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Harting-Verbindung Theke||Schrank

  • mrmogli
  • 25. Oktober 2006 um 15:42
  • mrmogli
    Beiträge
    76
    • 25. Oktober 2006 um 15:42
    • #1

    Hey,

    für einen Festeinbau suche ich noch Tipps.
    Zwischen der "Theke" auf der sich das Mischpult/Endstufen befinden und dem Schrank in dem dann alle Kabel weitergehen muss eine Steckverbindung installiert werden.
    --> Die "Theke" kann bei Bedarf entfernt werden.

    Dies wollen wir eigentlich mit Harting lösen.
    ABER :

    - könnte man Speakerkabel und Signale vom MuCo über den gleichen Harting schicken ohne dass es zu schlimm fürs Signal endet ?
    - gibts Harting-Stecker mit seperatem Bereich im Einsatz für Kraftübertragung und Signalübertragung ?
    - wir brauchen 32 Signalwege und fahren 4 LS an. Steckerempfehlung ?

    Das haben wir so noch nicht realisiert und die Menschen, die das bei ihrer Festinstallation wollen haben eigentlich auch keinen Plan.

    Deshalb wollt ich mal hören was ihr meint!

    Vielen Dank für Ideen und Tipps

    Grüße
    MrMogli

    <><

  • unimog-heizer
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    123
    • 25. Oktober 2006 um 16:10
    • #2

    Hallo!

    Da gibt´s doch diese HAN-Modular-Stecker.
    Da gibt´s alle möglichen kontakteinsätze für.
    Von HD bis 100A, BNC, LWL, Druckluft...
    Vllt wäre das ja was für dich.
    (gibt´s übrigens auch von anderen herstellern,
    z.b. Phoenix contact, baugleich, aber wesentlich günstiger)

    Gruß
    Timo

    Wissen ist das einzige Gut das sich vermehrt wenn man es teilt!

  • audiobo
    Profi
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    7
    • 25. Oktober 2006 um 16:23
    • #3

    Nehmt m.M.n. lieber einen (nach z.B. Sommercable-Standard belegten) Harting für NF + einen Last-Harting (z.B. 10pol.) für LS.
    Dürfte auch im Servicefall oder bei Änderungen einfacher zu handhaben bzw. schneller Ersatz zu bekommen sein und 2 Stecker machen beim ab-/anstecken nicht viel mehr Mühe als einer.

    Vergesst bitte nicht die Schutzdeckel für den ungesteckten Zustand, gerade im Thekenbereich.

  • MRspeaker
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    • 25. Oktober 2006 um 17:41
    • #4

    Naja bei normaler Behandlung halten Han Modular Systeme genauso wie die anderen auch.
    Auf einer Messe wird Han Modular genauso zum Servicefall wie Harting 72pol etc (Wenn dann geht das Gehäuse kaputt, selten der Inhalt)
    .
    Wir fahren (auf Firma) auch Druckluft über Han Modular, und bei einigen Vorrichtungen werden die Stecker mindestens an 300 Tagen im Jahr einmal pro Tag von Band und Vorarbeitern gesteckt, eher mehr.
    hält.


    Kleiner Servicegedanke; Es gibt für Han Modular D-Sub Einsätze.
    Sollte wie meist üblich das Han Gehäuse springen, kann man die D-Subs trotzdem haltbar aufstecken.

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • niggles
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    • 25. Oktober 2006 um 21:15
    • #5

    Ich kenne einige solche "Technikschrank/-kasten"-Lösungen, die alle ein Problem gemeinsam haben: Sie sind schlecht bis gar nicht zu erweitern... Daher vielleicht ein paar Gedanken zur Planung:

    1. Müssen die Endstufen unbedingt mit rein? Eigentlich ist es doch viel praktischer, v.a. was die Stromversorgung angeht, wenn man die irgendwo fest in Lautsprechernähe verbaut und dann nur Line-Signale reinschicken muß.

    2. Bei 32 Signalwegen gehe ich davon aus daß hier ein mittleres Club-Livemischpult (GL2200 24/32ch o.ä.) am Start ist. In diesem Fall vielleicht mal schauen was die größeren Verleiher bei euch in der Ecke als Steckverbinder (HAN/LK) für Input- und Returncores verwenden und das mit der gleichen Belegung einfach stumpf übernehmen. Dann ist es auch kein Problem mal ein besseres/größeres Pult zuzumieten wenn das gefordert wird oder der eigene Tisch grade in der Reparatur ist.

    3. Da hier wohl ein Multicore fest verbaut werden soll: An die Zukunft denken! Das Core wenn möglich eine Nummer (8 Kanäle) größer wählen und ein paar Adernpaare als Reserve freilassen, falls der Hausmeister am Nachmittag vor dem Gig die Hilti mal wieder an der falschen Stelle ansetzt. Einzelmasse mit Geflechtschirm versteht sich von selbst, und wenn die Eingänge nicht nur stumpf als 32 XLR-Weibchen in der entferntesten Ecke der Bühne an der Wand hängen sondern auch noch zwei ausreichend lange 8er oder 12er Unterverteilungen über LK oder Siemensleiste bereitstehen, lacht das Technikerherz :lol:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • MRspeaker
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    • 25. Oktober 2006 um 21:56
    • #6

    Naja, also ich glaube kaum das MRmogli Sachen wie Einzelmasse, oder noch mehr Signalwege einbauen wird.

    Ich glaube es geht hier um eine Festinstallation für die ich mal ein Angebot schrieb.
    Aufgrund des knappen Budgets wurde der billigste Materialverkäufer ausgewählt.....

    mrmogli; Jetzt kommt genau das was ich dir erzählt habe.
    Ihr hab den günstigsten gesucht und nun fehlt euch jegliche technische Kompetenz für eure Festinstallation.
    Ich hoffe das das für euch gut ausgeht.
    Ich hab nicht umsonst geschrieben das ich im Sondermaschinenbau tätig bin und es gewohnt bin, Kundenspezifische Lösungen zu finden..


    Also wie gesagt, organisier von der nächsten Elektrikerbude Han Modular, werden die Kollegen dir bei Sonepar und co beziehen, das sind dann wenn es gut geht 2 Tage Lieferzeit, wenn pech 1 Woche oder mehr.

    Alternativ zwei "Standart" Stecker (Last/Signal).
    Oder ihr nehmt ganz normal 72 oder 108 pol, und guckt euch mal an wie es mit der Stromfestigkeit der Crimpstife ausschaut.
    Soweit ich in Erinnerung habe, sitzen ja nicht die größten Amps im Schrank.

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  • mrmogli
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    • 25. Oktober 2006 um 22:36
    • #7

    Die Erweiterbarkeit ist SEHR wichtig - das war einer der Gründe warum ich doch noch gefragt habe. Der Tisch wird zwar fast nie abgebaut, aber es muss unbedingt möglich sein.

    Ich wollte/werde mind. 40 Wege verbauen. Damit sind wir bei einem 24CH-Pult auf der sicheren Seite.

    Und ich schau mal ob ich evtl. 2 Stecker verbaue (Last/Signal).

    Vielen Dank für eure Infos - die haben mir sehr weitergeholfen!

    Und MRSpeaker - ich mach das auch nicht zum ersten Mal. Ich wollte nur noch mehr Tipps dazu um meinen Auftraggebern auch noch andere Meinungen dazu vorlegen zu können.

    Danke !

    Grüße
    MrMogli

    <><

    Einmal editiert, zuletzt von mrmogli (26. Oktober 2006 um 09:12)

  • MRspeaker
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    • 26. Oktober 2006 um 07:08
    • #8

    Wenn du 40 pole verbaust, bist du nicht auf der sicheren Seite.

    Du hast dann alle Sends drauf (ich geh mal von 4 asym. Kanälen aus).
    Also keine Luft nach oben.

    Wenn man jetzt noch diverse Auxe einbeziehen möchte, sowie die Stereosummen oder Mono Summen wirds auch bei 72 pol eng mit der Erweiterbarkeit.
    Ihr müsst ja die Return Wege auch zum Schrank bekommen.

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  • chris216
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    • 26. Oktober 2006 um 07:56
    • #9

    Ich nehme an, er sprach von 40 Wegen, nicht Polen...

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • derautor
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    • 26. Oktober 2006 um 12:08
    • #10

    Für LS und NF unbedingt getrennte Kabel verwenden, schon wegen Übersprechen. Ist auch übersichtlicher und erleichtert Wartungsarbeiten.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • MRspeaker
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    • 26. Oktober 2006 um 16:24
    • #11

    Kann das "Übersprechen" näher erleutert werden?

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  • bemi
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    • 26. Oktober 2006 um 16:47
    • #12
    Zitat von &quot;MrMogli&quot;


    Und MRSpeaker - ich mach das auch nicht zum ersten Mal.


    Zitat von &quot;MrMogli&quot;


    Kann das "Übersprechen" näher erleutert werden?

    :?:


    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbersprechen


    -> Lautsprechersignal koppelt in Mikrofonleitungen ein

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • MRspeaker
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    • 26. Oktober 2006 um 19:00
    • #13

    Was damit gemeint war, ist mir schon klar.
    Mir ging es eher um eine Nachweisbarkeit auf den Praxisbezug.

    Das rechnerisch sich Auswirkungen ergeben ist logisch, aber ich glaube kaum das ihr auf Harting verzichtet weil ihr Übersprechungen vermeiden wollt....
    Was Han Modular angeht, gibt es Lasteinsätze die einen Abstand von mehreren mm aufweisen.

    Der Effekt wie schon in diesem schönen Lexikon erwähnt tritt vor allem bei Telefonkabeln auf, aufgrund asymmetrischer Leitungsführung über größere Strecken.
    Da wirkt schon mehr, als ein paar Crimpstifte die mehrere mm Abstand haben.... Zudem führt man das Massegeflecht sowie die damit verbundene Symmetrie auch direkt bis zum Crimpstift.
    Und auch LS Kabel kann man geschirmt ordern.


    Edit;
    Vielleicht wurde da auch etwas falsch verstanden;
    Ich gehe davon aus das dann an dem Tüllengehäuse keine Kabel- sondern einer Schlauchverschraubung angebracht wird.
    Es wird also ein normaler Spiralschlauch vom Tüllengehäuse zum Schrank gelegt.
    Darin kann sich dann ein geschirmtes Multicore und ein von mir aus geschirmtes LS Kabel befinden.
    Oder nur geschirmte sym. NF Strippen und kein Core...

    http://www.audio2.eu
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  • FOH-Schreck
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    57
    • 28. Oktober 2006 um 23:10
    • #14

    Hallo zusammen!
    Ich denke auch derAutor hat das Problem mit dem Übersprechen richtig erkannt, deine Lastkreise (Enstufe=>Speaker) sind extrem niederohmig, und führen große Leistung, dies mündet in hohem Strom (hoher Strom durch Leiter => starkes Magnetfeld um den Leiter). Dieses Magnetfeld wechselt im übrigen (moduliert um dein Musiksignal!). Jetzt hast Du auf dem Stecker ne Menge hochohmiger Eingänge am laufen, die auch noch ne Menge Gain mitbringen (z.B. Mikro). Die symetrisch Übertragung hilft hier einiges, aber viel Gain und viele Kanäle....
    Im übrigen kann eine am Ausgang offene Endstufe am Ausgang enorme Spannungen generieren (ordentlich spürbar wenn man dran langt). Im Gegensatz dazu haben deine Eingangskanäle Niederspannungs- Charakter...(nur mal Gedankenspiel wenn das Bier drüber läuft).
    Also am Besten Endstufen in die Nähe der Boxen, und über den Harting nur NF- Low-Power.
    Viel Erfolg und Spaß

    Grüße FOH- Schreck

  • melomania productions
    Beiträge
    89
    • 7. November 2006 um 12:06
    • #15

    Ganz einfach:

    108pol Harting + 8pol Speakon....

    oder?

    manecan Messe- und Eventpersonal
    Rosa Luxemburg Straße 57
    07973 Greiz
    info@manecan.de
    http://www.manecan.de

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