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Neigen von geflogenen Tops mittels Spanngurt

  • PMN-Concepts
  • 15. März 2006 um 10:46
  • PMN-Concepts
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    • 15. März 2006 um 10:46
    • #1

    Generell sehe ich es ja so: 08/15 Spanngurte haben im Rig nichts zu suchen. Am We fiel mir beim Besuch einer etwas größeren Veranstaltung jedoch erneut auf, dass der Rigger die Boxen mittels Spanngurten geneigt hatte.

    Generell ist die Idee ja gar nicht so abwegig: Die box hängt fest über Rundschlinge oder wie auch immer an der Truss (natürlich ordentlich gesafet) und hängt so in einer absolut zulässigen Position. Das Neigen (mit geringer Belastung des Materials) kann dann über einen Spanngurt (ich meine keine Ratschengurte) gemacht werden. Aber: Ist das in so weit zulässig?!

  • Kracky
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    • 15. März 2006 um 11:34
    • #2

    Warum nicht? Ich habe zwei unabhänige Flugpunkte vorne am Lautsprecher die dazu auch noch ordentlich gesafet sind, warum sollte ich dann nicht hinten, auch mit einem Zurrgurt diese Neigung machen. Einzigste Möglichkeit wäre, der Zurgurt reißt, dann verliert die Box ihre Neigung aber hängt immernoch sicher im Rigg, wo liegt als das Problem? Und, ein Zurrgurt im normalen Zustand hält mit Sicherheit auch mehrere hundert Kilo Gewicht und kann an der Stelle nun wirklich nicht überfordert sein.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • hausmeister
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    • 15. März 2006 um 11:34
    • #3

    was wäre den die Alternative ?

    Ketten ?

    Also ich sehe kein Problem darin mir Spanngurten zu arbeiten. Die Box hängt ja sicher im Rigg.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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  • mjtom
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    • 15. März 2006 um 11:59
    • #4

    Ich nutze Spanngurte auch. Sie sind zwar offiziell nicht zum Tragen von Lasten geeignet aber mit einem guten Safeing ist das kein Problem.

    Den Abstand zwischen Brett und Kopf nennt man geistigen Horizont

  • PMN-Concepts
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    • 15. März 2006 um 12:15
    • #5

    Bisher habe ich das immer über ketten gelöst, da so ja auch meistens die Herstellervorhabe lautet. Persönlich gefällt mir die Idee ja auch gut, wollte halt nur mal fragen wie die Resonanz zu dem Thema aussieht.

    Safet ihr den neigepunkt extra?

  • linearray
    Gast
    • 16. März 2006 um 10:58
    • #6
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Safet ihr den neigepunkt extra?


    nein, nicht prinzipiell, sondern nur wenn notwendig. Notwendig ist es dann wenn das plötzliche abreissen des Neigepunktes die Boxen nach vorne schwingen lässt > den ganzen Rigg nach vorne mitreissen könnten. Dies insbesonders bei Ground Supports.

    Gruss, Andi

  • karel noon
    Verifiziert
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    • 16. März 2006 um 12:17
    • #7

    Hi,
    Laufe ich nicht gefahr das durch das schwingen des systems die belastung für die eigentlichen hängepunkte zu groß wird? Also im unwahrscheinlichen fall das doch mal ein spanngurt reist?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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    Application Support Engineer - HK Audio

  • Kracky
    Profi
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    • 16. März 2006 um 12:44
    • #8

    Zuersteinmal abgeklärt, die Hängepunkte sind entsprechend, Temperaturstabil und gesafet wo nötig, der Zurrgurt ist nur das Hilfsmittel und kein Tragemittel.

    Wie stark schwingt ein an zwei Hängepunkten stabil aufgehängter Topspeaker am Zurrpunkt? Das dieses einen Kabelbinder zum reißen bringt kann, kann ich gerade noch so glauben. Einen, und wenn es nur die kleinen 500Kg sind, Zurrgurt glaube ich schon absolut garnicht mehr.

    Wir müßen natürlich unterscheinden was wir da aufhängen, geht es um ein oder zwei Speaker, finde ich das legitim, geht es um ganze Trauben oder LAs die nach oben gezogen werden, wo wirklich was anfängt aufzuschwingen da wäre es dann schon besser andere Mittel zu finden oder entsprechend zu safen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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    André Ruhnau
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  • tom noise
    Beiträge
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    • 16. März 2006 um 12:56
    • #9

    also ich weiss ja net, aber ich mein dass es da überhaupt keine probleme gibt. fone macht das so, und deren flyware wurde von ATM konzipiert.
    somit denke ich ist das übertragbar

    http://www.funktion-one.com/cluster_construction.htm

    Tom

    (The)Gecko GbR
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    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Jaiko
    Profi
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    105
    • 16. März 2006 um 14:03
    • #10

    Nicht nur Fone macht das so.
    Auch bei d&b werden die Würfel der C-Serie mit Spanngurten angecurvt (was für ein Wort).
    Die Verbindung der Boxen untereinander wird mit Ketten-Links hergestellt, die durch unterschiedliche Länge die Neigungsgradzahl vorgeben. Anschliessend werden durch die an der Rückseite der Boxen montierten Laschen ein Spanngurt gefädelt und festgezogen bis die Kisten "Arsch an Arsch" eine Banane bilden.

    Grüsse
    der Jaiko, der ...

    Man kann alles schreiben, was man denkt, nur muss man es so formulieren, dass keiner weiss, was man eigentlich meint.

  • lux
    Beiträge
    45
    • 17. März 2006 um 10:50
    • #11

    Hallo,

    wenn ich das richtig verstanden habe ist es also so: wenn eine Vorrichtung vorhanden ist, ist das ok aber wie ist das hier:


    Also ich könnte mir vorstellen, dass der Haken abrutscht und dann würde ja schon einiges an Gewicht ins Schwingen kommen.

    Gruß
    LUX

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 17. März 2006 um 11:06
    • #12

    also das sieht mir mal sehr abenteuerlich aus ... :shock:

    wenn hätte ich zumindest den Gurt durch den Griff durchgeführt.

    Aber du hast schon Recht wenn der Gurt z.B. zum brennen anfängt schwingt das ganze Ding ..

    Grüße Michael

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  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 17. März 2006 um 12:31
    • #13

    diese konstruktion mit dem haken ist gruselig...


    wenn man den spanngurt an der gleichen stelle
    ansetzt wie die restliche aufhängung
    ändert sich die lage des schwerpunktes nicht...

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Jaiko
    Profi
    Beiträge
    105
    • 17. März 2006 um 13:01
    • #14
    Zitat von "Hausmeister"

    also das sieht mir mal sehr abenteuerlich aus ... :shock:
    (...)
    Aber du hast schon Recht wenn der Gurt z.B. zum brennen anfängt schwingt das ganze Ding ..

    Falsch !
    Bei den gezeigten Lautsprechern handelt es sich um die JBL Vertec.
    Zum Curving der Banane wird KEIN Spanngurt benutzt, sondern die hinteren in der Länge einstellbaren Verbinder der Boxen untereinander !
    Der abgebildete Gurt ist für das Curving nicht verantwortlich und könnte auch weggelassen werden.
    Meines Erachtes dient er lediglich zur Fixierung des Arrays, damit es nicht im Wind anfängt zu schwingen.
    Die Konstruktionen zum Anwinkeln von Lautsperechern/Arrays unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Nicht alle arbeiten mit Spanngurt !

    Grüsse
    der Jaiko, der ...

    Man kann alles schreiben, was man denkt, nur muss man es so formulieren, dass keiner weiss, was man eigentlich meint.

  • linearray
    Gast
    • 17. März 2006 um 13:02
    • #15
    Zitat von "Hausmeister"

    wenn der Gurt z.B. zum brennen anfängt schwingt das ganze Ding ..


    nicht zwingend, der Rahmen ist mit zwei Motoren gehalten was für die vertikale Ausrichtung genügen sollte, der abenteurlich montierte Gurt dürfte lediglich zum horizontalen Nachrichten der Linie dienen.

    Gruss, Andi

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 17. März 2006 um 13:14
    • #16

    also wenn ich keinen Knick in der Optik habe ..

    ( hab meine Kontaktlinsen drinnen .-) )

    dann ist doch die Ecke an die Truss gezogen oder nicht ??

    dann schwingt es meineserachtens schon ...

    Grüße Michael

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  • lux
    Beiträge
    45
    • 17. März 2006 um 13:36
    • #17

    Ich bin nicht der meinung, dass du nen Knick in der Optik hast :D

    Es sah zumindest so aus als hätte man mit dem Spanngurt das LA an die Truss gezogen.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 17. März 2006 um 13:46
    • #18

    na von der Seite sieht es wieder anders aus :-))

    OT: ja ich muß mal wieder die Stärke anpassen lassen :-))

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  • bastler
    Beiträge
    1.074
    Marktplatz Einträge
    1
    • 17. März 2006 um 17:35
    • #19
    Zitat von "LUX"

    Ich bin nicht der meinung, dass du nen Knick in der Optik hast :D

    Es sah zumindest so aus als hätte man mit dem Spanngurt das LA an die Truss gezogen.

    Also der hintere Kettenzug ist ja auf jeden Fall hinter dem Schwerpunkt der Banane, deshalb würde das Array wohl auch ohne den Gurt stabil hängen.
    Der Gurt fixiert wohl nur zusätzlich gegen Pendeln, aber 100%ig kann man das vom Bild her nicht sagen.

    gruß
    michael

  • flatmoon
    Beiträge
    245
    • 18. März 2006 um 00:55
    • #20
    Zitat von "Kracky"

    Warum nicht? Ich habe zwei unabhänige Flugpunkte vorne am Lautsprecher die dazu auch noch ordentlich gesafet sind, warum sollte ich dann nicht hinten, auch mit einem Zurrgurt diese Neigung machen. Einzigste Möglichkeit wäre, der Zurgurt reißt, dann verliert die Box ihre Neigung aber hängt immernoch sicher im Rigg, wo liegt als das Problem? Und, ein Zurrgurt im normalen Zustand hält mit Sicherheit auch mehrere hundert Kilo Gewicht und kann an der Stelle nun wirklich nicht überfordert sein.

    Glaub die einzige Vorschrift in der Hinsicht ist, das man keine Spanngurte verwendet die man zum Tranport benutzt.
    Wenn ich mich recht erinnere wegen der Gefahr das die im Transport verwendeten Spanngurte beim Transport Schaden genommen haben.

    Ich bin verrückt, aber was manche hier sagen ist richtig verrückt.

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