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Eliminator & co.

  • TobiV
  • 24. Mai 2002 um 18:44
  • Farad
    Beiträge
    1.071
    • 26. Mai 2002 um 18:51
    • #21

    soweit ich das sehe, sind die Griffe von Monacor und Intertechnik jeweils mit mindestens 4 Punkten verschweisst, nix geklemmt. Für mich sieht das nach Heavey Metal aus...

  • phil
    Beiträge
    912
    • 26. Mai 2002 um 19:59
    • #22
    Zitat


    TobiV schrieb am 2002-05-26 18:31 :
    ... und zwar so, das selbst bei nichtmehr vorhandenem Gehäuse (Brand?!) nix runterfallen kann...

    Son Käse.... Ich geh jetzt ins Lager und Bohre in jeden 15"er ein Loch um Ihn mit nem 16mm steel gegen herabfallen bei Brand zu schützen...

    Wer denkt sich sowat aus??? Wenns solange Brennt, dass kein Gehäuse mehr vorhanden ist.... dann sind mit Sicherheit kein Mensch mehr in der Halle... und wenn, dann ist es Ihm wahrscheinlich egal, ob die einzelnen Treiber mit nem Savety an der Alutruss hängen, die Infolge von Thermischer einwirkung ebenfalls gleich runterkommen wird.... Abgesehen von den sowieso herunterstürzenden brennenden Holzteilen....

    Ne also wirklich.... das ist sowas von praxisfern... und je mehr safetys da hängen, desto stärker muß die Truss ja auch belastbar sein.....

    Phil

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: phil am 2002-05-26 20:04 ]</font>

  • Marrow
    Gast
    • 26. Mai 2002 um 20:10
    • #23

    Also,

    Boxen an Griffen aufhängen oder anderswo, was nicht ausdrücklich dafür da ist, ist ganz klar grob fahrlässig, auch wenn die Griffe aus Stahl, verschweißt oder sonst was sind. Ich kann nur jeden empfehlen, das bloß sein zu lassen. Lautsprecher können nur an den vorgesehenen Ösen oder Schienen aufgehangen werden, denn diese Sachen sind als Lastaufnahmemittel geprüft und vom TÜV freigegeben. In der Regel besitzen solche Boxen eine Stahlrahmenkonstruktion, um auch Boxen noch drunterhängen zu können, im Prinzip genau wie der Rahmen auf dem Foto ( der jetzt nur noch vom Tüv geprüft werden müßte ). Die Hersteller geben auch in der Regel die Werte für die max. Lastaufnahme ( bei Arraybildung)
    an.
    Die einzelnen Lautsprecher müssen in der Tat noch an besagtem Stahlrahmen gesichert werden,auch wenns seltsam klingt.
    Ich kann nur jedem raten, sowas sein zu lassen, 99x passiert nix und bei dem einen Mal steht zufällig jemand drunter. Da zahlt dann auch keine Versicherung mehr.

    Marrow

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 26. Mai 2002 um 20:13
    • #24

    ... und morgen wollen Sie uns noch dazu bringen jede Schraube mit nem Safty zu sichern.... sehr lustig.


    MfG


    Sachsen-Mike

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • phil
    Beiträge
    912
    • 26. Mai 2002 um 21:02
    • #25
    Zitat


    In der Regel besitzen solche Boxen eine Stahlrahmenkonstruktion, um auch Boxen noch drunterhängen zu können
    ...


    Wo wir wieder beim Thema Off Topic und Off Board währen.... :wink:

    Zum Thema Stahlramen habe ich im Riiging board mal nen thread gestartet gehabt...

    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?topic=175&forum=6&18

    phil

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 26. Mai 2002 um 22:18
    • #26

    Naja, eigentlich ging es mir ja auch um die "akustischen Eigenschaften" der genannten 15/2. Die Flugthematik war eigentlich 'ne Randbemerkung :smile:
    Ich wolte halt wissen wie's bei euch "Üblich" ist (im sinne der Rechtsbeugung)

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Daniel
    Beiträge
    53
    • 26. Mai 2002 um 23:22
    • #27

    dazu fällt mir auch was tolles ein: war letzte Woche in Berlin und war mit nem Kumpel auf irgend nem Dorffest mit Fest-Zelt. Neben der Zelt-Band, die ihre PA in der Mitte aufgebaut hatte befanden sich rechts und links von der Bühne in etwa auf gleicher Höhe zwei 15/3-Boxen von Raveland (!!!). Diese wurden in einer Höhe von etwa 4 Metern an der Zeltdecke "geflogen", mit zeimlich dünnem Draht, wie mir schien. Nix mit Fluggeschirr o.ä. Einfach n bisschen Draht um die Dinger gewickelt und hoch damit. Wir saßen zum Glück weit genug weg. Sie haben zwar gehalten, aber wer weiß. Soviel zum Thema Unfallverhütung auf Dorffesten ...

  • Heiko
    Beiträge
    32
    • 27. Mai 2002 um 10:38
    • #28

    Boxen in Festzelten fliegen ist immer so eine Sache...
    Da es in den meisten Fällen keine vorgesehenen Halterungen gibt ist immer etwas "gebastel" gefragt. In jedem Fall sollte man vorher mit dem Zeltmeister darüber reden. Ich fliege die Boxen immer so, dass ich mich auch selbst darunter setzten würde, also mit Saftys und Zurrgurten um die Längsverstrebungen im Zelt und an den Boxen durch die Flugösen. Allerdings sind die Längsträger in Aluminiumzelten nur mit 3 Nieten pro Seite befestigt. Deshalb die Last auf zwei Träger verteilen und Boxen mit max. 25kg.
    Mehr kann ich dann nicht machen und muss hoffen dass alles hält...

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 27. Mai 2002 um 12:59
    • #29

    ääähm, also zum Fliegen in Festzelten habe ich mich ja auch schon geäußert:
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?topic=438&forum=6&7

    Was anderes:
    Kann das sein, daß meine entzündeten Augen auf den Bildern mit dem Rahmen an dem Stahlseil <b> Seilfrösche </b> gesehen haben?

    Soweit wie ich mich erinnern kann, sind die doch auch nicht mehr erlaubt, oder?

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: PA-Peter am 2002-05-27 17:23 ]</font>

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Anonymous
    Gast
    • 27. Mai 2002 um 15:36
    • #30

    Hast Recht mit den Seilfröschen... und auch damit dass die Dinger keinesfalls zulässig sind!!!! War also leider ein schlechtes Baubeispiel für ne Flugvorrichtung...

  • Markus
    Beiträge
    255
    • 27. Mai 2002 um 17:58
    • #31

    Ist zwar hier OT, da wir hier nicht in der Rigging-Abteilung sind, aber zum Thema fliegen hab ich die Tage auch was ganz nettes gesehen.
    Dorffest mit Zeltdisco, für mehr oder weniger gute Laune sorgten zwei Bengels mit ihrer rollenden Disco. Lightshow mit 4 Martin 518 Scannern (ca. 15kg pro Gerät) und 2 Lichteffekten. Hing alles nett an Bindfäden unterm Zeltdach.
    In der Kneipe nebenan gings munter weiter. Hier war ein alter Hase aus der Showbranche tätig: Es legte ein Mitfünfziger auf, oder sagen wir lieber: quälte die Gäste mit seinen Sprüchen. Die Lichttechnik setzte sich vornehmlich aus bunten Lichteffekten und Karusselstrahlern zusammen. Diese waren folgendermaßen an der Decke befestigt:
    Bauseits ringsum über der Tanzfläche umlaufende Holzleiste (ca. 3cm Überstand), daran mit Fleischerhaken Geräte befestigt.
    (u.a. die Karussellstrahler, "Fireball", etc. mit Drehbewegungen) nix Safety, BGV C1 oder son Quatsch, da waren die dort alle ganz schmerzfrei.

    Nochmal zum Thema Boxen an Griffen aufhängen:
    geflogene Lasten, egal ob Karussellstrahler oder Mega-PA-Cluster haben mit sehr viel Verantwortung zu tun. Und ein Tragegriff ist nun einmal dazu da, die Box von a nach b zu tragen, und nicht um als Flugöse mißbraucht zu werden. Die Befestigung des Griffes mag ja in der Theorie stabil genug sein, der Griff (evtl. von Kindern im chinesischen Hinterland zurechtgestanzt)womöglich auch, aber ohne entsprechende Zulassung.
    Bedenkt bitte auch, daß die gesamte übrige Box die Kräfte entsprechend aufnehmen muß.
    Und das Risiko, daß etwas passieren könnte, ist die Sache nicht wert.

  • ADMIN
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    • 27. Mai 2002 um 23:45
    • #32
    Zitat

    Was anderes:
    Kann das sein, daß meine entzündeten Augen auf den Bildern mit dem Rahmen an dem Stahlseil <b> Seilfrösche </b> gesehen haben?

    Soweit wie ich mich erinnern kann, sind die doch auch nicht mehr erlaubt, oder?

    Weiß das jemand genau?

    Vor einigen Jahren hat man uns erzählt:

    a) eigentlich prinzipiell unzulässig

    b) in Ausnahmefällene erlaubt bei temporären Verbindungen

    c) dann aber nur mit 3 Seilklemmen hintereinander

    d) die außerdem nur einmal verwendet werden dürfen, weil sie so fest angezogen werden müssen, daß dabei das Gewinde überdehnt wird.


    Aber, wie gesagt, einige Jahre her. Hast sich das inzwischen geändert?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • phil
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    912
    • 27. Mai 2002 um 23:54
    • #33

    Äh, wenn man so doll anzieht, dass das Gewinde überdehnt wird, dann verringere ich doch die maximal zulässige belastung des Frosches, oder?
    Aber:
    Ich zitiere mal aus midoes Lichtlerforum....
    gepostet von duesentrieb_de@web.de am 25.03.02

    Zitat


    ...
    In diesem Forum geisterte die Meinung, diese Seilklemmen wären erlaubt, wenn
    Man 3 Stück hintereinander montiert... So weit richtig, nur es gibt da eine,
    für uns sehr wichtige Ausnahme:

    DIN 1142 schreibt vor:

    Drahtseilklemmen sind nicht zulässig für Endverbindungen bei
    Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb...

    Klingt geschwollen, heißt jedoch im Klartext, dass diese
    Seilklemmen niemals !!! bei uns in der Veranstaltungstechnik zum
    Aufhängen von irgendetwas genommen werden dürfen, solange sich irgendwelche
    Personen darunter aufhalten. (Das ist ja eigentlich immer der Fall)

    Richtig geht das mit sogenannten Seilschlössern, die gibt´s in jeder
    Seilerei in 2 versch. Variationen. Diese sind einfach zu montieren und
    sicherheitstechnisch ganz weit vorne...

    ...

    Alles anzeigen

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: phil am 2002-05-27 23:57 ]</font>

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 28. Mai 2002 um 08:11
    • #34

    ...also einer der Kollegen vom VPLT hat das auch genau so gesagt!
    Also definitiv NICHT zulässig, auch nicht, wenn 3 hintereinander sind!

    Sind diese "Seilschlösser" eigentlich diese Teile, bei dem das Seil um einen Keil kommt (Achtung: Seildurchmesser und min. Radius beachten) und dieser Keil in eine Aufnahme? Die zieht sich von selber fest!

    Sind das die gleichen Teile?
    Ich weiß nämlich echt nicht mehr wie die heißen! (brauch ich selbst nämlich gar nicht)

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • KPC
    Beiträge
    222
    • 16. März 2003 um 15:30
    • #35

    Also ich wollt dann mal was zu den Boxen schreiben, nachdem sich schon so viele über die "Flugangelegenheit" ausgelassen haben.
    Zu den Soundfactor von JBL kann ich nur so viel sagen, dass der Klang nicht meinem Geschmack entspricht. Das Horn ist gar nicht toll. Klirrt bei hohen Pegeln und klingt dann auch ziemlich scharf. Wie bei der TR Serie es auch schon war.
    Die EV 's klingen da schon wesendlich besser. Hier kommt im Hochtonbereich ( Sowohl in der Eliminator e/i, der Force E, als auch der neuen Gladiator) der DH 2010A 1"von EV mit Titanmembran zum Einsatz.
    Dieser bietet einen relativ glatten Frequenzgang bis 20kHz. Bei 2500Hz ist aber ein Einbruch im Freqenzband von ca 6 db. Oberhalb von 15kHz kann man je nach Geschmack dann auch noch mal ganz leicht (1,5-3dB)mit dem EQ anheben.
    Im Tiefton bereich komt bei der Eliminator der DL 15X von EV zum Einsatz.
    Bei der Force E auch ein 15" aber mit Stahlblechkorb. Dieser hat gewisse Ähnlichkeit mit dem EM 15/ 300 von Eminence ( reine Spekulation!) Beide (DL 15X und der in der Force)haben glaub ich ne 2,5" VC.
    In der Gladiator kommt der angeblich neu entwickelte EVS-15FR zum Einsatz. Hab ich aber noch nicht gehört.
    Das eingesetzte Horn in der Force und der Eli nennt sich HP 64 M und hat 60 Grad in der Horizontalen und 40 Grad in der Vertikalen Ebene. Getrennt wird in beiden Modellen bei 1,6 kHZ. Also gerade noch vertretbar bei ne 15/2 er Box. Der DH 2010A kommt meines Wissens auch in der Mackie SRM 450 Aktivbox zum Einsatz.
    Nun zum Klang: Gladiator hab ich noch nicht gehört. Force und Eli Top klingen relativ ausgewogen, wenn man auf einen durchsetzungsfähigen Hochtonbereich steht. Also das Horn ist keinesfalls zu leise! ( Ist Weichentechnisch auch nochabgesengt) Es klingt sauber und spritzig auch bei hohe Pegeln. Es löst sehr sauber und fein auf und kingt jederzeit angenehm. Wenn man mit anderen Einsteigermodellen vergleicht, so ist das EV -Horn sicherlich das der Beste( Meine Meinung!).( Hab mal Soundfactor, Behringer, Yamaha SE, KME Fidelitiy,JBL Eon, und irendwas von Craaft direkt miteinander vergleichen können.)
    Die Force ist im Bass sicherlich etwas zu dünn, hier ist die ELI klar im Vorteil (hat ja auch größeres Volumen). Das Gehäuse besteht bei dem Eli-Top aus Multiplex glaube ich und bei der Force E aus MDF. Deshalb ist sie auch, obwohl sie kleiner ist genauso schwer--> 28kg ELI Top-->30 kg.
    Alle drei Boxen von EV verfügen über das RMD ( Ring Mode Decoupling) System. Soll für besonders verständlich Mitten sorgen . Was das genau sein soll oder aus was sich das technisch zusammensetzt weiß ich leider nicht. Die Sprachverständlichkeit der Eli und der Force die im übrigen bis auf den Bass fast "gleich" klingen ( klar bei gleichem HT) sind in dieser Preisklasse meiner Ansicht nach über jeden Zweifel erhaben. Die Verarbeitungsqualität könnte allerdings besonders bei der Force besser sein.
    Über die Yamaha (sind dass nicht die mit dem Piezo?) und die Soundfactor kann ich leider nicht mehr schreiben. Ich hab nur mal das Gerücht gehört, dass in den alten TR von JBL die 15" auch von Eminence hergestellt wurden. Reine Spekulation.
    Ich finde aber,dass das angeblich weiterentwickelte Hochtonhorn inder Soundfactor keinesfalls besser klingt als das was in der TR- Serie verbaut wurde. Technischer Fortschritt????
    Gruß Peter.

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