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Schlagzeug 2mal aufs Pult legen

  • kaischeks
  • 4. April 2006 um 15:33
  • kaischeks
    Beiträge
    88
    • 4. April 2006 um 15:33
    • #1

    Hallo Leute, hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
    Welche Möglichkeiten gibt es, ein komplettes Schlagzeug 2mal auf ein Mischpult zu legen? Sprich, 2mal BassDrum, 2mal HiHat, 2mal Snare, usw.

    Ziel ist es, den schlagzeug Sound während eines Gigs schnell ändern zu können um so auf verschiedene Musikstile besser eingehen zu können.

    Ich will jetzt aber nit hören, von wegen es ist schwachsinn, so was braucht man doch eh nicht oder was ein Kinderkram, etc.

    Ich möchte nur wissen ob es geht und welche Wege es gibt, dieses zu realisieren.

    Vielen Dank schonmal,

    Kai

  • wora
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    • 4. April 2006 um 15:44
    • #2

    ich mache sowas auch.
    nicht mit jedem kanal vom drumset, aber immerhin aus dem selben grund.

    einfach pro mikro ein Y-kabel benutzen und das signal auf zwei eingänge legen oder bei digitalen pulten die eingänge entsprechend konfigurieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonholg
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    • 4. April 2006 um 15:47
    • #3

    da gibt es mehrere möglichkeiten.
    1. alles doppelt mikrofonieren.
    2. jeden einkommenden kanal splitten.
    3. falls vorhanden, die direct outs der schlagzeugkanäle zu den nächsten freien kanälen weiterpatchen. macht allerdings nur sinn, wenn man die direct outs pre-eq schalten kann.
    wenn ich mich recht entsinne, hat der mischer von einer band namens mr.bungle dies so ähnlich praktiziert.
    warum fragst du?

    gruss

    holger

  • kaischeks
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    88
    • 4. April 2006 um 15:57
    • #4

    Ich möchte für eine Band zwei verschiedene Sounds für ihre Gigs machen. So kann ich schnell zwischen zwei Sounds wählen. Ist sinnvoll, wenn das Programm von Oldies, zu Rock bis hin zu Top40 geht!

    Gibt es da keine Spannungsprobleme, wenn ich da einfach Y-Kabel nehme?

    Danke

  • wora
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    • 4. April 2006 um 16:30
    • #5

    nein.

    theoretisch gibts an den beiden eingängen beim splitten natürlich ein signalspannungsverlust, in der praxis fällt das aber nicht ins gewicht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 4. April 2006 um 16:47
    • #6

    ... und dann gibts natürlich noch die Möglichkeit ein Digitalpult zu benutzen und zwei unterschiedliche Drummixe in den Szenenspeicher zu tun und dabei den Rest "recall safe" zu schalten.

  • karel noon
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    • 4. April 2006 um 16:51
    • #7

    In der regel reicht es aber aus wenn kick und snare gedoppelt sind, zumindest für top 40 geschichten. OH gar nicht, evtl. bestimmte toms.

    ich bin dazu übergegangen ein naturset zu trigern, so kann ich mir bei jedem song einen anderen sound aussuchen, und ich brauche nicht gleich doppelt so viele kanäle.

    ansonsten natürlich eine digitale lösung, ist super aber für viele nicht direkt erschwinglich, wenn man ein pult mit genügend kanälen hat, warum nicht.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • timotimo
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    • 5. April 2006 um 11:46
    • #8

    Verstehe die technische Umsetzung, aber noch nicht den Sinn: Das Drumset klingt doch so, wie es klingt. Die Möglichkeiten der "Nachbearbeitung" mit dem EQ sind da begrenzt. Klar, ich kann die Bassdrum nach HeavyMetal oder nach Oldie klingen lassen. Aber sonst? Ich verändere während dem Gig oft die EQs, um den Sound dem Song anzupassen, aber 2 vorgefertigte Drumsounds? Geht das?

  • karel noon
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    • 5. April 2006 um 12:36
    • #9

    klar geht das, und zwar exremer als man es sich vorstellt, ruhiges jazz set bis bollerige rock-kiste, alles mit einem set. Wenn das noch das ein oder andere ouboard gerät (z.b. transient designer) dazu kommt hat man auch live eine fülle an sounds zu r verfügung, und gerade bei cover geschichten macht das sinn.

    ich habe z.b. bei einer band den fall da spiuelen sie just like a pill, da schicke ich das schlagzeug auf eine subgruppe für den normalen sound, und auf eine andere für diesen komsich verhallten/verzerrten am anfang.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • kaischeks
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    • 5. April 2006 um 14:47
    • #10

    Hey, also schonmal vielen Dank für eure schnellen und interessanten Antworten. Wir werden es demnächst einmal austesten, wie es für uns am Besten funktioniert. Werde dann berichten.

    Grüße,

    Kai

  • Stephan Graeske
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    • 6. April 2006 um 23:51
    • #11

    Wenn man ein Digitalpult hat, dann könnte man mittels Softpatch das Eingangssignal auch direkt auf zwei verschiedene Kanalzüge legen.

    Das machen wir schonmal bei christlichen Jobs, wenn der Frontsänger auch Predigt, liest, erzählt, .... Er benutzt dabei das gleiche Mikrofon. Mit zwei Kanalzügen kann man den EQ nicht nur jeweils auf Gesang und Sprache einstellen, sondern auch Level für Saallautstärke UND Monitorlautstärke separat einstellen und braucht nur umschalten.

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • leo
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    44
    • 18. April 2006 um 21:30
    • #12

    Hallo zusammen!

    Noch ne Idee: Drums miken UND triggern, beides aufs Pult, dann hat man alle Freiheitsgrade, zwischen "Natur pur" bis "Elektro total", und das stufenlos!

    Leo

    Ja, das muß so laut!

  • Der M
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    280
    • 21. April 2006 um 16:58
    • #13

    bloss als anmerkung bai y splitt hat man keinerlei verluste
    daweil mik zu pult als spannungsanpassung läuft.

    => geht dufte und wird von mir sehr sehr oft fürmannigfaltige anwendungen praktiziert,auch spannend bei monitor von der front aus
    vocals Ylonen und somit quasi monitormix machen.

    MFG

    Der M

  • audiobo
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    7
    • 21. April 2006 um 21:58
    • #14

    Der M:

    Das ist so gesehen nicht ganz richtig - du halbierst mit dem Y-split schliesslich die Anschlussimpedanz für´s Mikrofon. Bei sehr hochohmigen Mikrofonen kann sich das u.U. durch eine Reduzierung des Höhenbereiches bzw. auswirken. Allerdings ist dies in der Live-Praxis recht vernachlässigbar, da verursachen z.B. versch. Preamps i.d.R. mehr Klangunterschiede.

  • schmiddi
    Beiträge
    19
    • 24. April 2006 um 00:20
    • #15

    Wenn nicht gerade eine Digi-Console oder Monitorsplitt vorhanden ist, wird ein Y Splitt häufig in den Vocals eingesetzt, um, wie schon erwähnt, quasi einen extre Monitormix vom FOH aus zumachen.
    Warum nicht auch das ganze drum clonen...

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