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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Maintronic MPA 2002 defekt! Warum?

  • cfdrummer
  • 6. November 2006 um 18:04
  • cfdrummer
    Beiträge
    200
    • 6. November 2006 um 18:04
    • #1

    Hallo wertes Forum,

    als ich heute mittag meine PA zum nochmal durchchecken nach einer VA aufbaute, lief zunächst eine Minute ganz normal Musik. Zwar in Zimmerlautstärke, aber alles lief normal. Während ich dann CDs einsortierte kam plötzlich ein lauter Knall aus den Boxen, ohne dass ich irgendwie an der Anlage rumgefummelt hab, und dann war Stille. Ich, voller Panik, riss die Fader runter und machte den Amp aus.

    Resultat:
    - Boxen okay
    - Aus der Maintronic kommt kein Mucks mehr
    - power LED funzt nicht mehr
    - Lüfter tut
    - keine Brandstellen oder kaputte Sicherungen
    - wenn ich den Amp anmach kommt alle zwei Sekunden ein Klacken aus dem Innern in Verbindung mit kurzem rhythmischen aufleuchten der Protect-LED (siehe Fotos)

    Also habe ich den Verstärker aufgeschraubt und angemacht, ohne ein Signal draufzugeben oder eine Box anzuschließen. Das Klacken kommt aus einem Bauteil auf der Platine und entsteht durch ein hoch- und runterklappendes Metallplättchen, das damit eine Spule an- und abschaltet.

    Fotos: (Sorry für die schlechte Qualität, habs bei derartigen Nahaufnahmen nicht besser hingekriegt)
    - rot: angesprochenes Bauteil
    - grün: Metallplättchen
    - blau: Spule


    Boxen waren übrigens zwei Stück 2x10“ LB-Tops auf der einen und zwei ARLS auf der anderen Seite.
    Kann irgendjemand was über Grund oder Reparaturmöglichkeiten sagen? Ich selbst hab nicht den Hauch einer Ahnung von Verstärkertechnik. :(

    André, falls der Thread eher zu party-pa passt tuts mir Leid, dann kannst den hier schließen und ich poste dort neu. :wink:

    Gruß, Florian Müller

    Save the whales, eat the japanese

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. November 2006 um 18:24
    • #2

    :roll:
    Das Bauteil da ist ein Relais. Ein elektromechanischer Schalter. Sobald Strom durch die Spule fließt, wird das Metallplättchen angezogen und der Schalter wird betätigt.
    Deine Endstufe hat ein Problem mit der Einschaltverzögerung/Schutzschaltung. Bring ihn in eine Service Werkstatt.
    Alles andere macht wohl wenig Sinn.

    Gruß
    Thomas

  • blubbkompensator
    Beiträge
    176
    • 6. November 2006 um 19:05
    • #3

    Der Reparaturtimer hat leider angesprochen sprich mehr als gut 2 Jahre betrieb da sollte man wie ich schon mal den guten Rat gab die stufe verkaufen.

    Hab das schon zig mal gefixt, das Problem ist nicht die Schutzschaltung sondern der Amp der nach ansprechen des Timers DC ausgibt. Das war auch der laute knall da die Relais (selbstverständlich) im DC fall den Speaker *nicht* abklemmen sondern erst wenn die Stufe zuverlässig komplett zerschossen ist (Blasmagnet fehlt) meist sitrbt aus Sympatie auch gleichder 2. Kanal (auf dem mainboard ca. die andere Seite ist etwasverschachtelt layoutet)
    wenn Du version 2.X hast (erkennbar an den widerständen Drahtbrücken auf der hinterseite) dann solltest Du Heff auch auf der anderen rail in betreib setzen, da zwar bestückt aber nicht angeschlossen dafür resultierend fetter sound führt aber zu mehr verschleiss.
    alle Endtransen wechseln Treiber Transen wechseln (bitte nix von reichelt sondern echte Transen verwenden!) Mosfet, der ursächlich war raus was vernünftiges von APT oder Ixys rein nicht mehr den BUK 456 bzw. PSMNO schlagmichtot Bottstrapping fixen (geht so nicht) Treiberchip ersetzen.

    Dann langsam am trenntrafo spannung erhöhen schauen dass diestufe schwingt wenn nicht sofort wieder abschalten. Wenn sie zuverlässig schwingt prüfen ob beide Rails identisch schwingen spannung erhöhen Stromaufnahme beobachten (evtl. Treiberdurchsteuern minderwertiger bauteile ausschliessen) wenn sie bei 250 V läuft dann langsam belasten, ruhestrom einstellen fertig.
    kostet je nach Werkstatt zw. 250 .... 500 (???) Euro oder eben selbermachen (besser, denn dann funktionierts zuverlässig)

    (Dry)Hire: Retro Ton & Licht / Illuminationsprojektionen & Webegobo Projektionen; Geräte z.B. Starltie Mk2G Movingheads, AlNiCo Hornsysteme, 1,8kW Gobo Projektoren ... stefan /ätt/ 2vt /punkt/ de

  • cfdrummer
    Beiträge
    200
    • 6. November 2006 um 19:32
    • #4

    So ne Sch....! :evil:

    Nach fast drei Jahren verkaufen? Meine Palmer LX1400 läuft immer noch rund und zuverlässig und ist um einiges älter. Na ja...

    blubbkompensator
    "widerständen Drahtbrücken auf der hinterseite" Da sind auf der Hinterseite schon ein paar Drahtbrücken zu sehen, aber ob du das meinst...

    Kennt jemand so ne Werkstatt, die das macht in BW? Oder soll ih mich direkt an Maintronic wenden?

    Trotzdem vielen Dank für die Antworten!

    Gruß, Florian

    Save the whales, eat the japanese

  • soundschrauber
    Beiträge
    46
    • 6. November 2006 um 20:01
    • #5

    kann das sein, das der amp eine fehlkonstruktion ist, wenn sich das teil nach zwei jahren selbst abschiesst? ich habe nämlich auch so meine probleme mit den maintronics. habe gerade einen thread eröffnet, indem ich die schuld auf den dbx driverck geschoben habe.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. November 2006 um 20:01
    • #6

    Man könnte mal vor dem Relais den Ausgang messen, ob wirklich DC anliegt. Wenn ja, wird eine größere Reparattur fällig, wenn nein musst du mal im Bereich der Relais Ansteuerung suchen.

    Gruß
    Thomas

  • blubbkompensator
    Beiträge
    176
    • 6. November 2006 um 20:32
    • #7

    Das problem mit dem Reparaturtimer habe ich im forum (eher als ex - TBF) öfters angesprochen andere herstelelr machen andere sachen das ist nicht verwerflich man muss bedenken dass man ein made in germany produkt erhält, glaube es ist nicht absicht sondern kostenoptimierung.

    schlecht ist die stufe deswegen nicht sie ist halt günstig gebaut was sich in einem günstigen preis (zumindest ek) niederschlägt.

    die Palmer ist als Polnische Endstufe nicht direkt vergleichbar sie hat andere Probleme (Einschaltstrombegrenzung, katastrophale Audio Eigenschaften durch IGBT, wenns die Palmer ist die im prinzip der Elektor Bausatz ist)

    andere Endstufen auch hochamtliche haben wieder ganz andere Schwachstellen es gibt sogar einen super amtlichen Hersteller der wirklich alle Konstruktionsfehler in einen Amp eingebaut hat die man einbauen kann durch masslose überdimensionierung überlebt das ding die Garantie zeit ganz gut dannach wirds teuer (bei vielenBauteilen kann / muss man viel wechseln ...)

    das Relais lässt nurganz kurz DC durch da aufgrundfehlendem Blasmagnet im Fehlerfall = DC hohe Stromstärken herrschen das Relais kann erst öffnen wenn der Amp "durch" ist oder der Speaker je nachdem wer schneller ist ich bevorzuge wie sicherlich bekannt ist min. Blasmagnete bzw. Crowbar also Endstufe wird im fehlerfall kurzgeschlossen und schiesst die sicherung kaputt ist sie ja schon die sicherungmacht den braten nimmer fett

    die Drahtbrücken waren am anfang serie 2 da hat man vergessen den mosfet teil anzuschliessen (bei den Drosslen) beim handnachpfriemeln wurde regelmässig eine rail vergessen zu verdrahten, das hatte aufgrund des ziemlich unsymetrischen ausgangssignal einen "kernigen vollen" Bassound zur Folge, ein druchaus gangbarer Weg auch wenn ich ihn für naja halte (war sicherlich keine Absicht) andere Hersteller bauen Aufwendige Verzerrerschaltungen in Endstufen ein um satten sound zu generieren

    das hauptproblem ist die Transformator lose Mosfetansteuerung über Bootstrap was nicht nur vorteile hat nur eine Fehlschaltung kann fatale folgen haben

    Der Ampü ist übrigens äusserst Baugleich mit der Yamaha P4500, es wurden im vergleich zum "original" allerdings schon zig fehler ausgebügelt

    Werkstatt:
    bei Maintronic Mainboard tauschen lassen
    gute werkstatt beauftragen und reparieren lassen (beim ersten braucht man ewigkeiten, ich benötigte für die erste auch mehrere Tage bis ich den layoutfehler entdeckte .... ist aber nur bei V2)
    selber reparieren oder Spezl
    auf alle fälle lohnt sich das, da der Wiederverkauf aufgrund des gutenRufs noch ganz gute PReise erzielt, defekt eher geringere Preise

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  • Demtröder
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    858
    • 6. November 2006 um 22:00
    • #8

    Gilt das mit dem "Reperaturtimer" für alle Maintronic Endstufen?

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • blubbkompensator
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    176
    • 6. November 2006 um 22:11
    • #9

    die heff ja,die kleinen habe ichnochnicht sozahlreich aufm tisch gehabt

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  • Clyde
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    • 6. November 2006 um 22:22
    • #10

    Naja, im Prinzip kann ich Blubb recht geben.
    Deshalb habe ich nach der Reparatur einer meiner PSE auch den Verkauf bevorzugt(man weiß ja nie und sowas ist immer ungünstig auf einer VA).
    Bei meiner lag es zu 99% an fast 100% Luftfeuchtigkeit...
    ABER, der Wiederverkaufswert ist bei weitem nicht so, wie man es sich wünscht...

  • Martin, live-team
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 7. November 2006 um 01:31
    • #11

    dass mit denen sich selbst zerstörenden Maintronics Amps trifft
    wohl auf eine bestimmte Serie zu! Aber nicht bei Allen :!:
    Aber vielleicht weiss ja jemand genaueres?

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 7. November 2006 um 11:56
    • #12
    Zitat

    die Palmer ist als Polnische Endstufe nicht direkt vergleichbar sie hat andere Probleme (Einschaltstrombegrenzung, katastrophale Audio Eigenschaften durch IGBT, wenns die Palmer ist die im prinzip der Elektor Bausatz ist)

    Sie ist tatsächlich eine der robuste Stufe.
    Die darf man auch mal in brücke gegeneinander schlten.

    Im Bassbereich performt die 3000der genauso wie ne pse ( beide allerdings gebrückt ) sonst geht's gar nicht. Obenrum nicht so schön
    Im verleih ne starke nummer

    Wenns besser werden soll pse weg und dafür ne yorkville her.

    Zu den StudioR kann ich nix sagen ( wär ich aber selber scharf drauf ) noch nicht gehört. Sollen aber nahezu perfekt performen.
    Wer / Ob die Dinger dir jemand in Deutschland repariert ???

  • cfdrummer
    Beiträge
    200
    • 29. Dezember 2006 um 20:16
    • #13

    Hallo Leute,
    um die ganze Sache jetzt noch abzuschließen, hier noch der Rest der Geschichte:
    Ich hab die Endstufe an Stefan (Blubbkompensator) geschickt, der mir den Schaden repariert hat.
    Dazu folgendes Zitat aus der Rechnung:
    "Ich habe sie instandgesetzt und wunschgemäß modifieziert: Der Lüfter ist wählbar zw. temperaturgeregelt (zu langsam) und normal schnell. Der Wahlschalter ist im Lufteinlassschlitz vorderseite. Solange es lärmmäßig vertretbar ist, würde ich ihn schnell laufen lassen.
    Die Mosfets ausgetauscht gegen Ixys Hochstromtypen, die Bootstrap Schaltung modifiziert. Beim Amp war alles von vorne bis hinten durch, sogar am Niederspannungseingangsteil die Elkos, außer ein paar LowRail Transistoren (zum Glück). Ich habe nur die defekten Transis ausgetauscht, da es diese Transistoren nicht mehr gibt (abgekündigt). Die Nachfolger gibts immer noch nicht, vrsl kw 42/2007 ich habe noch ein paar Bestände der alten, bleihaltigen nicht ROHS konformen gehabt, welche für reparaturzwecke ausnahmsweise benutzt werden dürfen. 1 Stück habe ich einer Crest endstufe entnehmen müssen, da Lagerbestand zu gering war, 4 von Deinen sind noch drin, da die überlebt haben.
    Garantie auf die Reparatur gibts bis 31. Dezember 2007."

    Ich hätte die Endsufe zwar lieber als gebraucht verkauft, aber als "repariert" bekomm ich für die Stufe zu wenig um mir ne andere zu kaufen und sie funktioniert nun ja wieder einwandfrei.
    Ich plane nun jedoch, mir eine Ersatzstufe zu besorgen (Red rock/Kmt) um auf einer VA nicht komplett aufgeschmissen zu sein, falls wieder mal irgendwas passiert.

    ...wobei es schon ein blödes Gefühl ist, auf einen weiteren Defekt regelrecht zu warten... :?

    Allerdings wird die Endsufe nun über Sylvester zum ersten Mal nach der Reparatur wieder richtig gefordert und dann sieht man weiter.

    In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Gruß, Florian

    Save the whales, eat the japanese

  • blubbkompensator
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    • 29. Dezember 2006 um 20:28
    • #14

    ja die Quick & dirty schnell beschreibung der Reparatur aus der PN-Bereicht Reparatur ist schon hier drinnen die Rechnung war etwas kürzer :)

    ich habe ein paar sachen fotografiert wenn ich dazu komm stell ich das mal rein (mit dem Foto des Indikators dass derTimer bald losschlägt, bisher war das beijeder so) cfdrummer hatte version 2, also die welche etwas "wirres handverdrahtetes" Layout hatte.
    Fotos vom finalen Zustand mit der Ixys Mosfet Modifikation habe ich leider nicht da ich nach Testlauf einfachschnell denDeckel draufgemacht habe - ich vergesse es immer wieder zu fotografieren :(

    100% nie ausfallende Stufen unter allen Betreibsumständen gibt esleider niemals ein Backup (auch kleiner) aufder VA ist immer nach murphys lawder beste schutz gegen Ausflälle

    (Dry)Hire: Retro Ton & Licht / Illuminationsprojektionen & Webegobo Projektionen; Geräte z.B. Starltie Mk2G Movingheads, AlNiCo Hornsysteme, 1,8kW Gobo Projektoren ... stefan /ätt/ 2vt /punkt/ de

  • rockline
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    • 29. Dezember 2006 um 22:52
    • #15
    Zitat von "cfdrummer"


    Garantie auf die Reparatur gibts bis 31. Dezember 2007."

    Na Blubbkompensator......hoffentlich haste Dir mit der Garantie von einem Jahr mal kein Eigentor geschossen!?

    Überhaupt - der Verstärker sieht ja schauderlichst von innen aus, hatte mir unter diesen Maintronic was gescheiteres vorgestellt. Und der ist schaltungstechnisch an die Yamaha 4500 angelehnt?
    Ich kann mir nicht vorstellen wie das Gerät einen ordentlichen Bass macht - aber ich kanns auch nicht beurteilen.
    Insgesamt würd ich die Kiste mal als billigen Fudel einstufen - rein vom Aufbau her. Hut ab das Du Dir überhaupt die Mühe gemacht hast so ein Teil zu reparieren - ich hätts in den Kübel geworfen!
    Stefan

  • blubbkompensator
    Beiträge
    176
    • 30. Dezember 2006 um 04:36
    • #16

    Naja wenn ich was repariere dann gibts auch Garantie kann aus Erfahrung sagen dass die noch von niemanden in Anspruch genommen wurde, allerdings repariere ich "hoffnungslose Fälle" und bekannt unzuverlässige sachen nicht, ferner werden erstmal schlimmste Konstru7ktionsfehler rausgeräumt, beidermaintronic ist optisch gar nichtso schlimm, es gibt Geräte die nach der Rep nicht mehr viel mit dem ursprungszustand gemein haben, da ich es nicht ausstehen kann wenn ein Gerät eher aus konstruktionsfehlern denn aus Funktionsgruppen besteht

    zu dem angesprochenen Müllhaufen :) man muss bedenken, dass dies ein Produkt made in Germany ist, wo man nat. nicht exquisiteste auslegungen und Aufbauerwartenkann das ist ähnlich Mercedes E klasse und toyota, alosvervorsoff topic wird, derEntwickler hatte eswirklich drauf erhat es geschafft aus "nichts" viel zu machen sprich mehr Performance für weniger Geld geht definitiv nur noch durch SMD / Outsorcing nach china

    zum Konzept ("ungebildete", bitte nicht falsch verstehen aber der Amp ist recht "merkwürdig" und deshlab nicht einfach zu verstehen, einfach überspringen):
    Der Amp hat 1 (eine!) knapp 100V+- Versorgung deshalb gabs den niemit mehr leistung da Elkos welchebei dem Konzept auch noch mit hässlichem Extrem Ripple STrom misshandelt werden dann sehr teuer werden.
    das ganze wird dann per "üblicher" Antreibe schaltung auf 2 in Serie geschaltete Stromverstärker gegeben (ala P4500 da heisstsstatt heff EEEEnginge oder so ähnlich) jetzt stark vereinfacht und ohne auf die gravierenden Konstruktionsfehler einzugehen: zwischenden beiden Rails wird die "spannung" der PWM gegeben (sozusagen wo bei Class H die mittlere Rail liegt) wenn die PWM Spannung niedrig ist dann "hilft" die obere Rail "class B" (vereinfacht gesagt) damits kein clip gibt. über den spannungsabfall wird der "hefftreiber :)" (abgeschliffenes Std. Bauteil SMPS leute sehen welchees ist andere sollen bitte zahlen) angestossen der Mosfet pulst (PWM) die spannung steigt obere Rail muss nichts machen Mosfet schaltet ab (Selbstschwinger) das "Gerümpel" auf der mittleren hilfsrail wird durch die aus 3 toshibas bestehende untere Rail aktiv gefiltert (Class AB Amp)

    Wo gehts hier zum Bahnhof ? :)
    wer jetzt noch folgen kann kann sich die Problempunkte sicherlich vorstellen:
    wenn der Mosfet "durch"ist / Bonding dann muss diestufe aktiv gegenfiltern sprich die z.b. +100V auf Musiksignal Gegenkoppeln das gilingt im prinzip dank gegenkopplung nur dafür ist das nicht dimensioniert, die Basisstrombremsenwerden ziemlich heiss ein Notbetreib ist weiterhin möglich bis nichts mehr bremst
    die 2 Transis oben und 3 Transis unten sind gleichmässig massiv überlastet, wenn die Temperaturbedingt / durch unsachgemässen austausch "weglaufen" wirds den Ringemittern ziemlich schnell warm ums Herz sprich die sind durch dummerweise immer erst "oben" was dann zu dauerndem Pulsen führt der mosfet muss dann gegen den kurzschlussarbeiten, in anbetracht der "wahnsinnigen" Dimensionierung (BUK456 oderPSMNO?? die TV Geräte billigmosfets TO220 1Stück pro rail) stellen die mosfets ihre arbeit gerne ein
    ein weiterer knack punkt ist, dass teilwiese hand nachverdrahtet wurde davergessenwurde dass audio positive und negative halbwellen hat so kann espassieren dass durch fehlende mosfet ansteuerung eine halbwelle gar nicht durch mosfet entlastet wird und permanent per basisstrombremse bearbeitet wird ..... das geheimniss der gewaltigen bassperformance ein unsymetrischer sinus hat schöne knackige K2 verzerrungen dasklingt subjektiv immerlauter und satter (diese innovation mag ich gar nicht und beende das bei der reparatur, klingt immernoch gut nur halt ohne Verzerrungen)

    im prinzip hatman eine P4500 nur bei derp 4500 wurden für die "PWM" ca. diehälfte der bipolar Transis verwendet eine verschwendung, dasersetzen durch gerade mal 1 Winz mosfet pro halbwellenseite finde ich aberauch sehrgewagt, zumal die Bootstrap schaltung öhm naja einem Schulabgänger seis verziehen ...

    so ein paar bilderlies habe ich noch (sorryfür den Riesen Beitrag)

    So kündigt sich der Rep. Timer an (der Basisstrombremse wurde es warm ums herz)

    andere Seite:

    diese bei den Pfriemel Mosfettchen unter der plastikklammer sollten den kompletten Ausgangsstrom bereitstellen sie sind gleichmässig zu überlasten:

    aus einem anderen Amp:
    das passiert wenn die Bassisstrombremse eine Vollbremsung du7rchführen muss :) - bei Vollast einen Bonding defekt die Sicherung / DC Schutz kommt erst wenn entwederder Speakerkaputt ist oder hier das Energie haushaltsproblemgelöst wird:

    noch nicht ganz fertig (ein paar modsfehlen noch) dicke Ixys 100 A Mosfetties passen gerade noch so hin aufden minikühlkörper:


    sorry für langen und bilderreichen Beitrag

    (Dry)Hire: Retro Ton & Licht / Illuminationsprojektionen & Webegobo Projektionen; Geräte z.B. Starltie Mk2G Movingheads, AlNiCo Hornsysteme, 1,8kW Gobo Projektoren ... stefan /ätt/ 2vt /punkt/ de

  • rockline
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    • 30. Dezember 2006 um 07:23
    • #17

    Der Beitrag ist nicht langweilig, sehr informativ.
    Warum hat der Hersteller so wenig Auslegungskompetenz?
    Und wie kann es passieren das durch die fehlende MosFet Ansteuerung eine Halbwelle nicht durch die Fets entlastet wird, und dann durch den Basisstrom der Endtransistoren bearbeitet wird? Du sprichst von Handverdrahtung und vergessenen Brücken.....aber das kann doch nicht so in den Verkauf gelangt sein?
    Ob kleine Manufactur oder nicht - mir scheint als hätte Maintronic gemäß dem Motto "Pimp my Yamaha EEE Engine" einen getunten Nachbau am Markt, der übelst zusammengeschustert ist.
    Habe ich das richtig verstanden, dass die Kiste insgesamt nur 6 Endtransistoren pro Kanal, und maximal +-100V Railspannung? Viel Dampf kann da ja nicht kommen, oder :roll: ?
    Stefan

  • marcoboy
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    • 30. Dezember 2006 um 11:46
    • #18

    Das Problem mit den Stufen ist aber durchaus schon lange Bekannt. Auch Stichflammen die vorne aus der Stufe schlagen gabs es auch schon :shock: Den lauten Knall gabs kostenlos dazu :?

    Sie sind einfach gebaut und günstig das ist verlockend.

  • schrecki7289
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    • 30. Dezember 2006 um 12:04
    • #19

    Nur in anbetracht dessen ist die Stufe trotzdem noch recht teuer, wenn man mal mit Produkten aus Fernost vergleicht, welche (auch nach Aussage von TBF) wesentlich besser verarbeitet sind und zuverlässiger laufen.
    In diesem Sinne wäre es doch vom Vorteil, eher eine China Endstufe zu kaufen als ein vermeintliches "Qualitätsprodukt" aus Deutschland...
    :?

    Gruß
    Thomas

  • hell&dunkel
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    • 30. Dezember 2006 um 12:32
    • #20

    Wir unterhalten uns hier über eine uralt 3HE Maintronic, sehe ich das richtig?
    Das Problem ist doch, daß bei eher preiswerten Geräten "Made in Germany" überall gespart werden muß, um überhaupt noch konkurrenzfähig zu sein. Sonst steigt der Blödmarkt- und Geizladen ver**schte Käufer doch gleich auf das Chinaprodukt um.
    Der Hauptmarkt von Maintronic bewegt sich vom Semipro- bis abwärts zum Partybuben/Kinderzimmerbeschallersegment. Der Käufer, dem es egal ist, für ein etwas aufwendigeres Gerät 50-100,-€Thaler mehr zu bezahlen ist da eher in der Minderheit. Siehe die "Nochbilliger und selbe Leistung"-Diskussionen in Party-PA.

    Denk´ ich an Deutschland in der Nacht...
    Armin

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