproduktiv.
    Ein LA für Sprachbeschallung im First mag noch sinnvoll sein, dafür ist die Statik vieler Zelte aber ein Hinderniss. Ein leichtes, potentes Horn im First + Nearfills ist meist die bessere Lösung.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Sound-Klinik
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    • 7. Juni 2007 um 17:17
    • #173
    Zitat von "Schalldruck"

    Zeltseiten sind i.d.R. zu niedrig um ein LA auf Höhe zu bringen. Auch der breite horizontale Abstrahlwinkel eines LAs ist im Zelt eher kontraproduktiv.
    Ein LA für Sprachbeschallung im First mag noch sinnvoll sein, dafür ist die Statik vieler Zelte aber ein Hinderniss. Ein leichtes, potentes Horn im First + Nearfills ist meist die bessere Lösung.


    Obwohl du im Grunde recht hast mit deiner Einschätzung, werden wohl in den nächsten Jahren immer mehr Mucker mit irgendwelchen "Baby-LAs" durch die Schützenfestsaison touren und (wie bereits bei vielen "alles-in-den-Schatten-stellenden-Systeme" der letzten 30 Jahre ...) nach einigen Jahren merken (aber nicht zugeben ... :D ) , daß sie ihr Geld eigentlich unnötig ausgegeben haben.

    Gleiches wird bei vielen Tonverleihfirmen passieren. :wink:

  • tufkains
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    • 7. Juni 2007 um 17:43
    • #174

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:44)

  • Volker Holtmeyer
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    • 8. Juni 2007 um 01:06
    • #175
    Zitat von "Inspiron"


    Richtig, dass vertikal Arraying nämlich weniger Sinn als die normalen horizontalen haben ist ja vielen Käufern nicht bekannt.


    Mir auch nicht. Mich würde aber sehr interessieren, wie Du das begründest.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkains
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    • 8. Juni 2007 um 09:20
    • #176

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:44)

  • Volker Holtmeyer
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    • 8. Juni 2007 um 11:54
    • #177
    Zitat von "Inspiron"


    Technisch wesentlich leichter ist es ein gleichmäßig in beide Richtungen abstrahlendes HF Horn zu konstruieren, welches besser DI Indizes als auch Strahlungswiderstände bietet.
    Bsp.: 40x40grad


    Nein, einen Lautsprecher zu entwickeln, der einen gleichmäßigen Öffnungswinkel über das gesamte Spektrum hat, ist wesentlich aufwändiger.

    Einen Öffnungswinkel zu kreieren, der sich zu hohen Frequenzen kontinuierlich einschnürrt (wie es ja ein Line-Array-Element in der Vertikalen braucht), ist wesentlich leichter. Jeder Konuslautsprecher hat quasi "von Natur aus" schon ein solches Verhalten. Im Hochtonbereich wird es dann vermeintlich schwieriger - hier zeigen aber die mittlerweile fast unzähligen Lösungen der verschiedenen Hersteller, dass das auch recht leicht funktioniert.

    Der Directivity Index eines einzelnen Line-Array-Elementes ist natürlich nicht konstant über der Frequenz, aber das ist, wie bereits beschrieben, ja auch gezielt so gewollt.

    Den Zusammenhang mit dem Strahlungswiderstand sehe ich hier nicht.

    Zitat

    Vor allem ist man nicht fest an einen horizontalen Abstrahlungswinkel gebunden, sondern kann je nach Location beliebig variieren. Wenn es gut realisiert ist hat man zudem einen gleichmäßigeren Verlauf der Höchstfrequenzen über 5kHz.


    Die horizontale Skalierbarkeit ist ein Kriterium, dass meiner Meinung nach zu hoch eingeschätzt wird. Diesen Punkt und auch die Nachteile eines konventionellen Clusters habe ich hier einmal beleuchtet.

    Das mit den gleichmäßigeren Verlauf über 5 kHz kann ich so jetzt nicht nachvollziehen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkains
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    • 8. Juni 2007 um 13:30
    • #178

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:44)

  • tufkains
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    1.342
    • 8. Juni 2007 um 13:31
    • #179

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (12. September 2008 um 16:43)

  • unknown_artist
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    2.849
    • 8. Juni 2007 um 15:36
    • #180
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Nein, einen Lautsprecher zu entwickeln, der einen gleichmäßigen Öffnungswinkel über das gesamte Spektrum hat, ist wesentlich aufwändiger.

    /quote
    Wohl wahr aber --> in Sachen Verzerrungen hat ein Quadratisches (optimalerweise ein rotationssymetrisches) Horn Vorteile gegenüber einem Standard Waveformer - von der Hornkontur sprechen wir hier ja noch gar nicht...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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