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MIDAS XL8 - Die Offenbarung

  • helix
  • 2. April 2006 um 00:46
  • helix
    Beiträge
    42
    • 2. April 2006 um 00:46
    • #1

    Ja, es gibt einen Gott. Sein Name ist Midas. Zur PLS 2006 sandte er seinen Sohn auf die Erde, um die Menschheit zu erlösen. Sein Name ward XL8 genannt. Gelobt sei Midas im Himmel.

    Mein Herz blieb vor Glück fast stehen, als ich die göttliche Offenbarung erblickte. Mein treuer Midas-Glaube hat sich bewahrheitet.

    Im Prospekt zum XL8 steht: "Failure-tolerant of any single failure of hardware or software."
    Ist es die Möglichkeit, dass das XL8 das Pult ist, auf das die Welt gewartet hat? Ein Pult, dass so programmiert und gebaut ist, dass Software-Fehler und Systemabstürze gar nicht erst möglich sind? Haben wir die neue Welt-Referenz für Digitale Mischpulte? Ich sage, ja. Ein Midas-Prospekt hat noch selten die Unwahrheit gesagt.

    Mir fehlen die Worte, mein Herz jauchzt und jubiliert. Ich freue mich auf erste Einsatz- und Testberichte. Heil Midas.

    Liebe Grüße,
    Martin

  • markus f.
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    • 2. April 2006 um 01:57
    • #2

    Äh, ja Amen ;)

    Du erwartest aber wohl sicher nicht das hier in absehbarer Zeit "mal eben" ein paar Erfahrungsberichte dieses Tisches auftauchen oder? Das ist preislich wohl eine andere Liga. Wenn man den bisherigen Preisen glauben darf...

    Und naja, eine absolute "Unfehlbarkeit" der Technik halte ich für etwas gewagt. Sicher ist Midas da sehr weit vorne, dazu verpflichten ja der Name/Ruf und der Preis. Aber ich würde wetten, dass es auch ein XL8 geben wird das irgendwo irgendwann mal "zickt".

  • Kracky
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    12.055
    • 2. April 2006 um 04:07
    • #3

    Ja, mein Herz ist auch fast stehen geblieben, aber freude wäre wohl der falsche Ausdruck. Sorry, ich kann mir nur schwer vorstellen damit zu arbeiten. Wie gewohnt bei Midas, bunt zählt, aber die hinten abgesenkten Monitore sind doch ein krampf. man sieht, grade wenn man etwas kleiner (1,70m) ist garnicht richtig hin und bei allen anderen Pulten werden diese ins Bedienkonzept mit eingefaßt, was garnicht schlecht ist. Mir jedenfalls gefallen die ersten Gehversuche von Midas absolut nicht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • utzr
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    163
    • 2. April 2006 um 10:31
    • #4
    Zitat

    "Failure-tolerant of any single failure of hardware or software."

    ja, genau: als ich zum zweiten Mal am Midas stand vorbeikam krabbelten gerade ganz hektisch die englischen Vorführer unter und um ihren Tisch herum: alle Bildschirme waren dunkel....

    Bei allen neuen Digitalpulten war deutlich der BETA Zustand der Software zu merken. Es dauert halt eine Weile bis a) die Bugs entfernt sind und b) alle Funktionen implementiert sind und man mit dem Schiff arbeiten kann. Da erging es Yammaha, Innovason und wie sie alle heissen auch nicht besser.

    Das Konzept von Soundcraft gefällt mir deutlich besser als das des XL8.

  • m.reitz
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    346
    • 2. April 2006 um 12:39
    • #5

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 22:28)

  • markus f.
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    326
    • 2. April 2006 um 13:28
    • #6

    Die Frage, in wie weit die Bildschirme alleine durch ihre Existenz (!) eine Ablenkung darstellen ist sicher berechtigt. Ich würde aber behaupten: damit muss man einfach klar kommen, wenn man damit arbeitet. Viele Analogpulte haben ja auch ihre Eigenheiten, die man evtl. als nervend empfindet.

    Davon abgesehen, gerade beim Soundcraft zB. "verraten" die Screens doch eigentlich nicht, wie der perfekte Mix - im wörtlichen Sinne - auszusehen hat.
    Es handelt sich ansich ja nur um die digitale Darstellung des ansonsten analogen Signalweges bzw. die durch die integrierten Kontrollelemente sogar um eine Kombination aus beidem.

  • BVC
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    650
    • 2. April 2006 um 14:26
    • #7

    Habe mir auf der Messe auch eigentlich alle Digitalpulte einmal angesehen.
    Das Midas war mit sicherheit nicht die Erleuchtung. Von der kunterbunten Optik mal abgesehen (ich mag Mac OSX schon nit, aber wenn Apple ein Pult gebaut hätte sähe die software mit sicherheit ähnlich aus), hat mich am meisten gestört, dass, wenn ich das richtig gesehen habe, zur bedienung des kanal eqs nur 3 potis (gain, q, freq) vorhanden sind, das zu bearbeitende band muss durchgewählt werden. ergo wie beim 01v96. für ein Pult dieser Größe find ich das doch sehr mies. dass platz ist für 4x3 potis bewiesen ja div. andere, darunter Yamaha, deren konzept für mich immernoch ganz vorne war, oder digico.

    Der Blickwinkel auf die Monitore ist auch nicht grandios.
    wenn man davo sitzen will, sieht man die hälfte nicht. Wenn es die Glotzen schon gibt, will man auch ab und an mal draufgucken, und sei es nur als ersatz für ne meterbridge oder um mal kurz zu gucken was das gate grade tut.

    Dass es auch ohne Monitore geht, bewies übrigens imho A&H mit der iLive, da braucht man den Monitor wohl maßgeblich nur zum konfigurieren.

  • wora
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    • 2. April 2006 um 14:53
    • #8

    ich hatte nun ein paar tage zeit, das konzept des XL8 auf mich wirken zu lassen.
    eine nicht unwichtige kleinigkeit fällt mir dabei auf: alles, was ich an dem pult gemacht habe, also EQ, gain, 48V, thresholds usw. einstellen, das weiss ich heute auch noch.
    ich denke für mich, dies ist ein nicht all zu schlechtes zeichen, eine gewisse sinnvolle logik scheint also dahinter zu liegen.

    zwar bin ich ein bisschen enttäuscht, das der EQ genau so zu bedienen ist wie am 01V, aber immerhin spart man sich einen wichtigen zwischenschritt bei der auswahl, denn man wählt das entsprechende EQ-band direkt am kanal und muss nicht vorher erst den kanal selektieren. dies ist IMHO eine deutliche vereinfachung bei gleichzeitiger fehlerminimierung in hektischen livesituationen.

    was mir auch sehr gut gefällt:
    man hat immer eine übersicht über alle pegel auf dem zentralen bildschirm.
    und bei den angewählten funktionsblöcken hat man oben eine ansicht aller wichtigen pegelparameter (inputlevel + gain reduction), und zwar nicht am bildschirm sondern per LED ketten.
    im prinzip also das selbe wie beim M7CL, nur das es dort natürlich ein bisschen preisgünstiger realisiert ist.

    das ein XL8 keine touchscreens besitzt hat mich zwar erstmal enttäuscht, aber die mit vielen bedienknöpfen ausgestattete oberfläche (die das pult natürlich auch teuer machen) erlaubt auch ein arbeiten ohne dieses (in meinen augen sehr nützliche und logisch zu bedienende) feature.


    was mir allerdings gar nicht gefällt ist die hochnäsige und selbstherrliche art und weise, wie dieses pult beworben wird. aber vermutlich verstehen wir doofen livemischer es nicht anders...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 2. April 2006 um 17:11
    • #9

    Ich zitiere mich aus dem "Digi-Fred" nochmal selbt:

    ... Ich glaube so ist es vielen ergangen, Christbaum, Kirmesbude u.s.w.... ja es sieht einfach aus wie eine Karikatur eines Mischpults. Auf den zweiten Blick wurde es bei mir nicht besser:

    Wir haben uns früh am Morgen das Ding im Telex-Zelt angeschaut. Um das Pult standen eine bestimmte Sorte meiner Altersgenossen, die mit dem grauen Pferdeschwanz und dem wichtigen Blick, als wäre ihnen noch der letzte Rest Humor verloren gegangen. Bei Kirmesbude oder Christbaum würde man doch eher leuchtende Kinderaugen erwarten

    Beim genaueren Hinsehen wurde es dann immer schrecklicher. Diese älteren Herren haben sich ein Pult bestellt: " Mach mal XL4 mit viel bunt und bissi digital". Meine frühere Anmerkung zu einem Konkurrenzprodukt " die Redundanz der Knöpfe, kombiniert mit einer geschickten Bildschirmdarstellung, könne die Übersichtlichkeit gegenüber analogen Pulten sogar erhöhen", trifft hier sicher nicht zu. Daher wohl auch die eher besorgten Gesichtsausdrücke.

    Dann folgende Ansagen:
    Bei meinem vergeblichen Versuch, im virtuellen FX Rack einem anderen als den momentan gezeigten aber immerhin in der library gelisteten FX aufzurufen, erklärte man mir, man wäre noch nicht so weit.

    Auf die Frage, wie man denn den virtuellen Klark - EQ auf die Fader schaltet, wurde dann mein englischer Pulterklärer ziemlich nervös. Wieder die gleiche Antwort: man wäre noch nicht so weit. ( Mir fiel dann ein, dass man ja auch noch Helix Faderboards verkaufen muss )

    ... und von der für Digitalpulte immer als Vorteil beschworenen Kompaktheit ist nun auch nichts mehr übrig geblieben.

    Kurz und gut: Die TITANIC war auch besonders groß und bunt......

  • xxchrissixx
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    • 2. April 2006 um 18:33
    • #10

    hoi,
    jetzt mal eine ganz andere frage:
    wo soll der vk liegen?
    mfg chris

  • SMPTE
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    • 2. April 2006 um 19:06
    • #11
    Zitat von "wora"

    ich hatte nun ein paar tage zeit, das konzept des XL8 auf mich wirken zu lassen.
    eine nicht unwichtige kleinigkeit fällt mir dabei auf: alles, was ich an dem pult gemacht habe, also EQ, gain, 48V, thresholds usw. einstellen, das weiss ich heute auch noch.
    ich denke für mich, dies ist ein nicht all zu schlechtes zeichen, eine gewisse sinnvolle logik scheint also dahinter zu liegen.

    zwar bin ich ein bisschen enttäuscht, das der EQ genau so zu bedienen ist wie am 01V, aber immerhin spart man sich einen wichtigen zwischenschritt bei der auswahl, denn man wählt das entsprechende EQ-band direkt am kanal und muss nicht vorher erst den kanal selektieren. dies ist IMHO eine deutliche vereinfachung bei gleichzeitiger fehlerminimierung in hektischen livesituationen.

    Dem kann ich nur 100%-tig zustimmen.
    zu den display muss ich sagen:
    ich finde ihre anordnung sogar sehr gut, denn so kann kein sonnenlicht von ihnen reflektiert werden.
    das ist zb einer der wenigen sachen die mich am D5 nerven......
    die multicorelösung über zweimal redundantes CAT5 finde ich auch genial, da dies 1) ausfallsicher und 2) kostengünstiger als zb optocore ist.
    auch die echten dreifachen preamps sind eine sehr gute lösung.
    (auf meine frage ob man den gain locken könnten bekam ich die antwort "das müssen sie nicht" - besser kann man es wohl nicht ausdrücken.)
    dass nun die bedienung auf den ersten blick nicht ganz so intuitiv ist wie ich es von midas erhofft hatte, lässt sich wohl verschmerzen.
    der beta-stand der software ist auf messen fasst schon normal und ich denke kaum, dass midas die pulte so ausliefern wird....
    ein manko wären noch die meiner meinung nach zu empfindlichen drehknöpfe ....
    wenn ich zb am EQ gedreht habe und mit dem handbellen nur den knopf darunter berührt habe wurde er sofort auf dem display gehighlightet.
    kurz um: mein favorit bleibt immer noch das D5, jedoch wird sich zeigen, in wie weit sich das midas im harten roadgeschäft bewären wird.
    ich denke für mich persönlich jedoch würde ich wohl besser mit dem midas zurechtkommen als z.B. mit einem PM5D.

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • K-Ulrich
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    • 2. April 2006 um 19:44
    • #12

    Ich wäre auch seeehr interessiert, mit dem Pult mal zu arbeiten, war leider nicht auf der Messe. Allerdings fällt es mir nach etlichen Jahren Erfahrung mit XL4 und H2000/3000 etwas schwer, zu glauben, dass eine Midas Software nicht abstürzen kann :? .
    In Sachen Zuverlässigkeit traue ich da doch eher Yamaha.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • derautor
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    • 3. April 2006 um 11:42
    • #13
    Zitat

    ich denke für mich, dies ist ein nicht all zu schlechtes zeichen, eine gewisse sinnvolle logik scheint also dahinter zu liegen.

    Auf jeden Fall! Mir gefällt auch die Möglichkeit, die Kanäle der einzelnen VCA-Gruppen immer schön linksbündig an die Mastersektion legen zu können, wobei Farbe und Beschriftung beim Aufrufen wechseln. Das vereinfacht das Layer-Denken doch erheblich.

    Geben wir dem XL8 und dem Konzept ruhig ein wenig Zeit. Interessanter für die meisten von uns werden sowieso die kleineren Pulte sein, die (hoffentlich) danach kommen werden.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Schrumpeln
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    • 3. April 2006 um 12:24
    • #14

    Ich habe mir den Prospekt auch runtergeladen und mal richtig durchgelesen.

    Also da ich nicht auf de4r PLS war kann ich nichts über das optische sagen, denn real wirkt das natürlich nochmal ganz anders und wahrscheinlich auch viel bunter. Aber ich find Farben nicht immer nur bunt, sondern manchmal sehr hilfreich sich einen schnellen Überblick über zusammenhänge zu finden.

    Das Konzept besteht ja nicht nur as dem Pult und wenn ich die Broschüre richtig gelesen habe besteht ein "Pult-Set" aus viel mehr als der Bedienconsole.

    - es ist eine Bedieneinheit, (kann noch erweitert werden - da steht in der standard Bedieneinheit sind 3 Cannal-blöcke ein Master-Block und ein Output-Block)

    - 10 Prozessoreinheiten (eine als Spare für Havariefälle)

    - 2 Sigalrouter

    - 5 Eingangsmodule (Mikrosplitter sind schon drinnen)

    - 4 i/o-Module für je bis zu 24 i/o´s

    - 1 Helix EQ-Bedienteil

    Und das ist alles die Standard Konfiguration.

    Sinnvoll finde ich z.B. das die Prozessoreinheiten ausgelagert sind, denn wie schnell sich die Rechenleistung erhöt wissen wir alle seid dem wir einen Computer haben.

    Super gelöst empfinde ich auch die durch das gesamte System gehende Redundanz. Da ist nie ein Tel alleine zuständig, sonder immer mindestens 2 und das ist nicht nur bei der Signalführung so, sondern auch bei Hardwarekomponenten wie den Signalroutern oder den Prozessoreinheiten. Überall sind auch retundante Netzteile verbaut.

    Also lassen wir den Midas-Leuten noch ein wenig Zeit bis die Software läuft, vorher wird eh keiner von und das Pult auf einem Live-Event unter die Finger bekommen. Ich sowieso nicht das ist mindestens eine Liga zu hoch für mich. Ich denke aber schon, dass man sich schnell auf diesem Tisch zurechtfindet, da doch alles recht "analoglike" aufgebaut ist.

  • Scorven
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    • 3. April 2006 um 18:11
    • #15

    Hy zusammen

    hab mir die beiden "neuen" Digis von Soundcraft und Midas ebenfalls angesehen und auch mal ein paar Fragen gestellt.
    Das Midas hat "blendfreie" Monitor, angeblich vom Militär.
    Somit auch bei Tag gut zu bedienen.
    Hab das auch mal mit ner Lampe getestet. Und siehe da bei Midas alles Super bei Soundcraft siehste da nix mehr. Toll entwickelt. OK meistens stehen die Pulte bedacht. Die Bedienung ist mienr Meinung nach bei beiden nicht der Durchbruch. Mein Favorit weiterhin das M7.
    Ach zu den Preisen. Mir wurde gesagt das Soundcraft 80000 € und das Midas ... ich hoffe es sitzen alle gut... 300000 €
    Sag mal haben die ein Rad ab. Bin fast in Ohnmacht gefallen als ich das gehört habe.

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • markus f.
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    • 3. April 2006 um 18:57
    • #16
    Zitat von "Scorven"

    das Midas ... ich hoffe es sitzen alle gut... 300000 €

    Jo das war ja ungefähr von Anfang an die Ansage...300 bis 350k€

  • oton
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    • 3. April 2006 um 19:33
    • #17

    also ich weiss nicht .... ich habe mir das Midas auch angeschaut, ausser das die Software noch nicht fertig ist finde ich, das das Teil total überladen ist. Entweder man hat ein analoges Pult, oder ein digitales, dann sollte man aber auch die Möglichkeiten zur Vereinfachung ausnutzen, so wie Yamaha und andere das tun.

    Das Midas ist ein Showpult zum anschauen und staunen, und funktioniert bestimmt in der Endversion auch gut, aber wie gesagt imho viel zu überladen. Da gefällt mir das M7CL auch viel besser von der Bedienung her und von der Oberfläche.

    Wenn Yamaha jetzt noch dem Nachfolger des PM5D die Bedienung des M7CL spendiert .... incl. Beschriftung, mehr Grafik-EQ´s, etwas grössere Matrix und einen Editor für den MAC, Vorstufen aus dem PM5D RH und vielleicht per VST/RTAS Plug-INs erweiterbar ... für sagen wir rund 35.000 - 40.000 Euro ... :D

    Was sie auch noch klauen könnten wäre diese "Fader-LED-Unterfarbe" von Soundcraft, die je nach Faderzuordnung (Kanal, Aux, Gruppe) ihre Farbe wechselt.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • guma
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    • 3. April 2006 um 19:48
    • #18
    Zitat von "oTon"

    finde ich, das das Teil total überladen ist.

    .

    Das ist genau auf den Punkt gebracht, was ich oben blumiger gemeint habe !

    Zitat von "oTon"

    Wenn Yamaha jetzt noch dem Nachfolger des PM5D die Bedienung des M7CL spendiert .....

    Das ist genau das was ich hoffe. Den PM7D würde ich sofort kaufen.
    Man du sprichst mir echt aus der Seele !!!!

  • karel noon
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    • 3. April 2006 um 21:15
    • #19

    Na ja, überladen ist es schon, man darf aber auch nicht vergessen das man damit noch einiges mehr machen können wird wenn es denn fertig ist, also sind ein paar knöpfe mehr ja nicht so schlecht.
    Ob jetzt das verhältniss Funktion=Bedienung besser ist als beim m7cl wage ich trotzdem zu bezweifeln, aber so verhindert man auch das jeder damit arbeitet :D

    ich warte auf die kleineren, die sind eher meine momentane kragenweite.

    aber mal sehen welches der neuen als erstes eine große tour machen darf, also EAW, A&H Soundcraft oder midas :D bzw. wer als erstes fertig ist :roll:

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • wora
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    • 4. April 2006 um 01:56
    • #20
    Zitat von "mediennutte"

    ...
    aber mal sehen welches der neuen als erstes eine große tour machen darf, also EAW, A&H Soundcraft oder midas :D bzw. wer als erstes fertig ist :roll:


    also ich tippe mal, das A&H ganz bestimmt nicht zu den ersten gehören wird. das teil hat zwar ein paar gute ideen, aber die software ist ganz offensichtlich noch am wenigsten entwickelt...

    im moment finde ich auch das ein M7CL die einfachste bedienung bietet, aber auch das ist noch nicht der weisheit letzter schluss.

    guma:
    du solltest nicht aus den augen verlieren, das du dich auf deinem M7 eben perfekt eingearbeitet hast und somit gegenüber anderen konzepten gewisse vorurteile haben MUSST. denn sooo mies ist das midas teil nun wirklich nicht... ausser dem preis natürlich!


    die nächsten jahre werden zeigen, welches bedienkonzept sich letztendlich durchsetzen wird.
    aber aufgrund der hohen kosten für den aufwand à la Midas schätze ich wird diese bedienoberfläche sicherlich nicht all zu weit verbreitet werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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