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Auslastung

  • Currywurst
  • 22. August 2008 um 16:55
  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 22. August 2008 um 16:55
    • #1

    Ich steh im Moment ein wenig auf dem Schlauch!

    Folgendes System.

    Amp 2x 1500 Watt an 4 Ohm

    Pro Kanal 1 Doppel 15er Sub mit 4 Ohm/1000 Watt und ein Top mit 8 Ohm/500 Watt.

    Nun häng ich die Subs an den Amp, die Tops jeweils an die Subs.
    Bekommt nun der Sub 1000 Watt (wg. 4 Ohm) und das Top 500 Watt (wg. 8 Ohm)?

    Oder teil sich die Leistung 50/50?

    Bin im Moment ein wenig irritiert :roll:

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • ebel_martin
    Beiträge
    34
    • 22. August 2008 um 17:21
    • #2

    also ansich ist des ziemlich schmarn den da vor hast, denn du solltest niemals 8 ohm und 4 Ohm kombinieren.

    des weiteren hast du in deinem bass überhaupt ne frequenzweiche?
    denn wenn nicht hast nen ziemliches prob., denn es ist nicht ratsam die volle bandbreite der Frequenz auf den bass loszulassen und deine tops gehen ja nie so tief wie deine subs!

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 22. August 2008 um 17:32
    • #3

    Geile Antwort!
    Sorry, aber soooooo Newbie bin ich nicht :grin:

    1. Ist es kein "Schmarn" 8Ohm und 4Ohm zu kombinieren! Warum auch??
    2. JA, die Subwoofer haben eine Frequenzweiche eingebaut. Schaltbar aktiv/passiv Betrieb!

    So, nun nochmal zurück zum Thema :wink:

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • J3004
    Reaktionen
    5
    Beiträge
    2.145
    • 22. August 2008 um 17:49
    • #4

    Dadurch, dass die Bässe eine Weiche drin haben, kann man so nichts über die Gesamtimpedanz aussagen.

    Z.b. kannst du bei einem passivgetrennten Topteil ja auch keine Aussage über die einzelnen Aussagen machen, wenn du es nicht weisst.

    Daher, Hersteller fragen.

    Die Impedanz wird aber irgendwo zwischen 2,66 und 12 Ohm sein ;)

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • test
    Profi
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    4
    • 22. August 2008 um 21:11
    • #5

    da kann dir niemand was zu sagen. wenn ich mein sm58 in deinen ht stecke bekommt der alleine die volle ampleistung. wenn ich dir ein lied mit nur bass vorspiele, bekommt der rest nichts von der leistung.
    das kann man also nicht so pauschal beantworten. schau dir mal die frequenz zu leistungs tabellen an.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 31. August 2008 um 23:27
    • #6

    Eins ist sicher beider bekommen genug Leistung ab :grin:

    Sorry konnte es mir nicht verkneifen......

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • puma
    Beiträge
    1.398
    • 31. August 2008 um 23:44
    • #7

    Und der Amp könnte unter seiner zulässigen Impedanz laufen, was zweifelsohne einen Defekt zur Folge hätte!

    Hängt natürlich davon ab, was die Weiche in den Subs macht und ob dein Amp 2 Ohm kann, was ich an Hand deiner Angabe zu Beginn des Treats aber eher ausschließen würde.

  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 31. August 2008 um 23:52
    • #8

    Die 4 Ohm bleiben.
    Sprich wie der T-Steller beschreibt benutzt er die int. Weiche der Bassbox. Da diese 4 Ohm hat wir nur lediglich der Frequenzbreich der über den Low cut liegt an das Top weiter gegeben. Was zur Folge hat das beide Einheiten als eine 4 Ohm Fullrange Einheit zu sehen sind.

    Greetz

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 5. September 2008 um 20:23
    • #9

    ...ähm.... ich kann euch da nicht zustimmen...
    der Verstärker sieht ein "Netzwerk", bestehend aus Tieftonzweig, Mitteltonzweig und Hochtonzweig, die alle parallel zueinander geschaltet sind.
    Wenn man nun von Verstärker aus in das Netzwerk hineinmisst, ergibt sich ein neuer "Widerstand" (besser eine Impedanz) die der Verstärker für diese Frequenz sieht...
    Beispiel: Wir messen bei 10 Hz (weit unterhalb der Resonanzfrequenz des Subwoofers), dann haben wir im Tieftonzweig eine Impedanz von ca. 3 Ohm (da die Bauteile im Subwooferzweig schön durchgängig sind), parallel dazu geschaltet ist nun der "Hochpass" der Weiche, der bei dieser Frequenz schpön sperren sollte, sagen wir mal mit einer (aus Bauch heraus ausgedachten) Impedanz von 2000 Ohm
    ==> der Verstärker sieht 3 || 2000 Ohm, also knappe 3 Ohm
    ==> bei 10 Hz liefert der Verstärker die Leistung die er an 2,995 Ohm liefern kann...
    Interessanter ist nun der Bereich in dem die Frequenzweiche wirklich arbeitet (oder die Resonanzfrequenz der Lautsprecherchassis, wo deren Impedanz ein vielfaches der Nennimpedanz ist), denn dort sollen ja beide Wege möglichst gut durchlassen, so dass ich mir dort vorstellen könnte, dass eine 4 Ohm Impedanz der Bassbox auf 8 Ohm des Tieftöners des Tops + wieder angenomme, weil im sperrbereich befindliche 2000 ohm des Hochtöners treffen, so dass wir dort eine Überlagerung von 2,66 Ohm hätten...
    dass eine Box keinen über die Frequenz konstanten Widerstand besitzt kann man hier: http://www.sengpielaudio.com/TypischeLautsp…edanzKurven.pdf ganz gut sehen.

    Die Ausgangsfrage war ja nun wieviel Watt welche Komponente bekommt... das kommt ja zum einen darauf an wie weit der Verstärker ausgesteuert ist und dann noch welchen Widerstand die Box bei der gewünschten Frequenz hat.
    Ein Verstärker ist in erster Linie eine dumme Spannungsquelle, d.h. es steht eine maximale verfügbare Spannung zur Verfügung die der Verstärker raushauen kann...sagen wir mal 100 V... dann könnte unser Verstärker bei den 10 Hz einen Strom von 33 Ampere liefern, also eine Leistung von 3300 Watt, die dann fast an den Subwoofer geschickt werden würden (Stromteilerregel)
    Bei dem Beispiel einer Frequenz im Trennbereich der Weiche, hätten wir bei 100 V an 2,66 Ohm einen Strom von 37,6 Ampere, also eine Leistung von 3760 Watt, wovon 2/3 ( 2500 Watt) in den Subwoofer gehen würden und ca. 1250 Watt Richtung Tieftöner des Tops gehen würden, der Hochtöner bekommt hiervon zum Glück wieder fast gar nichts ab.
    ... nun könnte man es noch beliebig viel komplizierter machen und eben Verluste in den Weichbauteile mit rein rechnen... oder was wäre z.B. wenn die Trennfrequenz der Frequenzweiche direkt in der Resonanzfrequenz (hohe Impedanz) des Tiefmitteltöners ankoppeln würde etc...

    das was du hören wolltest ist denke ich:
    a) die Leistung die der Amp liefern kann wird von der Gesamtimpedanz (frequenzabhängig) des Systems bestimmt
    b) die Leistung teilt sich dann auf die einzelnen Wege auf (Stromteilerregel) ==> wenig Ohm (=viel Strom = viel Leistung) kriegt mehr Leistung also viel Ohm (wenig Strom =wenig Leistung), da die Spannung die der Amp maximal ausspuckt (in erster Näherung) als konstant angenommen werden kann und über allen Zweigen anliegt...

  • Currywurst
    Beiträge
    2.435
    • 6. September 2008 um 13:23
    • #10
    Zitat von "mckrise"

    ...ähm.... ich kann euch da nicht zustimmen...
    der Verstärker sieht ein "Netzwerk", bestehend aus Tieftonzweig, Mitteltonzweig und Hochtonzweig, die alle parallel zueinander geschaltet sind.
    Wenn man nun von Verstärker aus in das Netzwerk hineinmisst, ergibt sich ein neuer "Widerstand" (besser eine Impedanz) die der Verstärker für diese Frequenz sieht...
    Beispiel: Wir messen bei 10 Hz (weit unterhalb der Resonanzfrequenz des Subwoofers), dann haben wir im Tieftonzweig eine Impedanz von ca. 3 Ohm (da die Bauteile im Subwooferzweig schön durchgängig sind), parallel dazu geschaltet ist nun der "Hochpass" der Weiche, der bei dieser Frequenz schpön sperren sollte, sagen wir mal mit einer (aus Bauch heraus ausgedachten) Impedanz von 2000 Ohm
    ==> der Verstärker sieht 3 || 2000 Ohm, also knappe 3 Ohm
    ==> bei 10 Hz liefert der Verstärker die Leistung die er an 2,995 Ohm liefern kann...
    Interessanter ist nun der Bereich in dem die Frequenzweiche wirklich arbeitet (oder die Resonanzfrequenz der Lautsprecherchassis, wo deren Impedanz ein vielfaches der Nennimpedanz ist), denn dort sollen ja beide Wege möglichst gut durchlassen, so dass ich mir dort vorstellen könnte, dass eine 4 Ohm Impedanz der Bassbox auf 8 Ohm des Tieftöners des Tops + wieder angenomme, weil im sperrbereich befindliche 2000 ohm des Hochtöners treffen, so dass wir dort eine Überlagerung von 2,66 Ohm hätten...
    dass eine Box keinen über die Frequenz konstanten Widerstand besitzt kann man hier: http://www.sengpielaudio.com/TypischeLautsp…edanzKurven.pdf ganz gut sehen.

    Die Ausgangsfrage war ja nun wieviel Watt welche Komponente bekommt... das kommt ja zum einen darauf an wie weit der Verstärker ausgesteuert ist und dann noch welchen Widerstand die Box bei der gewünschten Frequenz hat.
    Ein Verstärker ist in erster Linie eine dumme Spannungsquelle, d.h. es steht eine maximale verfügbare Spannung zur Verfügung die der Verstärker raushauen kann...sagen wir mal 100 V... dann könnte unser Verstärker bei den 10 Hz einen Strom von 33 Ampere liefern, also eine Leistung von 3300 Watt, die dann fast an den Subwoofer geschickt werden würden (Stromteilerregel)
    Bei dem Beispiel einer Frequenz im Trennbereich der Weiche, hätten wir bei 100 V an 2,66 Ohm einen Strom von 37,6 Ampere, also eine Leistung von 3760 Watt, wovon 2/3 ( 2500 Watt) in den Subwoofer gehen würden und ca. 1250 Watt Richtung Tieftöner des Tops gehen würden, der Hochtöner bekommt hiervon zum Glück wieder fast gar nichts ab.
    ... nun könnte man es noch beliebig viel komplizierter machen und eben Verluste in den Weichbauteile mit rein rechnen... oder was wäre z.B. wenn die Trennfrequenz der Frequenzweiche direkt in der Resonanzfrequenz (hohe Impedanz) des Tiefmitteltöners ankoppeln würde etc...

    das was du hören wolltest ist denke ich:
    a) die Leistung die der Amp liefern kann wird von der Gesamtimpedanz (frequenzabhängig) des Systems bestimmt
    b) die Leistung teilt sich dann auf die einzelnen Wege auf (Stromteilerregel) ==> wenig Ohm (=viel Strom = viel Leistung) kriegt mehr Leistung also viel Ohm (wenig Strom =wenig Leistung), da die Spannung die der Amp maximal ausspuckt (in erster Näherung) als konstant angenommen werden kann und über allen Zweigen anliegt..
    .

    Alles anzeigen

    zu b)
    Genau das hatte ich vermutet. Die Abgabe der Ampleistung an die Boxen, hängt von dem Wiederstand ab.
    Bei meiner Konstellation wird der Sub ca. 1000W und das Top ca. 500W abbekommen.

    Danke!

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • deltamax
    Beiträge
    1.394
    • 29. Oktober 2008 um 14:28
    • #11

    nö. bei nem "nur" hochton signal , also nix unter 200, bekommt dein Mittelton soviel wie die endstufe an 8ohm macht, also dann ca 900W.kommt auf die auslegung der weiche an halt.
    kommt ein signal mit 12 kilo an, und nur das, hast du bei nem 8ohm HT Treiber auch sportlich leistung aufm HT;)
    deswegen gehen HT Treiber bei feedbacks kaputt. wichtig für dich zu verstehn: impedanz vs. widerstand, und was der aussagt bei welcher frequenz, und was das RCL Netzwerk damit macht.
    P.S. der HT ist auf der Topteilweiche bestimmt nochmal abgesenkt, sieht also nicht ganz soviel leistung im GAU Fall. aber möglich wärs.

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