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Opus 99 in der bassdrum

  • EDE-WOLF
  • 18. Oktober 2006 um 18:25
  • wora
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    • 22. Oktober 2006 um 22:11
    • #21

    die geschmäcker sind beim thema bassdrum eben sehr verschieden.
    ich mags z.b. gar nicht, wenn die bassdrum der hihat konkurrenz macht (beta91+höhen reindrehen). andererseits gibt es aber auch musik wo man das genau so braucht.
    aus diesem grund arbeite ich gerne mit 2 verschiedenen mikros in der bassdrum (die typen wechseln bei mir immer mal wieder - bis auf die abneigung gegen das "91er"), damit bin ich dann sehr flexibel.

    mein lieblings-BD mikro ist übrigens auch die ATM87R grenzfläche, ein wirklich gutes werkzeug.

    das M99 von beyer hatte ich übrigens mal getestet, aber es war nicht das was ich wollte. interessanterweise hat mir das günstigere M380 deutlich besser gefallen... na ja, geschmacksache eben. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • raumklang
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    • 22. Oktober 2006 um 23:19
    • #22
    Zitat von "wora"


    mein lieblings-BD mikro ist übrigens auch die ATM87R grenzfläche, ein wirklich gutes werkzeug.

    Obwohl ich ansonsten großer A-T Fan bin, hat mich ausgerechnet das ATM87R nicht überzeugen können - das war das einzige, was ich aus der damaligen Demostellung nicht genommen habe.
    Im Gegensatz zum 91 mußte man da schon ganz schön schrauben, um einen hübschen BD-Sound zu bekommen.
    Sicherlich Geschmacksache, mir hats aber nicht gefallen.

  • wora
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    • 22. Oktober 2006 um 23:28
    • #23

    ja, so wie du oben deine einstellung des sounds beschrieben hast passt die 91er natürlich sehr gut für dich.
    ich mag lieber die 87er
    es ist eben eine geschmacksfrage...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 23. Oktober 2006 um 23:04
    • #24

    War zwar vom Threadstarter nicht gefragt aber wenn ihr euch schon alle nicht zurückhalten könnt:

    Derzeitige Lieblingsgrenzfläche e901 ( nach fast 20 Jahren sm91A )
    und derzeitiger Lieblingsdödel D6. e902 probiert und auch für gut befunden.

    Aber: man kann nach wie vor gute Bdrsounds mit Mikros ohne vorgeformten Frequenzgang machen !!!!

  • R880
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    • 24. Oktober 2006 um 09:35
    • #25

    Ich war mit meinem Beta91 auch immer recht zurfrieden.
    In wieweit hier Faulheit (reinlegen und gut ist es) eine Rolle gespielt hat, lasse ich mal dahin gestellt.

    Die Schwäche im Tiefbassbereich kann ich allerdings bestätigen, wobei ich hier meisst etwas nachgeholfen habe.

    Am kommenden Wochenende werde ich das Audix D6 antesten.

    Gruss, Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von R880 (24. Oktober 2006 um 11:19)

  • songe creux
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    • 24. Oktober 2006 um 11:11
    • #26

    Zum Thema Audix D-6: Haben wir mittlerweile auch im Einsatz und es erziehlt (meiner Meinung nach) hervorragende Ergebnisse sowohl direkt am Schlagfell als auch im Resoloch und bei einigen Trommeln auch in der empirisch zu ermittelnden Halbdistanz.
    Sowohl Beta-52 als auch 602/902 oder gar 112 sind da nicht so pflegeleicht. Die von Guma angesprochene 901 von Sennheiser werde ich jedoch alsbald mal probieren.

    Ansonsten macht man mit dem D-6 nichts verkehrt.

  • Oliver Derks
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    • 24. Oktober 2006 um 14:28
    • #27

    Wobei ich mit dem D6 schon einige male Probleme hatte, die Kick Drum auch Tieftöne zu entlocken.
    Ich das nur bei mir so, oder kennt ihr das Problem?

  • R880
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    • 24. Oktober 2006 um 15:13
    • #28

    Ich denke das liegt an der Trommel und wird sich bei jedem Mikro so verhalten. Physik eben.
    Deshalb bin ich dann auch immer froh meinen Classic-Vitalizer dabei zu haben.

    Edit: Wenn ich mir so den Frequenzgang des Mikrofons ansehen, bekomme ich doch etwas Bedenken in Hinsicht auf den nächsten Gig. :?
    Wo platziert Ihr das D6 denn?

    Gruss

  • Oliver Derks
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    • 24. Oktober 2006 um 15:32
    • #29

    Die Erfahrung, dass häufig die Tiefen Frequenzen fehlen musste ich auf diversen Baustellen machen. Also auch verschiedene Drumsets wo ich dann auch verschiedene Mikropositionen ausprobiert habe, also vor dem Schlagfell, am Resoloch und diverse Positionen dazwischen.

    In einigen Fällen war nach dem Tausch gegen ein anderes Mikro (Audio Technika AE2500/ D112) ausreichend Bass vorhanden.

    Ebenfalls auffällig: Das D6 kommt meiner Erfahrung nach erst auf großen Anlagen richtig gut. Was aber auch damit zutun haben kann, dass dort dann ein paar Doppel 18" oder 15" Bässe arbeiten und dann wieder mehr Schub unten rum bringen.

    Klanglich finde ich das D6 übriges gut. Derzeit ist es wohl das alternativlose Rock & Metal Mikro!

  • 4Art
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    • 24. Oktober 2006 um 16:13
    • #30

    Hey - genau die Erfahrungen, die wir auch machen. Das D6 kann man bei kleinen Sub/Sat-Sets vergessen (1 x 18 und 1 x 12/1 pro Seite oder Actor-Liga). So richtig Freude kommt dann bei 4 - 8 Doppel15er pro Seite auf...

  • R880
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    • 28. Oktober 2006 um 16:54
    • #31

    Das Audix D6 fand ich nach dem ersten Test recht gut, allerdings nicht so umwerfend, dass ich es behalten werde.

    guma
    Wie würdes Du den Unterschied Beta91 zum e901 beschreiben?

    Werde das Sennheisser wahrscheinlich als nächstes antesten.

    Gruss, Thomas

  • Seven
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    • 28. Oktober 2006 um 17:30
    • #32

    Mein Vergleich von Beta91 und E901:

    - Das Shure hat von Natur aus weniger Bass und eine hörbare Anhebung in den Höhen. Klingt halt unbearbeitet mehr nach Hardrockbassdrum als das Sennheiser
    - Beim Sennheiser muss ich zwischen 160 hz und 300 hz zudem weniger ziehen.
    - Das Sennheiser klingt ne Nummer wärmer und nach Original Bassdrum als das Shure.
    - Mit ner leichten Anhebung bei 70 hz (+ 3 db; q weiss ich net mehr) und einer schmalbandigen Absenkung bei 180 hz erreichte ich bei meiner Bassdrum (DW 22"x18") einen satten runden Bassdrumsound wie mit keinem anderen Mikro bisher. Bei Beta91 muss ich meistens noch ein wenig Kick rausnehmen und bei den üblichen dynamischen Vertretern (D-112, E602, B52) eher ein wenig Kick reindrehen.

  • guma
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    • 28. Oktober 2006 um 18:39
    • #33
    Zitat von "Seven"

    Mein Vergleich von Beta91 und E901:

    - Das Shure hat von Natur aus weniger Bass und eine hörbare Anhebung in den Höhen. Klingt halt unbearbeitet mehr nach Hardrockbassdrum als das Sennheiser
    - Beim Sennheiser muss ich zwischen 160 hz und 300 hz zudem weniger ziehen.
    - Das Sennheiser klingt ne Nummer wärmer und nach Original Bassdrum als das Shure.

    Volle Zustimmung. Das Sennheiser klingt aber trotzdem noch nach Grenzfläche, d.h. sehr präzise. Es klingt härter und "knochiger" als ein D6.

  • guma
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    • 28. Oktober 2006 um 22:34
    • #34

    @ R880

    Welche Lautsprecher waren denn am Start, als du das D6 probiert hast ?

  • R880
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    • 29. Oktober 2006 um 08:54
    • #35

    Es waren pro Seite 4x Martin F2B doppel 15" Bässe kombiniert mit 2 Dynacord 12"/2" am Start.

    Vielleicht lag es an meiner langjährigen Beta91 Benutzung. Dieser saubere, kurze Kick entspricht schon eigentlich meinen Vorstellungen, wobei ich diesen bei grösseren Veranstaltungen durch den Einsatz von Transient Designer und Vitalizer eigentlich immer zu meiner Zufriedenheit hinbekommen habe. Gerade Letzerer packt im Subbassbereich doch noch ein schönes Pfund hinzu.

    Ich schleppe nur ungern immer mein komplettes Rack mit und bin nun folglich auf der Suche nach einem Mic, welches auch ohne grossen Einsatz von Equipment einen kurzen, definierten aber trotzdem tiefen Ton bringt.

    Das ist natürlich sehr schwer, da PA und Trommel einen nicht unerheblichen Anteil an dem Ganzen haben :roll:

    An dem Abend spielte übrigens noch eine andere Band, welche ein D112 einsetzte. Hier war definitiv mehr Tiefbass vorhanden und mir gefiel die Kick insgesamt besser. In wie weit das nun von der Trommel abhing, kann ich nur erraten. Vielleicht lag es auch am Techniker :wink:
    (Gruss an Christian)

    Was haltet Ihr vom dem AE2500 mit der Doppelkapsel?
    Rechtfertigt sich der Preis?

    Gruss, Thomas

  • guma
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    • 29. Oktober 2006 um 11:05
    • #36
    Zitat von "R880"

    Es waren pro Seite 4x Martin F2B doppel 15" Bässe kombiniert mit 2 Dynacord 12"/2" am Start.

    Vielleicht lag es an meiner langjährigen Beta91 Benutzung. Dieser saubere, kurze Kick entspricht schon eigentlich meinen Vorstellungen...

    Dann sollte das 901 eigentlich genau das richtige für Dich sein !

  • karel noon
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    • 29. Oktober 2006 um 14:01
    • #37

    um ohne viel equipment was zu erreichen würde ich wirklich mal in richtung "doppelkapsel" denken, gibt es ja wohl demnächst auch in günstiger aus der kleineren serie.

    oder hat hier jemand erfahrung mit diesem system von earthworks (speziell der kickpad)???

    http://www.earthworksaudio.com/31.html

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • wora
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    • 30. Oktober 2006 um 14:24
    • #38
    Zitat von "R880"

    ...

    Ich schleppe nur ungern immer mein komplettes Rack mit und bin nun folglich auf der Suche nach einem Mic, welches auch ohne grossen Einsatz von Equipment einen kurzen, definierten aber trotzdem tiefen Ton bringt.

    Das ist natürlich sehr schwer, da PA und Trommel einen nicht unerheblichen Anteil an dem Ganzen haben :roll:

    An dem Abend spielte übrigens noch eine andere Band, welche ein D112 einsetzte. Hier war definitiv mehr Tiefbass vorhanden und mir gefiel die Kick insgesamt besser. In wie weit das nun von der Trommel abhing, kann ich nur erraten. Vielleicht lag es auch am Techniker :wink:
    (Gruss an Christian)

    nach langjährigen erfahrungen mit immer den selben musikern und auch den selben mikrofonen, behaupte ich das der grösste einfluss auf ne saubere wiedergabe von kurzen und trotzdem tiefen kickbassignalen durch die PA definiert wird (und natürlich auch durch die raumakustik!).
    da konnte ich z.t. extreme unterschiede feststellen. am schlechtesten funktionierten immer bandpass-bässe, weil sie den attack doch ganz schön verschmieren können. aber das ist ein anderes thema...


    Zitat von "R880"


    Was haltet Ihr vom dem AE2500 mit der Doppelkapsel?
    Rechtfertigt sich der Preis?

    ...


    ich arbeite recht oft mit diesem mikro.
    es ist soundmässig extrem flexibel, man kann damit eigentlich alle sounds machen die man möchte.
    ob es sein geld wert ist... nun das kommt drauf an wie viel flexibilität man sich wünscht. wenn man "seinen" sound mit "seinem" drummer und anderen mikrofonen hinbekommt braucht man über so eine investition nicht nachzudenken.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • EDE-WOLF
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    • 12. November 2006 um 13:50
    • #39

    falls es wen interessiert, ich habe jetzt zum Opus 99 gegriffen und es klingt etwas "beta 52 mit mehr bass und etwas höherem kick"-mäßig und gefällt mir doch erstaunlich gut, ich bin sehr positiv überrascht, ich hab es im übrigen mit nem normalen stativ verwendet!

    also ich persönlich fand das audix (oliver hatte mir samples geschickt) zu krass, wobei ich das natürlich nicht über ne große PA gehört hab! es hatte mir perönlich dann doch etwas zu viel klick und zu wenig "bumms"

    ich hatte jetzt das opus bei nem gig dabei und hab es gegen ein d112, ein beta 52 und ein E902 getestet, es gefiel mir dabei am besten, also war es ausnahmsweise mal ein gelungener blindkauf!

    anlage bestand aus 4 SK bastelhörnern mit XB700 und 2 CD212 mit mehr als genügend amp, war echt fein, auch wenn der raum viel zu hallig war....

  • wikinger
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    • 12. November 2006 um 16:09
    • #40

    Also ich habe generell immer 3 Mikros dabei! Das gute alte D-112, Beta 52, SM 91. Die BD sind auch oft sehr verschieden Da hat ein Mikrowechsel, oder auch kominationen oft bessere Ergebnisse gebracht.

    Mir ist es wichtig das Mikros schnell und unkompliziert positioniert werden können und man so einen vernünftigen Sound hinkriegt, weil... meistens muss es ja schnell gehen. Das ist bei all meinen Mikros eigentlich gewöhrleistet. Fremdtechs kann man mit dieser Kombination eigentlich immer zufrieden stellen. Ganz nach dem Motto: für jeden was dabei :D

    Letzthin hatte ich bei einem Job das e902 im Kessel. Auch dieses Mik genügt meinen Ansprüchen eigentlich sehr gut!

    Das RE 20 akzeptiere ich nur in Kombination mit einem 2ten Mik.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

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