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Der große Hall...muss weg!

  • bitzel
  • 14. August 2006 um 15:33
  • bitzel
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    28
    • 14. August 2006 um 15:33
    • #1

    Hallo liebe Leser,

    bin schon seit ein paar Jahren im Licht und Tonbereich tätigen. Vor kurzen hab ich mich mit meinem Partner nebei Selbständig gemacht.
    Die Aufträge laufen gut und die Kunden sind höchst zufrieden mit uns.

    Nun zu meinen eigentlichen Problem.
    Vor kurzem erreichte mich ein Anruf eine Gebäude für eine Rede zu beschallen das nicht gerade zu einem normalen Haus zählt. Ich würde als eine art Ruhmeshalle bezeichnen. Erbaut irgendwann anno "keine ahnung" von dem und dem .... Aber das ist auch egal.

    Der Raum ist rund und hat einen Durchmesser von ca. 20m und eine Höhe (haltet euch fest) von ca. 40m. Ja die maße sind einigermaßen richtig. Das Probleme wie ihr sicher jetz schon wisst, der gute alte Hall oder auch Echo genannt.

    Nun zu meiner Frage: Wie sollte man am besten an die Sache rangehen. bzw. wie ordnet ihr die Lautsprecher an oder was sollte ich beachten um am besten den Hall aus dem Raum zu vertreiben :D

    Um hier nicht gleich als "nur Forumfrage" abgestempelt zu werden habe ich mir natürlich auch gedanken gemacht. Ich würde die Boxen nach der "Uhr" anordnen. Das heißt jeder Zahl (analoge Uhr) stellt eine Box dar. Um euch das ganze mal ein bisschen zu veranschaulichen eine kleine Paintzeichnung.

    Die schwarzen Vierecke stellen einmal das Rednerpult dar und die Bestuhlung. Die roten die Lautsprecher (Hk-Audio LR 115)

    Bitte keine Kommentare wir: Lass es sein, du hast es nicht drauf etc ... Herausforderung ist mein zweiter Vorname.

    Danke schonmal an alle Antworter

  • Online
    karel noon
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    • 14. August 2006 um 16:05
    • #2

    Hi,
    also ich würde das anders versuchen, und zwar mit einem Truß über den leuten, und dann die boxen hängen und nach unten strahlen lassen.

    Prinzipiell würde ich sagen: je näher du mit den boxen an den ohren der leute bist desto besser, also viele kleine!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • bitzel
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    • 14. August 2006 um 16:18
    • #3

    ja das klingt nicht schlecht, auch von der logik her sinnvoll
    meine bedenken liegen aber im umfeld
    wenn ich mich in den hörer reinversetze höre ich natürlich die sprache durch die boxen, aber vielleicht auch den hall ausserhalb der truss
    bzw. höre ich diesen dann wirklich oder ist dieser dann so kompensiert das ich ihn vernachlässigen kann?

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 14. August 2006 um 16:50
    • #4

    Muss der Tunnel nach oben frei bleiben bzw. Ist Beleuchtung oben installiert? Wenn Du Molton rein hängst, schluckt es den Schall sehr effektiv.

  • treibsand
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    • 14. August 2006 um 17:05
    • #5

    Erstmal Moin & willkommen im Forum.

    Gleich danach ein kleiner "Anpfiff", weil es mit der Suchfunktion natürlich schon einige andere Threads über hallige Räume gibt.

    So. Genug Einleitung, zu den Fakten:
    Deine Idee wird so nicht gut genug funktionieren, weil

      - es ein ziemlich grosser Aufwand wäre, alle Boxen entsprechend zu delayen und dieser Aufwand aufgrund der unterschiedlichen Richtungen der Boxen auch kein zufriedenstellendes Ergebnis bietet.
      - sich der Hall nicht einfach durch viele Boxen und viel Pegel eliminieren lässt. Er wird dadurch nur lauter...


    Dein Ansatz ist aber sicherlich richtig. Viele kleine Boxen verteilen die Pegel eher dahin, wo er genutzt werden soll und reduzieren die Ausgangslautstärke. Wichtiger wäre aber eine Ortbarkeit des Signals, d.h. daß die Boxen von Vorn nach Hinten die Zuschauer "bestrahlen".
    Lass also die "Rückwand" einfach weg.
    Wenn die Zuhörer nur im "vorderen" Drittel sitzen, beschalle auch nur dieses.
    Grundsätzlich gilt: die Hauptbeschallung möglichst hoch von vorne auf das Publikum herabstrahlend, damit die Zuhörer

      1. möglichst viel Direktsignal abbekommen
      2. die primären Reflektionsflächen (hier Fußboden & "Rückwand") möglichst stark bedämpfen.


    Dazu evtl. seitlich der Bestuhlung ein Delay, damit das Publikum am Rand auch etwas mehr Signal abbekommt.

    Wenn kein Fronttruss möglich ist, aber die VA nur Sitzend durgeführt wird: kleine Boxen an der Bühnenvorderkante, um die vorderen Reihen zu beschallen, ein bis zwei Delayreihen seitlich.
    Das geht aber nur, wenn tatsächlich nur annähernd so wenige Sitzplätze vorhanden sind, wie du eingezeichnet hast.

    Weitere Standardtricks sind natürlich das Bedämpfen des gesamten Raumes mit viel Teppich, Molton o.ä., was aber wohl in Deinem Fall ausscheidet...
    Über einen Backtruss/Rückwand mit Molton möglichst dicht hinter dem Redner würde ich aber scho nachdenken.

    So, genug von mir, jetzt sind andere dran.

    edit:
    OK, einen kleinen Nachtrag habe ich doch noch: eine Box mit einem 15"er ist nicht ganz das Ideale, wenn es um Sprachbeschallungen geht. Der Mitteltieftöner ist i.d.R. zu tief abgestimmt (gerade in Verbindung mit einem 1" Horn, sodaß der interessante Frequenzbereich nicht wiedergegeben wird. Weitaus besser wärest du mit 12"/1" oder 10"/1" beraten. Als Delay kannst du auch 5"-8" Boxen nutzen.
    Jetzt habe ich aber endlich fertig. :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • databass.ch
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    • 14. August 2006 um 18:33
    • #6

    In runden Räumen hast du noch ganz andere Probleme als der Hall.
    Mein Audiotechniklehrer hat mal eine Story erzählt von einer Kirche (ich glaub in Amerika) bei der irgend ein genialer Architekt auf die Idee gekommen ist, die ebenfalls rund zu bauen. Aufjeden Fall musste diese wieder abgerissen werden, weil sie die Akustik nicht in den Griff gekriegt haben! Das Problem ist, dass der Raum wie ein Parabolspiegel den Schall auf der gegenüberliegenden Seite der Schallquelle bündelt. Du hast gewalltige Pegelunterschiede je nach Position im Raum.

  • bitzel
    Beiträge
    28
    • 14. August 2006 um 19:10
    • #7

    treibsand
    erst mal entschuldigung das ich nicht richtig gesucht habe, hab zwar einige einträge gefunden aber naja, mein problem war doch etwas zu speziell

    zu deiner idee: wie du schon gesagt hast versuche ich durch möglichst viele boxen die pegel zu verteilen, aber ich finde deine idee mit dem molton auch sehr gut, wobei ich erst schauen muss oba das übehaupt machbar ist

    die boxen wo ich geschrieben hab sind bei mir in großer stückzahl vorhanden, werde wahrscheinlich darum nicht auf andere zurück greifen, muss aber sagen das die hk´s sehr hochtonlastig sind und diese denke ich mal den zweck erfühlen werden

    montesuma
    wie treibsand auch schon gedacht hat alles mal mit molton einhängen.. in diesen dimensionen nicht möglich (siehe maße gebäude oben)
    ein weiterer punkt ist das sich darin statuen befinden und das ganze natürlich sehr edel wirkt und auch edel bleiben soll darum ist nicht viel mit abhängen

    databass.ch
    tja leider kann ich das gebäude nicht abreisen, wäre wahrscheinlich auch schade darum :lol:
    das mit dem parabolspiegel, das denke ich auch, darum habe ich mir auch gedacht, durch die vielen boxen einen einigermaßen pegel zu bekommen.

    :!: Muss noch zu meiner Skizze sagen, hoffe das ist niciht falsch verstanden worden, das die boxen natürlich alle nach ihnen schauen. :!:

  • manuela
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    • 14. August 2006 um 19:44
    • #8

    wenn ich das Problem hätte käme hinter den Redner ein Hochstativ, zB ein SC. 2x Res2 als Monocluster, auseinandergewinkelt, Flughöhe = 3,5m, leicht abwärtszeigend: so daß die Oberkante des Schallkegels auf der gegenüberligenden seite etwa in Kniehöhe ankommt (bei 20°v Systemen geht sowas). Dann käm noch Low Cut rein, 80Hz
    kein Delay, kein Truss, es sind eh nur 20m. Somit auch nur 2 Topse.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkaklto
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    • 14. August 2006 um 19:52
    • #9

    Hallo

    Nun ja, ich hatte mal fast den gleichen fall. Ein Raum mit 6,7 sec Decay.
    Ähnlich wie deiner.
    Dachte damals auch, viele kleine boxen in die näher der zuhörer zu bringen.
    kurzum : ich habs voll vergeigt. :oops:
    Die vielen kleinen Quellen habens ganz unbrauchbar gemacht.
    Was anderes Probiert, und heute weiß ich, was da funzt:

    oben eien monokluster ( am besten ein kleines LA, kann ruhig werniger untere Mitten haben )
    der nach unten auf die mobilen Absorber ( publikum) gerichtet ist.

    funzt supa 8)

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • treibsand
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    • 14. August 2006 um 19:56
    • #10

    Och nöö, nich ich schon wieder... :wink:

    Zitat von "bitzel"

    treibsand
    erst mal entschuldigung das ich nicht richtig gesucht habe, hab zwar einige einträge gefunden aber naja, mein problem war doch etwas zu speziell


    Kein Thema, war auch eher als Anregung für weitere Probleme gedacht.

    Zitat von "bitzel"

    zu deiner idee: wie du schon gesagt hast versuche ich durch möglichst viele boxen die pegel zu verteilen,
    ...
    Muss noch zu meiner Skizze sagen, hoffe das ist nicht falsch verstanden worden, das die boxen natürlich alle nach ihnen schauen.


    Hab ich auch so befürchtet. Ich verkauf das mal eher als "allgemeine PA-Foren-Erkenntis", denn als meine Idee.
    Tenor ist jedenfalls, daß du eine möglichst gleichmässige Beschallung der Fläche erzeugen solltest.
    Das geht aber nur, wenn alle Boxen in die gleiche Richtung plärren. Mit Ausrichtung auf das Gebäudezentrum machst du dir keine Freu(n)de.
    Hauptkampfrichtung: vom Redner weg!
    Ansonsten hast du zu viele unberechenbare Interferenzen und die Zuhörer in der letzten Reihe das Gefühl, der Redner belatschert sie von hinten.

    Zitat von "bitzel"


    die boxen wo ich geschrieben hab sind bei mir in großer stückzahl vorhanden, werde wahrscheinlich darum nicht auf andere zurück greifen, muss aber sagen das die hk´s sehr hochtonlastig sind und diese denke ich mal den zweck erfüllen werden


    Noch ne Befürchtung meinerseits.
    Mir ist da zwischenzeitlich (noch vor Manus Posting) eingefallen, dich freundlich darauf hinzuweisen, daß die Tops nicht nur vom Frequenzgang ungeeignet sind (hochtonlastigkeit machts da nur schlimmer - die Mitten fehlen...) sondern die Abstrahlung von 60x40 ist auch viel zu breit.

    Dank deiner maßstabsungetreuen Zeichnung fiel mir auch erst jetzt von den Augen, dass die Boxen ja alle 5 Meter auf die Audience einprügeln...
    Da ist mit den Monstern dann auch nixmehr mit "edel Aussehen".

    Das alles sind nur Dentanstösse, wie man es besser machen könnte.
    Manuelas Version wird auch funktionieren, ist aber ungleich teurer...
    Über Delaylines nach 5-10m lässt sich sicherlich auch streiten, zulässig sollte aber alles sein, was das Ergebnis verbessern kann.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tonzwerg
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    • 14. August 2006 um 21:19
    • #11

    also wir machen sowas mit dem tonkun.st skyline system. pro seite eine 3m-zeile hingestellt, fertig. die rückwand triffst du nicht, wenn du entsprechend einwinkelst. ansonsten triffst du halt auch die seitenwände nicht, weil das system 36° horizontal macht. und die decke triffst du nicht, weil das system vertikal 0° macht. wenn man keine wände trifft, gibts auch keinen hall.
    guckstu hier:
    http://www.tonwerk.com/content/e414/e305/index_ger.html
    seit wir das system haben, ist das wort delay-line nicht mehr gefallen bei uns.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • bitzel
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    • 15. August 2006 um 01:23
    • #12

    also die skyline.. mein lieber herr gesangsverein, sowas hab ich auch noch nicht gesehen.
    sowas ist aber eher eine Kostenfrage bzw. wo bekommt man sowas her, weil ich selber hab sowas nicht auf lager, wäre aber bestimmt eine investion wert, wenn weitere Aufträge dieser Art kommen.

    ich hab mich heut auch noch ein bisschen beschäftig und bin auf eine firma gestoßen die ein solches projekt schon einmal angegangen ist.
    die haben das mehr oder weniger nach meinen prinzip, also das prinzip kreisanordnung gemacht. das ganze wurde mit 18 fohhn fh3 beschallt. laut seiner aussage war der hall weg.

    nun ja dieser herr hat ein sehr große klappe, aber leider ist da nichts dahinter (laut kollegen). darum vertraue ich dem ganzen nicht ganz.

  • wora
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    • 15. August 2006 um 02:04
    • #13
    Zitat

    ...Grundsätzlich gilt: die Hauptbeschallung möglichst hoch von vorne auf das Publikum herabstrahlend, damit die Zuhörer

    1. möglichst viel Direktsignal abbekommen
    ...


    ich glaub da hat sich ein kleiner denkfehler eingeschlichen.
    wie wir ja alle wissen, ist der hallradius in so einem halligen raum extrem kurz. höchstens wenige meter...
    abhilfe schaffen lautsprecher mit sehr hohem bündelungsgrad, dann wird das direktschallfeld erweitert. das kann man mit den entsprechenden formeln ja errechnen.
    wenn wir diese LS aber sehr hoch hängen, verlieren wir diesen vorteil wieder und regen mehr raum an als wir wollen.
    vor allem wenn wir direktstrahler wie die genannten HKs benutzen (das ist keine abwertung des herstellers sondern grundsätzlich ein physikalisches problem) wird das nicht gut funktionieren.

    die oben abgebildete beschallungslösung mit rund herum an den wänden positionierten LS wird nicht funktionieren, weil man so nur möglichst viel energie in den raum strahlt.
    wir wollen aber nur an den zuhörerplätzen energie haben, und zwar möglichst viel direktschall.

    man sollte übrigens den gedanken vergessen, das man den raum komplett ausblenden könnte. das geht nur mit kopfhörern, die natürlich ein ideales direktschallfeld erzeugen ... ;)
    sobald da aber ein lautsprecher schall abgibt, kommt der auch irgendwann von den wänden wieder zurück. egal wie man die da reinstellt, wenn jemand erzählt der hall wäre dann "weg" versteht er von seinem handwerk wahrlich nicht viel. hier gehts darum, möglichst viel schall beim zuhörer zu haben und in die anderen raumbereiche möglichst wenig. dann wird das auch erträglich...

    wenn ich die zeichnung einigermaßen verstehe, dann sitzen die leute ja nur auf ner fläche von sagen wir mal 5 x 10m

    drei lösungsansätze fände ich deshalb interessant.

    einmal die idee mit einem center-linearray zu arbeiten. stimmen sind ja eh mono...
    LAs haben bekanntlich in der vertikalen ebene sehr gute bündelungseigenschaften, was gerade in akustisch schwierigen umgebungen viele vorteile bietet. aber sie sollten auch schön lang sein (denke ab min. 2-3m wäre sinnvoll), sonst kommen diese vorteile nicht zum tragen. für diesen zweck reichen auch 1x8" oder sogar kleiner völlig aus (z.b. Nexo Geo oder HK Cohedra Compact).
    allerdings könnte das in den aussenbereichen schon knapp werden, da die bestuhlung ja eher breit als tief angelegt ist.

    nächste idee: eine beschallung (geflogen wäre schön) vor den ersten sitzreihen nach hinten zeigend mit relativ kleinen boxen (8" oder so). lomids wirst du da eh nicht brauchen, davon hat der raum sicher genug.
    5m tiefe sollte man bei einem kurzen beschallungsabstand auch mit nem 8"er problemlos hinbekommen. zur not, wenns billiger sein muss kann man die LS auch auf stative stellen.
    falls ihr hier eure 15"er einsetzen wollt, betrachtet den abstrahlwinkel. der ist bei so ner box ja enger als mit ner kleinen, das heisst man benötigt dann mehr speaker über die breite.

    die optimalste direktschallwirkung hätten wir aber, wenn wir die speaker direkt zwischen die stuhlreihen bekommen, z.b. Control1 sollten dafür ganz praktisch sein. dazu müssten aber die stuhlreihen einigermassen fest sein, um die verkabelung gut unterzubringen und die boxen zu befestigen. damit hätte man den geringsten gesamt-energieeintrag in die halle.


    die anregungen der kollegen, mit möglichst viel molton zu arbeiten sind natürlich sehr gut und können das ergebnis noch verbessern. evtl. könnte man bei einem schallharten boden noch über eine teppichfläche an den sitzreihen nachdenken, das macht vor allem die einstellarbeit ohne publikum deutlich einfacher.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 15. August 2006 um 11:14
    • #14
    Zitat von "wora"

    ...ich glaub da hat sich ein kleiner denkfehler eingeschlichen.
    wie wir ja alle wissen, ist der hallradius in so einem halligen raum extrem kurz. höchstens wenige meter...


    OK, über möglichst hoch lässt sich streiten, vor allem bei einem 40m hohen Kühlturm (oder was ist das sonst??)
    Aber Fliegen, um einen Besseren Winkel zu erreichen ist ja bislang konsens.

    Zitat von "wora"

    ... Control1 sollten dafür ganz praktisch sein.

    Jep. Dafür gehen sogar die billigen T-punkt kopien :oops: (Auch, wenns eher PartyPA ist).
    Die lassen sich mit 2 M5 Schräubchen, einem 10 cm langen Flachstahl 5x20, einem passenden, zölligen Gewindebohrer und etwas handwerklichem Geschick schnell auf Mikrostativ basteln und damit auf Ohrhöhe bestuhltem Publikums bringen. Kosten ~20 Thaler/Box incl. selbiger.
    Nachteile: die Viecher haben einen Wirkungsgrad sehr nahe 0%, brauchen also Ampleistung. Klingen tun sie auch nicht, also Controller und/oder EQ. Und Sicherheitstechnisch (umkippen) ist so eine Box auf Microstativ auch nicht 1a.
    Wäre aber eine kostengünstige Alternative.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • bitzel
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    • 15. August 2006 um 14:28
    • #15

    also des mit den control´s ist ein gute idee
    nur das ist halt wieder eine effektiv-kosten-rechnung

    die bestuhlung (soviel ich jetz weiß) wird nicht groß, maximal 50 stühle denke ich, grob gesagt müsste ich jeden zweiten stuhl mit control ausstatten, das heißt also control- stuhl - stuhl - control

    nehmen wir mal an wir nehmen die billigen :roll: , 25x 20 euronen = 500 euro, vielleicht noch ein bisschen rabatt, mhh irgendwie für einen einmaligen einsatz nicht rentabel

    wora
    bei dieser idee (die idee mit dem geflogenen 8"er)

    Zitat

    eine beschallung (geflogen wäre schön) vor den ersten sitzreihen nach hinten zeigend mit relativ kleinen boxen (8" oder so).

    find ich bis jetz eine gute lösung, wenn ich mir das richtig vorgstellt habe
    siehe bild

    das bild ist wie immer ein extrem grobe skizze, aber wie hier dargestellt, würde die ich die beiden vorderen boxen, neben dem redner würde ich mal auf stativ stellen, und die äußeren geflogen auf traverse

    nur hab ich mit dem ganze irgendwie noch ein denk bzw. verständnix problem :cry:
    der zuhörer hat zwar jetz in nächster nähe die box und versteht den redner denke ich mal deutlich, nun strahlen die ls natürlich nicht bis zum zuhörer und dann ist schluss sondern der schall wird wahrscheinlich auch auf der wand reflektiert, und meiner meinung entsteht dann ein echo und der hörer hört dann auch das echo ...

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    • 15. August 2006 um 15:01
    • #16

    Deswegen ja mein erster vorschlag, die traverse muß über den köpfen hängen und nicht daneben, und dann richtet man die lautsprecher nach unten.
    Dann noch das delay richtig eingestellt, und schon wirst du relativ wenig probleme haben.

    wenn du zu guter letzt noch dafür sorgst dasder bestuhlte bereich (also der bereich wo der schall aus den lautsprechern den boden erreicht) wirst du ein relativ gutes ergebniss bekommen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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    • 15. August 2006 um 15:27
    • #17

    Bitte auch berücksichtigen, das es zu unerwartet starker Rückkopplungsneigung kommen kann, je nach dem in welchem "Brennpunkt" dar Rednerpult zu stehen kommt. Ich hatte mal eine ähnliche Location zu beschallen, da half nur ein inserteter 31EQ im
    Mic.
    Evtl. auch mit der Position des Redners experimentieren. Viel Erfolg!

    Gruß
    Dieter

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  • mario stoll
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    • 15. August 2006 um 16:59
    • #18

    Hallo

    Ich würde mal behaupten, dass unter diesen Umständen (Raum, Anzahl Leute) kann die Beschallung nur unterstüzend sein wird. Den Redner wird man auch in 10m Distanz noch hören (und wahrscheinlich auch verstehen). Der Raum wird die Sprache schon recht weit verteilen. Ich denke mal das Material an den Wänden ist Stein, von der Akustik her vielleicht ein bisschen an eine Kirche erinernd??

    Darum mein Tipp: Links und rechts ein Top, grosszügig Low Cut. Damit erreichst du, dass die Zuhörer den Redner ein bisschen schöner hören, d.h. vor allem die Höhen. Aber Vorsicht wegen Rückkopplungen. Das Ganze sieht dann auch einigermassen anständig aus.

    Ich denke die Leute bewegen sich auch vor der Rede in dem Raum und erfahren (subjektiv) die Akustik im Raum, desshalb wird niemand eine trockene Übertragung der Rede erwarten...

    Gruss
    Mario

  • bitzel
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    • 15. August 2006 um 17:11
    • #19

    ja natürlich soll das ganze nur eine unterstützung sein, die leute werden ja nicht mehr als 50
    der grund der anlage soll sein das der redner deutlich verständlich ist. denn wenn der mal zum reden anfängt sollte man natürlich nicht gerade jedes wort durch ein echo bzw. hall doppelt hören

    natürlich werde ich nie den ganzen hall aus dem raum bringen, das ist schon mal klar, a eine kleine milderung des halls wäre mir und den organisatoren ganz recht :D

    werde das ganze teil mal besichtigen, vermessungen durchführen vielleicht auch eine kleinen test mit zwei oder drei boxen durchführen wenn es möglich ist

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    • 15. August 2006 um 18:08
    • #20

    verrate uns doch mal wo das ist, vielleicht war ja schon jemand da.

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