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Sennheiser E935 vs E945

  • Markus Verza
  • 26. September 2006 um 22:30
  • Markus Verza
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    • 26. September 2006 um 22:30
    • #1

    Wer hat Erfahrung mit den beiden Mikros ?
    Unterschiede / Vorlieben ?

    Daten sind bekannt es geht also hier wirklich um persönliche Eindrücke und Vorlieben

  • Seven
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    • 26. September 2006 um 22:52
    • #2

    Beides recht nette Kollegen, gefallen mir rein vom Sound besser als das 58er. 945er hat einen Shoutout bei uns mal gewonnen. Leider wurde bei dem Shootout der Feedbacktest vernachlässigt. Zumindest dem 945er kann man eine deutlich höhere Feedbackempfindlichkeit als dem 58er (SM und Beta) attestieren.
    Leider haben wir daher auf lauten Bühnen öfter mal ein 945 gegen ein 58er getauscht. Daher würde ich das Ding für lauten Rock nicht empfehlen, schön klingen (relativ offen) tuts allerdings.

  • dasich
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    • 26. September 2006 um 23:08
    • #3

    kann die Aussage von seven nur Bestätigen.
    Das 945er klingt wirklich sehr gut, allerdins hab auch ich bei einigen Sachen wieder auf ein 58er zurück gegriffen.
    Bei Sängern, die gerne mal ein wenig die Kapsel zuhalten pfeifft es sofort.

    Es grüßt der Stephan

  • wora
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    • 26. September 2006 um 23:50
    • #4

    ich habe nur erfahrungen mit der 935 kapsel auf nem 550er handsender.

    erhöhte feedbackanfälligkeit gegenüber den 58er kapseln konnte ich hierbei noch nicht feststellen, hatte aber auch immer sänger mit genügend power in der stimme...
    ich finde die kapsel jedenfalls gut und empfehlenswert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • songe creux
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    • 27. September 2006 um 08:44
    • #5

    Wir haben erst vor kurzem bei uns einen Vergleichstest vieler nomineller Gesangsmikros plus eines Allroundmikros gemacht. Testpersonen waren eine ausgebildete Sängerin, die verschiedene Tonlagen beherrscht, ein Sänger mit Bassstimme und ein Moderator mit sehr sonorer Stimme. Getestet wurde mit einem kleinen Pult aus Straubing, einem Amp aus Schweden und einer renomierten 12"/1.5".
    Es wurden sowohl die Eignung für Gesang & Moderation als auch die Rückkopplungsanfälligkeit überprüft. Bei allen Mikros, außer einem, fällt sofort mehr oder weniger ein "Näseln" auf. Die beiden angesprochenen Mikros waren dabei "nasal" mit im hinteren Drittel der Testreihe.
    Auch beim Thema Konsonantenverständlichkeit taten sich Welten auf, ebenso bei den Kriterien Nahbesprechung/Wärme sowie Neutralität/Linearität.
    Es war ein sehr interessanter Vergleich, der einerseits neues zu Tage förderte, anderseits auch Erfahrenes bestätigte. Und ein Mikro aus der unteren, eigentlich nicht ernstzunehmenden Preisschiene, landete vor manch "amtlichem" Mikro.

  • soundworx
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    • 27. September 2006 um 09:35
    • #6

    @ songe creux:
    Lass doch mal Details zu Eurem Vergleichstest hören.
    Auch wen diese nur einen subjektiven Eindruck wiedergeben, sind sie doch sicherlich für viele hier interessant!
    Sollte es nicht in der Hauptsache um die vom Threadstarter genannten Modelle gehen, kannst Du ja einen neuen Thread aufmachen.
    Ich bin mir natürlich darüber im Klaren, daß sowas unendliche Diskussionen auslöst, aber davon sollten sich Profis nicht einschüchtern lassen. :D

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • songe creux
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    • 27. September 2006 um 09:55
    • #7

    Da dies wiedermal zu Konfliktpotential mit den Herstellern und einigen Eignern der entsprechenden Mikros komme kann, habe ich mich bemüht, keine Namen zu nennen, sonst gehen wieder diese endlosen Diskussionen los, wie: "...na, an dieser Box mit diesem Amp muss ja mein, von mir teuer bezahltes, Mikro, das ich stets mit rosaroter Brille bespreche/besinge, nasal klingen..." oder: "...die Sängerin sollte vielleicht doch noch mal zum Unterricht..."
    Nein, nein, ich setze mich hier nicht in die Nesseln, weil sonst aufgrund des sehr guten Abschneidens eines vermeintlichen Billigmikros wieder ein neuer XXX-Mikro-Thread entbrennen könnte, wie das ja schonmal mit einem Verstärker der Fall war.
    Auch möchte ich hier von niemandem seitens der Hersteller irgendwelche Briefe bekommen und unseren Admin noch mehr in Schwierigkeiten bringen.
    Für mich steht jedenfalls fest, dass ich Mikros in Zukunft anders beurteile. Und wer per Riderdoktrin das ein oder andere "amtliche" fordert, der soll es bekommen. Der Rest der Herren/Damen Musiker, die Wert auf ihre Stimme legen, werden von mir, so sie nicht voreingenommen sind, andere Empfehlungen bekommen.

  • derautor
    Profi
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    • 27. September 2006 um 11:55
    • #8

    songe creux

    Also, ich finde schon, dass Du Deine Ergebnisse hier ruhig mal posten solltest.

    Zitat

    Da dies wiedermal zu Konfliktpotential mit den Herstellern und einigen Eignern der entsprechenden Mikros komme kann, habe ich mich bemüht, keine Namen zu nennen, sonst gehen wieder diese endlosen Diskussionen los, wie: "...na, an dieser Box mit diesem Amp muss ja mein, von mir teuer bezahltes, Mikro, das ich stets mit rosaroter Brille bespreche/besinge, nasal klingen..." oder: "...die Sängerin sollte vielleicht doch noch mal zum Unterricht..."
    Nein, nein, ich setze mich hier nicht in die Nesseln, weil sonst aufgrund des sehr guten Abschneidens eines vermeintlichen Billigmikros wieder ein neuer XXX-Mikro-Thread entbrennen könnte, wie das ja schonmal mit einem Verstärker der Fall war.

    Ich denke, das stellt die Datenbank nicht vor Probleme, die hat schon ganz andere Sachen geschluckt :D . Und ein Forum ist schließlich ein Ort der Meinungsfreiheit. Wenn Deine Testbedingungen angemessen und für jeden nachvollziehbar sind, kann Dir so schnell keiner was.


    BTW, ich nutze auch 935 und kann mich wora nur anschließen. Gutes empfehlenswertes Mikrofon.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 30. Oktober 2007 um 22:06
    • #9

    Hallo,
    ich hatte viele Mics getestet und der e945 - also eigentlich das hoehste Model von Sennheiser hatte mich nicht ueberzeugen koennen...
    Da fand ich schon ein mehr als 2 mal billigeren EV Mic besser...
    Beta58A konnte ich leider nicht testen, weil die sich als kaputt erschien (habe die Mic nach Hause zum testen bekommen...)
    Letzendlich habe ich mich fuer Beuyerdynamic entschieden - war konkurenzlos.
    PS. Wuerde nach einmal gerne den Beta87 testen, weil ich den noch nicht hoeren konnte... Gibt es da deutlichen Unterschied zum Beta58A??
    Was ist der Unterschied zwischen 87A und 87C??
    PS. ja, ich weiss, Mic ist individuelle Sache, dem einen passt besser das eine, dem andren das andere... :D
    mfg - Christoph

  • paranoize
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    569
    • 31. Oktober 2007 um 03:49
    • #10

    Hallo Christoph,

    beta58 und 87 unterscheiden sich sehr entscheidend, was den Klang betrifft. Hörs dir mal an; sie sind grundsätzlich verschieden (dynamisch/condenser) und haben dementsprechend ihre eigenen Einsatzgebiete.

    87a und c unterscheiden sich bzgl. ihrer Richtcharakteristik. A ist eine Superniere, C ist die Niere.

    lieben Gruß
    Armin

  • krzysztof schwierz
    Gast
    • 31. Oktober 2007 um 21:02
    • #11

    Ahso, danke... waere fuer live Auftritte 87A besser??
    Danke - mfg - Christoph

  • Derpel
    Beiträge
    488
    • 6. September 2008 um 00:40
    • #12

    Könnte sich nochmal jemand konkret zum Unterschied e935 zu e 945 äußern?

    Stehe auch vor der Überlegung welches Mikro in einen EW100 Handsender eingebaut wird.

  • niggles
    Profi
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    4.310
    • 6. September 2008 um 17:30
    • #13
    Zitat von "Krzysztof Schwierz"

    Ahso, danke... waere fuer live Auftritte 87A besser??
    Danke - mfg - Christoph

    Es kommt drauf an...
    Die Superniere ist bewährt und beliebt bei showlastigen Auftritten, gern mit Halbplayback und Publikumsanimation verbunden. Da muß der Blick in den Fotograben und die erste Reihe frei sein -> 2 Wedges auf 120° mit Lücke; und die Monitorlautstärke muß das Teeniegekreische übertönen können -> enge RC und durchsetzungsfähiger Sound. Nachteilig ist die starke Neigung zu Klangverfärbungen bei Veränderung der Mikrofonhaltung; damit muß man als Sänger erst mal umzugehen lernen. Bei der Niere (C) ist das weniger problematisch, weshalb ich diese als Rednermikrofon bevorzuge. Dafür ist aber mehr Raum (Band, Monitorsound) auf dem Signal und bei zwei Wedges koppelt es wesentlich früher als mit einem SM58.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 6. September 2008 um 19:21
    • #14

    ich mag beide kapseln und ziehe sie schon seit längerer zeit 58 & co. vor. 945 klingt in meinen ohren etwas offener und obenrum mehr geboostet. ich würde dir 945 empfehlen,- kann man wenig falsch machen.

  • Peerless
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    • 6. September 2008 um 22:42
    • #15

    ich hab die 935er kapsel auf ew300 handsendern und die 945 als kabelgebundenen mics... die funken sind wesentlich weniger feedbackanfällig und klingen meines erachtens auch etwas voller.... getestet mit hiphopppern :D

    zudem sind sie durch die niere besser zu besprechen

    http://www.ae-rental.de

  • christopher hafer
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    • 8. September 2008 um 18:20
    • #16

    Meinungen zur Koppelfestigkeit von Mikrofonen auf Bühnen haben wenig Wert, weil viel zu viele Parameter dabei umgeklärt sind: Monitoring, EQing, Sänger, Lautstärke, Raumeinfluss und und und.
    Von daher ist es vermessen davon zu sprechen Mikrofon x sei besser als Mikrofon y, denn das gilt immer nur für eine bestimmte Situation.

    Ich arbeite auch mit e935 Handesendern, z.T. 12 Stück(=Sängern) gleichzeitig. Die sind OK und klingen ordentlich, ich würde den Job aber auch mit jedem anderen guten Mikrotyp hinbekommen.

    Lt. Sennheiser selbst (persöhnlicher Kontakt zum Vertrieb) klingen die e935 dank ihrer Nierencharakteristik besser, was vollkommen nachvollziehbar ist. Daher habe ich auf den Test der e945er (Hyper/Superniere) gleich verzichtet...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • wora
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    • 8. September 2008 um 18:23
    • #17

    der grosse vorteil von nierenkapseln ist der, das man auch noch ein einigermassen nutzbares signal erhält, wenn mal wieder ein ungeübter redner "seitlich" einspricht :D

    also ich finde die 935 kapsel ebenfalls sehr gelungen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 4Art
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    • 7. Januar 2013 um 16:31
    • #18

    Threat-Ausgrabung:

    Wir müssen aufgrund der Frequenzumstellung per 01.01.2013 in der Schweiz eine ziemlich grosse Anzahl neuer Funkstrecken kaufen. Das wir wird eine Mischung zwischen 300er, 500er und 2000er-Serie werden. Einfach bei den Wechselköpfen sind wir unsicher bei den Dynamischen:

    Hat jemand bei den Funken schon mal beide Köpfe (935 und 945) nebeneinander auf der Bühne gehabt und kann berichten? 965 und 945 haben wir schon im Einsatz und kennen wir gut. Aber für viele Klein-VA's sind 965er-Köpfe betriebswirtschaftlicher Unsinn.

    Was ich beim 945er immer wieder feststelle, ist gegenüber anderen Mics die wir im Einsatz haben eine erhöhte "Popp-Neigung" - gerade bei Menschen mit einem harten "P" in der Aussprache.

  • karel noon
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    • 7. Januar 2013 um 20:33
    • #19

    Die Pop Neigung kenne ich vom 935er auch zur Genüge, sowohl am Kabel als ohne.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • stepu
    Profi
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    • 7. Januar 2013 um 23:02
    • #20

    Hi,

    wir hatten auch mal den Shootout 945 vs 935 (kabelgebunden) als Gesangsmikros in der Gemeinde,
    es wurden die 935er. Haben auch gegenüber dem SM58 einen weniger ausgeprägten Nahbesprechungeffekt,
    klingen gleichmässiger, egal wie nah man dran ist.

    Als Rednermikro würde ich aber immer ein Kondenser vorziehen, wenns geht. Von Sennheiser gibts ja noch das 865.
    Das wäre meine Wahl! Preislich sicher in einer viel interessanteren Ecke als das 965 ;)

    Das 865 hab ich jahrelang bei ner Acapella Truppe gehabt, singen und moderieren ging gut. N bißchen doller Nahbesprechungeffekt,
    aber nun ja. Für Konferenztechnik, Kirchen-Hausmeister usw. verkaufen wir das 865 auf der Arbeit als Standardmikro, in Kombi mit der 300er EW Serie. Auch für Mikro-Dödel, immer mit gutem Erfolg.


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

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