"wie kann ich denn eigentlich dann so ein clipping" verhindern?
Wie kann man Clipping verhindern
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Ganz einfach.
Endweder hat deine Endstufe genügend Leistung, dann kommt es erst gar nicht so weit. Oder du setzt einen Limiter davor (gibt´s auch direkt in Endstufen verbaut) sitzt vor der Enstufe, der das Signal nicht Lauter werden lässt, als dass die Endstufe kann. Oder du machst die Ohren auf und wenn es anfängt zu verzerren, dann ist es schon viel zu laut.
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Hallo,
auch dauf achten, daß keines der Signale aus dem Pult, Equalizer, Weiche... zu laut, also ins clipping, gefahren werden. Eigentlich hat jedes Gerät ne Pegelanzeige für eine eventuelle Übersteuerung. Wenn die Amp zu klein ist, nutzt allerdings nur leiser machen...
MfG Stephan
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Aber Achtung,
manchmal clippt ein Amp auch schon wenn er nicht auf 100% steht, kommt manchmal auf drauf an was genau du für ein gerät kaufst.Wenn du einen Limiter einsetzt musst du beachten das er immer direkt vor der Endstufe dazugepackt wird.
Wenn nach dem Limiter noch andere Geräte dazu kommen sollten, wie z.B. ein EQ kann das Signal wieder clippen und es gibt keinen Schutz mehr und deine Anlage könnte kaput gehen.
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Clipping tritt meistens dann auf wenn einer mehr haben möchte als er bezahlen konnte

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Moin,
so deutlich hätt´ichs nicht gesagt
Aber trotzdem noch ne Frage hierzu. Das mit dem Clippen im Signalweg durch EQ Effekte oder ähnlichem ist mir schon klar. Woran sehe oder merke ich aber, das die selbstgebrannte CD, die mir gradso auf´s Pult gelegt wird total übersteuert aufgenommen wurde. Das müsste ja dann ähnliche Effekte erzeugen wie Clipping, sprich Rechtecksignale mit deutlich zu hohem Leistungsgehalt :-?Uwe
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Moin...
zur CD: im Prinzip ja. Allerdings wird in der Realität ein Cd-Player gar keine echten Rechtecksignale ausgeben können, weil der Tiefpass bei ~20kHz elementarer Bestandteil des Players ist. So gibt es zwar nach wie vor Verzerrungen, wenn die Aufnahme (digital) clippt, die ganz harten Transienten werden aber etwas "weichgebügelt". Das kann furchtbar klingen, aber Überschwinger mit 20kHz sind ja was anderes als DC-Strecken.
Im Zweifel ist ein Player der mittleren Preisklasse hier sogar besser als ein High-End-Gerät, weil die verbauten "billigen" Filter nicht ganz so steilflankig eingreifen und so schon etwas vorher was wegnehmen müssen, um bei 22.05kHz wirklich "unten" zu sein.
Soviel zur "praktischen" Theorie. Inwieweit der verbleibende DC-Offset den Boxen schaden kann, müssen evtl. mal die Speaker-Profis hier beantworten. Ich vermute mal nein, weil es ja i.d.R. die HTs sind, die als erstes die Grätsche machen, und gerade die haben ja bei den Überschwingern "genug zu tun", also gerade kein DC.
Ganz allgemein aus Interesse: Sind es wirklich die DC-Strecken, die den Schaden anrichten, oder doch eher die Transienten beim Übergang dahin (der "Knick" in der Wellenform)?Jens
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Nachtrag:
für schlappe 1200Euronen gibt's bei rtw digitale Peakmeter, vielleicht haben die auch was günstigeres...

Jens
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Ich hab zu dem thema auch noch mal ne frage wenn man an den amp also mit einen pegel reingeht der nicht höher als null ist und der amp ganz auf ist dann kommt es nicht zum clippen oder? oder ist das von verstärker zu verstärker unterschiedlich ob die im ganz aufgedrehten zustand ´mit o pegel clippen ?
würde mich mal sehr interessieren
danke schon mal
mfg basti -
Zitat von "Bass-T"
...wenn man an den amp also mit einen pegel reingeht der nicht höher als null ist und der amp ganz auf ist dann kommt es nicht zum clippen oder?...Theoretisch ja.
Aber: Wenn Du bis 0dB aussteuerst und es kommen Signalspitzen, fährt der Amp in die Begrenzung (mit Limiter) oder er clippt.Der Limiter soll ja gerade diese Impulsspitzen abregulieren, damit es dazu gar nicht kommt.
Alternativ könntest Du auch mit der Hand regeln, wenn Deine Reaktionszeiten im Bereich von Millisekunden liegt :wink: . Das gleiche Prinzip gilt auch für den Kompressor, auch die unterschiedlichen Signale kann man mit Hand ausgleichen, bloß eben nicht schnell und exakt genug.
viele Grüße
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Auch theoretisch gesehen:
wenn ich also die amps ganz aufdrehe auch bei geringen lautstärken, nur mal so angenommen -9 db, dann habe ich auf keinen fall clipping zu befürchten, hab ich doch jetzt richtig verstanden oder?
und wie massiv wäre es denn wenn dann z.b bei normaler konsevenmusik wenn der pegel bei ganz aufgedrehten amps mal auf plus 3 db geht so für 30 sek oder so? wäre das schon richtig heftig oder noch zu verschmerzen wenn man das so pauschal sagen kann was ich ja auch nicht weiß.
mfg basti -
Sinn eines Limiters ist es ja die Aussteuerung so hoch wie möglich fahren zu können, ohne das etwas "passieren" kann.
Der Unterschied von Live zu Konservenmusik ist der sog. Crest-Faktor: Dieser bezeichnet schlicht gesagt den Dynamikumfang eines Signals. Im Fall von CDs u.ä. ist die Musik normalerweise schon sehr komprimiert, so daß der Unterschied zwischen leisen und lauten Signalen merklich ausgeglichen wird (bei Klassik, Jazz... wird versucht den ursprünglichen Dynamikumfang so gut wie möglich zu erhalten - bei POP Musik... soll es am besten einheitlich sein).
Im Normalfall sind Amplifier oder Boxen mit einer "Sicherheitsspanne" ausgelegt (das sind dann Bezeichnungen wie Sinusleistung, RMS, Musikleistung, Peakleistung, etc.). Somit können Verstärker eine bestimmte Spanne an Dauerleistung abgeben und bei Anforderung durch die Musik noch Signalspitzen verarbeiten (Crest Factor).
Wann jedoch eine Endstufe nun clippt ist nicht an einem Punkt auszumachen; da spielt die Bauart (z.B. Digitalamp, Konventionell...), die Qualität und Quantität (Dimensionierung) einiger Bauteile eine Rolle und natürlich das Layout.
Nun kann man sich aussuchen, ob der Amp immer im regulären Betriebszustand gefahren wird ( also eigentlich überdimensioniert ist) oder ob er an der Leistungsgrenze gefahren wird.
Im Grunde ist es Standart einen leistungsstärkeren Amp zu fahren (Sicherheitsaspekt) als immer im Grenzbereich zu liegen, denn den Unterschied von meinetwegen 500 Watt zu 600 Watt ist so nicht wahrnehmbar.
Es hat nur den Sinn das vorhandene Potential voll ausschöpfen zu können, ohne Gefahr.
Unter diesem Gesichtspunkt sollte man einen Limiter einsetzen ("Brake Wall"). Einige Punke wie Geräuschspannungsabstand, Klirren verschiedener Güte, Oberwellen, etc. sind hier erstmal vorgelassen.
Kurz: Ein Amp transponiert eine kleine Spannung in eine Hohe; das ist alles :wink: .
Viele Grüße
Frank -
Wie kann man clipping verhindern? Am besten einfach leiser machen. Ist die billigste Loesung!
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Zitat von "Inselgert"
Wie kann man clipping verhindern? Am besten einfach leiser machen. Ist die billigste Loesung!
Sehr feinsinnige Antwort

Moin erstmal,
der Tread war eigentlich über dieses Stadium hinaus 8), clippende Endstufen (damit meine ich nicht nur Amp´s) erzeugen fast Rechtecksignale, die partiell betrachtet bedeutend größere Leistungen bringen, als ein zeit- und phasengleiches "sauberes" Sinus.
Genau diese Rechtecksignale sind ggf. aber auch versauten CD- R´s drauf. Dies dürfte imho dann ähnliche Effekte wie ´nen Amp. der ins Clipping fährt nach sich ziehen, jedoch mit dem gewaltigen Unterschied, dass das kein Limiter mitbekommt.
Sehe ich das richtig so ????Uwe
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@ Uwe 1
Ich gaub` nicht, daß das ein blöder Spruch war. Denn es stimmt!!

Ich bezweifele daß jemand einen Unterschied hört, wenn 50Watt weniger drauf sind, also einfach ein bisschen leiser machen, billiger geht`s nimmer (vom Kostenfaktor gesehen).
Ansonsten ist es ein Unterschied, ob ein Amp in die Clipping fährt oder ob Du eine übersteuerte CD reinschmeißt.
In diesem Fall ist das aufgenommene Signal eben ein Signal das so auch weiterverarbeitet wird. Probleme kann es nur geben, wenn man extreme Tieftöne hat und/oder einen Megapegel; dann wird nämlich die Eingangsstufe des Amp`s überfahren.
Viele Grüße
Frank -
Das ist aber dann auch kein clipping in dem Sinne den Du beschreibst sondern ein klarer Signalfehler. Auch da gilt dann bei der aufnahme nen bisschen leiser machen! Wenn die CD dann vernuenftig gepegelt ist kriegt man das in der PA schon laut genug!
Wenn es erst mal zerrt und clippt hilft nur weniger Pegel sonst nix! Also leiser machen! Da hilft auch nicht wenn man mehr PA nimmt.
Entschuldige wenn das als bloeder Komentar rueberkam. War sicher ernst gemeint. -
Sicher, hab ich auch nich so aufgefasst

Tach erstmal,
das Problem sehe ich darin, dass man dies eben nicht unbedingt hören kann, und ob solche Leistungen von einem Limiter aufgefangen werden glaub ich nicht. Deswegen ja die Frage an die Technikprofis.Uwe
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Na ja, der Sinn eines Limiters ist ja einen Pegel auf Normniveau zurechtzustutzen. Dabei ist es unerheblich wie sich das Signal zusammensetzt.
Mit einem verzerrten Signal wird der Sound ebenso klingen, allerdings die Endstufe nicht überfahren, da der Limiter ja die Ausgangsspannung "cuttet".
Vorraussetzung ist natürlich, daß keine Signale unter(oder über)halb des Leistungsbereiches gefahren werden (z.B. 5Hz). Das würde dann auch mit einem sauberen, unverzerrten Signal zum Problem.
Viele Grüße
Frank -
Hi
ab wann geht eine Box kaput?bei der dreifachen leistung, oder erst an ca der vierfachen leistung (von dem Amp)??
oder generell erst bei clipping?
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Zitat von "Sponedeath"
Hi
ab wann geht eine Box kaput?bei der dreifachen leistung, oder erst an ca der vierfachen leistung (von dem Amp)??
oder generell erst bei clipping?
Kann ich nicht sagen :o , das hängt doch sehr von der Box und den verwendeten Chassis ab.
Bei Lautsprechern wird die Belastbarkeit angegeben, d.h. die thermische (Schwingspulen) und die mechanische.
Diese Belastbarkeit wird in einem relativ eng gehaltenen Rahmen spezifiziert; also ab einer unteren Grenzfrequenz mit einem bestimmten Rauschsignal...
Falls also die Membran durch Frequenzen oder Belastung so ausgelenkt wird, daß dieser über die Werte der Einspannung gerät, dann reißt entweder die Aufhängung am Rand oder sogar an der Schwingspule (Er soll weiter auslenken, kann aber nicht).
Bei der thermischen Überlastung (unbeachtet der Powerkompression) erhitzt sich der Spulendraht so, daß er anfangen kann zu glühen und irgendwann durchschmokelt.
Dazu kommen noch etliche andere Faktoren wie Spalttiefe, etc.
Als Beispiel: Mir wurden Lautsprecher (EV) "zerschossen", obwohl die Belastbarkeit nicht überschritten wurde. Da wurde der Hochpass der Weiche rausgedreht (Belasbarkeit Box 350 Watt, Endstufenleistung 380 Watt mit dyn. Limiter). Mit "Tiefstbass" (Klasse: Plattenspielerrumpeln) kriege ich jede Box klein. :cry:
Viele Grüße
Frank -