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Beamer vorschriftsmäßig an Traverse?

  • Tobo
  • 8. März 2006 um 22:12
  • Tobo
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    115
    • 8. März 2006 um 22:12
    • #1

    Hallo,

    bin ein ziemlicher Neuling was die ganze Geschichte angeht, aber wie kann man einen Beamer vorschriftsmäßig an eine Traverse befestigen, also dass der Beamer unter der Truss hängt. Mit so einer normalen Deckenhalterung fürs Wohnzimmer ist es ja nicht getan, erstens fehlt da irgendwie die Schelle für das 50mm Rohr und sieht auch komisch aus :roll: .
    Gibt es da fertige Halterungen zum kaufen oder was würdet ihr mir empfehlen?

    Danke im vorraus!


    Tobo

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    • 9. März 2006 um 06:51
    • #2

    welcher Beamer... meine Kristallkugel streikt gerade wieder ;)

    Normalerweise eignet sich dafür ein geschweißtes Cradle, dann hat man zumindest ein einigermaßen sicheres Gefühl. Die eingegossenen Gewindehülsen in der Gehäuseschale alleine sind meiner Meinung nach dafür nicht ausreichend, weder bei den "Hosentaschen"-Modellen, noch bei den Plastikgeschossen der 10.000 Ansi-Liga. Wirklich amtlich hängen kann man imho nur die dafür vorgesehenen Kisten wie z.B. große Barcos, darum geht es hier aber vermutlich nicht...

    Wenn es einigermaßen amtlich sein soll (zumindest die Halterung hat einen Tüv-Stempel, nicht unbedingt die Flugpunkte des Beamers an sich) mal hier vorbeigucken

    http://www.peta-gmbh.de/seiten/Hauptframe.htm -> Traversensysteme.

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  • mringhoff
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    • 9. März 2006 um 10:18
    • #3

    Was mich eher stört ist, daß die Projektoren keine Öse für ein Safety haben. Diese Aushilfskonstruktionen durch den Griff oder eine reingeschraubte M5-Ringschraube etc. machen micht nicht wirklich glücklich.
    Ich halte diese Einarm-Konstruktionen nicht ausreichend, wenn man die BGVC1 ernst nimmt und eine zweite unabhängig wirkende Einrichtung gegen Herabfallen anbringen will.
    Der geflogene Einsatzbereich solcher Projektoren (5.000 Ansi und kleiner) ist scheinbar nicht so häufig, daß sich da jemand wirklich Gedanken macht...

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  • 4Art
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    • 9. März 2006 um 10:35
    • #4

    Immer noch besser, als den Beamer in einer Kartonschachtel mit Gaffa am Rigg zu befestigen... Habe ich auch schon gesehen.

    Wir verwenden die Peta-Halterung mit Halfcoupler für unseren 790er schon seit Jahren - Safetie am Griff ist immer noch besser als die obgenannte Lösung.

    Wenn ich da im Uebrigen sehe, wie Truss ohne Motoren und Kettenzüge sogenannt BGVC1-Mässig in Festzelten befestigt werden darf, dann ist das definitiv noch das kleinere Uebel...

  • mringhoff
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    • 9. März 2006 um 11:02
    • #5

    Wir haben uns übrigens Aluplatten mit 4 Ringösen gebaut. Mittels Rundschlingen o.ä. kann man das gut am Truss fliegen.
    Vorteil: markenunabhängig und universell.
    Nachteil: etwas wuchtiger (Rundschlingen / Schäkel / Safetys) und umständlicher (Projektor muss ja auch noch auf der Platte fixiert und gesafet werden), außerdem etwas komplizierter bei der Ausrichtung als ein Kugelgelenk.

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  • hink
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    • 9. März 2006 um 12:13
    • #6

    Hab schon des öfteren ne Platte auf die der Beamer mit seinen eingelassenen Gewinden fixiert wird an vier Ketten mit Seilspannern und Halfcouplern an die Truss gehängt. Hat war keine Abnahme aber ist denke ich eine ausreichend sichere Geschichte und super flexibel.

  • mringhoff
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    • 9. März 2006 um 12:38
    • #7

    Mit den eingelassenen Gewinden (wo auch dann so manche herstellereigene Flugkonstruktion dran kommt) bin ich immer etwas skeptisch.
    Wenn es sich um einen kleinen, leichten Projektor der unteren Klasse handelt (ca. 2kg), dann wird das schon passen, aber es gibt ja auch etwas schwerere. Da habe ich dann immer das flaue Gefühl im Magen, daß diese drei oder vier Gewinde, die eigentlich ja nur am Gehäuse angebracht sind, die ein oder andere dynamische Kraft gut wegstecken können, bzw. die 10fache Sicherheit aufweisen können...
    Es kommt wohl auf die Konstruktionslösung an, ich bin da immer etwas misstrauisch...

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    skyper
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    • 9. März 2006 um 19:21
    • #8

    deswegen sagte ich ja auch Eingangs was von wegen geschweißtem Cradle...

    Da steht der Beamer sauber drin, ist fest verschraubt, und ein Safety durch den Griff und das Cradle ist allemal auch noch drin.

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  • tufkamar
    Gast
    • 10. März 2006 um 08:47
    • #9

    was es auch noch gibt:

    http://www.prolyte.de/content/produc…views_swing.jpg

    ... gibt's auch für Beamer mit entsprechender Montage-Platte (wenn ich das auch gerade dort nicht gefunden habe)

    Sieht gut aus, ist nicht so ein Gebaumel wie manch andere Lösung und "amtlich" :)

  • tufkajck
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    • 10. März 2006 um 09:47
    • #10

    Der Beamer muss aber umgedreht hängen, damit das Bild nach unten strahlt.

  • tufkamar
    Gast
    • 10. März 2006 um 09:51
    • #11

    wie kommst Du denn auf die Idee?

  • mringhoff
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    • 10. März 2006 um 10:39
    • #12
    Zitat von "Skyper"

    deswegen sagte ich ja auch Eingangs was von wegen geschweißtem Cradle...

    das wäre was für die 10.000 Ansi-Fraktion, viele Projektionen die wir fliegen sind aber durchaus kleiner. Und die 3.000er Geräte sind heute klein und leicht, ein Cradle würde da etwas überdimensioniert wirken oder du baust für jeden Projektor eine eigene Lösung.

    Zitat von "Skyper"

    Da steht der Beamer sauber drin, ist fest verschraubt, und ein Safety durch den Griff und das Cradle ist allemal auch noch drin.


    Meine Frage: würde der Griff halten, wenn der Projektor aus welchen Gründen auch immer herunterkommt und in das Safety fällt?

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  • tufkamar
    Gast
    • 10. März 2006 um 10:45
    • #13

    ob der Griff hält weiss wohl nur der Hersteller...

    Also am besten da mal nachfragen...

  • tufkajck
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    • 10. März 2006 um 11:09
    • #14

    marce
    War das ne ernst gemeinte Frage?

  • tufkamar
    Gast
    • 10. März 2006 um 11:13
    • #15

    ja, war es - die Beamer, die ich kenne kann funktionieren auch wunderbar in "normaler" Ausrichtung - das "auf dem Kopf-montieren" kenne ich meist nur daher, dass halt die Fixierungsgewinde für irgendwelche Montageplatten auf dem Boden des Gerätes sind und daher, wenn das Ding an 'ne Decke soll, umgedreht wird...

  • tufkajck
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    • 10. März 2006 um 11:38
    • #16

    Natürlich funktionieren sie, wenn man dann die Trapezkorrektur bemüht.
    Wenn du den Beamer auf den Tisch stellst, strahlt er etwas aufwärts.
    Umgedreht strahlt er abwärts, sodass bei Deckenmontage das Bild schon etwa dort ist, wo man es haben will.

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    • 10. März 2006 um 12:07
    • #17

    Und wenn der Trapezausgleich nicht durch die Optik (Lens-Shift), sondern digital (Keystone) ausgeglichen wird, leidet die Bildqualität u.U. enorm. Die Bildpunkte sind ja fix, der Beamer muss dann das Bild komplett zerrechnen...
    Da ist die Überkopfmontage auf jeden Fall sinvoller, auch wenns zur Not auch andersrum geht.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • tufkajck
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    • 10. März 2006 um 12:18
    • #18

    Sind wohl deshalb die Befestigungspunkte für die Montage unten am Gerät? :)

  • tufkamar
    Gast
    • 10. März 2006 um 12:20
    • #19

    meist sind sie es wohl, weil bei stehender Postitionierung in den Gewinden die Nivelierfüsse eingeschraubt sind...

    (jedenfalls bei den Beamern, die ich kenne)


    Soweit ich weiss kann man das Prolyte-Ding aber auch so zusammenbauen, dass die Platte überkopf hängt...

  • niggles
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    • 10. März 2006 um 15:23
    • #20
    Zitat von "Jack"

    Der Beamer muss aber umgedreht hängen, damit das Bild nach unten strahlt.

    Dann neigt man ihn halt nach unten :roll: ...

    Das wird dann ein Problem wenn man billige Tisch-Beamer ohne ordentliche Trapezkorrektur fliegen will. Für die Teile bieten die Hersteller in der Regel aber auch gar keine richtigen Deckenhalterungen an, weil die üblichen drei M4-Einschlagmuffen in Thermoplast auch 2 Kilo nicht dauerhaft halten. Zum "bestimmungsgemäßen Gebrauch" gehört es ganz sicher nicht so ein Teil unter einer Aluplatte anzuschrauben und in 4m Höhe über Publikum zu fliegen, auch wenn es leider oft so gemacht wird.

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