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T23 steckkompatibel mit T12/T13?

  • databass.ch
  • 13. April 2006 um 20:41
  • databass.ch
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    • 13. April 2006 um 20:41
    • #1

    Hallo,

    eine Frage an alle Schweizer und die die sich mit unserem Steckersystem auskennen:

    Wenn ein Stromverteiler T23-Dosen hat, ist diese dann kompatible mit gewöhnlichen T12/T13-Steckern??

    Ich muss gestehen, dass ich noch nie T23 Dosen in echt gesehen hab (in der Praxis werden ja einfach gewöhnliche T13 auf 16A übersichert)...

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  • Chrigel
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    • 13. April 2006 um 20:50
    • #2

    Hallo

    Das geht, ich habe gerade ein neuer verteiler bekommen mit T23 Dosen, 16A gesichert.
    Da passen die ganz normalen T13 auch rein!


    MFG

  • databass.ch
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    • 20. April 2006 um 23:09
    • #3

    Hi, vielen Dank für die Antwort. ;) Hab jetzt auch einen mit T23 bestellt. 8)

    Wie lässt sich das eigentlich erklären, dass ein Stecker der für 10A zugelassen ist, in eine Dose, die mit bis zu 16A Abgesichert werden kann passt? :?

  • B&O
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    • 3. Februar 2025 um 01:10
    • #4
    Zitat von databass.ch

    Wie lässt sich das eigentlich erklären, dass ein Stecker der für 10A zugelassen ist, in eine Dose, die mit bis zu 16A Abgesichert werden kann passt? :?

    Die Frage ist für mich immer noch unbeantwortet. Kann mir jemand die Logik dahinter erklären?

  • niggles
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    • 3. Februar 2025 um 11:50
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    • #5
    Zitat von B&O

    Die Frage ist für mich immer noch unbeantwortet. Kann mir jemand die Logik dahinter erklären?

    Parallelentwicklung die nie zu Ende geführt wurde. Eigentlich sollten T23/T25 mal die T13/T15 komplett ersetzen um die Verteilertechnik mit dem 16A-Standard der IEC zu harmonisieren. Statt dessen hat man nur für Neuinstallationen T23/T25 empfohlen und einfach T13/T15 auf dem Papier als mit 16A absicherbar erklärt weil sie den Kurzschlussstrom eines B16 Automaten ja aushalten und zumindest im Neuzustand auch den Dauerstrom. Alles basierend auf der Annahme dass typische bewegliche Haushaltsgeräte nicht mehr als 3 kW Leistungsaufnahme haben und Waschmaschinen und Trockner in der Schweiz eigentlich einen Festanschluss brauchen.

    Anders als Perilex in DE/AT waren T15/T25 in der Schweiz nie im gewerblichen Bereich zugelassen, das war schon immer nur die Putzsteckdose für die drehstrombetriebene Bohnermaschine.

    In der Praxis muss man da halt mit etwas mehr Eigenverantwortung ran gehen. Gefährlich sind vor allem ungesicherte Adapter von T13 auf Schuko und von T15 auf CEE16. Erstere gibt es auch mit einer eingebauten 10A Schmelzsicherung; vor allem bei Hoteljobs zu empfehlen, dann muss man nämlich nicht gleich nach dem Hausmeister rennen wenn sich mal wieder der Caterer ungefragt irgendwo mit drauf gesteckt hat.

    Bei CEE16-Adaptern sollte man immer beide Versionen dabei haben (T15 und T25) und in T25-Dosen auch den passenden Stecker einsetzen. Die dünnen Stifte für L2 und L3 an einem T15 haben in T25 Dosen gern mal erhöhte Übergangswiderstände, und das wird dann warm unter Vollast...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Gitarrenfanatiker 11. Februar 2025 um 00:38

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Gitarrenfanatiker
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    • 11. Februar 2025 um 00:51
    • #6
    Zitat von B&O

    Die Frage ist für mich immer noch unbeantwortet. Kann mir jemand die Logik dahinter erklären?

    Die Frage ist ja auch beim bestehenden T13 System zutreffend: Stecker ist für 10A ausgelegt, die meisten T13 Dosen sind aber mit 13A abgesichert. Dies weil die 1.5mm² Leitungen mit dem 13A LS ausreichend gesichert sind, und somit zb. zwei Geräte mit je 6A am selben LS betrieben werden können.

    Das ist auch nicht unsicher, da nur Geräte die weniger als 10A ziehen können, mit T13 verkauft werden dürfen. Bei Steckerleisten T13 werden aus diesem Grund egal welche Preisklasse und welche Ausführung, Überlastschütze eingebaut.

    Zitat Wikipedia zur SN 441011: "Heute ist das Übersichern einer Steckdose verboten, mit der Ausnahme, dass Steckdosen mit einem Bemessungsstrom von 10 A (T13 oder T15) mit 13 A abgesichert werden dürfen, vorausgesetzt, es werden Leitungsschutzschalter eingesetzt."

    Die Logik dahinter ist schlussendlich doch auch, dass das ganze (mMn perfekte) CH Steckersystem eine weltweit unerreichte abwärtskompatibilität behält. Das ganze spart Material und damit Recourcen und ist trotzdem sicherer as manches sonstiges auf dem Planeten (Isolierte Stifte, Kragensteckdosen, wenig Verletzungsgefahr beim draufstehen(siehe UK), Mehrfachsteckdosen welche Steckerleisten oft überflüssig machen, Verpolungssicherheit)

    Oder wo sonst kann man ohne Probleme ein Handy an einer Steckdose laden, welche bei Nutzung aller 3 Phasen bis zu 11kW Leistung rausgeben kann?

  • niggles
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    • 12. Februar 2025 um 12:10
    • #7

    Die meisten Installationen mit denen wir als VTler in der Schweiz zu tun haben sind gewerblich und noch nach SEV1011/2005, d.h. bei einer T13 oder T15 Steckdose ist grundsätzlich davon auszugehen dass a) ein B16A LSS davor hängt und b) die Steckdose nicht unbedingt dauerhaft Volllast aushält.

    Daher hat das NIN ja auch das einzig vernünftige getan und diese in der Praxis gescheiterte Übergangsregelung wieder zurück gezogen. Jetzt gibts wieder 2 Standards, T13/T15 mit 13A und T23/T25 mit 16A. Was natürlich zur Folge hat dass in Neuinstallationen kaum noch T23/T25 verbaut wird.

    Schade, denn in der Tat ist T23/T25 ein gutes System.

    Auch wenn ich persönlich Steckdosen Typ E und Stecker IEC 7/7 besser fände; T13/T23 hat als schwerer Gummisteckverbinder viel zu viel Hebelkraft auf kleiner Fläche und macht T12/T13/T23-Haushaltssteckdosen gern mechanisch kaputt, für gewerblichen Drehstrom gehört sowieso CEE rot hin (H07RNF 5G2,5 in einen T15 Stecker zu quetschen ist ein furchtbarer Krampf) und die Drehstrom-Putzgeräte sterben auch in der Schweiz allmählich aus.

    Zitat von Gitarrenfanatiker

    Das ist auch nicht unsicher, da nur Geräte die weniger als 10A ziehen können, mit T13 verkauft werden dürfen. Bei Steckerleisten T13 werden aus diesem Grund egal welche Preisklasse und welche Ausführung, Überlastschütze eingebaut.

    In der Praxis wird das flächendeckend ignoriert. Die in der Schweiz enorm beliebten T13-3er-Stecker haben keine Sicherung drin, ebenso wenig wie die unlösbaren T13-Adapter die gern stumpf auf mit Schuko ausgelieferte Mikrowellen, Heizlüfter und Ähnliches drauf gesteckt werden um sie formal korrekt in der Schweiz verkaufbar zu machen. Ich hab nicht nur ein mal gesehen wie Caterer ihre günstig im Netz geschossenen 3,5 kW Induktionsplatten so anschliessen, und die Steckdosen sehen danach auch entsprechend aus.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    5 Mal editiert, zuletzt von niggles (12. Februar 2025 um 20:29)

  • Gitarrenfanatiker
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    • 12. Februar 2025 um 16:37
    • #8
    Zitat von niggles

    Auch wenn ich persönlich Steckdosen Typ E und Stecker IEC 7/7 besser fände; T13/T23 hat als schwerer Gummisteckverbinder viel zu viel Hebelkraft auf kleiner Fläche und macht T12/T13/T23-Haushaltssteckdosen gern mechanisch kaputt, für gewerblichen Drehstrom gehört sowieso CEE rot hin (H07RNF 5G2,5 in einen T15 Stecker zu quetschen ist ein furchtbarer Krampf) und die Drehstrom-Putzgeräte sterben auch in der Schweiz allmählich aus.

    Als Elektriker finde ich den Typ E einfach nicht so praktisch für die Endkunden. Du brauchst 2-3 mal so viele UP Dosen zu setzen um die selbe Anzahl Steckplätze zu generieren, wie mit T13 möglich. Das benötigt mehr Zeit und kostet im Endeffekt auch ganz einfach mehr. Kunde müsste dann statt pro Zimmer in jeder Ecke eine 3 fach Steckdose (zb. mit einer geschalteter) zu verbauen, in jeder Ecke 3 UP Dosen mit je einer Typ E Dose montieren. Das geht schön ins Geld, mit dem Resultat, dass dann oft trotzdem nur eine Dose verbaut würde und wieder vermehrt auf Steckerleisten/Mehrfachstecker gesetzt werden muss. Ich würde da eher Bern in die Pflicht nehmen und dafür sorgen, dass diese Einweg Adapter auch verboten werden und nur noch für die Schweiz bestimmte Produkte verkauft werden dürfen, und sonst halt schnell beim Elektriker der richtige Stecker montiert werden muss. (Kostenpunkt 10.-, Zeitaufwand normal ca. 5 min...

    Jaa diese Dreifachstecker sind so ein Thema...an einer Dose machen sie(zum Glück) sowieso wenig Sinn, da sie die anderen Steckplätze dann verdecken. In der Praxis weiss ich nicht ob es genug Unfälle gibt die ein Verbot gerechtfertigten würden. 3-fach Stecker mit Überlastschutz wären doch was:)

    Vielleicht würde ein Flyer in jeden Haushalt Abhilfe schaffen. Einfach die einfachsten Regeln wie keine 3 2kW Lüfter an nem 3-Fach Stecker betreiben wieder mal ins Bewusstsein der Menschen bringen. Gerade Junge Leute haben zum teil null Ahnung wie wo was bezüglich Strom, auch nur schon im eigenen Haushalt...

    T15 mit 5G2.5 ist ja gar nicht nötig... aber 5G1.5 ist bereits nen krampf, speziell mit der korrekten H07RN-F Schlauchleitung...wobei ich Adapter von T15 zu T25 hab, und dann auch T25 zu CEE16. So könnte ich im Notfall wenns nur ne T15 Dose hat, trotzdem mal schnell 30m mit den CEE16 5G2.5 Leitungen verlängern.
    Ich würde aber sagen dass T23/25 sehr wohl in Neuinstallationen verbaut wird. Der Aufpreis ist klein, die gewonnene Flexibilität enorm... Hab in meiner Werkstatt auch tonnenweise T25 AP Dosen verbaut. Von Bals gibts auch ne CEE16/T25 AP Dose, welche beliebt ist.

  • niggles
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    • 14. Februar 2025 um 11:37
    • #9

    Das ist alles jetzt auch ein wenig eine politische Frage. Wie viel internationale Kompatibilität will und braucht ein Land, und was kostet die Umrüstung vs. die Beibehaltung eines Inselstandards...

    DIe Schweiz hat eine im internationalen Vergleich sehr gute Elektroinfrastruktur mit viel mehr dreiphasiger Verkabelung als z.B. Deutschland wo es noch immer gang und gäbe ist dass komplette Gebäudeflügel an einer einsamen 50A NH00 in einer abgeschlossenen HV hängen. Es erschliesst sich mir aber nicht warum man statt der Umstellung auf T25 nicht gleich CEE16 rot normiert hat, die gibt es ja inzwischen auch in wirklich unauffälliger Ausführung mit flachem weissem Deckel.

    Zitat von Gitarrenfanatiker

    Als Elektriker finde ich den Typ E einfach nicht so praktisch für die Endkunden. Du brauchst 2-3 mal so viele UP Dosen zu setzen um die selbe Anzahl Steckplätze zu generieren, wie mit T13 möglich. Das benötigt mehr Zeit und kostet im Endeffekt auch ganz einfach mehr. Kunde müsste dann statt pro Zimmer in jeder Ecke eine 3 fach Steckdose (zb. mit einer geschalteter) zu verbauen, in jeder Ecke 3 UP Dosen mit je einer Typ E Dose montieren.

    Damit kommt der Rest von Europa (ok, Italien lassen wir mal weg. Teile davon gehören nach Ansicht der Italiener eh schon länger nicht mehr dazu... ;) ) prima klar. 3x Typ E oder G kostet durch die viel grösseren Produktionszahlen nur einen Bruchteil einer T13 3er-Steckdose und in mancher Anwendung ist es auch praktischer wenn Dinge etwas grösser gebaut werden müssen. Beispiel Bodentanks. Da gibts bei T13 ganz oft das Problem dass mit eingesteckten Leitungen der Deckel nicht mehr zu geht. Bei Typ E oder G kein Problem, gibt ja Winkelstecker (die bei T13 sehr selten sind und ausserdem in so einem Mini-Tank gern am Rand anstossen).


    Zitat von Gitarrenfanatiker

    T15 mit 5G2.5 ist ja gar nicht nötig

    Oh doch. Ich hab schon ein paar solcher T15 auf CEE16 Adapter mit 5G1.5 oder sogar nur 5G1 aus dem Verkehr gezogen die deutliche Schmelzspuren im T15 Stecker hatten. Die Kombination aus T15 übersichert mit B16 LSS, Vollast auf dem CEE16 und zu wenig Querschnitt um die Wärme abzuleiten addiert leider alle Toleranzen in die falsche Richtung. Ich persönlich achte immer drauf T15/T25 nicht über 2-2,5kW pro Phase zu belasten, aber auf grösseren Baustellen kann man halt nicht überall sein.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • floger
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    • 14. Februar 2025 um 12:07
    • #10
    Zitat von niggles

    DIe Schweiz hat eine im internationalen Vergleich sehr gute Elektroinfrastruktur mit viel mehr dreiphasiger Verkabelung als z.B. Deutschland wo es noch immer gang und gäbe ist dass komplette Gebäudeflügel an einer einsamen 50A NH00 in einer abgeschlossenen HV hängen.

    Wo in Deutschland wird denn bitte noch einphasig gebaut? Ich würde mal behaupten, dass spätestens seit den 70ern drei Phasen Standard sind. Alleine durch die Kupferersparnis und standardisierte Komponenten kommt das im Endeffekt günstiger. Außerdem lassen die Versorger eine solche Schieflast gar nicht ans Netz.

  • niggles
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    • 14. Februar 2025 um 12:24
    • #11
    Zitat von floger

    Wo in Deutschland wird denn bitte noch einphasig gebaut? Ich würde mal behaupten, dass spätestens seit den 70ern drei Phasen Standard sind. Alleine durch die Kupferersparnis und standardisierte Komponenten kommt das im Endeffekt günstiger. Außerdem lassen die Versorger eine solche Schieflast gar nicht ans Netz.

    Es gibt noch jede Menge Altbauten bei denen zwar drei Phasen in der HV ankommen aber die UVen in den Aussenbereichen (Gästezimmer, Tagungsräume...) nur einphasig versorgt werden. Teilweise sind sogar die Zuleitungen schon vieradrig (TN-C) aber die UVen nutzen jeweils nur eine Phase, erkennbar daran dass im 3-fach Trenner in der HV nur ein NH-Einsatz steckt.

    Auf dem Papier gab es da beim (Um-)Bau wohl noch keine Schieflast, was 40 Jahre später wo und wie dran hängt ist noch ein ganz anderes Thema...

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    • 14. Februar 2025 um 13:12
    • #12

    Es dreht sich ja nicht alles um die Veranstaltungswelt, in der auch gerne mal ein oder mehrere Wagenladungen Material temporär zwischen den Ländern herumkutschiert wird.

    Als Privatanwender habe ich in den letzten 10 Jahren T13 zu schätzen gelernt: deutliche Platzersparnis, Steckernetzteile/2pol. Eurostecker halten besser und der Steckvorgang an sich geht meist irgendwie “fluffiger“.

    Im Alltag vermisse ich den „Schuko“ jedenfalls kein bisschen.

    Da wo es T15/T25-Dosen hat, sehe ich keine CEE16 rot, als „Putzsteckdose“ ist diese viel zu schwergängig. Eine Dreiphasensteckdose sucht man an vergleichbaren Stellen in DE meist vergebens.


    Das mit der Übersicherung ist natürlich Kappes, andererseits habe ich bisher mehr abgebrannte Schukos gesehen als T13.

    War da nicht was, dass auch Schuko gar nicht für 16A Dauerstrom ausgelegt ist? Zumindest die Verarbeitungsqualität der gewöhnlichen Baumarktstrippen/-stecker sorgt da nicht selten für ein realistisches Nadelöhr… die letzte von mir beobachtete Stichflamme kam übrigens aus dem angespritzten Schukostecker eines Kühlschranks.

    Unser Problem im Eventbereich ist vielmehr, dass wir uns mit unserem Bedarf immer irgendwo zwischen Industrieanforderungen und Haushaltsinfrastruktur bewegen. Das funktioniert eh nur indem man die eigenen Bedürfnisse spezifiziert.

  • Gitarrenfanatiker
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    • 16. Februar 2025 um 15:35
    • #13

    Nur so dass es gesagt ist: finde die Diskussion hier super spannend und sachlich, aber das ist sowieso fast immer der Fall in diesem Forum:)

    Zitat von niggles

    Oh doch. Ich hab schon ein paar solcher T15 auf CEE16 Adapter mit 5G1.5 oder sogar nur 5G1 aus dem Verkehr gezogen die deutliche Schmelzspuren im T15 Stecker hatten. Die Kombination aus T15 übersichert mit B16 LSS, Vollast auf dem CEE16 und zu wenig Querschnitt um die Wärme abzuleiten addiert leider alle Toleranzen in die falsche Richtung. Ich persönlich achte immer drauf T15/T25 nicht über 2-2,5kW pro Phase zu belasten, aber auf grösseren Baustellen kann man halt nicht überall sein.

    Ja gut aber Moment, T15 ist gar nicht für mehr als 2,3kW pro Phase ausgelegt(10A). T15 basiert auf dem T13, sind einfach noch zwei weitere Phasenstifte dazugekommen. Ob T13/15 die vollen 2,3kW pro Phase auf Dauer überhaupt aushalten ist sicher auch Situationsabhängig (ist es Baumarktmaterial mit (zu)kleinen Kabelqueerschnitten usw, oder sind es schön die erforderlichen 1.5mm² oder gar 2.5mm², Belüftung usw.).

    Dass T15 in T25 Dose warm wird liegt vor allem an der kleinen Kontaktfläche, welche bei T25 Steckern massiv höher ist.

    Wenn du eine CEE16 unter Vollast betreibst, käme allenfalls für wenige Stunden T23 (falls einphasige CEE) und sonst nur T25 in Frage. T23/25 sind für kurzzeitig 16A ausgelegt und brauchen wie CEE16 2.5mm². Zum stundenlangen Elektroauto laden mit den vollen 16A wird aber selbst das (zu)warm (vor allem bei schlechter Belüftung). Deshalb werden für Elektroautos und grösseres auch in der Schweiz CEE16 verbaut. Ne Waschmaschine oder nen Kompressor & Stativbohrmaschine in der Hobbywerkstatt benötigen zwar Drehstrom, aber laufen nie länger am Anschlag und benötigen vielleicht auch weniger als 6.9kW, somit sogar T15 ausreichend und damit viel mehr Möglichkeiten, Strom zu bekommen.

    Denn T15 ist in der Tat (etwas) weiter verbreitet als T25, weil viele Staubsauger, Putzmaschinen usw. mit Drehstrom besser laufen, aber eben nicht ne riesige CEE16 Dose benötigen.

    Zitat von audiobo

    Es dreht sich ja nicht alles um die Veranstaltungswelt, in der auch gerne mal ein oder mehrere Wagenladungen Material temporär zwischen den Ländern herumkutschiert wird.

    Da wo es T15/T25-Dosen hat, sehe ich keine CEE16 rot, als „Putzsteckdose“ ist diese viel zu schwergängig. Eine Dreiphasensteckdose sucht man an vergleichbaren Stellen in DE meist vergebens.

    Das mit der Übersicherung ist natürlich Kappes, andererseits habe ich bisher mehr abgebrannte Schukos gesehen als T13.

    War da nicht was, dass auch Schuko gar nicht für 16A Dauerstrom ausgelegt ist?

    CEE16 3/5p auf T23/25 erfordern also immer grosse Achtsamkeit/Kontrolle wenn man den ganzen Tag permanent am Limit zieht, Vollast CEE16 3/5p auf T13/15 geht sowieso nicht! Aber genauso verhält es sich ja bei CEE16 3p auf Schuko:) da kann man auch nicht stundenlang 3.7kW ziehen. Und bitte nicht falsch verstehen, ich hab an meinen T15 zu T25 Adaptern auch 5G2.5 verbaut, einfach weil ich es bereits rumliegen hatte...:)

    Ich habe in Privathaushalten auf den Baustellen mehrheitlich NYM 1.5mm² gesehen, und das wird per Schweizer Norm mit B13A LS abgesichert. 2.5 mm² wird nur für T23/25 oder CEE16 (bzw. J15, der CH CEE Vorgänger) verbaut. Dass T13/15 mit 16A übersichert wurde vor 2005 ist mir neu. War auch nicht nötig, es gab ja J15 J25 J40 J70.

    Und ganz früher wurde ja noch 1mm² verbaut hihi.

    Ich verwende zwar auch meine T15/23/25 auf CEE16 Adapter an meinem Amp/Mixrack. Ausser T23/25 gibts solche Adapter ja sowieso nicht im Handel Aber dies geschieht nur auf kleinen VA's, oft Privat, wo sowieso nicht viel Leistung gezogen wird. Und dann werden am eingebauten Verteiler die Ströme genauestens im Auge behalten, damit die T15, T23 oder T25 Dose nicht überlastet wird. Und ich/alle auf der Bühne sind dank der RCBO's (FI LS) mit N Trennung besser geschützt...

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