1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Selbstbau
  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

  • karl-alfred_roemer
  • 10. Februar 2006 um 22:57
  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 12. Februar 2006 um 19:59
    • #21

    Was ist eigentlich ein URPS ARPS ORPS oder ÖRPS?

    Habe zwar danach gesucht und einen unendlich langen Threat gefunden,
    aber keine Erklärung was das eigentlich alles ist.

    OK. Urps konnte ich aus dem Threat zwischen den Zeilen lesen.
    Das scheint ein Lautsprecherarray zu sein, wobei Kurzhuber in zu kleine
    Gehäuse gestopft werden und Obertöne erzeugen, aus deren Struktur
    unser Gehirn dann die nicht vorhandenen Grundtöne erzeugt.

    Aber was ist der Rest? Wo kann man die unterschiedlichen Systeme mal
    probehören?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 12. Februar 2006 um 20:32
    • #22
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"


    OK. Urps konnte ich aus dem Threat zwischen den Zeilen lesen.
    Das scheint ein Lautsprecherarray zu sein, wobei Kurzhuber in zu kleine
    Gehäuse gestopft werden und Obertöne erzeugen, aus deren Struktur
    unser Gehirn dann die nicht vorhandenen Grundtöne erzeugt.


    *schonmalduckweilshiergleichabgeht*

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 12. Februar 2006 um 23:18
    • #23

    Moin,


    karl-alfred_roemer
    Was ist eigentlich ein URPS ARPS ORPS oder ÖRPS?

    URPS = Under Resonance Principle Sub :
    Ein Basslautsprecher wird in eine CB- gebaut sodaß die Einbauresonanz über dem beabsichtigten Nutzband liegt. Die abfallende Flanke wird mit einem gegensinnigen Filter linearisiert. Das Ergebniss ist eine absolut signalfolgende Wiedergabe, ohne jedes Ein- oder Ausschwingen. Schnellbastelanleitung für ExperimentalURPS: Gehäuse auf 100 Hz berechnen, antriebsstarkes hubfähiges Chassis mit "Bassmembrane" (nicht zu weich und nicht zu flach) einbauen. Als Startwert empfehle ich einen 12"er der in 20-25 Litern 100 Hz Reso macht. Kräftig Ampen, mit Lowshelf entzerren und bei 80 Hz trennen. Daraus ergibt sich ein wirkungsgradarmer BassLautsprecher, der absolut süchtig macht. Mein durch Zufälle entstandener URPS: 18S 12ND601 in 15 Litern. Klingt traumhaft gut, ist aber nicht als URPS gebaut und darum nicht optimal. Der klirrt nur wenn ich den knappen Hub überschreite, in dieser Hinsicht ein völlig normaler Lautsprecher.

    Mit Sicherheit ein lohnender Versuch für Dich. Bauanleitung gibts keine, die Versuche im Visaton- Forum sind möglicherweise durch den Einsatz von HiFi- Chassis etwas müder ausgefallen als mit dem Einsatz von PA- Chassis möglich

    ÖRPZ = von der englischen Aussprache:
    Von Wellenfront 1983 gebauter GroßURPS mit 10" Isophonchassis. Es gibt nicht einen Erlebnissbericht, der die Behauptungen von TBF oder Wellenfront in Zweifel zieht. Es IST das in ALLEN Belangen effizienteste Beschallungsbassystem.
    Daß die PA- Forumsgemeinde allergisch reagiert ist mit Neid erklärbar.

    Versuche ÖRPZe zu bauen sind an ungeigneten Chassis und der Unfähigkeit simple dichte Holzgehäuse zu bauen gescheitert.

    ARPS: Von mir geschaffener Kunstbegriff: At Resonance Principle Sub.
    Denn der ÖRPZ ist durch Resonanzverschiebung im Stack kein URPS im reinen Sinne. Wobei sich die Resonanz der bekannten ÖRPZe immer innerhalb des Bereichs des hohen Strahlungswiederstands befindet und so das Schwingverhalten nicht beeinträchtigt.

    Nächstbeste Lösung zum URPS ist eine CB. Alles andere ist Dröhnquatsch für Arme. Auch wenn theoretisch kein Vorteil für CB zugelassen wird. Im bereits erwähnten Forum ist ein Projekt dokumentiert das ich gerade umsetze. Wenn Du das Geld hast um mit einem 18N401 eine BR zu bauen, das wäre die CB- Variante fürs gleiche Geld. Inclusive dem nötigen stärkeren AMP, falls Du die Maximalleistung brauchst. Ich erwarte einen Maximalschalldruck im Bereich der 18N401 BR.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 13. Februar 2006 um 09:44
    • #24
    Zitat von "Hörnli"

    Moin,


    karl-alfred_roemer
    Das Ergebniss ist eine absolut signalfolgende Wiedergabe, ohne jedes Ein- oder Ausschwingen.
    -------------------------------------

    Wobei sich die Resonanz der bekannten ÖRPZe immer innerhalb des Bereichs des hohen Strahlungswiederstands befindet und so das Schwingverhalten nicht beeinträchtigt.
    _______________________________________________________

    Nächstbeste Lösung zum URPS ist eine CB. Alles andere ist Dröhnquatsch für Arme. Auch wenn theoretisch kein Vorteil für CB zugelassen wird. Im bereits erwähnten Forum ist ein Projekt dokumentiert das ich gerade umsetze. Wenn Du das Geld hast um mit einem 18N401 eine BR zu bauen, das wäre die CB- Variante fürs gleiche Geld. Inclusive dem nötigen stärkeren AMP, falls Du die Maximalleistung brauchst. Ich erwarte einen Maximalschalldruck im Bereich der 18N401 BR.

    Gruß

    Alles anzeigen


    Bleiben wir mal sachlicher beim Thema (wir sind hier doch nicht beim Thema TW Audio :D )
    Also zu
    1."ohne jedes ein und Ausschwingen" neee - Auch ein Chassis ist ein Resonator und braucht ne endliche Zeit zum Ein und Auschwingen.
    Ist aber bei jeder geschlossenen Box so (abhängig von der güte natürlich)
    2. Warum sollte ein hoher Strahlungswiderstand (im übrigen hat jedes Bassystem richtung Frequenzgangkeller ein ansteigenden Anteil des imaginären Anteils des Strahlungswiderstands - Auch ein Urps - Jedem System sind Grenzen gesetzt.... ) die Artefakte auf der Reso unterdrücken? Und warum werden dann die Urps von denjenigen die es umsetzen so tief getrennt?
    3. Eine closed Box kommt nicht an den Outout von einem Reflex dran - beide mit identischem Chassis...dann kann das Chassis noch so viel xmax haben - untenrum wird es trotzdem an seine mechanischen Grenzen stoßen...
    Der größte Teil der Zauberei beim Urps liegt nicht am Strahlungswiderstand imho sondern an der Form der Wellenfront (was ein Wortspiel :D:D ) je nach größe ist das partiell schon zwischen einer ebenen Welle und einer Kugelwelle - warum das dann so laut geht...na ja das sollte sich jeder selbst denken können...
    Und trotz allem ich würd mir mal gerne das Klirrspektum von nem urps unter Vollast anschauen...
    Im übrigen funktioniert ein langes Horn im Stack ähnlich - Die Viertelwellenreso kann bei richtig langen tröten aus dem Übertragungsbereich geschubst werden...Stichwort virtuelle Verlängerung...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. Februar 2006 um 10:05
    • #25
    Zitat von "unknown_artist"


    Eine closed Box kommt nicht an den Outout von einem Reflex dran - beide mit identischem Chassis...

    Output, meinst Du wohl... Etwas zu viel "out". :wink:

    Und was ist, wenn ich das Plus an Output gar nicht brauche?
    Wieviel macht das eigendlich aus?

    Oder weitergedacht:
    Sind Resonatorkonstrukte in Zeiten preiswerter kW Amps und hochbelastbarer Pappen nicht eigendlich längst obsolet?

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 13. Februar 2006 um 10:16
    • #26

    andi:
    Ein Blick auf den Markt sollte Deine Frage beantworten...

    Henne's Sites

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. Februar 2006 um 10:23
    • #27
    Zitat von "Henne"


    andi:
    Ein Blick auf den Markt sollte Deine Frage beantworten...

    Sind dann Gehäusekonstrukte maximaler Komplikation, bei denen ausser den Befestigungschrauben der Füsse eigendlich alles resoniert, nicht nur ein Marketingfaktor?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 13. Februar 2006 um 10:50
    • #28
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Output, meinst Du wohl... Etwas zu viel "out". :wink:

    Und was ist, wenn ich das Plus an Output gar nicht brauche?
    Wieviel macht das eigendlich aus?

    Oder weitergedacht:
    Sind Resonatorkonstrukte in Zeiten preiswerter kW Amps und hochbelastbarer Pappen nicht eigendlich längst obsolet?


    Ich rede hier von der Anwendung nur EINES CHASSIS.
    Also um zum "put" zurück zu kommen :D
    Pauschal kannst man keine Angabe in dB Spl machen wieviel es bringt - aber schau mal was ein Chassis bei 50 Hz für einen Hub machen muss um auf Pegel jenseits der 120dB zu kommen...Da lachst keiner mehr...Im Tiefbassbereich(je nach Abstimmung) kann man durchaus auch 2 Chassis brauch um auf das selbe lautstärketechnische Niwo 8) zu kommen.
    Lösungen ohne Resonator sind halt kostenintensiv. Mir persönlich ist ein Kurzhorn der gelungenste Kompromiss zwischen Kosten und Klangqualität...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. Februar 2006 um 11:39
    • #29
    Zitat von "unknown_artist"


    50 Hz... jenseits der 120dB...

    Wofür braucht man so was?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 13. Februar 2006 um 12:12
    • #30
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Wofür braucht man so was?


    50hz brauch man...ich zumindest...wenn der Bass nur bis 60 oder 70 Hz geht ist das ja wohl echt töck.... :D
    und Pegel jenseits der 120 dB braucht man auch - alles andere ist Hifi (na ja oder so ähnlich).Zumindest wenn in 10-20m auch noch was ankommen soll...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. Februar 2006 um 17:08
    • #31
    Zitat von "unknown_artist"


    Pegel jenseits der 120 dB braucht man auch - alles andere ist Hifi

    Ahhh ja.

    Kann man das irgendwie an's "Zitate" Brett schieben??

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 13. Februar 2006 um 17:34
    • #32
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Ahhh ja.

    Kann man das irgendwie an's "Zitate" Brett schieben??


    Was ist daran so seltsam? ich rede hier von 120dB in einem Meter entfernung...In der Praxis treten noch ganz andere Werte auf...
    wenn wir jetzt mal schön naiv von 6dB Schalldruck abnahme ausgehen wären das bei einem fiktiven Mischplatz in 16m Entfernung? Schon unter 100 - und einige Kollegen fahren ganz ander Pegel...ICh hoffe du bist jetzt befriedigt... 8)

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 13. Februar 2006 um 17:42
    • #33

    Hörnli,

    danke für deine Erklärungen was die einzelnen Xrpse bedeuten.

    Zitat

    Das Ergebniss ist eine absolut signalfolgende Wiedergabe,
    ohne jedes Ein- oder Ausschwingen.

    Das klingt revolutionär und darum interessant.


    Zitat

    URPS: 18S 12ND601 in 15 Litern. Klingt traumhaft gut, ist aber
    nicht als URPS gebaut und darum nicht optimal. Der klirrt nur wenn ich
    den knappen Hub überschreite, in dieser Hinsicht ein völlig normaler
    Lautsprecher.

    Also müsste man am besten eine Bass haben, mit sehr langer Polplatte
    und genauso langer Schwingspule. Ultrakurzhuber sozusagen. Dann
    würde man auch bei geringen Lautstärken nach dem Urpsprinzip hören.


    Zitat

    Gehäuse auf 100 Hz berechnen, antriebsstarkes hubfähiges
    Chassis mit "Bassmembrane" (nicht zu weich und nicht zu flach) einbauen.

    Ach so. Dann haben die Obertöne also nicht die wichtige Funktion,
    unserem Gehirn nicht vorhandene Grundtöne vorzugaukeln. Langhubige
    Chassise erzeugen ja gerade wenig Verzerrungen.


    Zitat

    Kräftig Ampen, mit Lowshelf entzerren

    Hm. Wenn ich bedenke dass geschlossene Boxen unterhalb der Reso um
    12 db abfallen, und dass man dann die 16fache Leistung braucht, um die
    60Hz wieder auf normalen Pegel zu bringen... OK, wenn ich 16
    Lautsprecher nehme, habe ich die 12db wieder durch Stacking gewonnen.


    Das der Strahlungswiderstand bei zunehmender Chassiszahl steigt habe
    ich auch verstanden. Mir ist auch klar, dass so ein Multistack tiefer geht.
    Ich dachte immer, die Ursache dafür wäre, dass der Stacking-Effekt mit
    abnehmender Frequenz steigen würde. Nicht so ganz klar ist mir, dass
    durch Stacking die Resonanzfrequenz sinkt.


    Zitat

    Wenn Du das Geld hast um mit einem 18N401 eine BR zu bauen,
    das wäre die CB- Variante fürs gleiche Geld. Inclusive dem nötigen
    stärkeren AMP, falls Du die Maximalleistung brauchst. Ich erwarte einen
    Maximalschalldruck im Bereich der 18N401 BR.

    Ja, für einen sollte es auf jeden Fall reichen. Dachte sogar an 2 oder 4
    dieser Oschis. Wobei ich manchmal doch von den Diskussionen
    beeinflusst bin, die behaupten 18er wären suboptimal gegenüber 15ern.

    Als Endstufen dann vielleicht die stärksten T-Amp oder Behringer-Teile.
    Oder sind die noch schlechter als sie billig sind? Dauerpower kommt bei
    mir eigentlich nie vor.

    Danke nochmal für deine wirklich gelungene
    Antwort.
    Karl

  • Ansch
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    392
    • 13. Februar 2006 um 20:09
    • #34
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Hörnli,

    danke für deine Erklärungen was die einzelnen Xrpse bedeuten.


    Das klingt revolutionär und darum interessant.

    Naja, ganz ohne Ein- und Ausschwingen geht's auch nicht, interessant ist's dennoch.
    Jedoch ist ein unter der Resonanzfrequenz benutztes System sehr schnell, praktisch direkte Kopplung...
    Allerdings muss auch die Vielfach-CB Konstruktion (ein wenig) entzerrt werden, vor allem aber tiefpassgefiltert werden. Damit werden wieder zusätzliche Phasendrehungen ins System eingebracht, mit entsprechenden Auswirkungen im Zeitbereich (je nach Flankensteilheit der Trennung).

    Dennoch ist es das Vielfach CB Konstrukt schon recht gut, was das Verhalten im Zeitbereich betrifft (aber eben wegen der insgesamt niedrigen Ordnung).

    Die Spielerei mit WinISD kann dem Verständnis zuträglich sein...

    Achso, Hörnli: Resonatoren sind der Musikübertragung nicht grundsätzlich abträglich, was ist denn mit den meisten Musikinstrumenten..., OK war Spass.

    Viele Grüße
    André

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 14. Februar 2006 um 03:47
    • #35

    Moin,

    es ist ja so zäh...:Müdesmiley/

    unknown_artist: >> (wir sind hier doch nicht beim Thema TW Audio :D ) <<

    uffbasse :!::D

    unknown_artist: >> 1."ohne jedes ein und Ausschwingen" neee - Auch ein Chassis ist ein Resonator und braucht ne endliche Zeit zum Ein und Auschwingen. Ist aber bei jeder geschlossenen Box so (abhängig von der güte natürlich) <<

    Schwingungslehre nicht begriffen, URPS nicht begriffen.

    Ansch: >> Jedoch ist ein unter der Resonanzfrequenz benutztes System sehr schnell, praktisch direkte Kopplung... <<

    schon besser. :wink:

    unknown_artist: >> 2. Warum sollte ein hoher Strahlungswiderstand (im übrigen hat jedes Bassystem richtung Frequenzgangkeller ein ansteigenden Anteil des imaginären Anteils des Strahlungswiderstands - Auch ein Urps - Jedem System sind Grenzen gesetzt.... ) die Artefakte auf der Reso unterdrücken? <<

    Was passiert, wenn ich das Kind mit der Schaukel in einen Pool stelle?

    unknown_artist: >> Und warum werden dann die Urps von denjenigen die es umsetzen so tief getrennt? <<

    Stichworte: reale Membranen, praxisuntaugliche Richtwirkung bei höheren Frequenzen (nur beim ÖRPZ). Mein URPS läuft problemlos bis 1500 Hz :wink:

    unknown_artist: >> Im übrigen funktioniert ein langes Horn im Stack ähnlich - Die Viertelwellenreso kann bei richtig langen tröten aus dem Übertragungsbereich geschubst werden...Stichwort virtuelle Verlängerung... <<

    ja, wenns dann nicht so elend groß wäre und die verfügbaren Chassis nicht zu antriebsschwach und die Membrane die extreme Druck- Schnelle Transformation, würde man den Antrieb verstärken, mechanisch aushalten würde.... Das ist nichtmal theoretisch sinnvoll, da ist ein ÖRPZ in allen Belangen effizienter auch Transportvolumen und Preis.

    Mechwerkandi: >> Und was ist, wenn ich das Plus an Output gar nicht brauche?
    Wieviel macht das eigendlich aus? <<

    Auf DAS Plus kann ich verzichten :wink, etwa eine Halbierung durch Loch, je nach Auslegung?

    Mechwerkandi: >> Oder weitergedacht:
    Sind Resonatorkonstrukte in Zeiten preiswerter kW Amps und hochbelastbarer Pappen nicht eigendlich längst obsolet? <<

    Soweit sollst Du aber nicht denken :wink:

    Henne: >> Ein Blick auf den Markt sollte Deine Frage beantworten... <<

    Schwachfug! Dröhn weiter...

    unknown_artist: >> Ich rede hier von der Anwendung nur EINES CHASSIS. <<

    Karl-Alfred_Roemer und ich auch...

    unknown_artist: >> Lösungen ohne Resonator sind halt kostenintensiv. <<

    BlaBlaGeschwätz. Dummer Geiz dröhnt mit maximaler Effizienz....
    Aber ein Töckhorn vorschlagen.....wo Du doch mit einem Chassis 120 dB bei 50 Hz haben willst....

    Karl-Alfred_Roemer: >> Also müsste man am besten eine Bass haben, mit sehr langer Polplatte und genauso langer Schwingspule. Ultrakurzhuber sozusagen. Dann
    würde man auch bei geringen Lautstärken nach dem Urpsprinzip hören. <<

    hm, das korrigierst Du besser selbst :wink:

    Karl-Alfred_Roemer: >> Nicht so ganz klar ist mir, dass durch Stacking die Resonanzfrequenz sinkt. <<

    Es ist mehr Luft an die Membranen gegoppelt, dadurch werden sie "schwerer"

    Karl-Alfred_Roemer: >> Ja, für einen sollte es auf jeden Fall reichen. Dachte sogar an 2 oder 4 dieser Oschis. Wobei ich manchmal doch von den Diskussionen beeinflusst bin, die behaupten 18er wären suboptimal gegenüber 15ern. <<

    Hm, bei einem 18" sind bis zu 100 Hz in jedem Fall in Ordnung. Brauchst Du mehr Membranfläche und /oder eine höhere Trennfrequenz sind 15" logischerweise besser.

    Amps, hmmm, sowohl Behringer als auch T- Amps haben bei 4 Ohm/Kanal- Lasten im Bassbereich ihre Schwächen. Bei nur 8 Ohm Last pro Kanal "gehen" die. Ich würde aufgrund des Schaltungskonzepts den T- Amp mit nur 8- Ohm Last/Kanal vorziehen. Wobei der Lüfterlärm....vielleicht was ohne Lüfter??

    Ansch: >> vor allem aber tiefpassgefiltert werden. Damit werden wieder zusätzliche Phasendrehungen ins System eingebracht, mit entsprechenden Auswirkungen im Zeitbereich (je nach Flankensteilheit der Trennung). <<

    Das trifft alle, Doppelresonatoren sind ja keine Überlegung wert...

    @ unknown_artist: AAlso, TW- Audio verfolgt eine BWL- Optimierung, durchaus erfolgreich. Mehr nicht! Hier gehts dem Threadstarter aber um eine musikalisch brauchbare Basswiedergabe für die er bereit ist einiges Geld zu investieren. Da ist der URPS, oder zumindest eine CB die Lösung. Bitte entschuldige meinen groben Tonfall Dir gegenüber. Schweigen wäre auch angemessen gewesen....

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. Februar 2006 um 08:27
    • #36

    ... ich denke, wenn es mal seriöse Messungen von URPS ... ÖRPS (und wie sie sonst noch heißen ...) gäbe, dann würden viele endlich erkennen, daß es es nur eine Basskiste von vielen ist - mit Vorteilen und auch Nachteilen. Ich bin mir sicher, bei professionell durchgeführten Messungen einige Dinge zu finden, deren Aufdeckung nicht allen gefallen wird.

    Ich hatte sowas ja schon mal - sogar kostenlos - einem der ÖRPS-Gurus angeboten - nur: Es bestand kein Interesse.

    Und daß der Einsatz zahlreicher Chassis UND viel Endstufenleistung nicht wirkungslos bleiben kann (... sowas gilt allerdings auch für andere Konzepte ...) sollte doch hier niemand überraschen - oder ?

    Da Lautsprecherentwicklung für mich schon lange kein mehr Hobby ist, sehe ich in jeder Konstruktion (... das betrifft gleichermaßen den von mir entworfenen Basshybrid !) lediglich eine von vielen Lösungen mit - prinzipbedingten - Vor- und Nachteilen.

    Die Behauptung, EIN GANZ BESTIMMTES System sei "das Beste", ist nicht neu.
    Ich kann auch die Beweggründe der Anhänger einer bestimmten Philosophie nachvollziehen: Wenn man viel Geld und Zeit in seine Traumbox investiert hat, dann MUSS sie schließlich auch "das Beste" sein - seriöse Messungen der Sensitivity, des Übertragungs- und Klirrverhaltens stören da nur. :wink:

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 14. Februar 2006 um 09:27
    • #37
    Zitat

    Henne: >> Ein Blick auf den Markt sollte Deine Frage beantworten... <<

    Schwachfug! Dröhn weiter...

    Du würdest also einem Kleinverleih, Schulen, kleinen Clubs und Kneipen ÖRPZ andrehen?!? Ich könnte mir vorstellen, dass in diesem Segment des Marktes eher mehr Umsatz gemacht wird als bei OpenAir- und anderen Großsystemen. Soweit ich weiß, ist der Klang bei der Kaufentscheidung nur ein Parameter von vielen.
    Wenn echter Bedarf an URPS bestehen würde, wäre er am Markt. Für eine größere Firma ist es normal sich passende Treiber für ein Konzept maßschneidern zu lassen (OEM...) - unsereins muss einen akzeptablen Kompromiss finden. Ein Hersteller kann größere Mengen abnehmen -> die einzelnen Treiberkosten brechen ein -> das System wird billiger.
    Eine CB zu berechnen und abzudichten bekommt auch jeder hin. Der Linkwitz ist zusätzlich ein super Argument für einen Systemcontroller (obwohl jetzt schon mit jedem Controller realisierbar...).
    Es bleiben Gewicht, etwas geringere Gewinnspanne (mehr Treiber), die aber durch einen höheren Verkaufspreis und Prestigegewinn kompensiert werden könnte.

    Die Frage ist also: Warum machts keiner? Ich bin sicher, dass wird seine Gründe haben - wenn nicht beim Klang dann an der Akzeptanz.

    Ansonsten: Wenn Dir meine Posts nicht genügend inhaltliche Angriffsfläche bieten, schreib eine PN oder halt den Mund - ein derartiges Abkanzeln (siehe Zitat) spricht nicht für eine besondere soziale Kompetenz :roll:

    Hendrik

    Henne's Sites

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 14. Februar 2006 um 09:55
    • #38
    Zitat von &quot;Hörnli&quot;


    Soweit sollst Du aber nicht denken :wink:

    Oh.
    Ich denke noch viel weiter...

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 14. Februar 2006 um 12:06
    • #39

    Hi
    Der ÖrpZ hat nur den Nachteil der Wartung,es ist eben mnicht ganz einfach den Zustand von um die Hundert Chassis im Auge zu behalten,würde mann nicht versuchen deutlich höheren Pegel (mit Bandbreite!!)als alle erhältlichen Bassboxen zu erzeugen würde er fast ewig halten!!!
    Klanglich ist er konstruktionsbedingt der Alleleinherrschende Überflieger,das ergibt sich zwingend aus der konstruktion!
    Mit passenden Chassis selbstverständlich auch im Wirkungsgrad Outstanding!


    Träumt weiter VolkZ:-)

    PS: Ein AES member sagte mal zu mir:
    Wer die Eigenschaften dieses Systems nicht begreift ist KEIN GESPRÄCHSPARTNER,vergess sie einfach
    Ich gebe dem Mann mittlerweile uneingeschränkt recht!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 14. Februar 2006 um 12:49
    • #40
    Zitat

    Wer die Eigenschaften dieses Systems nicht begreift ist KEIN GESPRÄCHSPARTNER,vergess sie einfach

    Lieber WF, das ist was Du zitierst, was Du meinst ist:

    Zitat

    Wer meine Ansicht über dieses System nicht teilt ist KEIN GESPRÄCHSPARTNER,vergess sie einfach

    .......irgendwie scheint der Gebrauch des BÖRPS die Kommunikations- und Diskussionsfähigkeit nachhaltig zu schädigen.........das ist doch mindestens eine Diplomarbeit wert. Hat zufällig eine Soziologe mit Vertiefungsrichtung Psychoakustik Interesse ? :wink:

    Gruss SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14

Benutzer online in diesem Thema

  • 2 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™