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neue Treiber "Einspielen" ?!

  • user
  • 20. Juni 2006 um 18:54
  • user
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    • 20. Juni 2006 um 18:54
    • #1

    Hallo Forum

    Nachdem ich nun 2 neue Oberton XB700 gegen meine defekten tauschen musste stellt sich mir eine Frage.
    Ich verwende die XB700 in der AZ PW18H.

    Wie spielt man neue Treiber ein?
    Bzw. müssen diese überhaupt auf gesonderte weise eingespielt werden?
    Wenn ja, warum und vor allem wie sollte ich vorgehen?

    Es scheint ja als würden die Meinungen was das betrifft stark auseinander gehen.

    Wäre über Meinung in diesem Zusammenhang sehr dankbar.

    Vielen Dank
    Gruß User

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 20. Juni 2006 um 19:11
    • #2
    Zitat von "Thomas"

    aber nicht wundern, wenn am anfang wenig kommt.
    so 3 stunden min 1 kw letzte rille braucht der schon um halbwegs weich zu werden.
    und dann kommt auch nochmal einiges mehr raus.
    das ist bei der pappe echt extrem.

    Zitat von "TBF"

    XB700 ist meinermeinung nach der gelungenste 18er dernoch im bezahlbaren rahmen liegt
    wichtig:
    a) einwobbeln solange der nicht freeair mit +-1cm amplitude weichgeklopft wird klingt der nicht (das ist prinzipbedingt so)

    quelle (beides): http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=36767&highlight=oberton+einwobbeln

    reicht das?
    ...und, wie ich schon am telefon gesagt habe, erst ~10h mit geringer leistung anfangen, dann nochmal ~10h mit deutlich mehr leistung... freeair-amplitude von 1cm ist wohl ein guter anhaltspunkt.
    der unterschied vorher-nachher ist wirklich überdeutlich...

    wenn du ihn offen hinlegst, achte aber darauf dass die polkernbohrung frei bleibt, also leg links-rechts was unter den magneten unter... sonst geht das ganze in eine "ungewünschte" richtung.

  • ukw
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    • 20. Juni 2006 um 19:39
    • #3

    Hallo User, hast Du die defekte Pappe noch? Mich interessiert die Schwingspule bzw. Bilder davon.
    Maße der Wickelhöhe usw.
    Sehr gerne hätte ich die auch zugeschickt !

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

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    • 20. Juni 2006 um 20:01
    • #4

    Nun die Leistung beim einspielen sollte ich mit hilfe einer Spannungsmessung am amp korrekt einstellen können.

    Wenn ich 200Watt an 8Ohm benötige so sollten das U=40V und I=5A sein.

    P=U*(U/R) = 200W=40V*(40V/8Ohm) korrekt?

    Jetzt habe ich es allerdings mit einer Wechselgröße zu tun und würde somit lediglich eine Scheinleistung (S) erreichnet haben.
    Einen Phasenverschiebungswinkel würde ich zum weiterrechnen benötigen.

    Mit welcher Leistung und welchem Signal (Frequenz) sollte ich den Treiber einspielen?
    Und kann ich meine Rechnung anwenden um mit der errechneten Spannung auf die gewünschte Leistung zu kommen?

    Frequenzgenerator, Amp und 2xMulitmeter stehen zu Verfügung.

    Oder einfach Ampermeter in Reihe zum Speaker, dazu parallel nen Voltmeter, Amp aufdrehen, Werte ablesen multiplizieren und der Leistungswert ist ermittelt?

    danke

  • user
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    • 20. Juni 2006 um 20:24
    • #5

    moment mal, is ja nicht nur ne wechselgröße sondern auch kein rein ohmscher weiderstand. son lautsprecher ist doch praktisch ne spule.
    somit würde sich ϕ = π/2 berechnen.

    Also P=U*I*π/2 und ich kann die notwendige spannung zum einstellen der korrekten Leistung ermitteln?

  • ukw
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    • 20. Juni 2006 um 20:35
    • #6

    Danke

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • tufkama
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    • 20. Juni 2006 um 21:39
    • #7

    da stellt sich mir eine andere frage!

    trifft das prinzipiell auf tiefton treiber zu? oder nur in dem besondern fall des 18xb700?

  • ukw
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    • 20. Juni 2006 um 22:31
    • #8

    Gilt prinzipiell bei Tieftonchassis. TT Chassis werden bei ihrer (Freiluft) Resonanzfrequenz (oder auch darunter) betrieben. Da diese Resonanz durch die Masse der Membran (konstant) und der Federwirkung der Einspannung (veränderlich) bestimmt wird, so versucht man natürlich möglichst beide Faktoren in eine unveränderliche Beziehung zu bekommen, damit die optimale Abstimmung der Bass Box erreicht wird.

    Die Einspannung an der Membrane und der Spider (meist gelbes getränktes Gewebe) verändern ihre Rückstellkräfte in der/den ersten Stunden.

    Beim Messen der TSP's immer das Chassis vorher einspielen!
    Bei Inbetriebnahme der neuen Lautsprecher auch - oder willst Du Deinen Kunden sagen "warten sie mal noch 2 Stunden, dann rockt der sound... die Chassis sind halt neu und müssen erst noch eingespielt werden!" :roll:

    Dieses Einspielen tut allen Chassis gut. Beim Ortbeton XB700 in BR sind die Unterschiede wohl extrem deutlich zu hören/ fühlen.

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • user
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    • 21. Juni 2006 um 10:40
    • #9
    Zitat von "ukw"

    Hallo User, hast Du die defekte Pappe noch? Mich interessiert die Schwingspule bzw. Bilder davon.
    Maße der Wickelhöhe usw.
    Sehr gerne hätte ich die auch zugeschickt !

    Ich hab noch 2 defekte Pappen.
    Ich recone sie jedoch nicht selbst tausche sie lediglich gegen neue um.
    Bilder von der Schwingspule dürften also schwierig werden.
    sorry


    Eine genaue Anleitung zum einspielen wäre hilfreich.

  • Thomas
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    • 21. Juni 2006 um 11:11
    • #10

    wenns geräuschlos sein soll:
    sinusgenerator für den computer runterladen (google)
    etwa 15 hz einstellen.
    dann nen min 100 watt amp nehmen und so lange aufdrehen bis der speaker etwa nen 1 cm hub macht.
    die 15 hz hört man nicht und das teil kann sich in ruhe einzappeln.

    was auch geht:
    2 subs bestücken, bei einem die phase tauschen und beide lautsprecher mit der membran voreinanderstellen. etwa nen meter platz lassen, damit die membrane sich nicht gegenseitig zu stark beschleunigen.
    danach ne basslastige cd einwerfen und gas geben.
    man hört auch nur wenig, da sich der größte anteil des schalls auslöscht. dieser test ist auch ideal um herrauszufinden ob die gehäuse eigenschwingungen aufweise/gitter klappert usw.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 21. Juni 2006 um 11:17
    • #11
    Zitat von "USER"

    Ich recone sie jedoch nicht selbst tausche sie lediglich gegen neue um.
    Bilder von der Schwingspule dürften also schwierig werden.


    ...wenn sie sowieso reconed werden, kannst du die membran doch rausschneiden... und am besten gleich mal auf die waage damit!

  • user
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    • 21. Juni 2006 um 11:37
    • #12
    Zitat von "Thomas"

    wenns geräuschlos sein soll:
    sinusgenerator für den computer runterladen (google)
    etwa 15 hz einstellen.
    dann nen min 100 watt amp nehmen und so lange aufdrehen bis der speaker etwa nen 1 cm hub macht.
    die 15 hz hört man nicht und das teil kann sich in ruhe einzappeln.

    was auch geht:
    2 subs bestücken, bei einem die phase tauschen und beide lautsprecher mit der membran voreinanderstellen. etwa nen meter platz lassen, damit die membrane sich nicht gegenseitig zu stark beschleunigen.
    danach ne basslastige cd einwerfen und gas geben.
    man hört auch nur wenig, da sich der größte anteil des schalls auslöscht. dieser test ist auch ideal um herrauszufinden ob die gehäuse eigenschwingungen aufweise/gitter klappert usw.

    Alles anzeigen

    Danke, nur zurück zur Berechnung.
    Woher weiß ich wann ich genau 100Watt aufgedreht habe?
    Eine Mögliche Berechnung habe ich ja schon beschrieben.

    Ich habe einen Frequenzgenerator der sollte doch auch gehen oder?
    http://www.firefront.de/extern/FRQ.jpg
    http://www.firefront.de/extern/FRQ2.jpg


    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    ...wenn sie sowieso reconed werden, kannst du die membran doch rausschneiden... und am besten gleich mal auf die waage damit!

    Mmmmh das könnt ich wohl tatsächlich machen.
    werd mal Herrn Enders fragen ob das ok ist.
    Muß ich dabei irgendwas beachten, kann ich dabei noch mehr beschädigen und wie sollte ich vorgehen?

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 21. Juni 2006 um 13:13
    • #13
    Zitat von "USER"

    Mmmmh das könnt ich wohl tatsächlich machen.
    werd mal Herrn Enders fragen ob das ok ist.
    Muß ich dabei irgendwas beachten, kann ich dabei noch mehr beschädigen und wie sollte ich vorgehen?


    das wird schon ok sein, zum reconen wie gesagt muss man ja genau so vorgehen... :wink:
    nimm dir ein scharfes messer und schneide zuerst die zentrierspinne unten ab (beim 18xb muss man die eher so seitlich "kappen"), danach schneideste, indem du das messer eng an der korbinnenseite anlegst, die pappe aus.
    nach möglichkeit darauf achten, dass du möglichst viel material "mitnimmst", also so dass keine größeren stücke beim ausschneiden stehen bleiben... macht zumindest dann sinn, wenn man das genaue gewicht der gesamten einheit ermitteln möchte.

  • unknown_artist
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    2.849
    • 21. Juni 2006 um 15:11
    • #14
    Zitat von "Thomas"


    die 15 hz hört man nicht und das teil kann sich in ruhe einzappeln.


    Ich hab da leicht andere Erfahrungen gemacht - der körperschall kann schon mal ein Haus leicht zu Vibrationen anregen....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • user
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    • 21. Juni 2006 um 15:19
    • #15

    15Hz OK.
    Kann mir noch jemand sagen ob das mit meinem Frequenzgenerator geht und wie ich nun ermittle wieveil Leistung ich anliegen haben wenn ich den Amp aufdrehe?

  • ukw
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    • 21. Juni 2006 um 16:38
    • #16

    ich glaube, Du wohnst noch bei Mutti... :roll:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • user
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    • 21. Juni 2006 um 16:43
    • #17

    Nö es ist nur so das ich mich mit mehr als nur Beschallungstechnik beschäftigen muß von daher meine Fragen.

  • tuppabox2000
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    79
    • 21. Juni 2006 um 16:56
    • #18

    Leistung misst du entweder durch die gleichzeitige Messung von Strom und Spannung. Oder du bestimmst den Widerstand bei 15Hz und misst dann nur die Spannung. Zum Messen brauchst du allerdings ein Messgerät welches true RMS beherrscht.

    P=U*I=U^2/R

    Viel Erfolg

  • ukw
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    1.566
    • 21. Juni 2006 um 18:50
    • #19
    Zitat von "Thomas"

    ...sinusgenerator ... etwa 15 hz einstellen.
    dann nen min 100 watt amp nehmen und so lange aufdrehen bis der speaker etwa nen 1 cm hub macht.

    Wozu Leistung messen? Thomas meinte damit, er soll das Küchenradio an Ort und Stelle lassen... und hat damit - in weiser voraussicht - den Hinweis gegeben, das der D2003 alleine nicht ausreicht. Das wäre nämlich die nächste Frage gewesen. und dann kommmt die Frage, wie er das an den Amp anschließen soll *ggg*

    ... for a few dB's more . . .

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  • HKL
    Beiträge
    379
    • 21. Juni 2006 um 19:15
    • #20

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