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probleme mit der phasen messung

  • inode
  • 3. Juli 2007 um 12:47
  • inode
    Beiträge
    136
    • 3. Juli 2007 um 12:47
    • #1

    hallo zusammen,

    ich versuche gerade brauchbare messungen von lautsprechern hinzukriegen. als erstes wollte ich mal meine studiomonitore tannnoy system 600 messen, da ich davon ein frequenzdiagramm habe ([/url]http://www.riverproaudio.co.uk/riveracatalog/SYS600.pdf[url]

    meine messausrüstung besteht aus:
    rme digi 96/8pst
    spl grapevine keymix 6 (als mic preamp)
    samson servo 550
    behringer ecm8000
    arta demoversion
    aufgebaut als einkanalmessung ohne kompensation der fehler von amp, soundkarte und unkalibriertem mikro.

    die messaufstellung sieht so aus:

    weg für den direktschall ist 90cm, für die ersten reflexionen 218cm, sollte also ca bis 265hz runter messen.

    einstellungen im arta sehen so aus

    frequenzvergleich von meiner messung und der des herstellers sieht so aus

    frequenzgang stimmt einigermassen überein, nur der phasengang sieht für mich nach einem fehler in meiner messaufstellung aus. kann mir da jemand weiterhelfen?

    gruss
    inode

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 3. Juli 2007 um 15:03
    • #2

    du musst, wenn du den ersten marker (beginn des zeitfensters) direkt an den beginn der impulsantwort setzt, das "delay for phase estimation" auf ZERO setzen.
    du hast du 3,8xx ms eingetragen, wieso auch immer.

    bei richtiger einstellung siehst du den verlauf einem +/-180°-fenster - bei einem quasi-coax mit wenigen drehungen, die auch weit oberhalb der trennfrequenz liegen sollten.
    den screenshot dann bitte posten!


    der restliche messaufbau sieht ganz okay aus, für tiefere grenzfrequenzen gehe damit in´s freie und erhöhe den abstand des LS vom boden.


    p.s.: das arta-handbuch ist erstaunlich komplett........ :wink:
    p.p.s.: dein emc8000 scheint die typische 2db-überhöhung zu haben - glück gehabt, denn die neueren modelle (>01/2007) sind noch viel schlechter.

    "Must be..."

  • inode
    Beiträge
    136
    • 5. Juli 2007 um 19:24
    • #3

    danke für deine antwort,

    ich habe ich mehrheitlich das tutorial gelesen ( http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/AppNotes/ARTA-HB-D2.0.pdf )
    das delay habe ich eingetragen, weil auf seite 57 vom tutorial steht:

    Zitat

    Also den Cursor (linke Maustaste) ca. 1
    ms vor dem ersten Impuls platzieren, den Marker (rechte Maustaste) genau auf das
    Impulsmaximum setzen und mit ‚Get’ in der oberen Menüleiste das Delay übernehmen.


    dank eines zwischenzeitlich festplattencrashs hatte ich aber genug zeit, nochmals im arta manual zu lesen :D

    meine neue messung:


    anderer raum, andere aufstellung, anderer wandler (motu2408mk2), messung so bis 160hz runter.

    da im arta manual steht:

    Zitat

    The single channel system is recommended as a measurement system when we use the low quality
    sound cards. It is suitable for the measurement of the frequency response magnitude, but it does
    not give the accurate absolute phase response.


    habe ich dieselbe messung mal mit hochwertigeren wandler und preamps gemacht (swissonic ad24, soundcraft spirit studio lc :(

    brauche ich eine 2kanal messung um eine annähernd richtige phasenbeziehung herauszubekommen?

    p.s.: mein mic hab ich so anfang bis mitte 06 gekauft

  • sabbelbacke
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    5.171
    • 5. Juli 2007 um 20:01
    • #4

    Minimum Phase vergessen?

    hornresp

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 5. Juli 2007 um 20:38
    • #5

    Erst so tun:

    1. auf Anfang setzen, 2ter auf Maximum des Impulses, "get" drücken,

    dann wie gewohnt:

    Danach folgt:


    Eigentlich steht sowas alles im Manual!

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • adval
    Beiträge
    113
    • 5. Juli 2007 um 21:24
    • #6
    Zitat von "Sabbelbacke"

    Minimum Phase vergessen?

    Wuää...bloß nicht, wenn du den Phasenverlauf Deiner Box wissen willst, bringt dir die Minimuphase mal gar nix!!!
    So, und jetzt ließt du mal nach warum das so ist und erklärst uns das mal!

  • inode
    Beiträge
    136
    • 5. Juli 2007 um 21:48
    • #7

    minimum phase zeigt doch den theoretischen minimal möglichen phasengang an?

    Jobsti
    witziges detail, die verkleinerte version bei deinem bildhoster blendet genau den marker vom ersten bild aus :grin:

    ich habs jetzt mal so gemacht und es sieht nicht mal so schlecht aus:

    erst das gate für die phase setzen:

    dann das für den freqeunzgang:

    könnte das so etwa stimmen?

    das mit dem gate den wert zwischen impuls anfang und ende zu holen hab ich so nicht im manual gefunden, muss das manual noch genauer lesen...

  • Jobsti
    Reaktionen
    11
    Beiträge
    7.942
    • 5. Juli 2007 um 21:50
    • #8

    Kannst sie ja auch mal invertieren, wenn du auf "inv" drückst ;)

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
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  • inode
    Beiträge
    136
    • 5. Juli 2007 um 22:02
    • #9

    bringt mir das etwas? ausser dass die phase um 180grad gederht dargestellt wird...

  • adval
    Beiträge
    113
    • 5. Juli 2007 um 22:42
    • #10
    Zitat von "inode"

    minimum phase zeigt doch den theoretischen minimal möglichen phasengang an?

    Richtig!
    Die Minimumphase ist diejenige, für die Amplituden- und Phasenfrequenzgang unmittelbar im Zusammenhang stehen. Bei Kenntniss des einen, läßt sich der andere (über die Hilberttransformation) berechnen. Und dieses Verhalten im Frequenzbereich läßt sich (über die inverse Fouriertransformation) in eine Impulsantwort umrechnen, oder andersrum (und genau das macht ja das Messprogramm).
    Die Phase dreht umso stärker, je stärker sich der Amplitudenfrequenzgang ändert.

    In diesem Forum ist es schwer unsinnigen Tips aus dem Weg zu gehen, es gibt hier sehr aktive Poster, die einfach zu wenig Wissen haben!


    Die Menschen muß man vor den Kopf stoßen, damit sie lernen, ihn zu gebrauchen. (Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist, *1927)

  • fladdi-for-president
    Beiträge
    468
    • 6. Juli 2007 um 14:28
    • #11

    gott, was macht ihr denn da.... hilfe.

    "Must be..."

  • inode
    Beiträge
    136
    • 10. Juli 2007 um 14:56
    • #12

    also gehts nicht so?
    mit dem phase delay auf zero setzen hab ich auch keine guten ergebnisse rausgekriegt.

  • adval
    Beiträge
    113
    • 10. Juli 2007 um 19:58
    • #13

    Nein nein...

    Marker auf erste (positives) Maximum setzen (des Maximum muss per Definition positiv sein, nur damit es keine missverteht, es gibt ja auch Lautsprecher, bei denen die erste Spitze nach unten zeigt...verpolter HT) und mit "Get" die Laufzeit bestimmen. Die Phase wird dann bezüglich des (ersten) Impulsmaximums dargestellt.
    Wenn die erste positive Impulsspitze vom Hochtöner stammt, strebt die Phase zu hohen Frequenzen gegen Null.
    Das Verhalten für tiefe Frequenzen hängt vom gesetzten Gate ab.

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