2 Ports (versch. Reso)
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Ich gebe einen Tip ab:
Es ist nix halbes und nix ganzen
Es wird sich meiner Meinung nach etwas in der Mitte der beiden "abgestimmten" Frequenzen ergeben. -
Treibe den Gedanken mal weiter,
mache 8 Rohre mit Unterschiedlichen Abstimmungen....
....Ähhhh welche Abstimmung, ist ja nun ein Gehäuse mit
großen Undichtigkeiten.
Ich glaube das das System auf einer Frequenz mehr oder weniger
Resoniert, aber gut ist das glaub ich nicht.
Wenn dann schon einen Karlson basteln.Na ja, vielleicht ja doch,
Wenn du einen Direktor Bass anschaust Ports mit gleicher länge
eimal in den Ecken und einmal in der Mitte....
die haben auch nicht genau die selbe Abstimmung,
vieleicht macht ihn das so Gut.Ich weiß nicht, aber ich glaube da kann man schon mal spielen
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Zitat
Es ist nix halbes und nix ganzen Es wird sich meiner Meinung nach etwas in der Mitte der beiden "abgestimmten" Frequenzen ergeben.
Da liegst Du sehr daneben :wink:
Schon mal nachgedacht, dass es ja unterschiedlichen Druck auf die Ports gibt, je nach dem wie laut ein System gefahren wird?
Die Idee, dass dann ein kleinerer Port nahezu so ein Verhalten annimmt, als ob er nicht vorhanden wäre, haben wir hier schon mal durch Tests bestätigt...ich glaub es gab auch nen Thread dazu.
Also in einigen engen Parametern funktioniert es, dass man z.B. bei höherem Pegel, und somit höherer Auslenkung der Membran, die Abstimmung nach oben hin verändert. Wir hier in Freiburg sind überzeugt, davon dass man so einen zusätzlichen Schutzmechanismus (Bremse für´n XMax) hinbekommen kann.
Mangels Inputs hier aus dem Forum, haben ich es dann bei unserer Testbox belassen. Die arbeitet seit dem ordentlich Geld in die Kasse.
Aber richtig "Wissenschaftlich" haben wir das nicht erörtert. Eigentlich hätte ich ein paar Boxen hier gegeneinander mit verschiedenen Abstimmungen laufen lassen müssen. Dazu hatte ich aber keine Lust...nachdem gleich wieder 20 Spacken hier aus dem Forum, den Plan wollten, die sonst nie was brauchbares von sich geben. -
Zitat von "DJ-JAJA"
Also in einigen engen Parametern funktioniert es, dass man z.B. bei höherem Pegel, und somit höherer Auslenkung der Membran, die Abstimmung nach oben hin verändert. Wir hier in Freiburg sind überzeugt, davon dass man so einen zusätzlichen Schutzmechanismus (Bremse für´n XMax) hinbekommen kann.
Interessanter Gedanke, ich hatte auch einmal überlegt, was passiert, Ports in Orgelpfeifenform zu gestalten, um die Resonanz in die Breite zu ziehen. Oder einfach ein "schräges Brett" als Kanal zu bauen. Allerdings hätte letzteres gefühlsmäßig eher ein Problem wirklich zu resonieren. Ich erwarte dort mehr turbulente Strömungen.
Interessant fände ich auch eine Notbremse für BR, vor allem für Impulse unterhalb der Abstimmung. Etwa in der Art einer leichten passiven Membran, welche bei zuviel x-max hart anschlägt. In der Praxis könnte eine solche Konstruktion allerdings dann hörbar rattern ....
Gruß
Lok1414 -
Moin,
wenn die Ports die gleiche Länge haben ist die Betrachtung ja noch recht einfach, die arbeiten wie ein Port mit der Gesammtfläche, aber mit mehr Kantenlänge, was mehr Wirbelverluste erzeugt.
Spannernder wirds schon, wenn Ports verschiedener Längen und Flächen verbaut werden.
ich bastle mal ein Beispiel:
Port 1 große Fläche, der alleine eine Abstimmung von100 Hz ergeben würde.
Port 2 kleine Fläche, der alleine eine Abstimmung von 30 Hz ergeben würde.Was passiert bei 100 Hz: der 100 Hz- Port resoniert, im 30 Hz Port steht die Luft
Was Passiert bei 30 Hz: akustischer Kurzschluß über denn 100 Hz Port.Weiter umgekehrt...
Port 1 große Fläche, der alleine eine Abstimmung von 30 Hz ergeben würde.
Port 2 kleine Fläche, der alleine eine Abstimmung von 100 Hz ergeben würde.Was passiert bei 100 Hz: der 100 Hz- Port resoniert, im 30 Hz Port steht die Luft. AAAAAaaber bei großen Signalen kommts zu Luftverwirblung, evtl.Zischeln, resultierend also einer Schwingungsdämpfung.
Was passiert bei 30 Hz: akustischer Kurzschluß über denn 100 Hz Port? Nicht ganz denn, bei großen Pegeln reicht der Druck nicht um alle Luft durch den kleinen 100 Hz Port zu pressen, also resoniert auch der 30 Hz Port. Der 100 Hz Port zischt gewaltig. Bei kleinen Pegeln wird sich das dem akustischen Kurzschluß nähern.
Portkompression ist ein interessantes Spielfeld. Damit lässt sich die Resonanzgüte Signalgrößenabhängig beeinflussen, kleine Ports werden bei Großsignal breitbandiger durch Luftreibungsdämpfung, also verlustbehaftet.
ein weiteres Spielfeld ist die Anpassung der Strahlungsimpedanz durch hornförmige Ports, wie zum Beispiel beim ARLS (schräges Brett) was ebenfalls den Port breitbandiger arbeiten lässt, allerdings durch Strahlungswiderstand und somit ohne Verluste.
Zwei verschiedene Ports als Spielfeld?
Dann müsste man sich zuerst Gedanken machen, wo man hinwill. Nehme ich also eine Box, Geschlossener Q 0,7, Resonanz 50 Hz.
Ziel soll sein eine bei jeder Frequenz gleiche Impulswiedergabe zu erreichen.
bis 50 Hz runter ist alles ok solange der Großsignalberieb meinen Q nicht erhöht...Setze ich jetzt den riesigen, langen, runden, schön simulierten 30 Hz Port ein, dröhnt das Ding bei 30 Hz mit Qs jenseits der 2,0.... bis der eingeschwungen ist....
Jetzt seid Ihr dran :wink:
Gruß
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Das Prinzip mit zwei verschiedenen Ports funktioniert, nur mit einigen Tricks, weil meistens sind dann auch zwei Treiber nötig, die sich - ventiliert verbunden - ein Gehäuse Teilen, so arbeitet das im eigenen Gehäuse bedindliche Rohr als normales BR und der Treiber hat über die Resonanzkammer des Nachbarn und dessen BR eine weitere Abstimmung.
Dieses Problem klingt kompliziert, die Berechnung und Entwicklung ist weit komplizierter und die ergebnisse sind bestens.
Jetzt kommt noch die schräge BR abstimmung, also das Brett, das schräg eingebaut ist, so dass die Fläche vorne kleiner als die hinten ist. Zugegeben 'schräg' sollte eine Funktion sein (Hyp, e^ oder sonnst was) damits auch richtig funktioniert.
So ergibt das in einem bestimmten Frqeuenzband eine "abstimmung für jede Frequenz" wenn mans richtig macht - wie beim Horn, dieses strahlt ja auch relativ Breitbandig ab. Was geschieht noch durch diese andere Form der Abstimmung? Bei jeder Frequenz "spielt" der Treiber in ein anderes Volumen.
Alles jetzt richtig kombiniert ergibt sich so eine geladene Bassreflex Box mit guten Tiefgang und großem SPL.
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Es bleibt bei einer Resonanzfrequenz, auch bei unterschiedlichen ports mit unterschiedlicher Ausgestaltung.
Gruss SRAM
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Wenn Du die zwei Volumina entkoppelst, also quasi zwei unabhängige Boxen schaffst, dann geht das. Ob sich das jedoch von zwei unabhängigen Boxen mit unterschiedlicher tuningfrequenz positiv unterscheidet weis ich nicht.
Mal ein bisschen überlegen und rechnen.....
Danke für die Anregung
SRAM
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Eben, zwei unabhängige Boxen machen zwar Sinn, aber ergeben nicht das, was man so erzielt.
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Moin,
Inspiron:
Zitat
Es ist wichtig zu wissen, dass es Portverluste und Kompression gibt.
Aber nur aus einem Grund: Um sie zu VERMEIDEN.Man kann dadurch zwar eine größer Auslenkung bei tiefen Frequenzen vermeiden, hat allerdings auch keinen Tiefgang mehr.
Spricht man baut ein BR-Chassis in ein großes geschlossenen Gehäuse.Ich sags mal so: Im PA- Bereich rutscht die Schwingspule schonmal heftig, und gerne >> unsymmetrisch! << aus dem linearen Spalt. Diese unkontrollierten Bewegungen sind das das "Wesen" der Bigports. Versucht man das mittels Controller zu verhindern verschenkt man extrem viel Leistung, denn der Controller kann nicht sehen wo die Membrane vor überschreiten des Threshold war. Schön, daß die heutigen Chassis zumeist (zumindest einige Bertriebsstunden) eine funktionierende X- max Bremse haben. Schade nur, daß das Geräusch die BWL- überlastete Box sofort entlarvt.
Inspiron:
ZitatHörnli hat sicher damit recht, dass ein wesentlich tiefer abgestimmter Port eine sehr hohe Einschwingzeit hat. Von da her kann das schon garnicht gut funktionieren.
Abgesehen davon, dass andere Probleme durch Phasenverschiebung auftreten.Deine Folgerung daraus?
Gruß
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Moin,
Inspiron:ZitatGegen die Auslenkung unterhalb der Portabstimmung hilft sowieso nur ein Hochpassfilter, und darüber ist es ja nicht Sinn und Zweck Xmax zu überschreiten.
Aber genau das machen selbst anerkannte Hersteller deren LS mit Controllerendstufen, also manipulationssicher, angesteuert werden. Und hier im Forum gibt es auch Einige, die z.B. einen 18"er mit 2 kW befeuern. Ist dann die x-max Bremse irgendwann ausgeleiert...peng...reconen...."des is doch normal" .
Wie das klingt habe ich gerade gestern wieder erlebt, töck, töck, töck, K2/3- Partysound, wers mag.....War eine Controllerendstufenanlage aus den obersten Marktsegment. Der Hersteller ist für die Anwendung pegelvariabler Lowcuts bekannt. So kann mans natürlich machen, doch für die Livearbeit ist eine solche Anlage das Grauen eines jeden Mischers.
Das Wissen, wies besser und billiger geht ist aus diesem Forum verbannt worden und ich halte mich zurück. :wink: Bigportdröhn- Forum, die Industrie freut sich
Gruß