Wenn man sich eine Impedanzkurve eines Treibers genauer anschaut dann fällt auf, dass die Kurve im unteren Frequenzbereich einen spitzen Buckel hat und nacher die Impedanz mit der Frequenz zunimmt.
Das mit dem Zunehmen ist meines wissens nach Elektrisch zu erklären und Eigenschaft einer Spule. Die Frage stellt sich aber bei dem Spike unten bei wenigen Hz, den man auch Freiluftresonanzfrequenz nennt. Baut man einen Treiber nun ein ändert sich die Frequenz, an der der Widerstand sehr ansteigt.
Soweit so gut. Wir haben gestern ein bisschen philosophiert und viele Dokumente über das Thema gelesen, aber ich möchte immer alles ganz genau wissen und eben auch verstehen. Ich will einmal meinen Ansatz dazu loswerden:
Die Membrane hat ein bestimmtes Gewicht und eine bestimmte Größe, die zusammen mit der Luft eine art Gegenkraft beim schwingen erzeugt. Jetzt gibt es sowas, das sich Trägheit nennt. Je nach Frequenz ändert sich die Phasenlage zwischen dem Elektrishen Eingangssignal und der Schwingungsposition des Treibers, sprich die Membrane ist immer etwas später an dem Ort, an dem das Eingangssignal die Membran "gerne hätte".
Dabei entstehen auch Induktionsspannungen in der Spule, besser gesagt Strom wird induziert und zusammen mit der Frequenz ergibt sich eine Spannung an der Spule.
Jetzt haben wir versucht mit verschiedensten Phasenlagen zwischen Eingangsspannung und der Gegeninduktionsspannung den Gesamtwiderstand auszurechnen. So hat sich ergeben, wenn die Membrane um 180° verschoben schwingt, dann hat man den größten Widerstand, wobei das jetzt glaub ich nicht ganz stimmt (deswegen auch der Thread hier).
Um jetzt diese hohen Widerstände zu erzeugen, die eben bei Resonanz auftreten, muss die Membran ja schon fast abartig schnelle Bewegungen machen, zumindest Teilweise während einer Schwingung (Sinus).
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Ist dieser Ansatz korrekt, wenn ja > selbstlob, wenn nein > klärt mich bitte auf wie das ganz genau funktioniert, vielleicht auch was passiert wenn man den Treiber dann einbaut (mehr Luftmasse auf den Treiber wirkt).
Danke schon einmal