Tthorstens PB 30BP Bandpass Subwoofer mit Emminence Kappa 15lf
Der PB 30 BP ist als Simulation entstanden nach dem ich mit dessen kleinen Bruder PB24 BP gute Erfahrungen gemacht habe.
Wer also die paar Euro mehr für einen Kappa 15lf ausgeben möchte ist hiermit ganz gut beraten.
Winisd schlägt ja ca. 110 bis 130l Bassreflex für einen Kappa 15lf vor der Bandpass ist mit 175liter nur kanpp 30% grösser was ich als sehr vertretbar für zwei Chassis halte.
Der PB 30 BP ist ein Bandpass Subwoofer in Push Pulltechnik dessen Ziel es ist eine Ergänzung zur PS 12 darzustellen und diese auf kostengünstigem Wege um ca. 1,5 Oktaven zu erweitern.
Gehäusseabmasse aussen bei 15mm MPX/OSB
65-70cm höhe x 45-50cm breite x 50-60cm tiefe.
Nettovolumen 175liter
In den Abmassen könnt ihr bzw müsst ihr wohl etwas variieren damit das unter eure Box sei es PS 12 oder auch Kappa 15 mit Hochtöner oder sonstige 15“1“ Box passt.
Ein 15er kann ja minimal 45cm breit werden tiefe und höhe müsst ihr dann entsprechend anpassen.
Es müssen beim BP30BP Bandpass zwei 110er Rohre je Kammersein.
Bild zeigt den kleinen Bruder PB24BP
Hellblau isst der kappa 15lf
Dadurch dass der Subwoofer 4 ohm hat ist er ca. 3dB lauter als eine 8 ohm Variante und durch die Pusch Pulltechnik und der dadurch doppelt so grossen Schwingspulenfläche um 100% belastbarer so wie dadurch dass die Chassis in dieser Anordnung mit der hälfte des Volumens auskommen auch noch einen vergleichsweise Kompakten Subwoofer.
Es empfiehlt sich für Drummfillanwendungen den Subwoofer auf Pin1 zu belegen und mit einer einfachen passiv Weiche zumindest mit 6dB also einer Spule mit 10-22mH auszustatten.
Wie sieht er nun aus und wie funktioniert er.
Wie man in der Bassyst 1,22 Simulation und der Messung deutlich sieht ist der Bandpass etwas Unsymetrisch aus gelegt. Dies ist mit Absicht geschehen um die Addition im Übergangsbereich zu unterstützen und diesen weniger dröhnelig zu gestalten.
Hub , Phasendrehung , und Groupdelay so wie Maximal SPL sind auch auf einem guten und eben so unkritischen Level.
Mann erkennt in der Simu das der Sub von 40 hz bis 75hz seine –3dB punkte hat und somit nur eine dreiviertel Oktave macht.
Wie ich finde eine gute sache da die PS 12 ja oberhalb von 80hz alles spielend mit dem Kappa 12 in gut 40l netto abdeckt also recht punchig mit etwas Bassanteil spielt.
Der PB30BP Bandpasssubwoofer ergänzt so mit die PS 12 nach unten um die fehlenden 1,5 Oktaven bei durchaus kompakten abmassen und ist somit eine schöne Ergänzung für die Drumfill oder Kleinveranstaltungs Beschallung.
Entgegen allen Unkenrufen die hier den Verlust von 3dB durch die Pushpull Anordnung beklagen finde ich das nicht so schlimm da man mit deutlich weniger Volumen auskommt und auch mehr Belastbarkeit erhält.
Der BP30BP Bandpass ist ja auch beileibe nicht leise und um ca. 3-4dB komplett lauter als eine PS 12 das kommt dem Soundeindruck nach einem fetten Fundament doch deutlich entgegen.
Lizenzgebühren ich möchte um den symbolischen betrag von min 5 euro je gebautem Subwoofer bitten.
Ich denke das bringt niemanden um und ermöglicht neue Entwicklungen für die Allgemeinheit.
Bei der Firma Apollo Sound könnt ihr euch einen Bausatz bestellen.