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Verstärkt Ausfälle von Neodym-Bass-Chassis?

  • f8274
  • 24. Januar 2006 um 15:01
  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 30. Januar 2006 um 20:12
    • #21

    Moin,

    und ich weiß aus PNs mit einen Forumsmitglied, daß ein modernes Basschassis nach mehrstündigem gesteigerten Belastungstest bei ca. 100°C Magnettemperatur den Schwingspulentod starb. Daran erkennt man auch wie lächerlich schlecht die Wärmeübertragung der Schwingspule zum Eisen ist. Wie schon geschrieben halten moderne Spulenkleber 300° aus.

    Und, daß Dauerlast von JBL- Chassis in Martinhörnern zuweilen mit an der Klemme abgelöteten Litzen endeten was 185°C wären.

    Mein Schluß daraus ist Neodym nicht in schlecht gekühlten Rückkammern von Hörnern in Holzbauweise einzusetzen. Das wäre auch unter Gewichtsaspekten Blödsinn. Und bei allen anderen Konstruktionen den Abtransport der Wärme nicht künstlich zu behindern, zum Beispiel durch untenliegende BR Löcher, die man auch oben und unten aufteilen kann. Oder durch Einpacken der Magnete in Dämpfwolle bei Tops.

    Wird Neodym in Industrierobotern verbaut?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 30. Januar 2006 um 20:20
    • #22

    na ja Einsatztemperaturen waren anfänglich bis 80°C und sind mittlerweile bis auf 200°C gepusht(ein hoch auf die Werkstofftechnik! :D )
    Curie Temperaturen liegen laut meinen Quellen bei 300°C...
    Wenn sichs ergibt frag ich den passenden Prof die Woche mal...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • lok1414
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    287
    • 30. Januar 2006 um 20:32
    • #23

    Vielleicht ist es so wie in der Juristerei: "Es kommt darauf an" -- z.B. welcher Art der Neodym zusammengesintert wurde. Es gibt ja Magnete mit verschiedenen max. Temperaturbereichen (siehe meine links), aber woher weiß ich, welcher Art der Magnet in dem Chassis ist?

    Hörnli: ebenderselbe Hersteller baut offenbar auch Motoren für Industrieroboter. Auch gab es vor einem halben Jahr zu lesen, daß Automotoren zukünftig mit einer "Anlasser-Lichtmaschinen-Schwungscheibe" entwickelt werden sollen. Auch hier setzt man aus Gewichtsgründen auf Neodym. Bleibt zu hoffen, daß diese Autos nicht nach dem Bananenprinzip ausgeliefert werden, denn in der Umgebung eines Verbrennungsmotors herschen schon beständig andere Temperaturen als in einem LS.
    Gruß
    Lok1414

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 31. Januar 2006 um 06:40
    • #24

    Moin,

    in Industrierobotern wackelt es gewaltig.....

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 31. Januar 2006 um 07:58
    • #25
    Zitat von "Lok1414"

    Auch gab es vor einem halben Jahr zu lesen, daß Automotoren zukünftig mit einer "Anlasser-Lichtmaschinen-Schwungscheibe" entwickelt werden sollen.

    Sowas gabs schon vor einem halben Jahrhundert. Das sind diese Dinger die bei einem Kolbenfresser die Achse abscheren und dann rechts überholen... :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    11
    • 31. Januar 2006 um 20:21
    • #26

    super off topic:

    Zitat von "Manuela"

    ...Das sind diese Dinger die bei einem Kolbenfresser die Achse abscheren und dann rechts überholen... :D


    :D
    BRÜLLLL!

    die ersten versuche mit solchen schwungscheiben wurden aber mit VW käfer gemacht.
    da bei diesem der motor quer eingebaut war hätte sich das fahrzeug dann aber eher seitlich von der straße weggerollt.

    mit dem ergebnis, das die straße dann gleich wieder für den verkehr frei wäre!
    :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • outliner
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    3.031
    • 1. Februar 2006 um 02:06
    • #27
    Zitat von "wora"

    da bei diesem der motor quer eingebaut war


    :shock: :?:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 1. Februar 2006 um 10:46
    • #28

    meiner erinnerung nach waren die aggregate beim käfer im gegensatz zu anderen motorvarianten um 90° gedreht eingebaut, obwohl sich die kardanwelle ja eigentlich in fahrtrichtung dreht.
    kann mich auch irren, ist schon lange her...

    und ausserdem gehört das eh nicht hierher :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sensible-error
    Beiträge
    89
    • 1. März 2007 um 23:04
    • #29

    nach unserer Erfahrung bedarf es bei Verwendung von Ferrit-Alternativen wesentlich engerer mechanischer Toleranzen bezüglich des Spaltes. Wir haben da einen genialen "Waldschrat", der sich seit Anfang der Achtziger Jahre unter anderem mit diesem Thema befasst, und immer wieder erstaunliche Ergebnisse - auch sehr konkret in Form von Hörnern , kompakten Bassboxen, oder auch Weichendesigns hervorbringt.
    Ein Beispiel: ein 12"/2"-Monitor von Ihm lässt über neutrale Vorverstärkung ohne jegliches EQ-ing eine Crown 3600 durch reine Ansprache über ein Beta 58 ins Clipping fahren, bevor jegliches Feedback auch nur zu erahnen ist...der Phasengang dieses Teils ist als "kleines Plus" dem Frequenzgang identisch... Bei Interesse kann ich gerne -natürlich in Absprache mit ihm- Kontakt herstellen.

    ...."bitte auf meinen Monitor Alles, mit viel HALL""...

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 1. März 2007 um 23:14
    • #30
    Zitat von "sensible-error"


    der Phasengang dieses Teils ist als "kleines Plus" dem Frequenzgang identisch...


    solange der Frequenzgang von 0 bis unendlich mit einem Lineal gemalt wurde kein Problem :D Alternative wäre natürlich eine Passivweiche mit eingebauten filtern endlicher Impulswiedergabe^^
    Mit ein paar Aussagen sollte man vorsichtig sein bevor man sie in den Raum wirft....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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