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dbx Driverack PA ausschalt-blobb Frage

  • mike j.
  • 23. Oktober 2006 um 09:28
  • mike j.
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    • 23. Oktober 2006 um 09:28
    • #1

    Also es geht darum:

    Wir hatten letzten Freitag eine kleine VA, bei der wir ein Rack mit 3 QSC PL Endstufen und ein dbx Driverack PA am Start hatten.
    Die beiden Topteile hingen Biamped an zwei QSC Endstufen, Gains voll oben und mit dem dbx korrekt getrennt und etwas Controlled (EQ,...) - soweit so gut.

    Jetzt hat es während der VA die Sicherung geschmissen, aus welchem Grund auch immer (eventuell sogar wer rausgedreht) und die PA wurde nach einem sehr lauten BLOBB still. Dieses Blobb kommt vom dbx Driverack PA und wie sich später herausstellte war nachher auch ein Hochtöner kaputt (am Diaphragma hat es die Spule von der "Membran" gelöst, daher spielte der Treiber gaaaanz leise noch - also tauschen).

    Jetzt die Fragen:
    - Jetzt ist mir die Idee gekommen, eine kleine APC USV zum Driverack hängen, sodass wenn sowas nochmal passiert das dbx einfach weiterläuft. Die USV kostet gleich viel wie ein Ersatzdiaphragma.

    - Inwiefern würde es die Eigenschaften des Hochtöners beeinflussen, wenn man einen Kondensator seriell zum Hochtöner schaltet, mit dem man eine Grenzfrequenz von rund 500 Hz erzielt (und somit diese Blobb Signale abhält).

    - Hat das Driverack 260 auch diese Probleme mit dem Knacken beim Ausschalten. Das Gerät würde mir zusagen für weitere Racks.

    Einmal editiert, zuletzt von mike j. (24. Oktober 2006 um 09:13)

  • tufkadib
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    • 23. Oktober 2006 um 10:34
    • #2

    Hallo,

    ehe Du immer so einen Krakel von USV mitschleppst: sieh doch einfach mal, ob Du das DBX nicht mit einer Stummschaltstufe versehen kannst, die bei Netzausfall die NF-Ausgänge kurzschließt. Alles Andere ist doch nur um das Problem herumgeeiert.

    MfG

    DirkB

  • mike j.
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    • 23. Oktober 2006 um 10:55
    • #3

    Das wäre doch ein Eingriff in das Gerät, was ich auf keinen Fall machen will.

  • Volker Holtmeyer
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    • 23. Oktober 2006 um 10:56
    • #4
    Zitat von "Mike J."

    - Inwiefern würde es die Eigenschaften des Hochtöners beeinflussen, wenn man einen Kondensator seriell zum Hochtöner schaltet, mit dem man eine Grenzfrequenz von rund 500 Hz erzielt (und somit diese Blobb Signale abhält).

    - Hat das Driverack 260 auch diese Probleme mit dem Knacken beim Ausschalten. Das Gerät würde mir zusagen für weitere Racks.


    Das mit dem Kondensator könnte funktionieren. Nur mit dem "Ausprobieren ist's halt schlecht ...

    Das DriveRack 260 zeigt diese Problematik nicht.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • surfvill
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    • 23. Oktober 2006 um 12:19
    • #5

    In der newsgroup alt.audio.pro.live-sound wurde dieses Problem ebenfalls heiß diskutiert die die Driverracks haben so wohl schon viele Diaphfragmen auf dem Gewissen :-). Es ist wohl nicht nur ein fetter "Blubb" sonderen auch ein kurzer Pfeifton mit Vollpegel. Da nützt dann auch kein Kondensator etwas. Falls der eingesetzt wird, muß aber anschließend dessen Phasenlage per Controller kompensiert werden.
    Ich habe mir deshalb den Ultradrive zugelegt - der rauscht zwar, wenn ich das Ohr an den Hochtöner lege, grillt dessen Treiber aber nicht!

    Stromweg: Wenn ich meine PLX vom Netz trenne, ist augenblicklich Ruhe. Das heißt ein Driverack hätte keine Chance den Treiber zu killen. Ist das bei den PL's anders?

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Volker Holtmeyer
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    • 23. Oktober 2006 um 13:24
    • #6
    Zitat von "surfvill"

    Da nützt dann auch kein Kondensator etwas. Falls der eingesetzt wird, muß aber anschließend dessen Phasenlage per Controller kompensiert werden.


    Wenn die Eckfequenz entsprechend Tief ansetzt, ist im Einsatzbereich des Hochtöners noch keine Phasendrehung zu verzeichnen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkadib
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    • 23. Oktober 2006 um 14:09
    • #7
    Zitat von "Mike J."

    Das wäre doch ein Eingriff in das Gerät, was ich auf keinen Fall machen will.


    Wenn es aber ohne Eingriff nicht richtig funktioniert?
    Eine andere Alternative wäre, auf ein korrekt ausgehendes Gerät auszuweichen.
    Ein Zusatzgerät wie die USV birgt immer die Gefahr, daß es mal vergessen wird. Dann schließt man ohne an und dann...

    MfG

    DirkB

  • evoice
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    • 23. Oktober 2006 um 14:13
    • #8

    Ich nutze ein APC USV für genau diesen Fall. Funktioniert prima und hat (gerade auf Zeltpartys) das ein oder andere Mal die Lautsprecher gerettet. Ein weiterer Vorteil ist das die USV :

    - eine Stromstabilisierung besitzt (ersetzt den Powerconditioner)
    - Überspannungsschutz
    - mit einer einfachen kleinen Lampe ein Notlicht darstellt oft sehr hilfreich
    - andere Geräte wie Mischpult, CD Player o.ä. mit an die USV gehangen werden können da diese auch einen lauten "Knall" erzeugen können.

    Alles in allem sehr empfehlenswert. Damit man

    "so einen Krakel von USV" nicht schleppen muß gibts das von APC auch als 19 Zoll Lösung !

    Fazit: KAUFEN, EINBAUEN, RUHE !

  • marcoboy
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    • 23. Oktober 2006 um 18:14
    • #9

    wenn es soweit kommt dann besseren controller kaufen der berhinger ist da schon eine naselänge weiter vorne und vorallen läst er sich fernbedienen. würde mich das ankotzen in diesen fummligen display etwas einzustellen

  • audiobo
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    • 23. Oktober 2006 um 18:21
    • #10
    Zitat von "surfvill"

    Ich habe mir deshalb den Ultradrive zugelegt - der rauscht zwar, wenn ich das Ohr an den Hochtöner lege, grillt dessen Treiber aber nicht!


    s. hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=56933

    bzw. hier:
    http://www.audiomap.de/forum/index.ph…20940/page/?c=1

    Daher erst mal generell: JA zum Serienkondensator

  • surfvill
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    • 23. Oktober 2006 um 18:59
    • #11
    Zitat

    s. hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=56933

    Dieser Thread ist zu aktuell, um den nicht zu kennen - aber was hat unser Problem (Blobb des Driverrack) mit dem DC-Offset-Problem eines UD zu tun? Das "Rauschen" des UD ist hier schon genug diskutiert worden und, wie nun schon mehrfach gesagt, bei vernünftiger Gainstruktur, kein echtes! Oder ich muß wirklich mal zum Ohrenarzt...

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • schrecki7289
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    • 23. Oktober 2006 um 20:47
    • #12

    Das Rauschen ist nicht das Problem, sondern der massive DC Offset.

    Gruß
    Thomas

  • ohu
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    • 23. Oktober 2006 um 20:59
    • #13
    Zitat von "Schrecki7289"

    Das Rauschen ist nicht das Problem, sondern der massive DC Offset.

    ...welches bei PA-Endstufen dank Koppelkondensator kein Problem sein sollte... ;)

  • schrecki7289
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    • 23. Oktober 2006 um 21:02
    • #14

    1:1 :wink:

    Gruß
    Thomas

  • audiobo
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    • 24. Oktober 2006 um 13:51
    • #15

    Sollte nur eine generelle Info sein, dass man (gerade bei LowBudget-Geräten, aber nicht nur) dem ganzen immer ein wenig Aufmerksamkeit schenken sollte und sich nach Möglichkeit über typische Fehlverhalten seiner Geräte im klaren sein sollte.

    Fatal sind oft auch Aussagen, wie Gerät X funktioniert, Gerät Y nicht, wenn nicht die Umgebung geklärt ist. Daher habe ich im genannten Thread auch direkt erst mal nach der Gesamtkonfiguration gefragt.

    surfvill: Deine Antwort zeigt nur dass du den "zu aktuell, um den nicht zu kennen"-Thread nicht aufmerksam durchgelesen hast.

    To-Topic: 19"-USV hört vernünftig an, oder (LowBudget) du nutzt eine der Leistung angepasste Lautsprecherschutzschaltung (gibt´s als Bausatz).

    Serien-C schützt übrigens den Treiber auch vor falscher Verkabelung (Bass auf HT), daher: Empfehlung.

  • bfbs
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    • 1. November 2006 um 12:58
    • #16

    Hallöle

    Ich hab mir auch gedanken zum Kanckproblem gemacht.

    Zum einen Müssen alle Kondensatoren im Gerät die mit der Stronversorgung zu schaffen haben erhöht werden. (z.B. mit Klemmen, da Lötungen die Garantie ausschliessen)
    Als zweites müssen alle Ausgange durch eine Blackbox die alle Ausgänge kurz schliesst sobald der Powerschalter vom Driverack betätigt bzw. das Netz wech fällt. Ich muss mir nur noch eine Lösung ausgucken, die nicht in das Gerät eingreift. (evtl über eine Master/Slaveschaltung).

    Ich finde halt alle geräte mit Knackpotential bescheuert und versuche dieses zu eleminieren. Nur nen Driverack verleihen könnt dann zum Tode der Hochtöner des Kunden führen und der ist dann bestimmt auch nicht begeistert.
    Daher doch die Standalonelösung.

    Gruss Flo

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