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Mikrofonauswahl zur Abnahme einer Blaskapelle

  • oneforall
  • 13. April 2006 um 10:00
  • oneforall
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    • 13. April 2006 um 10:00
    • #1

    Hallo!

    Ich brauch mal wieder Entscheidungshilfe...
    Wir steigen verstärkt in Zeltbeschallungen ein, meistens heißt das bei uns Abnahme einer Blaskapelle (zwischen 25-70 Musiker).

    Was könnt Ihr mir hier für Mikros empfehlen?
    Bisher haben wir das mit 4 Richtmikros, 2 Kondensern, und Clipmikro an den Bässen gemacht, aber befriedigend war das nicht. :roll:

    Darum jetzt die Frage, welche Arten von Mikrofonen (alle gleich, oder je nach Instrumenten-Gattung, evtl. Kondenser, Dynamisch)?

    Preislich hätte ich mir vorgestellt max. 250€/Mikrofon

    Danke schon mal für eure Mithilfe,
    Elmar!

  • karel noon
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    • 13. April 2006 um 10:17
    • #2

    Schreibe doch erstmal noch dazu welche mikros es bisher waren, da gibt es ja nun einige.
    grundsätzlich ist aber die idee mit overheads und ein paar clips zur stütze bei den leiseren instrumenten sehr gut, was evtl. den sound etwas "durcheinander" bringt könnten die richtrohre sein, da evtl. auch auf clips für die entsprechenden instrumente zurückgreifen.

    außerdem wäre es noch interessant zu erfahren wie die restliche anlage ist, also wie viele kanäle stehen am pult zur verfügung (nutzt ja nichts wenn man einzelmikrofonierung empfiehlt und ihr habt nicht so ein großes pult) etc.

    als anfang nenne ich mal das Audio technica Pro35x, das ist mein absolutes lieblingsmic bei bläsern. Dazu noch ein paar schöne Overhead kondenser (in der preisklasse wohl auch AT oder Rode) und dann muüßte es gehen.

    viel erfolg bei der suche :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • oneforall
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    • 13. April 2006 um 11:27
    • #3
    Zitat von "mediennutte"

    Schreibe doch erstmal noch dazu welche mikros es bisher waren, da gibt es ja nun einige.

    Also gut, ich wollte mir zwar die Blamage ersparen, aber hier jetzt die Auflistung:

    4x Monacor (ähnlich ECM950, nur mit Phantomspeisung) (Blech)
    2x Sennheiser E614 (Holz)
    Shure PG81 (z.B. Solisten oder Stütz)
    AKG 419 (Solo und Tuba)

    und noch das Schlagzeug mit D112, SM57, Opus67, E614

    Als Mischpult haben wir das Venice320
    Front-PA ist meistens TMS3 (2x) + 15" WBA (4x)

    Gruß,
    Elmar

    P.S.: Die AT 35 habe ich als PN noch Angeboten bekommen (gleiche Quelle wie Deine :wink: )

  • karel noon
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    • 13. April 2006 um 11:53
    • #4

    Das ist doch schon mal was,
    also schlagzeug kann so bleiben, warum auch nicht, alles gute mics :D

    die 614 können auch erstmal bleiben, tauschen würde ich die c419 gegen die AT clips, das ist schon mal ein unterschied wie tag und nacht, und die Monacor würde ich auch ersetzen.
    Warum verwendetihr da richtrohre? kommt ihr nicht nah genug heran? wenn nicht würde ich auch da auf normale kondenser zurückgreifen (evtl. noch ein paar 614er).

    Ob das shure PG tauglich ist muß jemand anderes sagen, ich kenne aus der serie nur das kick-mic, und das ist nicht schlecht.

    aber wie gesagt, wenn du die AKGs erstmal los bist, und dann noch ein paar ordentliche OH dazu, dann sollte euer sound schon viel besser sein.

    und blamieren tut sich hier keiner, es hat bestimmt gute gründe gehabt diese mics zu wählen, und da ihr ja tauschen wollt seid ihr ja auf dem richtigen weg

    :D

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    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • asianman76
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    29
    • 13. April 2006 um 12:23
    • #5

    AKG C391. Ist günstig und geht gut. Schönes Mikrofon

  • ThomasL
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    • 13. April 2006 um 23:11
    • #6

    Meine Empfehlung für günstige und echt taugliche Kondenser an Instrumenten aller Art ist das RØDE NT3. Ein gutes Mic für schmales Geld und der Support von Hyperactive kann sich auch sehen lassen.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • audiobo
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    • 15. April 2006 um 13:07
    • #7

    RØDE NT5 - Kann ich immer wieder wärmstens empfehlen. Klingt sehr transparent und voll, durchaus recordingtauglich, mit einer m.E. nach sehr guten Nierencharakteristik. Es gab jetzt aktuell auch einen Testbericht in einer neuen Pro-Audio-Zeitschrift, bei dem von T-bone bis Schoeps/DPA alle relevanten Bereiche vertreten sind und die Rode haben erstaunlich gut abgeschnitten.
    C391 habe ich auch 2 Stück, klingen vergl. mit den NT5 ein wenig klarer/griffiger im Mittenbereich (nicht mittiger) und sind, wichtig für R&R, etwas robuster. Wenngleich ich auch schon mal ein NT5 über die Bühne hab fliegen sehen ( :evil: ), ohne Schaden zu erleiden.

    Falls das noch eine Rolle spielen sollte, in der zweiten Jahreshälfte kommen für´s NT5 Austauschkapseln auf den Markt (Kugel, Hyperniere).

  • Georg_Koeln
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    • 20. April 2006 um 02:05
    • #8
    Zitat von "AudioBo"

    Es gab jetzt aktuell auch einen Testbericht in einer neuen Pro-Audio-Zeitschrift, bei dem von T-bone bis Schoeps/DPA alle relevanten Bereiche vertreten sind...


    Hallo AudioBo,

    kannst du mir netterweise verraten, in welcher Zeitschrift der Test erschienen ist? Bin neugierig...

    Danke,

    Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Online
    mäsu
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    • 20. April 2006 um 07:55
    • #9

    Hallo

    Ganz nebenbei: Wie sieht es mit dem SM81 für diese Awendung aus. Ist es

      * gut geeignet

      * bedingt geeignet

      * nicht geeignet


    Was meint ihr?

    Nimm meine Augen und schau!

  • MK
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    • 20. April 2006 um 11:27
    • #10

    Was das Røde NT5 angeht, so schließe ich mich AudioBo an und empfehle es pauschal. Es ist für den Preis sagenhaft gut und recht lienear, so dass Du es für fast alle Zwecke benutzen kannst.
    Für die Abnahme von Tuben und anderen basslastigen Instrumenten verwende ich seit Jahren erfolgreich das AM 740 von Microtech Gefell (ehemals RFT). Es ist ein unscheinbares Ansteckmikrofon mit sehr guten technischen Daten und auf dem Gebracutmarkt günstig erhältlich. Allerdings wird es im Originalzustand mit 12V betrieben und muss für P48 umgebaut werden.

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • shure
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    • 20. April 2006 um 11:53
    • #11
    Zitat von "mäsu"

    Hallo

    Ganz nebenbei: Wie sieht es mit dem SM81 für diese Awendung aus. Ist es

      * gut geeignet

      * bedingt geeignet

      * nicht geeignet


    Was meint ihr?

    Alles anzeigen

    Hallo Mäsu,

    ich würde sagen: Gut geeignet.

    Wenn es sich allerdings um eine Neuanschaffung drehen sollte würde ich das KSM137 dem SM81 vorziehen.

    Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • Online
    mäsu
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    • 20. April 2006 um 13:53
    • #12

    Nein nein...
    Wir nutzen die SM81 für Drum-OH. Ist halt oft so gefordert. Habe mir jetzt nur gedacht, dass es damit auch gehen sollte und wollte die Bestätigung dafür :) Im Falle eines Falles sollten die Miks möglichst oft eingesetzt werden. Schliesslich ist das SM81 weiss Gott nicht billig :D
    Aber mim Moment steht nichts konkretes an.
    Vielen Dank für die Antwort
    Viele Grüsse aus der Schweiz
    Mäsu

    Nimm meine Augen und schau!

  • audiobo
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    • 20. April 2006 um 22:07
    • #13

    Georg_Koeln:

    Die Zeitschrift heisst "Professional Audio Magazin" (http://www.professional-audio.de)

    Getestet wurden folgende Mic´s:

    -Audix ADX51
    -Beyerdynamic MC930
    -DPA 4011
    -M-Audio Pulsar
    -Microtech Gefell M300
    -Neumann KM140 (dürfte abgesehen von ein paar elektrischen Daten (weniger Rauschen, 2dB mehr SPL) auch dem KM184 entsprechen)
    -Oktava MK-012-01
    -Rode NT5
    -Schoeps CMC64Ug
    -Sennheiser MKH40
    -T.bone SC100 MKII
    -T.bone SC180

    Klar einige Wunschkandidaten fehlen hier, wie z.B. Shure, AKG oder vielleicht auch andere Billigheimer wie SEelectonics, etc., allerdings ist der Test dafür sehr umfangreich und detailliert.

    SM81 habe ich auch als sehr transparentes Mic ohne irgendwelche Nerv-Anhebungen im Gedächtnis.

  • md421
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    5
    • 1. Mai 2006 um 22:40
    • #14

    Hallo,

    als eingefleischter Sennheiser Fan könnte ich jetzt hier schon eine Empfehlung für fast jedes Instrument loslassen. Da es aber auch erheblich am Geldbeutel liegt, kann ich hier wirklich die Rode aber auch meinen heimlichen Favoriten, das AKG C1000 empfehlen. Ein wirklich klasse Mikro von Redner bis Bläser für extrem wenig Geld...

    Gruß Alex

    Gruß Alex

    Bose = Blumenkasten kommt laut raus

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 2. Mai 2006 um 20:53
    • #15

    hi,

    ich find das akg c535 ne gute und auch preislich erträgliche lösung.

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

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