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Lichwellen Multicore Systeme

  • ullix
  • 22. Mai 2006 um 09:14
  • ullix
    Beiträge
    213
    • 22. Mai 2006 um 09:14
    • #1

    Hi Leute

    Hab gestern im Fern ne Firma kennengelernt (beim durchzappen) die aus dem Großraum München kommt und Lichwellen Multicore Systeme herstellt. Die Firma OPTOCORE.
    Die Systeme fanden z.B. beim WeltJugendTag in Köln oder bei der Eröffnung der Olympischen- Spiele ihren Einsatz.

    So jetzt wollte ich ma hier fragen, wer schonmal mit dem System gearbeitet hat oder genaueres dazu sagen kann. Die Idee ist genial und auch sehr gut umgesetzt.

    Ich freu mich schon auf eure Antworten

    Gruß Stefan

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 22. Mai 2006 um 16:47
    • #2

    http://www.audioexport.de/live/optocore_index.html
    http://www.proaudio-seminare.de/live/index_217_DEU_AE.html

    Und gib mal "Optocore" in die Suche hier im Forum ein ...

    Was war denn das für eine Sendung?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 22. Mai 2006 um 21:32
    • #3

    http://www.fiberfox.de

  • ullix
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    213
    • 23. Mai 2006 um 07:23
    • #4
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Was war denn das für eine Sendung?

    So genau weiß ichs nimmer *g* aber da wurden verschiedene Firmen und Leute vorgestellt (Stern TV???) Lief auf jedenfall Sonntag morgen um 10:45Uhr auf Kabel 1 oder VOX.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Markus Verza
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    • 26. Mai 2006 um 01:18
    • #5

    Ich kenne und arbeite mit dem System seit 3 Jahren.

    Optocore hat eine SEHR geringe Latenz Zeit.
    ist sehr sicher weil Ringstruktur,
    die Netzwerkknoten DD32 haben 2 Netzteile
    große Kanalanzahl 256 bzw. 512
    neben Audiodaten können noch 4 Videokanäle übertragen werden.
    neu ist jetzt die Möglichkeit auch Ethernet mit über die Faser zu geben.

    Wie vieles was gut ist ist es eben nicht billig, also kein Vergleich mit z.B.Avion, das gilt aber auch hinsichtlich Sicherheit und Stabilität.

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 26. Mai 2006 um 08:00
    • #6

    Was empfindest Du als geringe Latenzzeit? Geringer, als z.B. Ein Lichmulticore für arme (Behringer ADA8000 - Lichtwellenleiter - Behriger ADA8000)?

  • Markus Verza
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    • 26. Mai 2006 um 11:22
    • #7

    Latenz Zeit im Netzwerk egal welcher Größe 41mikro Sekunden !!

    Die Gesammtlaufzeit ist abhängig von den Kommponenten. So setzte ich z.B. keine DA Wandler ein sonder gebe das Signal direkt Digital in die Lake Weichen.

    Das Optocore System hat mit dem Behringer soviel zu tun wie ein Gartenschlauch mit einem Flugfeld Löschfahrzeug.


    @ Carm

    Fiberfox ist "lediglich" ein Hersteller von Optischen Steckern. Ich benutze diese btw. zusammen mit dem Optocore System weil der Fiberfox diverse Vorteile hat. Sehr Robust (kommt ursprünglich aus dem MIL Bereich) läst sich in der Werkstatt reparieren. Machen sind vergossen.

  • montesuma
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    • 26. Mai 2006 um 13:06
    • #8
    Zitat von "Markus Verza"

    Das Optocore System hat mit dem Behringer soviel zu tun wie ein Gartenschlauch mit einem Flugfeld Löschfahrzeug.


    Dan man nicht einmal gleich Latenzzeiten vergleichen kann ohne gleich eine pampige Antwort zu bekommen.

    Ich habe mal ausgemessen, daß ich für den A/D weg 1,5-2ms benötige. Sollte es danach gleich ins Pult gehen, wars das damit. Denn ich dann nochchma mit D/A auf Analog zurück gehe, kommen noch einmal 2ms dazu. Das wären insgesamt 4ms. Diesen Wert hat mir auch ein Digital Multicore Anbieter auf der PLS mitgeteilt, wobei ich jetzt die marke nicht mehr weiss. Es war auf jeden Fall ein Multicore System über CAT5 Kabel.

  • chrisbern
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    • 26. Mai 2006 um 16:44
    • #9

    @ Markus Verza: kannst Du den Stecker montieren? welches Werkzeug braucht man dafür? Verwende bis jetzt SC und ST Stecker die ich selbst montieren kann. Die sind aber nur eingeschränkt feldtauglich. Zwar geht das mit meiner Schutzhüllenkonstruktion mittlerweile ganz gut. Aber der Fiberfoxstecker ist durch die Strahlaufweitung nicht so empfindlich gegen Dreck.

    Wieviel meter habt Ihr immer auf einer Trommel?

  • Markus Verza
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    • 26. Mai 2006 um 19:11
    • #10

    @ Montesuma

    Warum bist du jetzt angepisst ?
    Ich habe dir sachlich die gewünschten Infos gegeben.
    Zu dem Qualifizierenden Vergleich stehe ich, er dient auch als Info für die anderen Mitleser. Ich habe ja nicht gesagt das Gartenschläuche nichts taugen.....


    Digitaltechnik ist ganz allgemein ein Kampf gegen die Latenzzeit.
    Wenn ich einen Redner an einem Pult habe und der hört sich nicht nach spätesdens 10ms aus seinem Monitor wird es kritisch.

    Wer jetzt einfach wie ein kleines Kind seine Legosteine Audiokomponenten miteinander Verbindet wir diesem Wert schnell überschreiten. Wie so häufig im Leben ist es aber eben auch teuerer die letzten mikrosekunden zu Sparen. Es gab aber auch schon Sänger die Probleme mit Digitalpulten im Monitor hatten. Wenn dann noch Digitale Weichen im Spiel sind und Pult und Weiche Analog verbunden sind ist das vorprogramiert.

    @ Chrisbern
    Um einen Fiberfox Stecker zu montieren bedarf es einer Schulung und viel teurem Werkzeug. Das macht keinen Sinn. Der Stecker ist relativ teuer und da ist es halt wichtig das bei einem Faserbruch nur ein paar Presshülsen nicht wieder verwendet werden können. Das montieren und durchmessen kostet auch gar nicht so viel. Die Faser kommt auch aus dem MIL Bereich und ist sehr Stabil.
    Wir haben auf den Trommeln immer 250m 4fach Faser. Die Trommel können ohne weiteres Zubehör verlängert werden.
    Der Preisunterschied zwichen 2fach und 4fach Faser ist nicht so groß. Die Idee ist in jedem Optocore Knoten Case noch einen HP Switch mit Faser Backbone ein zu bauen. Die kosten mit 2 Faser Wandler ca 800,- Euro.
    Damit habe ich dann 1 Gigabit Ethernet für die Lichtjungs Steuerung der Lakes und was sonst noch kommt. Auch Onlinespiele zwichen FOH und Bühne sind so machbar :)

  • Jeremy
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    • 26. Mai 2006 um 20:40
    • #11
    Zitat von "Markus Verza"

    Digitaltechnik ist ganz allgemein ein Kampf gegen die Latenzzeit.
    Wenn ich einen Redner an einem Pult habe und der hört sich nicht nach spätesdens 10ms aus seinem Monitor wird es kritisch.

    Ohne Dir grundsätzlich widersprechen zu wollen: Man muss aber auch mal die Kirche beim Dorf lassen: Pro ms legt der Schall, der aus dem Monitor kommt, ungefähr 34cm zurück (Lufttemperatur und Mondphase lassen wir mal beiseite). Wenn die Entfernung zum Monitor also ungefähr 2m beträgt (das ist bei einem durchschittlich großem Menschen schon verdammt nah) dann gehen rund 6ms "Latenz" schon allein auf das Konto der Schallgeschwindigkeit.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Markus Verza
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    • 26. Mai 2006 um 22:29
    • #12

    Du wiedersprichst mir ja nicht sondern weist auf einen sehr wichtigen Punkt hin, den wir zu allem überfluss auch nicht wirklich beeinflussen können. Die Laufzeit des Schall steht fest. Zu dieser Laufzeit addiert sich die Latenz im Digital System. Eine schnelle Addition 4ms im Muco, 2-4 ms im Pult und noch mal 2-4ms in einem normalen Controler. Das sind 8-12ms für die Signalverarbeitung. Wie gesagt unter 10ms ist unkritisch darüber wird es dann irgendwann mal eng. Aus diesem Grund setzen wir die Monitor LS auch deutlich näher wie 2m an die Personen ran. ca. 1m ist hier das Maß.
    Ich spreche hier im speziellen von hochwertigen Sprachbeschallungen, mit denen ich mich hauptsächlich beschäftigen darf.

  • chrisbern
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    • 28. Mai 2006 um 14:22
    • #13

    Markus Verza:
    Die sache mit dem Netzwerk über LWL mache ich auch ist sehr praktisch. So einen Wandler von Optocore auf Ethernet wie er im Moment von denen sehr umworben wird würde ich mir deswegen nie kaufen.
    Je nach dem was zu machen ist hänge ich per WDM dann noch ein OTDR Messgerät rein. Wenn dann die Leitung zu stark geknickt wird kann man den Leistungsabfall und die Position auf den cm genau messen und so ein Brecchen verhindern. Oder wenn dochmal jemand die Leitung brechen sollte kann man die sofort wieder provisorisch spleißen ohne lange zu suchen.
    Aber der Fiberfox ist schon cool.
    Mit den Kabeltrommel habe ich mich jetzt dazu entschieden 2 mal 950m Trommel 2mal 300 und 1x 60 und 1x50 zu bauen. Ich brauche das Kabel aber mehr um Videosignale, Ton und Daten zur Videowand zu bekommen. Nur die richtige Trommel zum aufwickeln des Kabels habe ich noch nicht gefunden. Die Teile von Schill sind sau teuer und nicht optimal. Ich stelle demnächst mal Bilder online.

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 29. Mai 2006 um 00:39
    • #14

    Wenn ich aber keine Zusätzliche Faser habe ist der Netzwerkadapter von Optocore schon pratisch. Audio, Video und Ethernet über 1 Faserpaar !

    Ich würde keine kurzen Trommel bauen. Du hast IMHO zu viele verschiedene Längen. Aus meiner Sicht 250 + 500m fertig. Da man die Trommel verbinden kann keine Längeren. Es ist echt schon schwierig genug 500m am Stück zu verlegen. Da ist mir 2x 250 lieber.

  • chrisbern
    Beiträge
    104
    • 29. Mai 2006 um 10:37
    • #15

    Hmm an die Verlegeproblematik habe ich natürlich auch schon gedacht.
    Der Nachteil den ich aber habe wenn ich viele kurze Kabel habe ist, daß jeder Steckverbinder verdreckt werden kann bzw. kaputt gehen kann. Und das jeder Steckverbinder Dämpfung mit sich bringt, die bei großen Distanzen störend ist.
    Und dann kommt es ja sicherlich auch mal vor, daß ein Kabel doch mal bricht. Wenn ich ein langes Kabel habe, kaufe ich mir einfach noch eine Trommel und ein paar Stecker und habe dann halt 2 kürzere Kabel.
    Aber wenn das Kabel schon kurz ist, lohnt es sich recht schnell nicht mehr das Kabel zu teilen.

    Wie macht Ihr das wenn Ihr so eine 500er Trommel verlegen woll? Geht ihr mit der Trommel den Kabelweg ab, und rollt das Kabel dabei ab? oder achtet Ihr das erst auf und geht dann damit durch die Gegend? denn die ganzen 500m über den Boden zu ziehen ist ja nicht so optimal.

    Eins ist aber fast sicher: die 500m oder mehr kann man alleine nicht mehr so gut verlegen.

    Also wenn man nur ein Faserpaar hat würde ich einen optischen Splittern nehmen und dann das Gigabit Signal auf einer anderen Wellenlänge mit in die Faser einkoppeln. Weil ich aber 4 Fasern habe, habe brauche ich das nicht. Ein Vorteil ist natürlich die Ring struktur von dem Optocore. Wenn ich das mit Switchen machen will muss ich die erst konfigurieren, und die Latenzzeit nimmt mit den Knoten zu. Kann das Optocore Ethernet interface eigentlich gigabit?

    Hat aus dem Forum schonmal jemand optocore zum Videoübertragen genutzt?

  • Kai Pirinja
    Beiträge
    348
    • 29. Mai 2006 um 16:28
    • #16
    Zitat von "Chrisbern"


    Hat aus dem Forum schonmal jemand optocore zum Videoübertragen genutzt?


    Ja, der ThoSchu hat das glaube ich auf dem Weltjugendtag gemacht. Aber darüber wird er hier vermutlich nichts berichten, da er sich mit sowas immer sehr anpisst.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 30. Mai 2006 um 00:33
    • #17

    Die Fiberfox Stecker haben eine überschaubare Dämpfung. 2-3 Fasern hintereinander sind kein Problem.

    500m Faser zu verlegen erfordert immer Nachdenken und einen den gegebenheiten angapassten Plan. Wenn es geht versuch ich immer die Trommel über die Strecke mitzunehmen.

    Optische Splitter sind natürlich auch eine Lösung. Preiswerter wie die Optocore Ethernet Knoten aber nicht.

    Ich habe das Optocore schon mehrfach als Videoleitung gebraucht. Spielt super, ist aber nur FBAS.
    Es gibt von Stratos Wandler für SDI oder SDI-HD auf Single-Mode Faser. Die hab ich auch genutzt. Problemfrei, Audio (2 Kanäle) haben wir da embedded im SDI Signal gehabt. Die HD Wandler können natürlich auch normales SDI.

  • chrisbern
    Beiträge
    104
    • 31. Mai 2006 um 20:58
    • #18

    Hm die Stratos Teile sehen ja ganz gut aus.
    Sonst habe ich noch Kramer und barox gefunden die solche Wandler bauen.
    am preiswertesten sind die Kramer Teile. Aber ob die auch eine brauchbare Bildqualität liefern? also von Kramer habe ich jetzt mal Demogeräte bestellt. Mal gucken was die Taugen.

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