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  5. Boxen und Amps

Digitale Amps bzw. PWM Enstufen

  • autochris
  • 28. Dezember 2005 um 20:53
  • Reini
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    • 30. Dezember 2005 um 17:17
    • #21
    Zitat von "wora"


    es geht doch um den unterschied zwischen PWM und analog-amp und nicht um lautsprecher?

    also jetzt wird´s echt zeit für nen neuen thread!
    :wink:



    :?: wo bitte soll ich den Unterschied den sonst hören, am Messschreiber oder wo.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • ribbon
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    • 30. Dezember 2005 um 19:49
    • #22

    Reini schreibt:
    "wo bitte soll ich den Unterschied den sonst hören, am Messschreiber oder wo."

    Genau das ist der Punkt! Der Lautsprecher ist doch wohl das lezte Glied in der Übertragungskette und letztendlich das Ohr was das Ganze dann einschätzten darf!

    "Wie groß kann man diesen Unterschied denn einschätzen? Sind das nur "Nuocen", oder doch sehr deutlich hörbar?"

    Das hängt ein wenig von der Qualität der Programmquelle ab! Bei klassischen Musikinstrumenten mit ausgeprägter Obertonstruktur ist der Unterschied mit Sicherheit etwas extremer als bei stark komprimiertem Musikmaterial! Liegt auch bisschen am Ohr des Zuhörers!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • wora
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    • 31. Dezember 2005 um 00:10
    • #23

    das man einen 2"-plärrer nicht zum einschätzen der hochtonwidergabe hernehmen sollte, dürfte wegen seines "eigenlebens" bei hohen frequenzen wohl hinlänglich bekannt sein.
    hmmmm.... vielleicht doch nicht?
    8)

    aber jeder halbwegs vernünftige 1"er sollte die klanglichen unteschiede zu PWM amps darstellen können.
    falls man da doch keinen unterschied hört und auf solche auflösungswunder wie bändchenhochtöner setzen muss, kann der klangliche unterschied der amps ja nicht so groß sein das er für normale speaker erwähnenswert wäre.

    odda?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 31. Dezember 2005 um 07:20
    • #24

    Beim PWM-Amp ist das eindeutig eine Frage der Taktfrequenz. Wenn der nur 200kHz macht hat er lumpige 10 Peaks ( /2 da up & down) um die Amplitude formen zu können. Imho ist das wenig und geschulte Öhrchen finden einen Unterschied in der Auflösung.
    Bemerkbar macht sich das eventuell bei Genuß von Klassik-Konzerten mit hochwertigen Wiedergabesystemen, für die RnR Nummer ist es bedeutungslos.
    Derweil tauchen PWM-Amps auf deren Systemtakt ganz erheblich höher ist, damit auch eine bedeutend bessere Amplitudenrekonstruktion in den oberen Höhen. Wie vorn schon genannt gibts ein Gefälle zu älteren Modellen die mit moderaten Taktfrequenzen hantieren. Dieser "Unterschied" ist im PA-Bereich meiner Ansicht nach ohne nennenswerte Bedeutung und wird bei modernen PWM-Amps jüngeren Datums immer kleiner, bis er völlig verschwindet (sowas gibts bereits)

    Im Bereich der kleineren Leistungen sind PWM-Amps kostenmäßig noch ziemlich unwirtschaftlich, der Aufwand rechnet sich nicht im Vergleich zum Analogsystem. Das saubere Abbilden der Höhen erfordert nichtnur extrem hohen Takt sondern auch ein Ausgangsfilter das ein kleines Kunstwerk ist, somit teuer. Abergrade dieser Bereich ist nunmal der indem die Hochtöner zuhause sind.
    Ideal ist somit eine Mischbestückung aus PWM für Bässe / Mitten und einem Analog-Amp für den HT bis zu einer gewissen Leistung wo es dann endgültig PWM wird. Auf jeden Fall sollte auch der Analog-Amp ein SNT haben, für ein zeitgemäß geringes Eigengewicht und beste Versorgung.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Hörnli
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    • 31. Dezember 2005 um 07:46
    • #25

    Moin,

    @ wora: :!:8)

    EDIT: @ Manuela: Danke für die ausführliche Erklärung.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • wora
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    • 3. Januar 2006 um 19:42
    • #26
    Zitat von "Manuela"

    ...Ideal ist somit eine Mischbestückung aus PWM für Bässe / Mitten und einem Analog-Amp für den HT bis zu einer gewissen Leistung wo es dann endgültig PWM wird. Auf jeden Fall sollte auch der Analog-Amp ein SNT haben, für ein zeitgemäß geringes Eigengewicht und beste Versorgung.

    das ist doch mal aus heutiger sicht eine vernünftige einstellung.

    natürlich werden die PWM amps im laufe der zeit immer besser werden, aber im moment ist ne analoge schaltung im hochtonbereich immer noch überlegen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
    karel noon
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    • 3. Januar 2006 um 20:33
    • #27

    und zur weiteren marktforschung noch mein kleiner senf:
    ich habe den eindruck das im pwm bereich das OEM geschäft noch stärker vertreten ist als bei "analogen" amps, als beispiele hierfür seien mal folgende firmen angeführt die module anbieten, die jeder hersteller in seine kisten (ob boxen oder 19" ist ja egal) schrauben kann:

    http://www.linea-research.co.uk (z.b. in turbosound)
    http://www.icepower.bang-olufsen.com/sw1056.asp

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • paradoxtom
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    • 3. Januar 2006 um 20:52
    • #28
    Zitat von "Manuela"

    Die Nachteile sind nicht nachvollziehbar, gut konstruierte PWM-Geräte können genauso toll klingen wie Analog-Amps und auch so konstruiert sein daß sie lange und gut leben.

    Manu

    Da bin ich anderer Meinung!!

    Digitale klingen meier Meinung immer etwas kalt, der größte Vorteil wäre wohl das niedrige Gewicht und der Wirkungsgrad

  • paradoxtom
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    • 3. Januar 2006 um 20:57
    • #29
    Zitat von "Ribbon"

    Reini schreibt:
    "wo bitte soll ich den Unterschied den sonst hören, am Messschreiber oder wo."

    Genau das ist der Punkt! Der Lautsprecher ist doch wohl das lezte Glied in der Übertragungskette und letztendlich das Ohr was das Ganze dann einschätzten darf!

    "Wie groß kann man diesen Unterschied denn einschätzen? Sind das nur "Nuocen", oder doch sehr deutlich hörbar?"

    Das hängt ein wenig von der Qualität der Programmquelle ab! Bei klassischen Musikinstrumenten mit ausgeprägter Obertonstruktur ist der Unterschied mit Sicherheit etwas extremer als bei stark komprimiertem Musikmaterial! Liegt auch bisschen am Ohr des Zuhörers!

    1. Man benötigt schon ein geschultes Gehör
    2. Bei normaler Diskomusik ist es irrelevant, denn die wenigsten wissen wie es wirklich klingen sollte
    3. Bei Streichmusik etc. können geschulte Ohren das km - weit hören..

    -> Leih dir einfach mal digi Endstufen aus und höre selbiges Lied mal mit digi und mal mit analog

  • Seeteufel
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    • 3. Januar 2006 um 21:04
    • #30

    Ich bin hier eher zufällig hier reingestolpert, da ich zwei Amps kaufen darf/kann/will/muss und eigentlich schon bei der Vortex6 sicher war, da wir schon Camcos im Stall haben.
    Nun gibt es aber noch die Ecler 6800er und die FP6400er ist auch ne tolle Stute öh Stufe, die dann aber wieder deutlich weniger Schmackes an 2Ohm hat, was aber auch an unterschiedlichen Messverfahren liegen kann, blabla...

    All das weckt in mir immer den Wunsch des Vergleichs. Ein paar Amp-Kandidaten an einer Referenz-PA-Box 12/1 oder aber gleich an einer Wohnzimmer-Highend-Box. Beisteuern kann ich selber Camco Vortex3 aber sicher keine Referenz 12/1. Dafür würde ich aus lauter Spass aus dem Hause LUA den dicksten Amp und einen Satz LUA-Boxen mitschleppen. Das ist so Wohnzimmer Highend Kram, an dem der Firmeninhaber angeblich raushört, wenn das Lautsprecherkabel falschrum angeschlossen ist. Gemeint ist aber nicht die Polarität, sondern die (alle hinsetzen und festhalten) "Flussrichtung". Ein Lautsprecherkabel hat schliesslich eine Flussrichtung, also einen Eingang und einen Ausgang! Darum sind bei LUA auch Pfeile auf dem Kabel. omg.

  • Wurst Werner
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    • 3. Januar 2006 um 21:10
    • #31

    "Ein Lautsprecherkabel hat schliesslich eine Flussrichtung, also einen Eingang und einen Ausgang! Darum sind bei LUA auch Pfeile auf dem Kabel. omg."

    Man hört das sogar noch besser, wenn man zuvor von einem Tasmanischen Geistheiler das "Böse" aus dem Kabel schütteln lässt. Aber wehe die Boxen stehen auf einer Wasserader 8)

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Seeteufel
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    • 3. Januar 2006 um 21:12
    • #32
    Zitat von "Wurst Werner"

    "Ein Lautsprecherkabel hat schliesslich eine Flussrichtung, also einen Eingang und einen Ausgang! Darum sind bei LUA auch Pfeile auf dem Kabel. omg."

    Man hört das sogar noch besser, wenn man zuvor von einem Tasmanischen Geistheiler das "Böse" aus dem Kabel schütteln lässt. Aber wehe die Boxen stehen auf einer Wasserader 8)

    Grüße
    WW

    Du baust Deine PAs aber schon auch immer nur bei Vollmond auf, oder? Für einen Job ist dann das Holz immer vier Wochen draussen. ;)

  • Wurst Werner
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    • 3. Januar 2006 um 21:17
    • #33

    verdammt, woher weisst du dass???

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  • lindula
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    • 3. Januar 2006 um 21:20
    • #34

    Das machen wir doch alle so,oder?!? :D:D:D

  • wora
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    • 3. Januar 2006 um 21:33
    • #35

    back to topic?

    ja, heut bin ich mal ein spielverderber 8)
    denn zu dem angesprochenen thema "flussrichtung in kabeln" fällt mir und so manch anderem sicher soviel böses ein, das sich ein eigener thread lohnen würde... aber dem hier sicher nicht gut tut.

    auf jeden fall sollte man die idee, verschiedene amps an einer standard-box (12"/1"?) mal im vergleich zu hören für das nächste forentreffen vorsehen.
    da gibt es dann bestimmt viele aaahs und ohooohs...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 4. Januar 2006 um 08:21
    • #36
    Zitat von "wora"

    da gibt es dann bestimmt viele aaahs und ohooohs...

    wenn ihr Meßgeräte mitnehmt - JA

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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    • 4. Januar 2006 um 10:08
    • #37

    ich glaube auch das man AB vergleich mit dem ohr machen kann, zumindest hoffe ich inständig das zumindest einige hie rim forum dazu in der lage sind :shock:
    aber meßgeräte machen trotzdem sinn, um täuschungen zu vermeiden, und zu verifizieren was man da an unterschied gehört haben möchte.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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    • 4. Januar 2006 um 10:36
    • #38
    Zitat von "Manuela"

    wenn ihr Meßgeräte mitnehmt - JA


    ich denke mal, das wichtigste messgerät ist das ohr, und das sollte man immer dabei haben :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seeteufel
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    • 4. Januar 2006 um 12:21
    • #39

    Der AB Vergleich sollte dann schon erstmal nur mit dem Ohr und mit möglichst vielen davon gemacht werden, aber vor allem....BLIND! Da darf kein Auge mithören können. Es gibt ja genug Leute, die den Behringer-Kompressor schon raushören, wenn ich den leeren Karton voller Leuchtmittel am FOH liegen habe, ohne dass auch nur ein Kompressor gesteckt wäre.

  • manuela
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    • 4. Januar 2006 um 12:21
    • #40
    Zitat von "wora"

    ich denke mal, das wichtigste messgerät ist das ohr, und das sollte man immer dabei haben :wink:

    ausnahmsweise mal ein Hinweis auf das Party-PA wo grade eine sehr interessante Duiskussion über gewisse Zusammenhänge stattfindet.
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=42106&postdays=0&postorder=asc&start=30
    Es gibt manchmal auch dort hochinteressante Dinge :wink:

    Damit komm ich zum Thema zurück:
    Wenn ich dir einen Amp hinstelle der sein "RMS" mit einem träge geregelten VCA abgeregelt hat und nach oben noch einen Headroom von 16dbV offenhält für Peaks, also ein "abgeregeltes Monster", dann gewinn ich eure Ohren im ersten Durchgang weil solch ein Amp geradezu spielerisch leichtfüßig hochkommt und dabei noch gnadenlos drückt.
    Dem steht gegenüber daß die Hersteller prof. Beschallungssysteme eine Impulslast (MaxPeak) von 4x RMS vorgeben die in diesem Falle um ein mehrfaches überschritten wird, was man zwar nicht hört, aber nach einer gewissen Zeit zahlt...

    wollt ihr das wirklich?

    Oder ist es euch lieber einen Amp zu benutzen der ein ausgewoogenes Verhältnis von thermischer Leistung ( RMS) und etwa vierfach hohen Spitzen ( BD ) rausfährt - und auch so klingt ?
    Es geht hier nicht um "Watt total", das bitte nicht falschverstehen. Man kann das mit einem auto vergleichen, die beschleunigung ist einfach höher, und somit auch der Spaßfaktor. Ohren werten das imho als "genial". Ist es genial ? Oder wird dann mti einem 6 Zylinder Boxermotor Gogo gefahren ? Eine sehr interessante These deren Auswertung durchaus Einfluß auf den zeitgemäßen Verstärkerbau haben kann. Ich selber vertrete da die Fraktion der "LSP-Hersteller-Hörigen", mehr als 5:1 ist Materialmißbrauch.
    Bei den meisten Amps werden diese Grenzen durch Weichspülerei im Netzteil gesetzt, der Maxpeak durch die verfügbare Railspannung. Es ginge ja auch anders, aber macht das wirklich Sinn ?
    Wenn ja, dann müßte man sich mit den Systemherstellern an einen Tisch setzen damit die den Chassis mehr Rückhalt verschaffen um diese Hammerschläge auch dauerhaft einstecken zu können. Dank extrem schneller Flybacks und hochimpulsfesten Spezialelkos ist ja heute kein Riesenproblem mehr solche Sachen herzustellen. Fraglich ist nur inwieweit sie auch Sinn machen werden.

    Manu

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