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5000€.... digital oder analog?

  • EDE-WOLF
  • 14. Januar 2007 um 13:32
  • EDE-WOLF
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    • 14. Januar 2007 um 13:32
    • #1

    hallo

    nachdem sich mein mackie 8-bus endgültig verabschiedet hat, bin ich auf der suche nach einem neuen in der 5k klasse.
    Da ich zumeist auf konzerten mit 2 oder mehr bands beschäftigt bin hätte ich gerne entweder die möglichkeit szenen zu speichern
    --> spricht für digital mit 20 kanälen
    oder einen kompletten split zu machen
    --> spricht für analog mit min. 40 kanälen!


    im moment ist mir das yamaha m-3000 eigentlich als ganz positiv aufgefallen!

    sonstige anforderungen wären:
    mindesten 4 pre-fader auxe, optimal wären bis zu 3 stereo-auxe (ist aber kein muss)
    dazu dann mindestens 2 post-fader auxe
    4-band EQ mit 2x semiparametrik (natürlich wäre volle noch besser)
    optimal wäre noch ein durchstimmbarer Hochpass, ist aber kein muss

    da ich die ganzen digitalen geschichten leider überhaupt nicht kenne hab ich darüber keine wirkliche übersicht!

    was ich mitbekommen habe:
    01v nur in der 96er version
    02r auch nur das neue...
    aber sonst... hmmm

  • Online
    karel noon
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    • 14. Januar 2007 um 14:55
    • #2

    Digital, wenn du der firma mackie nicht zwingend den rücken kehren möchtest (tt24) oder was gebrauchtes, ansonsten analog, das ist glaube ich die momentan schwierigste preisklasse um sich zu entscheiden, da ja o1v96 etwas drunter liegt, aber auch viele nachteile hat, und bis auf die mackie konsole kein anderes pult in der preisklasse angesiedelt ist (DM serie mal ausen vor).

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • EDE-WOLF
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    • 14. Januar 2007 um 15:08
    • #3

    also das TT-24 hatte ich mal vor mir....
    klar: gerade bei digital ists wahrscheinlich alles gewöhnungssache, aber ich muss sagen, alleine schon dass das display nicht mittig ist hat mich arg genervt... ist zwar ne kleinigkeit und man gewöhnt sich dran, aber nur so als erster eindruck! wirklich intensiv hab ich mit dem pult noch nie gearbeitet!

    ich kenne die mackie studiopulte (d8b und dXB) und die find ich beide ziemlich beschissen vor allem ziemlich verbugt was die software angeht, daher hab ich sone kleine abneigung gegen mackie und digital, wie gesagt: das 8-bus find ich toll, ich werds auch instand setzen und also studiopult einsetzen... nur transportieren ist nix für das ding....

    also kannst du das TT-24 empfehlen?

    01v wirkt mir irgendwie etwas zu friemelig, auch hier kenn ich die alte version nur im vorbeigehen und muss sagen, dass ich den eindruck hatte dass es (so unwahrscheinlich das von technischer seite her ist) in den bässen und low-mids irgendwie sehr "mufft".... keine ahnung kann ich schlecht beschrieben! hat wer die beobachtung beim neuen auch gemacht?

    auch hier beschränkte sich der einsatz auf ein paar basics im Non-live-bereich....

  • soundworx
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    • 14. Januar 2007 um 15:25
    • #4

    Im US ProSoundWeb Forum gibt es 2 Threads zum Thema TT24, vielleicht hilft Dir das ja weiter:

    http://srforums.prosoundweb.com/index.php/t/14256/0/

    http://srforums.prosoundweb.com/index.php/t/16323/0/

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • EDE-WOLF
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    • 14. Januar 2007 um 16:20
    • #5

    danke für die links!


    bei mir schneite gerade eine PN rein mit dem hinweis auf das tascam 4800

    auf den ersten blick (so wenig aussagekräftig der ja ist) wirkt das ding sehr übersichtlich! und nicht gerade friemelig! vor allem recht "groß"

    ich bin halt eher der "analoge typ" eigentlich brauhc ich "nur" ein analogpult mit total recall :D:D

  • guma
    Moderator
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    • 14. Januar 2007 um 16:31
    • #6
    Zitat von "mediennutte"

    das ist glaube ich die momentan schwierigste preisklasse...

    Das sehe ich genau so !

  • EDE-WOLF
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    • 14. Januar 2007 um 16:33
    • #7

    naja mehr wirds so schnell nicht, da das eher ein hobby von mir ist! mit den musikern die ich betreue kann man nicht wirklich geld verdienen ;)

    naja... wem gehts anders....

  • guma
    Moderator
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    • 14. Januar 2007 um 19:45
    • #8

    Jetzt mal ernsthaft:

    Die vernünftige Antwort auf Deine Frage hängt auch davon ab, was Du inzwischen so an Outboard zu Deinem 8-BUS angehäuft hast. Das M3000, das im B2B steht, finde ich für den Preis eigentlich ganz in Ordnung. Allerdings muß auch das drumrum dann stimmen und es ist nicht ganz klein.

    Als digitale Lösung käme in der Preisregion auch noch ein LS9 16ch mit Erweiterungskarte in Frage. Die fürs und widers in den entsprechenden Threads nachlesen.

  • wikinger
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    • 14. Januar 2007 um 20:15
    • #9

    Bei ner analogen Konsole brauchst Du auch noch die entsprechende Peripherie dazu. Bei einer digitalen Lösung hast Du viel weniger schlepperei und Geldtaschenschonend ist das auch noch.

    Hast Du schon Peripherie am start oder brauchst Du das auch noch?

    Ich selber gehöre auch noch zur Analogfraktion! Trotzdem spiele ich auch mit dem Gedanken mal was Digitales anzusschaffen. Bei fixen Bandjobs ist das schon was feines!

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • EDE-WOLF
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    • 15. Januar 2007 um 15:00
    • #10
    Zitat von "guma"

    Jetzt mal ernsthaft:

    Die vernünftige Antwort auf Deine Frage hängt auch davon ab, was Du inzwischen so an Outboard zu Deinem 8-BUS angehäuft hast. Das M3000, das im B2B steht, finde ich für den Preis eigentlich ganz in Ordnung. Allerdings muß auch das drumrum dann stimmen und es ist nicht ganz klein.

    Als digitale Lösung käme in der Preisregion auch noch ein LS9 16ch mit Erweiterungskarte in Frage. Die fürs und widers in den entsprechenden Threads nachlesen.

    sideracks sind zu vernachlässigen, zum teil low-budget,
    zum teil würde ich die sachen auch mit digipult weiterverwenden (D-two, quadraverb, transientendesigner)

  • Mix4Munich
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    • 20. Januar 2007 um 09:58
    • #11

    Zieh Dir mal das Tascam DM 4800 rein, z.B. den Testbericht in der "Professional Audio" - mach aber schnell, das nächste Heft erscheint am 26.1.

    Strassenpreis liegt um die EUR 5000,-, alles drin, alles dran, höchste Klangqualität. Dazu noch Case und Core (falls noch nicht vorhanden). Und von der Bedienung könnte es sogar die gnadenlos analog fixierten unter den Mischpultknechten überzeugen. Damit meine ich mich :)

    Hat jemand schon sowas wie Langzeiterfahrung damit? Oder mit dem Vorgänger bzw. kleinen Bruder DM 3200?

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • hermste
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    • 20. Januar 2007 um 12:55
    • #12

    Ich habe das DM-24 - und das ist der Vorgänger des DM-3200.

    Live sehe ich schon einige Probleme damit, vielleicht (hoffentlich) sind die aber beim DM-4800 behoben. Explizite Hinweise darauf finde ich in den Produktbeschreibungen nicht.

    Probleme:

    Faderbahnen sind ungeschützt! Kein Plastikschutz über der Faderbahn. --> Sie verdrecken sehr schnell.

    Berührungsempfindliche Fader. Live ist das eher ein Problem als ein Vorteil. Sie reagieren nur, wenn ein "geringer" Widerstandswert anliegt. Wenn man z.B. ein Taschentuch (oder Handschuhe) zwischen Finger und Fader legt, reagiert der Verstärkungswert nicht. Es reicht auch, mit dem Fingernagel den Fader zu schieben, darauf reagiert es auch nicht.

    Beim DM-24 kann man die Aux Sends NICHT abhören - weder PFL noch AFL. -> Ausschlussgrund für Monitoring-Anwendung.

    Ich mag das Pult (DM-24) sehr gerne, bis jetzt keine Abstürze (habe es seit ca. 4 Jahren), sehr guter Sound und für ein Digitalpult eine flotte Bedienung (kenne auch M7CL, DM2000, 01V, 01V96).
    Tascam hat halt im Livebereich eine Außenseiterrolle.

    Ich habe gerade ein Paar Fader auf meinem Fader PCB tauschen müssen, weil die Faderbahnen trotz entlöten und reinigen Probleme machten. Jetzt ist aber alles wieder gut.
    Es gibt jetzt vom DM-24 _kaum_ noch Ersatzteile. Alle Ersatzteile, die ich benötigt hätte (komplettes Faderboard und Ersatz-Firewire-Karte) sind gar nicht lieferbar (habe Tascam Deutschland angefragt).

    Für Tascam ist das DM-24 schon komplett abgeschrieben. Das Pult war damals auch kein Schnäppchen (4000 Euro mit Meterbridge, die ich habe). Ich bin schon sehr enttäuscht, dass es JETZT, ca. 5 Jahre nach Erstverkauf, nicht mehr möglich ist, an die gängisten Ersatzteile zu kommen (eben das Faderboard - damit gibt es am meisten Probleme).
    Bei Billigprodukten wäre es vielleicht eher noch verständlich, einen Support früh einzustellen (obwohl ich das auch nicht in Ordnung finde), aber das ist halt schon ein gehöbenes Produkt, das seriöse Techniker benutzen.


    Daher bin ich mir sicher, nicht mehr Tascam im Dingen Digitalpult zu kaufen. Ich bin kein Mensch, der alle 3 Jahre neue Pulte kauft - ich sehe dafür keinen Grund. 44,1 khz reichen mir (ich höre nichts über 22,05kHz - und die Filterqualität bei dieser Samplingrate reicht mir auch). Wichtiger sind die 24 Bit, und die hat es. 16 rauscharme Mikrofonvorverstärker und eine übersichtliche Meterbridge. Über meine zusätzliche Analogkarte noch 8x XLR Line in und 8x XLR Line Out.

    Ich muss halt beten, dass nichts mehr kaputt geht.

    Grüße,
    Hermann

    P.s.:
    Es war sogar schwer, an Ersatz-FADER zu kommen (also selbst entlöten und wieder einlöten). Lt. Tascam Deutschland hatte ich das Glück, dass einige Wochen, nachdem ich angefragt hatte, die letzte Lieferung kompatibler Fader ausgeliefert wurde.
    Die Fader von DM-24 und DM-3200 sind nicht komaptibel!! (unvorstellbar! - schaut euch mal das DM-24 an und das DM-3200 - das ist fast eine Kopie!)
    DM-24:
    http://aes.harmony-central.com/115AES/Content…24-MU-24-lg.jpg
    DM-3200:
    http://www.sweetwater.com/images/items/DM3200-large.jpg

    Unterschiede:
    Farbe (schwarz finde ich besser)
    Die Anschlüsse sind an der Rückseite und nicht an der Oberseite
    8 Aux statt 6 Aux
    16 Busse statt 8 Busse
    1 Reihe Encoder über Select-Taster

  • 4Art
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    • 27. Februar 2007 um 09:05
    • #13

    Für alle die's interssiert:

    Das Pult wurde von Kollege Wurst Werner in der letzten Tools4Music getestet. Ich finde das 4800er nach wie vor (wenn's denn funktioniert) eine absolute Alternative in der 5000 Euronen-Klasse.

  • tufkaklto
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    • 27. Februar 2007 um 10:57
    • #14

    Es ist ja auch die Frage, ob Du alleine das Pult bedienst, oder öfters Fremdtechs hast.

    Bei Fremdtechs scheidet ein Tascam eher mal aus.
    Die Yamaha LS9 mit Erweiterung werden eher mal akzeptiert.

    Und die M3000 sind groß + Schwer + Rauschgeneratoren.
    Zum heben braucht man min 2 starke Personen. ( eher mehr )
    Und die Übersicht mit den gedrückten PFl schalten ist auch übel.
    ( die typische Bewegung am M3000 ist der schräggelegte Kopf beim "über die Schalter schauen" )

    Das TT24 würd ich mit vorsicht genießen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • EDE-WOLF
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    • 27. Februar 2007 um 12:34
    • #15

    ist hauptsächlich für mich, werd wohl das tascam nehmen (oh man wie tief kann ich noch sinken....)

  • Janko
    Profi
    Beiträge
    318
    • 27. Februar 2007 um 17:33
    • #16

    Wenns nicht digital sein soll (die Diskussion über die Vor- und Nachteile von LS9 usw. brech ich jetzt nicht mehr vom Zaun), dann schau dir mal das ML3000 von A&H an. 32/8/2 oder 40/8/2, 8 AUXe und VCAs, und das ganze für zwischen 5000 und 6000 Euro. Kommt natürlich noch Case und Doghouseinhalt dazu, da weiß ich nicht wie du das kalkuliert hast.

    http://www.thomann.de/de/allenheath_ml3000_840b.htm

    ...und für besser als ein M3000 halt ichs allemal. Man sieht was drauf, es ist kleiner und der Plastikfaktor is auch bedeutend geringer. Geht dann höchstens noch über den Ruf der Marke.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 27. Februar 2007 um 18:36
    • #17

    naja mit A&H wirds in meinem bereich wohl diesbezüglich keine probleme geben

  • billi
    Profi
    Beiträge
    14
    • 2. März 2007 um 15:29
    • #18

    Wir haben uns das Yamaha LS9-16 zugelegt und ich muss sagen: Hut ab! Klingt richtig gut das Ding. Und mit dem Studiomanager kann man das Teil auch bedienen!

    Als Erweiterung haben wir Focusrite Octopre LE. Funktioniert, hat aber eine unglaubliche Wärmeentwicklung. Sehr grob! Und Steckernetzteile.

    Ciao und Gruss
    Billi

    Die bittere Erinnerung an schlechte Qualität währt viel länger als die kurze Freude am niedrigen Preis.

  • Midas
    Gast
    • 6. April 2007 um 03:00
    • #19

    habe im Handel das DM3200 mal für ca. ne stunde unter den fingern gehabt, da ich mir ein kompaktes digitalpult für live zulegen will und mir das 01V96 absolut nicht zusagt, vor allem wegen der bediengeschwindigkeit.
    Mir ist aufgefallen das beim DM3200 bis auf die einstellung der effekte fast alles ohne einen einzigen blick auf den monitor sofort steuerbar und schnell im zugriff ist. vor allem das Routing, EQs, Aux sends und Dynamics.
    Hat jemand denn das teil schonmal live dabei gehabt und kann mir das bestätigen? Bedienmäßig und soundmäßig absolut top das teil!!

  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 6. April 2007 um 13:27
    • #20

    Ich denke für das Thema "DM3200" lohnt es sich einen neuen Thread aufzumachen...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

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