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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Geschlossene Bassgehäuse: Tiefenanhebung mit Equal oder ...

  • karl-alfred_roemer
  • 10. Februar 2006 um 22:57
  • maha
    Beiträge
    663
    • 27. März 2006 um 13:47
    • #301

    Noch was!

    Das UR-Prinzip ist ureinfach. Fast alle Randbedingungen fallen aus der Rechnung. Man könnte also das "BL über Hub" des verwendeten Treibers vermessen und elektronisch vorab gegensteuern...... und damit BL-über-Hub ausgleichen. Was klirrminimierend sein sollte. (???)

    Geht sowas wirklich? Oder baut man damit wieder zwei ineinandergreifende Systeme? Welche bei Grenzhüben chaotisch interagieren? Ähnlich BR.

    Gruß, Outside-maha

  • maha
    Beiträge
    663
    • 27. März 2006 um 15:20
    • #302

    Hi! Meine Letztstatements waren eher Pro-URPS.

    Daher: Was gibt´s an SKs Hybrid(horn) zu bemängeln?
    - dass er das BR-Prinzip optimiert? (in Richtung breitbandigerer Unterstützung....)
    - das er seine Konstrukte auch vermisst?

    Gruß, maha

  • FF
    Reaktionen
    105
    Beiträge
    1.868
    • 27. März 2006 um 17:36
    • #303

    @ ukw: Respekt, du machst dir echt große Mühe. Muss nochmal alles genau durchlesen, damit ich das mit den Nadelimpulsen auch verstehe, aber das soll DICH nicht bremsen :D Ich bin echt gespannt, was du an Ergebnissen bekommst!

    @ maha: auch wenn ich mir bei dir nie sicher bin, ob ich alle ironisch gemeinten Bemerkungen erkenne oder ernst Gemeintem mal fälschlich Ironie unterstelle, sind deine Beiträge echt immer wieder gut. Macht SPaß, die zu lesen!

    Gruß FF

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 27. März 2006 um 18:02
    • #304
    Zitat

    Nebenbei habe ich an dieser Stelle die Signale von der Behringer DSP's gesehen und kann sagen das der Schrecki bzw. Arno (der in einem anderen Thread darüber hergezogen hat) wohl schlicht und ergreifend ein bereits übel clippendes Eingangssignal dem Gerät vom Ohr zuschreiben wollte.
    Dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.


    Von dem Test vom Arno distanziere ich mich hiermit. Mit diesem habe ich in keinster Weise irgendwas zu tun.

    Vielleicht etwas zu meinen Erfahrungen mit dem Ultradrive:
    Meine Tests (von denen du doch nicht im geringsten irgendwas weist!) mit dem Ultradrive bezogen sich auf ganz normale Pegel, wie sie auch in der Praxis schonmal vorkommen würden. Sauberes Material mit Peaks von 10-15dBu. RMS lag so bei 3 - 6dBu und das Ding zerrt, in einem Bereich, in dem es das noch nicht hätte tun dürfen. Messungen kann man sich da sparen, die Verzerrungen sind sehr offensichtlich zu hören.
    Das gleiche Signal in einen anderen Controller mit den gleichen Pegeleinstellungen - alles bestens, keine Verzerrungen.
    Da liegt doch wohl nahe, das der Ohringerdrive da der Schuldige ist!

    Im Wohnzimmer, wo du ihn einsetzt, ist das aber kein Problem.

    Gruß
    Thomas

  • ukw
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    1.566
    • 27. März 2006 um 18:07
    • #305
    Zitat von "Schrecki7289"


    Im Wohnzimmer, wo du ihn einsetzt, ist das aber kein Problem.

    :o ach so - kein Problem - ist klar :roll:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • maha
    Beiträge
    663
    • 27. März 2006 um 18:35
    • #306

    FF meint: @ maha: auch wenn ich mir bei dir nie sicher bin, ob ich alle ironisch gemeinten Bemerkungen erkenne oder ernst Gemeintem mal fälschlich Ironie unterstelle, sind deine Beiträge echt immer wieder gut. Macht SPaß, die zu lesen!

    FF, ich baue keine Boxen. Ich werde auch nie welche bauen! Deshalb sind meine Statements ehrlich gemeint. Natürlich kann ich meine Unwissenheit gut verstecken. Das ist eine nette Gedankenübung.
    Und a bisserl mechano-elektrische Ahnung hab´ ich schon. *gg*

    Aber ich könnte auch in einem WaschmaschinenForum mitreden. Es würde mir genau denselben Spaß bereiten. Ein WaschMaschinenOptimiererForum gibt´s leider nicht. Daher plaudere ich hier mit.

    Gruß, Ing. maha


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    Hier wird unglaublich viel Zeit in Postings investiert.
    Jeder ist g´scheiter als der Vorposter.... Jeder ist g´scheiter als der Vorposter.... Jeder ist g´scheiter als der Vorposter....

    Was schaut ´raus? NIX.
    Diese Kunstform ist internetspezifisch.
    Ausgepresste Sprache = Ausgenullte Technik

    meint maha

    Einmal editiert, zuletzt von maha (27. März 2006 um 18:51)

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 27. März 2006 um 18:47
    • #307

    Da gabs doch mal Messungen zum UD, da war alles im grünen Bereich... die Messungen des Driverack PA waren dagegen nicht so toll (was aber einleuchten sollte).
    Btw: unser UD macht, was er soll. Bis auf die üblichen mechanischen Schwächen gibts da bisher keine Mängel.

    Um auch etwa ontopic zu schreiben:
    Bitte bei der Messung auch das Ausgangssignal an die Endstufe messen - die einzelnen Sinusschwingungen haben nämlich am Anfang und am Ende einen hochfrequenten Anteil -> durch die wohl vorhandene Frequenzweiche wird das nicht ungehindert durchgehen.

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • ukw
    Verifiziert
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    Beiträge
    1.566
    • 27. März 2006 um 19:35
    • #308

    Die UD Sache sollte einen eigenen Thread haben.

    Zitat

    - die einzelnen Sinusschwingungen haben nämlich am Anfang und am Ende einen hochfrequenten Anteil -> durch die wohl vorhandene Frequenzweiche wird das nicht ungehindert durchgehen.


    Davon konnte ich selbst bei maximalem Zoom nichts sehen!

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • maha
    Beiträge
    663
    • 27. März 2006 um 19:51
    • #309

    ukw!

    Eventuell befinde ich mich am falschen Dampfer......
    aber isolierte Sinuszüge kommen selten vor.
    Und wenn, dann enthalten sie EINIGE Oberwellen ( sagt Fourier)

    maha

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 27. März 2006 um 21:25
    • #310

    Bitteschön. Oben der gekappte 50 Hz Sinus, unten ein mit Butterworth Lowpass @108Hz, 18dB/Oktave gefilterter. Sehr schön ist die Phasenverschiebung sowie das 'Ausschwingen' zu sehen. Die Frequenzanalyse zeigt die gemittelten Frequenzanteile der Auswahl (blau = oben).

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • karl-alfred_roemer
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    2
    Beiträge
    175
    • 27. März 2006 um 22:43
    • #311

    maha

    Zitat

    Die Threadfrage lautete:
    "Tiefenanhebung mit Equal oder aktivem Filter."

    Ups! Scheint so, als ob meine Frage stellung nicht eindeutig genug
    formuliert war. :roll:

    Ich habe es so gemeint:
    Ich kann einen Lautsprecher mit definierten TSPs theoretisch ja in
    beliebig große oder kleine geschlossene Gehäuse stecken.

    Dadurch ergäbe sich aber im allgemeinen eine nicht optimale Resonanz-
    Güte und dementsprechend kein linearer Frequenzgang. (

    Baue ich also einen Lautsprecher in ein zu kleines CB hinein, dann wird
    die Reso sehr hoch sein, eventuell gibt es bei der Reso eine Überhöhung
    im Frequenzgang und darunter > 12db/Oktave Abfall. Und man hätte
    eine zu große Güte.

    Stecke ich den Lautsprecher in ein viel zu großes Gehäuse, ist die Reso
    überbedämpft und der Frequenzgang fällt schon weit oberhalb der Reso
    nach unten hin flach ab. Dann wäre die Güte bei der Reso recht klein.


    Nun könnte man den Frequenzgang elektronisch gerade biegen.
    Jetzt kommt meine Frage erst zum tragen:

    Hat die CB bei der Reso eine Güte von sagen wir mal 0,5 und ein
    elektronisches Filter (oder von mir aus Equalizer) mit einer Güte
    von 1 bei der gleichen Frequenz: Würde sich dadurch eine Gesamtgüte
    von 0,7 ergeben? Und falls das so ist: Wäre das Ein- und
    Auschwingverhalten dann genauso wie wenn der Lautsprecher im
    optimalen Gehäuse eingebaut und ohne elektrisches Filter
    wäre mit eine Güte von 0,7?

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 27. März 2006 um 23:50
    • #312

    Moin,

    @ ukw: ich bin gespannt. im April lasse ich mir auch ein paar gemeine Wellen basteln....

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 29. März 2006 um 18:56
    • #313

    karl-alfred_roemer: ja, gleicher Frequenzgang, gleicher Phasengang, gleiches GD, gleiches Ein- und Ausschwingen (brute FT-Filter mal ausgenommen, aber ich glaube, du meinst analoge oder analog-analoge-Filter (was ein Wortungetüm :wink: )).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • maha
    Beiträge
    663
    • 29. März 2006 um 20:47
    • #314

    @ K.A-Roemer!

    Eigentlich hat SRAM schon alles gesgt.

    Die Frage: Hat die CB bei der Reso eine Güte von sagen wir mal 0,5 und ein elektronisches Filter (oder von mir aus Equalizer) mit einer Güte
    von 1 bei der gleichen Frequenz: Würde sich dadurch eine Gesamtgüte
    von 0,7 ergeben? Und falls das so ist: Wäre das Ein- und
    Auschwingverhalten dann genauso wie wenn der Lautsprecher im
    optimalen Gehäuse eingebaut und ohne elektrisches Filter
    wäre mit eine Güte von 0,7?

    Meine Antwort: theoretisch würde sich bei identer Fres und identem Q eine idente Übertragungsfunktion einstellen.

    Wie schon gesagt, eine CB entspricht einem Filter 2.Ordnung. Im Tietze-Schenk finden sich die Parameter (fres.. Q) für die elektrischen Zusatzfilter. Obacht! Die Güte der CB darf nicht zu hoch ausfallen.

    Weitergedacht.....
    - Die "Güte der CB" ändert sich mit dem Hub (Realtreiber)
    - Die "Reso der CB" ändert sich mit dem Hub (Realtreiber)
    Frage: Welche Fres und welche Güte nehme ich jetzt als Berechnungsgrundlage?


    Für HifiAnwendungen taugt die Linkwitzentzerrung. Man fährt selten am Limit.... und erfreut sich am geänderten Fres und Q.

    Eine LW-entzerrte PA-Kiste würde ich nicht bauen. Eine CB agiert halt im Hub-Grenzbereich nicht mehr exakt. Ergo: Das exakte ProspektdatenEntzerren läuft aus dem Ruder. (Seitenhieb: BR-Nutzer kennen das *gg*) Daher kann man ebensogut nach Gehör EQen, da ist dann auch schon ein Teil der Raumblödheit mitabgedeckt.

    Gruß, OT-maha

  • maha
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    • 29. März 2006 um 21:03
    • #315

    Noch was.....

    Betreibt man ein CB-Array, das so "groß" ist, dass der einzelne Treiber schon recht heftig mit dem Realteil d. Str.Imp. kämpft (wie im Horn), dann sieht der "Einzeltreiber" eine recht hohe mechanische Strahlungsbedämpfung. Diese Bedämpfung liegt praktisch immer über der chassiseigenen mech. Bedämpfung..... und auf die elektrische Bedämpfung fehlt auch nicht viel......

    Die Reso (Fres, Q) eines im CB-Array verbauten Treibers ist also ganz anders zu sehen. (wie im Horn?). Eventuell genügt in der Praxis moderates Entzerren! ---> viele Probleme fallen weg.

    Gruß, maha

  • maha
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    • 29. März 2006 um 21:26
    • #316

    Frage:

    Kann die Stahlungsbedämpfung eines im CB-Array verbauten Teibers an jene eines Horntreibers herankommen?

    Schwerlich. Daher dürfen Horntreiber durchaus schwergewichtig sein......nebstbei muss die Schwingmasse noch Horn-Längsresos nivellieren.

    und so weiter....

    maha

  • FF
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    • 30. März 2006 um 08:53
    • #317
    Zitat

    Daher dürfen Horntreiber durchaus schwergewichtig sein......nebstbei muss die Schwingmasse noch Horn-Längsresos nivellieren.


    Aber nur, wenn die Mundfläche zu klein ist :wink: OK, also fast immer im Bassbereich :D

    Gruß FF

  • Sound-Klinik
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    • 30. März 2006 um 10:24
    • #318

    ... man stelle sich ein sehr großes Bassarray mit mehreren (!) m² vor.

    "Sieht" dann ein Chassis "am Rand" des Arrays den gleichen Strahlungswiderstand wie ein Chassis "in der Mitte" ? :wink:

    Ähnlich könnte man fragen: Wie verhält es sich bei Chassis in "Bodennähe" ... Chassis "weiter oben" ?

  • unknown_artist
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    • 30. März 2006 um 12:54
    • #319
    Zitat von "Sound-Klinik"


    "Sieht" dann ein Chassis "am Rand" des Arrays den gleichen Strahlungswiderstand wie ein Chassis "in der Mitte" ?


    Nö, aber aber beim sinnvollen Einsatz wohl nicht relevant - da immer noch "genug"...Ist bei hörnchen in großen Stacks mit Sicherheit genauso :wink:

    Zitat


    Ähnlich könnte man fragen: Wie verhält es sich bei Chassis in "Bodennähe" ... Chassis "weiter oben" ?


    Siehe Punkt1....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • ukw
    Verifiziert
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    1.566
    • 30. März 2006 um 13:31
    • #320
    Zitat von "unknown_artist"


    Nö, aber aber beim sinnvollen Einsatz wohl nicht relevant - da immer noch "genug"...Ist bei hörnchen in großen Stacks mit Sicherheit genauso :wink:

    Da bin ich mir nicht sicher... Ich würde die Unterschiede zwischen einem (ausreichend großer) Hornmund im Vergleich zum Hornstack (viele ausreichend große Hornmünder) als sehr viel geringer einschätzen als die Situation an der Schallwand vom Urps (Mitte vs. Randbereich)

    ... for a few dB's more . . .

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