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Limiter per PC??

  • megabass.at
  • 24. April 2006 um 20:55
  • megabass.at
    Beiträge
    475
    • 24. April 2006 um 20:55
    • #1

    Hallo Leute!


    Mir ist da gerade so eine Idee gekommen einen Limiter zu bauen der über einen alten 1he PC laufen soll.

    Die Idee:
    PC in 1he PC gehäuse mit USB Soundkarte z.b. Behringer UCA 202
    Auf dem PC eine Software die auf z.b. Linux oder Windof läuft und kontinuierlich den Pegel anpasst der über die Soundkarte kommt und dann auch gleich wieder ausgibt.

    Manche werden jetzt denken das ist viel zu teuer, aber wenn man genug alte PC's herumliegen hat wäre der nicht so teuer
    und es muss ja auch nicht ein 19" Gehäuse sein!

    Hat wer schon mal sowas gebaut/gesehen/davon gehört oder muss ich mir da mal selber den Kopf darüber zerbrechen wie man das umsetzen könnte?


    MfG
    Tom

  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.557
    Beiträge
    9.422
    Marktplatz Einträge
    1
    • 24. April 2006 um 23:23
    • #2

    Naja, neben der Kostenfrage (die ich bei Billiglimitern im Vergleich zu PC-basierten Systemen mit Soundkarte, OperatingSystem, Software & Co für durchaus relevant halte), wären da noch Probleme mit Latenzzeiten, Softwarerechten und vor allem mit der Betriebssicherheit zu lösen... :?
    Und schußendlich wird der Kasten so groß & unhandlich (oder 19"-teuer...).

    Und wo lägen die Vorteile eines PC-systems?
    - Netzwerk- & Remotezugriff (kostet performance - bei alten Systemen :roll: )
    - ausreichend Systemleistung vorausgesetzt wäre Multibandbetrieb denkbar (den man erstmal sinnvoll nutzen können muß)
    - Fremd"techniker" können da nicht so schnell dran rumspielen / Passwortschutz möglich

    Soviel zu meinen Vorüberlegungen zu so einem Projekt.
    Falls du noch Spass dran hast, wären etwaige Ergebnisse hier sicherlich gerne gesehen & diskutiert.
    Zumindest könnte ich auch noch was davon lernen. :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • megabass.at
    Beiträge
    475
    • 25. April 2006 um 20:05
    • #3

    was ich mir hald noch ein bissl denke ist die betriebssicherheit bei z.b. kurzen stromausfällen denn bis der pc wieder läuft können ein paar minuten vergehen udn das ist im normalfall nicht gut.
    da wäre wieder eine linux software textbasierend idealer da es viel schneller wieder laufen würde.

    der vorteil an windof wäre das ich da selber das programm machen kann.

    naja mal sehen

  • Fischback
    Beiträge
    1.387
    • 25. April 2006 um 20:19
    • #4

    würde mir niemals soviel stress geben

    Schreibfehler sind absicht und dienen der allgemeinen Brettunterhaltung

    mfg maTze

  • Micromann
    Beiträge
    1.622
    • 25. April 2006 um 20:46
    • #5

    wenn dann mit usv was für ne usv bleibt da dann noch auszudiskutieren das ist aber auch nicht mein fachbereich. aber beim stromausfall können auch ganz andere sachen kaputt gehen z.b. einfach mal die hochtöner oder den hochtönerschutz schießen


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • DJ Jerolm
    Verifiziert
    Beiträge
    549
    • 25. April 2006 um 21:35
    • #6

    Jede unnötige AD/DA-Wandlung ist für die Qualität des Tonsignals auch nicht gerade von Vorteil.

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 26. April 2006 um 14:26
    • #7

    Wenn du es doch wagen willst :

    Eine der folgenden Soundkarten http://kb.kxproject.lugosoft.com/list.html
    Und dann nen PC mit der Software.

    Du hast dann nen DSP Screen a lá

    und kannst dort auch Limiter verbauen.
    Ebenso Frequenzweichen, EQ's, Compressoren, Sampler, usw ...
    Gibt ein aktives Forum dazu, und durch Open Source kann man sogar mit etwas Kentniss selbst Module dazu schreiben.

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 26. April 2006 um 16:14
    • #8

    Es gibt da auch noch so ein Programm namens Reaktor...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • schmiddi
    Beiträge
    19
    • 27. April 2006 um 00:23
    • #9

    Als Alternative gibt es ja noch Plugins...
    Also

    1.
    rechner + m-audio soundkarte + protools m-powered + Limiter Plugin (wird bei protools mitgeliefert)
    http://www.m-audio.com

    2.
    rechner + Digidesign 002 Rack + protools LE + Limiter Plugin (wird bei protools mitgeliefert)
    http://www.digidesign.com

    3.
    Protools TDM (zu teuer...)
    http://www.digidesign.com

    4.
    Soundkarte plus Linux und z.B. Jackrack
    siehe auch
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=42439&highlight=
    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=42010&highlight=

    Gerade Variante 1. u. 2. haben bei nur einem Limiterplugin auch sehr geringe Latenzzeiten. Die Plugins werden zwar nativ (also vom CPU) und nicht per DSP gerechnet, dürfte aber bei einem Plugin fast keine Rolle spielen.
    Denn Grundsetzlich gilt: Je niedriger die Latenz, desto höher ist die CPU-Belastung. Im Extremfall geht die ganze CPU-Power für eine niedrige Latenz flöten und es läuft kein Plugin mehr. Aber wie gesagt, sollte bei wenigen Plugins kein Problem sein.

    Letztlich ist alles eine Frage der Latenz (z.B. PCI-Karte hat eine kleinere
    Latenz als USB oder Firewire-Katen),
    der Betriebssicherheit (Redudantes Netzteil für PC)
    und den Kosten...(da ist variante 1. bzw. 4. und halbwegs vertretbar!)


    Schmiddi

  • schmiddi
    Beiträge
    19
    • 27. April 2006 um 19:35
    • #10

    So, ich habe es gerade mal getestet.
    Also

    Athlon Duron 700 MHz
    256 MB SD-RAM
    8 GB IDE Festplatte
    Windows XP

    M-Audio Delta 1010 LT

    Pro Tools 7.1 Demo

    Einfache Dynamics, Delays usw. werden mitgeliefert.
    Also schnell 2 neue Tracks erstellt, jeweils von den Inputs direkt auf die Outputs geroutet. Dann denn Limiter geinsertet.
    Läuft wunderbar. Mit geringster Latenz.
    Mir ist jetzt noch keine Möglichkeit eingefallen, diese direkt zu messen. Weiß jemand was?

    Also alles kein Problem. Ob natürlich bei Liveanwendungen die Sicherheit bietet, sollte man sich genau überlegen.

    Ich werde es mal Live Probieren, allerdings als Stimmenbearbeitung. Mit ein paar anderen Plugins...

    Schmiddi

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 27. April 2006 um 19:51
    • #11
    Zitat von "Schmiddi"

    [...]Mit geringster Latenz.
    Mir ist jetzt noch keine Möglichkeit eingefallen, diese direkt zu messen. Weiß jemand was?


    Frequenzgenerator und zwei Kanäle eines Oszis.

  • schmiddi
    Beiträge
    19
    • 27. April 2006 um 22:10
    • #12

    Ok.
    mit externem Equipment...
    Geht das irgendwie Intern...also die Zeit von den AD wandlern über die Plugins zu den DA Wandlern. Denn wenn ich die Zeit habe, dann kann ich sie ja zu den Zeiten der AD bzw. DA Wandlung, die ja bakannt sind, hinzuaddieren...

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