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Auspfeifen, Koppeln, Equalizer und Co.

  • sancho
  • 12. Dezember 2006 um 16:45
  • sancho
    Beiträge
    20
    • 12. Dezember 2006 um 16:45
    • #1

    Hallo,
    ich habe eine Frage zum Einpegeln / Auspfeifen, leider habe ich im Forum keine Beiträge dazu gefunden (hoffe ich hab keine überlesen…).
    Hoffe bin im richtigen Forumsbereich!

    Es handelt sich die "Einstellung",etc. bei Veranstaltungen (zum Beispiel bei Theater, Konzerten, etc.) Die Konfiguration währe 4 Rode NT5 von oben hängend (an den Eckpunkten eines Quadrats) und 2 Schwanenhälse als Verstärkung auf der Vorderseite (auch hängend )
    Zwischen Mischpult und Endstufe bzw. Aktiv-System hängt ein Equalizer(31Band glaube ich).

    Das Problem ist sobald ich die Fader der offenen Kanäle etwas nach oben bewege, erklingt ein tiefer Ton ähnlich wie ein Nebelhorn…. (von weiteren Rückkopplungen während dem Betreib mal abgesehen) Egal ob auf der Bühne was los ist oder nicht
    => Ich habe irgendwo Mist gebaut.

    Veränderung am Gain-Regler hat 2 Folgen, entweder hört man sehr sehr wenig bis gar nix oder es koppelt wie Hölle….
    Ich bin mit meinem Latein am Ende…..

    Meine Frage ist, wie man eben richtig einpfeift bzw. den Equalizer oder ggf. das Pult richtig konfiguriert.

    Liegt der Soundmensch tot im Keller
    War der Lichtler wieder schneller,
    Liegt der Lichtler tot daneben
    war der TL noch am leben!!!!!

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 12. Dezember 2006 um 18:38
    • #2

    Hallo,

    leider hast du nicht dazu geschrieben, was du mit den Mikrofonen machen möchtest, bzw. was für Veranstaltungen auf der Bühne statt finden.

    Aber im Grunde hat man mit diesem Aufbau immer das gleich Problem : Du bist mit den Mikrofonen zu weit von der Schallquelle entfernt und bekommst keinen Pegel auf die Boxen, bevor es pfeift. Mit vier abgehängten Mikrofon eine vollständig Beschallung machen, geht einfach nicht, egal wie gut die Mikrofone sind und was für ein "Wunder-Equipment" du in den Signalweg schleifst (Feedback-destroyer etc.)

    Besorg die ein paar gute Handsender und drücke sie den Darstellern in die Hand. Alles andere bringt nicht viel.

    Sorry für die (evtl. böse klingende) Antwort,
    <cheesy>

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 12. Dezember 2006 um 20:32
    • #3

    wenn eine leichte Verstärkung (z.B. bei Chor etc.) reicht dann einfach am EQ die Frequenzbänder die koppeln runterziehen. Einfach ausprobieren wo die sind, irgendwann weiß man das intuitiv. Und wichtig: versuch nur einen Fader am EQ runterzuziehen, es muss nicht immer so schöne kontinuierlich Kurven wie in den Prospekten geben.
    Gruß

  • rockland
    Beiträge
    222
    • 12. Dezember 2006 um 20:36
    • #4

    Naja, das was Cheesy meint, ist wohl die beste Lösung. Da ich aber vermute, dass das nicht geht, sonst würdest du das sicherlich schon machen, muß man halt ne andere Lösung finden.

    Wie du deinen EQ richtig einstellst, kann ich dir nicht sagen, dass müßte man eben hören.
    Wenn du keine Ahnung hast, wie man solche Kopplungen einer Frequenz zuordnet, dann lass es auf ein Feedback ankommen, aber nicht zu laut, nicht dass du was kaputt machst, und dann wenn dieser Ton leise steht, dann probiere am EQ aus, Frequenzen abzusenken, wenn du die richtige erwischt, dann ist das Feedback wech.

    Wichtig bei der Sache ist aber auch, dass du die Mikro´s richtig aufhängst, probiere einfach unterschiedliche Punkte aus.
    Außerdem sollte auch die PA-Anlage ordentlich konfiguriert sein.
    Sprich, genügend Endstufenleistung, um diese sehr dürftigen Signale auch ordentlich zu verstärken.
    Vielleicht teilst du uns einfach mal das komplette Setup mit, dann können wir dich ausschimpfen :D:D:D

  • sancho
    Beiträge
    20
    • 12. Dezember 2006 um 22:06
    • #5

    Ihr habt recht, war wohl etwas zu ungenau...
    Ob die Anzahl der Mikros ausreicht, ist auch eine gute frage...

    Zum Eqiupment: -Soundcraft Spirit m12
    -db Forty Line
    -AKG Presenter (lavelier)
    -4x Rhode NT5
    -2x Schwanenhälse

    Also es handelt sich eine Mischung zwischen Reden, theater(nur Sprache), Musik(Gesang+Instrumente)
    - als erstes Rede,Begrüßung ( mit AKG Laveliermirko)
    -dann Band mit Chor ( abnahme erfolgt über die Rode und die
    Schwanenhälse (hängen von oben ca. 3-4m über den Leuten)
    -darauf folgt ein kleines theaterstück (sketch) (abnahme ebenfalls von oben)
    -----PAUSE---- Leise Hintergrund Musik vom CD-Player
    -wieder Rede
    -Band+Chor

    Mit dem einstellen des EQ.: ( so hat mir das mal einer erklärt)
    Also zuerst alle regler in die Mitte (quasi Neutralstellung)
    dann alle kanäle bis auf einen muten
    Person auf die bühne schicken der Geräusch erzeugt (singt, redet,was auch immer)
    dann regler des offenen kanals nach oben, Gain einstellen, dann anfangen die frequenzen nach oben zuschieben bis es koppelt, dann wider etwas runter bis es passt ...und so weiter...
    kann sein das ich da schon nen fehler gemacht habe?

    Eine andere Position hab ich schon ausprobiert, ändert leider nichts.

    Das Problem ist, dass bei den Rhode sowie bei den Schwanenhälsen sobald ich den Regler nach oben schiebe das "nebelhorn kommt", auch ist es während dem Sprechen immer eine Gratwanderung zwischen Kopplung und Sprachverständnis...

    LG
    Sebastian

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  • warwick
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    • 12. Dezember 2006 um 22:18
    • #6
    Zitat von &quot;sancho&quot;


    -dann Band mit Chor ( abnahme erfolgt über die Rode und die
    Schwanenhälse (hängen von oben ca. 3-4m über den Leuten)
    -darauf folgt ein kleines theaterstück (sketch) (abnahme ebenfalls von oben)

    3-4m ist richtig weit weg. Geht es nicht näher, so ca. 1m oder so?

    Zitat von &quot;sancho&quot;


    Mit dem einstellen des EQ.: ( so hat mir das mal einer erklärt)
    Also zuerst alle regler in die Mitte (quasi Neutralstellung)
    dann alle kanäle bis auf einen muten
    Person auf die bühne schicken der Geräusch erzeugt (singt, redet,was auch immer)
    dann regler des offenen kanals nach oben, Gain einstellen, dann anfangen die frequenzen nach oben zuschieben bis es koppelt, dann wider etwas runter bis es passt ...und so weiter...
    kann sein das ich da schon nen fehler gemacht habe?

    Alles anzeigen

    EQ flat (nach Deinen Worten neutral), dann den auf 0dB, Gain auf bis es anfängt zu koppeln und dann die Frequenz am EQ suchen und rausziehen. Dann Gain weiter aufziehen und die nächste Frequenz suchen. Irgendwann ist es aber gut, 31 Bänder zu ziehen macht absolut keinen Sinn ;)

    Gruss
    Christian

  • wora
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    • 12. Dezember 2006 um 22:47
    • #7

    die mikros sind 3-4m weit weg... hmmmm.
    das ist schon richtig viel, du musst wahrscheinlich viel näher dran.

    eine band mit chor aus dieser entfernung aufzunehmen wird sicherlich die schwerste aufgabe sein, weil die band schon recht viel pegel ins publikum abgibt. wenn man dann noch mit seinen mikros drüberkommen will kommt man unweigerlich in den bereich der schleifenverstärkung, weil der von den lautsprechern benötigte pegel ja über dem der band liegen muss wenn man davon was hören will.
    in diesem falle musst du mit den mikros einfach näher an die instrumente ran, im idealfall für jedes instrument ein eigenes, dann klingt das auch viel besser.
    beim chor ist es so ne sache. auch hier wäre je ein einzelmikro am besten, aber wenn der chor aus vielen leuten besteht wirds mit dem budget schnell eng... auf jeden fall sollten aber mehrere mikros direkt vor oder über dem chor platziert werden, und zwar so nah wie möglich. meiner erfahrung nach sollte man 2m nicht überschreiten...
    wenn ne band dabei ist muss der chor auf jeden fall auch laut singen können, damit er über die instrumente kommt. im zweifelsfalle instrumente leiser machen - wenn nötig mit gewaltandrohung :D

    das erwähnte tieffrequente koppeln spricht dafür, das die speaker auf der bühne im grundtonbereich schon deutlich hörbar sind. hier könnten evtl. auch im raum verteilte lautsprecher helfen, also nicht von der bühnenkante versuchen den ganzen raum komplett zu beschallen. da werden dann aber möglicherweise auch ein paar delays benötigt.

    ein equalizer ist ein tolles hilfsmittel, mit dem man noch ein paar dB vor feedback rauskitzeln kann. aber wunder kann er nicht vollbringen.
    und im von dir beschriebenen falle würde ich zum "einpfeifen" auch alle mikros aufmachen, genau so wie es auch nachher benutzt wird.

    also, mikros näher ran und mehrere kleinere boxen im raum verteilen, das dürfte am meisten bringen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simon ennemoser
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    • 12. Dezember 2006 um 23:47
    • #8

    1,2 Anmerkungen:

    Schau dass du die "Nebelhornfrequenz" auf alle Fälle am EQ rausziehst (ich empfehle bei 125 bis 250 Hz anzusetzen).

    Alles weitere wurde e schon gesagt. Ganz wichtig: Mikros näher ran. Vor allem beim Theater wären Headsets zu empfehlen. Ich persönlich finde es schon sehr gewagt eine Theateraufführung mit hängenden Mics zu verstärken (gibts denn sowas?).

    Versuch evtl auch zu unterscheiden, welche Mics mehr und welche weniger koppeln. Vielleicht brauchst du die Mics vom Chor gar nicht so dringend, da der Chor e schon laut genug ist. Oder die von der Band? Es wäre in diesem Zusammenhang interessant zu wissen wie groß der zu beschallende Raum ist und die Bandbesetzung (Git/Bass-Amps, Drumset...).

    Allg.: Lieber etwas leiser fahren. Aber:

    Für das Lavaliermikrofon empfehle ich einen eigenen Entzerrer um geziehlt eingreifen zu können. Sprachverständlichkeit ist das Um und Auf.


    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

    MfG,

    Simon

  • sancho
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    • 13. Dezember 2006 um 00:47
    • #9

    Leider gibt es sowas noch (theather mit hängenden Mikros)....
    aber die art, wie ich das mit dem EQ mache ( also das handwerkliche) passt oder?
    Das ist meine größte Sorge, das es an mir liegen könnte....
    Das Laveliermikro macht mir keine Probleme das läuft gut, als einziges...

    Die Band besteht aus: Blechbläser, Flügel(wird extra mit dem mikro abgenommen, kein problem), das kleines Schlagzeug, lder eisem Chor,
    die Gitarre, Flöten, etc. werden eben auch über diese Hängekonstruktion abgenommen.... Also sollte ich den Abstand auf 2m verringern?

    Zum Raum, hierbei handelt es sich um eine Art Schulaula, ziemlich großer langer Schlauch, viel Glas....

    Lg
    Sebastian

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  • bemi
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    • 13. Dezember 2006 um 01:01
    • #10

    Die abgehaengten Mikros haengen aber schon schraeg in richtung Geschehen (oder einfach gerade runter)?

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • gezz-abba
    Gast
    • 13. Dezember 2006 um 01:04
    • #11
    Zitat

    viel Glas

    ..
    das macht die sache nicht einfacher. Du musst unbedingt näher an die Signalquelle dran und die PA eventuell anders ausrichten. Oft bringt es ein wenig, die OH-Mics am Pult über kreuz zu pannen, damit sie akustisch weiter von der jeweiligen Box entfernt sind. Einpfeifen mit PinkNoise, welches über PA oder Monitor gegeben wird kann hilfreicher sein um seine Schwinkreise zu finden, da dieses das ganze Spektrum abdeckt. Hierfür das Pink Noise immer mal mal spontan unterbrechen, um zu hören, wo noch was nachschwingt. Das ist meist , bedingt durch Raumresonanzen, in den unteren Mitten der Fall. Gern gehörte Kandidaten sind 125Hz, ~400Hz, 2- 2.5kHz und 4-5 kHz. Auch nicht zuviel ziehen , sonst ist die Sprachverständlichkeit im Eimer. Schonmal probiert, die Mics auf unauffälligen Tischstativen VOR den Chor auf die Bühne zu stellen. Durch die Richtcharakteristik ist das u.U. vielleicht hilfreich. Wenn es ganz unaufällig sein soll, dann werden auch gerne Grenzflächen eingesetzt , aber das geht in eurem fall wohl weniger.

    Hast du die Mics direkt an den Ecken hängen, wo auch die Spielfläche endet ?? In dem Fall würde ich die Mics näher zusammenrücken.

    gruss,
    arnt

  • karel noon
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    • 13. Dezember 2006 um 01:23
    • #12

    ich würd es mal anders versuchen wenn der bühnenaufbau es zuläßt, mikro von der decke nehmen, tempo taschentuch auf den boden gelegt, mikro drauf, kabel drann, dieses mit gaff festmachen gegen verrutschen, fertig ist das granzflächenmikro in selbstbau. mache ich öfters mal mit AKG C451, da klapt es prima, sollte doch ein leichtes sein das mal zu testen.

    sollte einiges an pegelgewinn bringen. und wenn die einen tap dance hinlegen wollen umso besser :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • oton
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    • 13. Dezember 2006 um 01:38
    • #13
    Zitat von &quot;sancho&quot;

    Leider gibt es sowas noch (theather mit hängenden Mikros)....
    aber die art, wie ich das mit dem EQ mache ( also das handwerkliche) passt oder?
    Das ist meine größte Sorge, das es an mir liegen könnte....
    Das Laveliermikro macht mir keine Probleme das läuft gut, als einziges...
    Die Band besteht aus: Blechbläser, Flügel(wird extra mit dem mikro abgenommen, kein problem), das kleines Schlagzeug, lder eisem Chor,
    die Gitarre, Flöten, etc. werden eben auch über diese Hängekonstruktion abgenommen.... Also sollte ich den Abstand auf 2m verringern?
    Zum Raum, hierbei handelt es sich um eine Art Schulaula, ziemlich großer langer Schlauch, viel Glas....

    Alles anzeigen

    Sancho, die anderen scheinen hier Lösungsmöglichkeiten zu sehen, ich sehe keine. Du redest hier von einer ziemlich komlexen Beschallung, in einem relativ schwierigen Raum. Du versuchst es richtig zu machen, aber:

    1. Hast du anscheinend keine Erfahrung mit einer solchen Beschallung, das erfordert doch eine ganze Menge mehr Wissen.

    2. Ist das Material absolut unzureichend, damit wirst du nie ein befriedigendes Ergebnis erzielen.

    Das Ganze ist wahrscheinlich eine der üblichen Low Budget/Schul/Hobbytheater Geschichten. So gesehen hast du wahrscheinlich auch nicht viele Chancen etwas Grundlegendes zu ändern.

    Ich an deiner Stelle würde mit den vorhanden Mikros nur den Chor mikrofonieren (nah dran auf Stativen), und versuchen ihn so an Blechbläser /Schlagzeug anzugleichen, die Stütze im Flügel kannst du ja weiterhin benutzen.

    Für die Sketche/Theaterstück etc. lässt sich eine vernünftige Beschallung in einer Halle eigentlich nur mit Headsets oder eingeschminkten Miniaturmikros machen, vielleicht notfalls noch mit Grenzflächen vorne an der Bühne. (siehe Tip vom Kollegen über mir wg. "Selbstbau")

    Die Anlage einpfeifen/anpassen wird immer noch nötig sein, dein Nebelhorn ist ein Koppeln im Bass. Dafür solltest du dir am besten von einem Kollegen helfen lassen, der das kann und es dir zeigen kann, das erfordert einfach Erfahrung.

    Nochmal, es ist nicht deine "Schuld", die Sache funktioniert so einfach nicht. Die fehlt vor allem die Erfahrung das einzuschätzen, und dann kannst du natürlich nur verzweifeln ...

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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  • wora
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    • 13. Dezember 2006 um 02:23
    • #14
    Zitat von &quot;sancho&quot;

    ...
    Zum Raum, hierbei handelt es sich um eine Art Schulaula, ziemlich großer langer Schlauch, viel Glas....
    ...


    igitt...

    da hilft tatsächlich nur "close miking".

    immerhin beschreibst du, das es mit dem flügel und mit dem ansteckmikro einigermaßen vernünftig geht. das ist genau der richtige weg. die kapseln müssen möglichst dicht an die schallquelle. bei mieser akustik und leisem chor können auch 2m schon zu viel zu viel sein. selbst wenn man edelstes material einsetzt...

    ich schätze, das die budget-frage hier entscheidend ist.
    in diesem falle und mit der information über den problematischen raum schliesse ich mich oTon an, es ist nicht deine schuld!
    es gibt einfach physikalische grenzen, die auch ein erfahrener tech nicht durchbrechen kann.
    ein guter mann hat natürlich mehr erfahrung und bekommt das sicher auch besser hin, aber mit dem beschriebenen material können auch gute leute keine wunder vollbringen.

    so bleibt dir für eine deutliche verbesserung eigentlich nur, mehr budget zu fordern, um z.b. für die schauspieler einzelmikrofone zu bekommen (headsets oder ähnliches)
    falls das nicht geht (was ich schwer annehme), muss man im zweifelsfalle zum grossteil ohne mikros arbeiten, also dann nur die wirklich leisesten instrumente mit nah positionierten mikros zu verstärken und dann zu den lauteren "dazuschieben".

    ich denke das dies wahrscheinlich nicht die nachricht ist, die du lesen wolltest, aber wie gesagt, die physik... :?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simon ennemoser
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    • 13. Dezember 2006 um 03:37
    • #15

    ... keinen Stress. Apropos: Ich will nicht obergscheid sein, aber das ist aus meiner Erfahrung echt das oberste Gebot: Ruhig bleiben.

    Merke:

      Eine Schulaula, die lang mit viel Glas,
      zum Mischen ist echt ein kompletter Schas. :D


    Also, mein Tip:

    Nimm die 4 Rode und stell 2 VOR den Chor (ca 2m Höhe, lniks, rechts) und 2 vor die Band (vor die Gitarre und die Flöten - ca 1m Abstand), jeweils mit Ständer - NICHT hängen.
    Für den Gesang besorg dir ein Gesangsmikro (SM58 o.ä.). Zur Not nimm einen Schwanenhals :D
    Einziges Problem: Das Theater. Da wirds nichts nützen: Eigene Mics. Sonst keine Chance. Notlösung: Verteil die NT5 so auf der Bühne dass die Schauspieler immer möglichst nahe an einem der Mics sind. Dann musst du halt während der Show aufpassen und mal hier und mal dort aufdrehen (= aber äußerst gefährliche Prozedur)

    So, da der Rest e passt hast du noch mind. einen Schwanenhals übrig und den nimmst du für diese(s) Instrument(e) welches noch am wenigsten durchkommt.

    Und: Zieh am EQ zwischen 125 und 250 Hz raus.


    Ich hoffe ich konnte (rein theoretisch) helfen!


    MfG, guats Nachtle,

    Simon


    P.S.: Ein schwieriges Unterfangen, keine Frage

  • sancho
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    • 13. Dezember 2006 um 11:57
    • #16

    Bei der Vorbesprechung zu dieser Veranstaltung, war auch unser standpunkt(Chef+Ich) das wir das theater mit nur headsets fahren, und 2 Schwanenhälse oder Rhode für den Chor nehmen, aber das wollte keiner.....
    (Kosten, etc.)
    Es war eine Herausforderung, die ich auch genutzt habe um weitere Erfahrung zu sammeln ( und anscheinend die Grenzen von Sinnvoll und Physik entdeckt habe*g*). Der erfahrene Techniker, den ich gefragt habe meinte höflich gesagt, "Lass mir mit dem Mist bloß meine Ruhe...." , klopfte mir auf die Schulter und ging....

    Ich sag mal danke! für eure Beiträge, es hat mir geholfen!
    Brauchte wahrschienlich auch nach diesem "Tiefpunkt" eine kleine Bestätigung, dass ich nicht doch an mir liegt.
    LG
    Sebastian

    P.S.: Wenn jemand mal im Landkreis Rosehnheim oder in der Nähe ist, dem ich ein bisschen über die Schulter schauen könnte, und der etwas von seinem Wissen und seiner Erfahrung an mich weitergeben will und möchte wäre ich sehr dankbar.

    Liegt der Soundmensch tot im Keller
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    war der TL noch am leben!!!!!

  • oton
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    • 13. Dezember 2006 um 12:42
    • #17
    Zitat von &quot;sancho&quot;

    Bei der Vorbesprechung zu dieser Veranstaltung, war auch unser standpunkt(Chef+Ich) das wir das theater mit nur headsets fahren, und 2 Schwanenhälse oder Rhode für den Chor nehmen, aber das wollte keiner..... (Kosten, etc.)

    Ich weiß das ist sehr schwierig ... aber gerade das macht Erfahrung aus, das man elegant erklären kann (aber mit dem nötigen Nachdruck & Überzeugung), das es zu einem gewissen Budget dann halt einfach nicht funktioniert ... :D ... wer dann noch beratungsresistent ist ist halt selber schuld. Prinzipiell würde ich solche Jobs dann aber nicht annehmen, da es am Ende doch nur auf euch zurückfällt !!!


    Zitat von &quot;sancho&quot;

    Der erfahrene Techniker, den ich gefragt habe meinte höflich gesagt, "Lass mir mit dem Mist bloß meine Ruhe...." , klopfte mir auf die Schulter und ging....

    ein weiser Mann ... :D:D:D:D

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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    http://www.event-akademie.de

  • cheesy
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    • 13. Dezember 2006 um 12:55
    • #18
    Zitat

    Ich sag mal danke! für eure Beiträge, es hat mir geholfen!
    Brauchte wahrschienlich auch nach diesem "Tiefpunkt" eine kleine Bestätigung, dass ich nicht doch an mir liegt.

    Ich glaube das hat jeder durch, der in der Schule angefangen hat mit Veranstalltungstechnik zu arbeiten (und wo die Schule auch erst anfängt damit zu arbeiten)
    Ich habe auch diese Erfahrungen gemacht. (Musical mir Hängemikros) Heute gibt es an dieser Schule ein Bühnen-Technik AG und auch brauchbares Equipment, aber ich glaube so Aktionen, wie du sie beschreibst, bleiben einem länger im Gedächtnis. Ich bin auch der Meinung, man lernt dabei zu Improvisieren.

    Also: Kopf nicht hängen lassen 8)
    Gruß
    <cheesy>

  • rockland
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    • 13. Dezember 2006 um 14:54
    • #19

    Vielleicht sollte auch die Frage gestellt werden, wo die PA überhaupt steht.
    So, wie es Gezz-Abba schon hat angedeutet.
    Einfach mal Anders hinstellen.
    Vielleicht schwingt sich da auch dein "Nebelhorn" bloß ein, weil die Boxen falsch stehen.

    Naja, und wenn möglich, dann mit den Mic´s näher an die Schallquelle ran.
    Oder diese Taschentuch-Gaffe Variante, auf nem Brett montieren, vielleicht 40x40 cm und das Brett samt Tempo-Grenzfläche hinhängen.
    Dann müßtest du noch mit dem Winkel vom Brett rumexperimentieren.

    Probieren geht über studieren.

  • mringhoff
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    Beiträge
    5.262
    • 13. Dezember 2006 um 15:41
    • #20

    Richtig, ich denke zur Mikrofonierung und Einstellung wurde hier schon viel gesagt, die Lautsprechergeschichte ging aber etwas unter....

    Ich weiß ja nicht, welche Band dort auftritt und ob diese richtig Power brauchen, aber für Sprache, Theater, Chor etc. braucht man dort keine größeren Basslautsprecher. Wenn die dann noch rechts und links auf der Bühne stehen, fängst Du Dir realtiv viel ein.
    Ich kenne jetzt die db Fortyline nicht näher, aber gerade bei dem von Dir angesprochen langem Raum würde ich eher auf kleinere Systeme plus Delaylautsprecher setzen.

    Und je definierter die Lautsprecher abstrahlen (Abstrahlwinkel), desto weniger Probleme gibts mit den Feedbacks.
    Auch bei der Ausrichtung der Lautsprecher sollte man beachten: nicht zu tief stellen und falls sie doch höher hängen, nicht einfach geradeaus, sondern entsprechend ins Publikum geneigt. Also das "Stacken" der Systeme wäre hier also nicht angebracht.
    Wenn das Fliegen der Lautsprecher nicht klappt, dann verwende doch einfach ein gutes Lichtstativ (z.B. Manfrotto 087) mit einem entsprechenden Adapter auf Boxenstativ-Flansch sowie einem Schrägsteller (gibs z.B. bei K&M). Da kommst Du höher als mit normalen Stativen oder Stacken und kannst die Dinger entsprechend neigen.

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  5. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  6. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  7. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  8. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  9. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  10. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
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