ZitatGenau, man kann also einen "Split-patch" machen, um Monitor aus einem anderen Digitalkanal zu machen und braucht dafür keinen Y-Adapter.
Fein. Dann wage ich mal eine Prognose: das Ding wird DER Verkaufsrenner.
Wenn ein eingefleischter Alt – Analogi wie ich nach 10 Sekunden, nach 10 Minuten und auch noch nach 10 Tagen den Eindruck hat „jawohl, alles ganz logisch und so wie es sein sollte“, dann haben die Entwickler augenscheinlich toll gearbeitet.
Fast. Ein paar Wermutstropfen gibt es:
- die schon angesprochenen fehlenden Stereokanalfader. Ok, kann man sich auf dem Custom Layer wohl irgendwie hinbiegen; aber blöd ist’s doch
- die Anordnung der Kanal - ON/ SEL/ CUE Taster. Sinnvoll fände ich Fader – CUE – SEL – ON. Ich erinnere mich an ungeliebte (Soundtracs? A&H?) Pulte, bei denen der PFL irgendwo mitten drin lag; da war dann in der Hektik – hoppla! - öfter schon mal ungewollt ein Kanal gemutet. Ist aber vielleicht Gewohnheitssache
- anders als fälschlicherweise dem M7 unterstellt, gibt es hier lt. Manual nicht die Funktion „Channel to Matrix“. Schade, aber aus Gründen der Produktpalettenpolitik verständlich. Irgendjemand soll die 2, 3, 5 mal teureren Kisten ja auch noch kaufen
- kein Encoder für den Lowcut :cry:. Ausgerechnet bei der wichtigsten Klangregelungsfunktion muss ich mit Cursor und Jogwheel rumwursteln. Das ist ein echt ärgerlicher Designfehler, und erinnert an selige „TAC Scorpion“ – Zeiten (Lowcut? Oh, hm, tja, also – haben wir wohl vergessen.....)
- kein Spare – PSU. Also: noch VOR dem ersten Einsatz, ganz wie früher zu Zeiten der berüchtigten „Englischen Verarbeitung“, aufmachen und alle sicherheitsrelevanten Löt – und Schraubverbindungen kontrollieren/ nacharbeiten
- nur eine Littlitebuchse. So richtig wohl und bedeutend fühle ich mich doch erst hinter mindestens 5 solcher kleinen Schwanenhälschen ![]()
Sei’s drum. Her mit dem Ding!
Mit freundlichem Gruß
BillBo