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Endstufentest- Was interessiert Euch?

  • MK
  • 21. Februar 2006 um 11:36
  • MK
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    • 22. Februar 2006 um 15:33
    • #41
    Zitat von "aleister"

    gehören die amps, die bei dieser zeitschrift getestet werden, nicht ins party pa forum? es fehlen ja alle als "best buy" angeführten amps !


    Gääähn! Tut mir leid, aber das hatten wir bereits. Den Thread gibt´s auch dort (wer die Suchmaschine bedient, ist klar im Vorteil) Da das Interesse hier aber wesentlich größer ist als dort, wird eben hier weiter gemacht. Die Entscheidung lag nicht bei mir!

    Zitat von "aleister"


    ausserdem war da doch erst ein test bei t4m:
    P.A.-Endstufen im Vergleich: Collins MP-1000, Electro Voice Q-44, IMG Stage Line STA-602, Peavey PV-1500, Phonic MAX-1500, QSC Audio RMX-1450, t.amp TA-800 und t.amp TA-1050.


    Tja, das war vor zwei Jahren, aber Du hast natürlich völlig recht!

    Zitat von "aleister"


    mir scheint, die auswahl stand schon vorher fest.


    Auch hierbei hast Du recht. Kuck doch mal an den Anfang, dort steht fast wörtlich, dass die Liste bereits steht und ich nur in Erfahrung bringen möchte, welche Testkriterien denn so gewünscht werden - was mir auch voll und ganz gelungen ist.

    Nix für ungut, bitte vorher alles lesen! :wink:

    Zitat von "aleister"

    wozu der ganze thread-zeitschriftenwerbung?
    kartoffelsalat......


    1. schlechter Deutsch
    2. sehe ich hier keinen Werbeeffekt, ich möchte lediglich meinen Test anwendernah gestalten. Sollte das ein Vergehen sein - Asche auf mein Haupt!
    3. kann man´s nicht essen.

    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Wurst Werner
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    • 22. Februar 2006 um 15:39
    • #42

    aleister:

    1. Tools4Music ist ein Musiker Magazin und kein PP. Amps für zwei,- oder dreitausend EURO haben daher keine Relevanz für den überwiegenden Teil der Leserschaft.
    2. Wie MK schon sagte, andere Fabrikate bei der Redaktion anfragen. Das ist nicht immer sooo einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Stell Dir vor, vielleicht gibt es auch Produkte, die nicht getestet werden wollen. Kurze Anfrage an die Redaktion kann da helfen-->http://www.tools4music.de
    3. Ich mag Kartoffelsalat, und wenn sich schon die Möglickeit bietet Testkriterien durchzudrücken, die man in der Regel selbst nicht evaluieren kann, dann finde ich das eine gute Sache.
    4. " wozu der ganze thread-zeitschriftenwerbung?" --> Ist das der Grund, warum ich einen Test, wie Martin ihn hier vorschlägt, nicht machen werde. Siehe mein vorangegangenes Posting.

    Viele Grüße
    WW

    martin: Hat ja nicht lange gedauert :(

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • 4Art
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    • 22. Februar 2006 um 16:08
    • #43

    Hmmmm, eigentlich wollte ich mich hier zur ganzen Geschichte nicht wirklich äussern, kann's aber wieder mal nicht bleiben lassen.

    1. Finde ich den Ansatz gut, auch mal Muck-Zeux auf Herz und Nieren zu testen. Auch Mukker haben Anrecht auf Qualität!

    2. Ist für mich die Aussage, T4M sei eine Muckerzeitschrift - sagen wir mal - etwas schwierig. Ich möchte Kollege WW vielleicht diesbezüglich an den Vergleichstest TRS/Director mit anschliessendem HD-Dessert erinnern? Mukker? Hmmm... Der Beispiele gäbe es hier noch viele...

    3. Finde ich das Schlachtfest für die RMX irgendwie seltsam. Gibt's da zwei Versionen? Ich war gestern Abend an einem Anlass in einer Installation, wo seit 3 Jahren 5 RMX 2450 verbaut sind, die mehr oder weniger Tag und Nach laufen (480er DBX kontrolliert das ganze Zeug, Frontarbeitsplatz DM2000 mit Joemeek-Pres, Monitorarbeitsplatz mit DM2000 und Joemeek-Pres, verbaut ist Turbosound - und nicht die billigste Serie). Anlass war ein klassisches Kammerorchester. Ich habe definitiv keinen schlechten Sound gehört - im Gegenteil!

    Sound war vorne, präsent und vor allem natürlich! Also manchmal weiss ich wirklich nicht, was Leut so hören. :evil: Klar: Ist kein Highend und kein State of the Art - aber so lausig, wie hier wieder mal beschrieben, ist die Stufe nicht. Basta. Bin schon gespannt, was der Test aussagen wird. Die R1500 hätte ich auch gerne dabei gehabt.

    Gruss aus der Schweiz

    4Art

    OT an WW: Habe hier im Forum irgendwo gelesen, dass du auf den Alto-Controller mittlerweile ziemlich sauer bist. Was ist da vorgefallen? Trage mich mit dem Gedanken, für einfaches Delay-Line-Gezeux auch so ein Teil zu kaufen.

  • Wurst Werner
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    • 22. Februar 2006 um 16:23
    • #44

    "Ist für mich die Aussage, T4M sei eine Muckerzeitschrift - sagen wir mal - etwas schwierig. Ich möchte Kollege WW vielleicht diesbezüglich an den Vergleichstest TRS/Director mit anschliessendem HD-Dessert erinnern? Mukker? Hmmm... Der Beispiele gäbe es hier noch viele... "

    Das Ding lief als Story und nicht als Test! Das war eine rein subjektive Geschichte ohne Messungen und exponierter Pro/Contra Wertung. Daher ist es auch nicht im T4M-Online-Testarchiv als solches zu finden.

    Im PP findet man auch Berichte über Baustellen (siehe aktuelle Ausgabe mit U2), die 99% der PP-Leserschaft nie im Leben betreuen werden. Bei solchen Stories soll einfach der Blick aufs nächste Level dargestellt werden. Daher schreib ich auch über die PA auf dem Weihnachtsmarkt in Erfstadt und der PP über die PA bei U2... und spätestens wenn der nächste achtkanal Powermixer getestet wird, sollte das Profil des t4m wieder gerade gerückt sein. :wink:

    Grüße
    WW

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  • manuela
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    • 22. Februar 2006 um 16:24
    • #45
    Zitat von "Wurst Werner"

    "Ich wäre sehr dafür, auch "amtliche" Endstufen zu testen, sofern das möglich ist, allerdings befürchte ich jetzt schon nach beendetem Test samt Auswertung Verbalhaken nach den Messverfahren und deren Bedingungen."

    Vor allem das mit der Rüttelplatte. Wer soll den Schrott dann zahlen? :D
    Und was die Linearität von Amps im Hörvergleich anbelangt: Das unlinearste Ding in der gesammten Signalkette ist der Mensch als Zuhörer.
    Wenn man einen Hörvergleich von 3 Geräten durchführen würde, einmal mit niedrigem, einmal mit mittlerem und einmal mit sehr hohem Pegel, dann würden die Tester imho NICHT stets eines der drei Geräte als bestklingendes identifizieren sondern verschiedene.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • MK
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    373
    • 22. Februar 2006 um 16:29
    • #46
    Zitat von "4Art"

    1. Finde ich den Ansatz gut, auch mal Muck-Zeux auf Herz und Nieren zu testen. Auch Mukker haben Anrecht auf Qualität!


    Wer war zuerst da? Der Mukker oder der Toni? Was wäre der eine ohne den anderen? ...

    Zitat von "4Art"


    2. Ist für mich die Aussage, T4M sei eine Muckerzeitschrift - sagen wir mal - etwas schwierig. Ich möchte Kollege WW vielleicht diesbezüglich an den Vergleichstest TRS/Director mit anschliessendem HD-Dessert erinnern? Mukker? Hmmm... Der Beispiele gäbe es hier noch viele...


    Wo zieht man die Grenze? Fast alle Musiker haben inzwischen PA- und/oder Recording-Equipment. Fast alle Zeitschriften decken einen weiten Bereich ab. Wie der Titel "tools4music" schon sagt, handeln wir "tools" für Musiker ab. Insofern solltest Du nicht unsere Bandbreite kritisieren.

    Geh´doch mal ein paar Jahrzehnte zurück. Da gab es keine Tonis (außer den diplomierten in den Rundfunkstudios). Das haben i.d.R. technisch versierte Mukker selber gemacht. Aus diesen hat sich im Lauf der Jahre der Toni herauskristallisiert. ... Also - die Grenze ist doch extrem fließend.

    Gruß
    Martin (der auch vom Mukker zum Toni und Messi mutiert ist, ohne seine Wurzeln zu verlieren)

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • MK
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    • 22. Februar 2006 um 16:34
    • #47
    Zitat von "Manuela"

    Vor allem das mit der Rüttelplatte. Wer soll den Schrott dann zahlen? :D

    Wenn Du mit Schrott das Testequipment meinst, das wäre tatsächlich vorhanden.
    Solltest Du damit die dadurch kreirten Testleichen meinen, das ist dann Sache des Herstellers. Allerdings muss das vorher abgesprochen werden. Eine ganze Menge der erst positiv gestimmten möglichen Testkandidatenhersteller ziehen den Schw... ein, wenn sie die Testkriterien erfahren. Der Anstand erfordert nun mal, dass die Hersteller vorher informiert werden.

    Martin

    :wink: In Sachen Klang sind wir uns also mittlerweile einig?!? :wink:

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Mechwerkandi
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    • 22. Februar 2006 um 16:58
    • #48
    Zitat von "MK"


    In Sachen Klang sind wir uns also mittlerweile einig?!?

    Klang ist eine physikalisch nicht definierte Grösse und damit nicht diskussionsfähig.

    ZDF, Zahlen, Daten, Fakten.

    Das zählt, sonst nix.
    Alles andere sind Argumente für Dampfplauderer und stereoplay Abonnenten.

  • MK
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    373
    • 22. Februar 2006 um 17:15
    • #49

    Mille, mille grazie, Andi! 8)

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • manuela
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    • 22. Februar 2006 um 17:38
    • #50
    Zitat von "MK"

    :wink: In Sachen Klang sind wir uns also mittlerweile einig?!? :wink:

    Nö.
    Es ist erstmal wichtig eine Grenze zwischen "HiFi" und "Beschallung" zu ziehen. Letztere verlangt von den eingesetzten Geräten idR Vollgas, und genau da unterscheiden sie sich klanglich nachvollziehbar sehr voneinander. Es ist gewiß kein Thema daß bei 30W Musik eine Hollywood ähnlich "gut" klingt wie von mir aus eine Asid (hat auch nur 400W@8 Ohm...). Wenn man sie aber bis an ihre Belastungsgrenzen treibt, dann tun sich unendliche Welten auf ! Und den Unterschiedet würde dein Ohr sofort und unzweifelhaft feststellen.
    Wir sind hier im PA Forum, es geht den Leuten um PA, also um hohe Last und das was dabei rauskommt. Imho sollte man das entsprechend behandeln. Beim Ausmessen von Endstufen fürs Datenblättchen wird ja auch nicht das gekocht was später auf den Tisch kommt; wer interessiert sich für @1kHz Daten an einem rein ohmschen Shunt?
    Prüf doch einfach mal Frequenzgang bezogen auf eine komplexinduktive last a la Fullrangebox mit Doppel15" + HT + Weichen. Und das bei kleinem, mittlerem und großem Pegel... Das Ergebnis ist dann real aber nicht katalogtauglich. Und hinzu kommen nun "klangliche Unterschiede", die sich aus dem Zusammenspiel der Endstufe mit der (veränderlichen) Last ergeben, das wahre Leben sozusagen 8)
    Hinzu kommt noch das Verwärmen der Blindströme die die Boxen anliefern, beim Ohmschen Shunt hat man eine Einbahnstraße und coole Endstufen..

    Kurzum, das Thema ist nicht ganz ohne.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ADMIN
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    • 22. Februar 2006 um 18:00
    • #51

    Klang: Ich finde, die Frage sollte man wirklich geklärt werden, und zwar durch einen Test, der wissenschaftlichen Kriterien standhält.

    Dazu folgende Abstimmung:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=48471

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 22. Februar 2006 um 18:09
    • #52

    als kleinen senf dazu möchte ich mal anmerken, das ich die tests der "tools4music" sehr schätze.

    ich glaube das es auf dem markt der fachzeitschriften keine vergleichbare zeitschrift gibt, die ihre tests annähernd unabhängig durchziehen kann.

    natürlich gibt es auch in anderen fachzeitschriften interessante testergebnisse, aber da wird dann der text dazu nicht selten sehr beschönigend ausgeführt, um die werbekunden nicht zu verprellen. das ist einerseits verständlich, andererseits auch ein bisschen ärgerlich.
    man muss also immer zwischen den zeilen lesen und sich die messeregbnisse genau anschauen, um sich ein eigenes fazit zu bilden.

    wenn man bedenkt, was in unserer branche vor allem aus unwissenheit manchmal für ein blödsinn behauptet wird (ich nehme mich nicht aus), finde ich das sehr schade das die informationen nicht so rüberkommen wie sie eigentlich notwändig wären.

    die tests in "tools4music" erwecken bei mir den anschein, das hier wirklich das geschrieben wird, was beim test herauskam. dies finde ich in der heutigen zeit überhaupt nicht mehr normal und das ist deshalb IMHO besonders lobenswert!

    am testende kommen ja die hersteller dann persönlich noch mal zu wort, um eventuelle schwächen ihrer geräte zu kommentieren. das ist ein sehr fairer zug, von dem sich so mancher hersteller mal eine scheibe abschneiden könnte. was da manchmal behauptet wird, um seine geräte zu verkaufen, geht zuweilen auch mal tief unter die gürtellinie.

    und das viele daten (vor allem bei musikerequipment) geschönt sind um höhere verkaufszahlen zu ermöglichen, wissen leider viel zu wenige leute.


    also, auch wenn da keine professionellen gerätschaften getestet werden (leider), finde ich die arbeit dieser redaktion wirklich mutig und auch gut!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MK
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    • 22. Februar 2006 um 18:15
    • #53
    Zitat von "Manuela"

    Nö.
    Es ist erstmal wichtig eine Grenze zwischen "HiFi" und "Beschallung" zu ziehen. Letztere verlangt von den eingesetzten Geräten idR Vollgas, und genau da unterscheiden sie sich klanglich nachvollziehbar sehr voneinander. Es ist gewiß kein Thema daß bei 30W Musik eine Hollywood ähnlich "gut" klingt wie von mir aus eine Asid (hat auch nur 400W@8 Ohm...). Wenn man sie aber bis an ihre Belastungsgrenzen treibt, dann tun sich unendliche Welten auf ! Und den Unterschiedet würde dein Ohr sofort und unzweifelhaft feststellen.


    Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass alle HiFi-Anlagen immer auf Vollgas laufen, für den Fall, dass doch, sind wir uns schon einig. Denn anfangs schrieb ich mal, dass Endstufen sehr wohl zu klingen anfangen, wenn man sie an die Grenzen fährt.

    Zitat von "Manuela"


    Wir sind hier im PA Forum, es geht den Leuten um PA, also um hohe Last und das was dabei rauskommt. Imho sollte man das entsprechend behandeln. Beim Ausmessen von Endstufen fürs Datenblättchen wird ja auch nicht das gekocht was später auf den Tisch kommt; wer interessiert sich für @1kHz Daten an einem rein ohmschen Shunt?


    Ist halt leider Norm, und an die halte ich mich i.d.R. strikt. Die Leute, die dafür verantwortlich sind, denken sich schließlich auch was dabei.

    Zitat von "Manuela"


    Prüf doch einfach mal Frequenzgang bezogen auf eine komplexinduktive last a la Fullrangebox mit Doppel15" + HT + Weichen. Und das bei kleinem, mittlerem und großem Pegel... Das Ergebnis ist dann real aber nicht katalogtauglich. Und hinzu kommen nun "klangliche Unterschiede", die sich aus dem Zusammenspiel der Endstufe mit der (veränderlichen) Last ergeben, das wahre Leben sozusagen 8)
    ..


    Habe ich schon mal gemacht, die Unterschiede gehen mehr oder weniger in der Strichstärke des Druckers unter. Der Grund dafür: Heutige Endstufen verfügen über derart niedrige Quellimpedanzen, dass Laständerungen kaum merkbar in den Amplitudenverlauf eingehen.
    Außerdem hat diese Methode noch einen Haken: Welche 15/2er Box soll ich denn nehmen? Oder eine 12/2er? Bei welcher Frequenz trennen? Mit 12 oder 18 dB/Okt.? ......
    Ich werde mich auch diesmal an die Norm halten und Widerstände nehmen.

    Zitat von "Manuela"


    Hinzu kommt noch das Verwärmen der Blindströme die die Boxen anliefern, beim Ohmschen Shunt hat man eine Einbahnstraße und coole Endstufen..


    Naja, das möchte ich doch auch mal gern vorgeführt bekommen - ich meine, ob das wirklich hörbar ist????

    Zitat von "Manuela"


    Kurzum, das Thema ist nicht ganz ohne.

    Das merkt man ganz klar an der Länge des Threads.

    PS: Ich mach jetzt Feierabend! :wink:

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • ADMIN
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    • 22. Februar 2006 um 18:46
    • #54

    Mal ein kleines Gedankenexperiment: Wir vergleichen 2 Endstufen mit gleicher Nominalleistung und messen nun den Klirrfaktor bei dieser Nominalleistung. Der gemessene Wert für den Klirrfaktor ist bei beiden Endstufen identisch, alle übrigen Werte (Frequenzgang, Dämpfungsfaktor, Rauschabstand...) auch.

    Bei der einen Endstufe resultiert dieser Klirrfaktor aus leichtem Clipping, bei der anderen Endstufe aus Übernahmeverzerrungen (zu geringer Ruhestrom).

    Welcher der beiden Verstärker wird in der Praxis besser klingen?

    Wird der Unterschied - trotz völlig identischer Messwerte - deutlich sein?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • linearray
    Gast
    • 22. Februar 2006 um 19:19
    • #55

    Wir haben gerade in den letzten 2 Wochen diverse Endstufen im direkten Vergleich getestet.

    Der "Testaufbau" waren 4 Stück 18" Chassis in BR Kisten an einem Kanal der Enstufe, somit 2 Ohm und einkanaliger Betrieb. Die Tests wurden vor allem im Vollastbereich gefahren, wie das bei einer Veranstaltung üblich ist.

    Die klanglichen Unterschiede waren ganz klar vorhanden, und wir haben beileibe nicht Billigstufen getestet. Keine der Endstufen war da ein klarer Sieger, die Bewerttung war stark von der gewählten Musik und vom Pegel abhängig.

    Und wer die Druckunterschiede bei Vollast zwischen Crown 5000, Crown I-Tech 6000 und LAB FP6400 erlebt hat wir massiv staunen! Alle Amp's haben in etwa die gleiche RMS Leistungsangabe von ca. 2500-3200W/2Ohm. Die gemessenen Pegel (leq über 1 Min. Dauer mit immer derselben Musik) direkt vor Clip lagen zwischen dem leisesten und lautesten dieser drei Amps um 3-4dB auseinander.

    Gruss, Andi

  • text&ton
    Profi
    Beiträge
    590
    • 22. Februar 2006 um 19:37
    • #56

    Jetzt lass' die Katze aber aus dem Sack:
    Welche hat welches Ergebnis erzielt?

    Und wenn Du mich vorher gewarnt hättest, hätte ich eine MC2 E45 dazugestellt.

    Da kommt mir noch in den Sinn:
    Ihr habt bei dieser Übung hoffentlich für jeden Amp kalte LS bereitgestellt, nicht dass der erste diese heisslaufen lässt und die folgenden gegen die Power Compression ankämpfen.

  • linearray
    Gast
    • 22. Februar 2006 um 19:51
    • #57

    Selbstverständlich hatte jeder Amp seinen eigenen Stapel Bässe, die waren immer frisch und kalt. Die E45 hätte da sicher auch gut in die Runde gepasst.

    Über Verlierer (und Sieger) unserer Testerei möchte ich mich nicht öffentlich äussern, sonst werde ich hier sicherlich von glücklichen Besitzern des in diesem Forums häufig hoch gelobten "Verliereramps" angegriffen. Fazit ist, der Unterschied ist gewaltig, wir hätten das nie so erwartet.

    Gruss, Andi

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. Februar 2006 um 21:42
    • #58

    Ich bring jetzt noch einen virtuellen PWM Amps ins Spiel mit einer Taktfrequenz von 80kHz.
    Sein Frequenzgang ist 20Hz bis 20.000Hz -1dB, der Fußwiderstand <30mOhm.

    Viel Spaß beim "Hören" :P

    Kritik: klassischer Kandidat für shittige Höhen. Mangels hoher Taktrate ist er im Höhenbereich nicht fähig Amplituden genau zu rekonstruieren, sie haben "Begradigungen, Ecken und Beulen"

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 22. Februar 2006 um 22:16
    • #59
    Zitat von &quot;ADMIN&quot;

    Vieles wurde ja schon erwähnt, ich erlaube mir mal zu ergänzen und zu präzisieren:

    2.) Verhalten an 400 V. Fliegt da nur eine Feinsicherung, oder entstehen größere Schäden?

    3.) VDE 0702-Prüfung. (Nach Rütteltest)

    4.) Beide Kanäle mit gegenphasigem Signal und dann plötzlich verbinden (also Kurzschluss verschärft). Vielleicht nicht gerade als ersten Test durchführen...

    Ich dachte immer, der Kandidat sollte den Test überleben!!!! :twisted:

    Also als ich vor der Entscheidung stand, habe ich mir folgende wirtschaftliche Kennzahlen gebildet (dfas hat nichts mit der Qualität und dem Höreindruck zutun - nur bwl):

    Leistung/Gewicht = W/kg
    Preis/Leistung
    Gesamtgewicht
    Einbauhöhe

    um nur ein paar zu nennen. Dann habe ich das Ganze gewichtet (in Summe natürlcih 100%) und mit einander verglichen.
    Die Top 3 würde ich dann noch dem "Soundcheck" unterziehen

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • sunride
    Beiträge
    99
    • 22. Februar 2006 um 22:20
    • #60

    Den Klang des virtuellen PWM Amps, würdest Du über Klirrfaktor (z.B. mal nicht mit 1kHz gemessen) oder über Intermodulationsverzerrung messtechnisch erfassen. Wenn eine Kurvenform schon sichtbar verändert ist, liegt der Klirrfaktor meist schon > 1%.
    Klirrfaktor sagt eh nicht sonderlich viel aus. Grab mal aus dem Keller 2 alte Tapedecks aus: Beide um die 0,8% Klirrfaktor, trotzdem sofort Unterschiede beim Vergleichshören. Und dann mess mal die Intermodulationsverzerrungen, schon hast Du den Unterschied auch messtechnisch erfasst.

    Zu dem Thema: gleicher Klirrfaktor einmal durch Übernahmeverzerrungen, einmal durch sanftes clipping und dann vergleichen funktioniert nicht. Übernahmeverzerrungen durch zu niedrigen oder fehlen Ruhestrom sind bei Volllast nicht mehr zu hören und vernachlässigbar klein. Somit hätte man auch nie identische Meßwerte.

    Wie die Vorredner auch schon gesagt haben, ohne! Volllast klingen die Amps eh alle gleich. (lassen wir mal ggf. die ganz billigen mit Konstruktionsfehlern aussen vor ;) )
    Unter Volllast beim Hörtest muß man dann auch erst mal gleiche Verhältnisse schaffen. Das heißt die Boxen müssen umgeschaltet werden, die Pegel müssen exakt gleich bleiben etc.
    Meist sind die Hörunterschiede bei Volllast nicht im "Lastverstärker" des Amps begründet, sondern im unterschiedlichen Klang der diversen Schutzmaßnahmen (Limiter etc) im Amp und auch in der Box.

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