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Ducker

  • R880
  • 10. Oktober 2006 um 07:01
  • R880
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    • 10. Oktober 2006 um 07:01
    • #1

    Wer verwendet denn hier live einen Ducker Kick>E-Bass?
    Ich möchte allerdings trotz des Duckings nicht auf eine normale Kompression verzichten. Im Studio ist dies softwareseitig ja problemlos möglich, doch live? Sind hier unbedingt 2 Kompressoren notwendig?

    Gruss

  • Oliver Derks
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    • 10. Oktober 2006 um 09:16
    • #2
    Zitat von "R880"

    Wer verwendet denn hier live einen Ducker Kick>E-Bass?


    Ich würde mal sagen: Keiner!

  • oton
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    • 10. Oktober 2006 um 12:38
    • #3

    was willst du mit dem Ducker den bezwecken ?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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  • Telly
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    • 10. Oktober 2006 um 13:17
    • #4

    Das ist ein alter Studiotrick. Das soll angeblich den Mix im Bassbereich tranparenter und trotzdem druckvoller machen. Man erreicht dadurch auch ein paar dB weniger Dynamik, was ja in modernen Mixes sehr erwünscht ist.

    Bei dichten Arrangements und genug Zeit zum bastelen bringt es sogar wirklich was.

    Live ist der Aufwand in meinen Augen etwas zu hoch - besonders, wenn sich Dynamik und Sound der Instrumente von Stück zu Stück ändern.
    Willst du das live einsetzen, wirst du um zwei Kompressoren nicht rum kommen. Einen für die Kompression und einen als Ducker.

  • bemi
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    • 10. Oktober 2006 um 13:23
    • #5

    Koennte auch mit einem Comp funktionieren, wenn man sich das Keying-Signal (z.B. ueber einen Aux) aus BD und Bass zusammenmischt.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • TomyN
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    • 10. Oktober 2006 um 13:23
    • #6

    :shock: Vielleicht sollten auch die Musiker so üben, dass sich Bass und Kickdrum nicht ins Gehege kommen.
    Merke: Wo kein Müll, da muss man auch nicht aufräumen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • Telly
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    • 10. Oktober 2006 um 13:50
    • #7

    ...und Schweine lernen dann das Fliegen :D

  • TomyN
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    • 10. Oktober 2006 um 13:51
    • #8

    ... ich dachte das können sie schon .. (ach ne, das war ja Lichttechnik :)

    Tomy

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  • Telly
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    • 10. Oktober 2006 um 13:57
    • #9

    :):D:D

  • nojunk
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    • 10. Oktober 2006 um 14:06
    • #10

    also,
    hab' eben in unserer 02R96V2 UND M7CL nachgeschaut:
    DUCKER fällt unter GATE - funktion - nur so als hinweis...

    klaus ( info@nojunk.de )

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • Telly
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    • 10. Oktober 2006 um 15:11
    • #11

    Nun Gut. Ein Kompressor und ein Gate geht natürlich auch. Aber sowas verbuche ich unter "Grundwissen".

  • oton
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    • 10. Oktober 2006 um 18:31
    • #12
    Zitat von "Telly"

    Das ist ein alter Studiotrick. Das soll angeblich den Mix im Bassbereich tranparenter und trotzdem druckvoller machen. Man erreicht dadurch auch ein paar dB weniger Dynamik, was ja in modernen Mixes sehr erwünscht ist.

    Also das ein Ducker ein Gate ist weiss ich auch ... und das einen "alten Studiotrick" mit einem Ducker auf dem Bass NICHT gibt auch ... :D ... was der Herr Threaderöffner wahrscheinlich meint ist die (gängige) Studiopraxis, beim Mix über einen Aux Bass & BD extra auf einen Kompressor zugeben, stark zu komprimieren und das Signal wieder zuzumischen, um mehr Druck im Bassbereich zu erhalten und die Transienten etwas anzugleichen. Kann man durchaus auch Live machen, ich mache das z.B. oft mit Mehrbandkompression mit Drums & Bass, wenn die Rythmustruppe mal wieder zu dynamisch spielt ... :lol:

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  • R880
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    • 10. Oktober 2006 um 19:23
    • #13

    Es gibt diesen Studiotrick NICHT?
    Ok, alles klar...

    ICH mache dies gerne bei sehr harter und schneller Musik.
    Hier fällt es MIR definitiv leichter einen druckvollen Bassbereich zu mischen, indem ich bei jedem Kickdrumschlag den Bass einige dB absenke.

    Live habe ich es noch nie ausprobiert.

    Gruss, Thomas

  • thieloliver
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    • 10. Oktober 2006 um 20:25
    • #14

    also ich könnte mir bei extrem vollen Arrangements mit haufenweise Keys und Gitarren vorstellen die Restband 1-2 dB abzusenken wenn der (vielleicht auch noch zu leise singende) Leadgesang einsetzt...
    Hab ich aber bisher noch nie probiert.
    Bei Modenschauen mach ich damit gerne so nen Talkovereffekt, dann werden die Finger vom Rumfaden nicht so müde :D
    Ich fand aber bisher die Bassdrum noch nie so wichtig im Mix, dass ich ihr eine solche Sonderstellung einräumen würde... Bass und Snare find ich da bei zeitgenössischer Populärmusik wichtiger... (nach den Gesängen selbstverständlich...)
    Idealerweise können die Musikanten, entsprechendes Talent und Erfahrung vorrausgesetzt, ihre Dynamik und ihr Timing schon selbst bestimmen...
    Bei denen die es nicht können, oder wollen, muss man meist ganz andere Sachen retten, als die Lautstärke einer Bassdrum. :roll:

  • oton
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    • 10. Oktober 2006 um 20:53
    • #15
    Zitat von "R880"

    ICH mache dies gerne bei sehr harter und schneller Musik.
    Hier fällt es MIR definitiv leichter einen druckvollen Bassbereich zu mischen, indem ich bei jedem Kickdrumschlag den Bass einige dB absenke.

    Mag ja sein das es dein persönlicher Trick ist, aber ich habe noch in keinem Studio dieser Welt davon gehört ...

    Habe das Ganze mal gerade in Logic simuliert, bei einem Metal Track. Wie du damit mehr Druck in einen Track bekommst ist mir schleierhaft. Denn Druck ensteht normalerweise durch die Kombination aus BD & Bass, mir schwankt bei deiner Idee der Bassbereich zu sehr.
    Ich versteh die Idee die du verfolgst, aber (bei mir, Geschmackssache) funktioniert das nicht. Die Sache mit der Kompression dagegen ist eine Standartsache.

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  • R880
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    • 10. Oktober 2006 um 21:08
    • #16

    Ich kann Dir nicht mehr sagen wo ich es gelesen habe, jedenfalls war es eine ziemliche namhafte Band. Bei "normaler" Musik würde ich diese Technik auch nicht anwenden.
    So wie Du es beschrieben hast, wende ich diese allerdings nicht an. Hörbar ist das Ducking überhaupt nicht. Ich komprimiere den Bass beim Anschlag der Kick lediglich ca. 20-40ms um einige dB. Bei schneller Musik macht ja der Bass sehr oft den eigentlichen Schub. Ist natürlich Geschmacksache und auch bei mir eher Einzelfall.

    Gruss, Thomas

  • Telly
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    • 10. Oktober 2006 um 22:18
    • #17
    Zitat

    ...und das einen "alten Studiotrick" mit einem Ducker auf dem Bass NICHT gibt auch


    Also früher, als 16 Spuren auf 1/2" noch sehr viel waren, Computer noch 640kb Speicher hatten und Federhallgerät langsam erschwinglich wurde, hab ich das auf jeden Fall mal gelernt;)
    Mit etwas Fingerspitzengefühl bringt das schon was.
    Heute schnappe ich mir allerdings einen Multibandkompressor und das ist gut so.

  • oton
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    • 10. Oktober 2006 um 22:23
    • #18
    Zitat von "Telly"


    Also früher, als 16 Spuren auf 1/2" noch sehr viel waren, Computer noch 640kb Speicher hatten und Federhallgerät langsam erschwinglich wurde, hab ich das auf jeden Fall mal gelernt;)

    ich habe diese Zeiten durchaus auch noch erlebt .. :D ... aber eine persönliche Bildungslücke hat wohl jeder ....

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  • audiobo
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    • 12. Oktober 2006 um 17:35
    • #19

    Ich verwende höchstens die vereinfachte Version, indem ich Bass und BD auf eine Gruppe route und gemeinsam komprimiere. Wird übrigens auch gerne bei Danceproduktionen mal leicht übertrieben eingesetzt, um dem Bass ein wenig "Leben" einzuhauchen.

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